Innoduler Rail fertigt tausendsten InnoBogie-Rahmen

17.07.2026 | Schiene

Ein Jahr nach der Markteinführung hat das Leichtbau-Drehgestell InnoBogie einen wichtigen Produktionsmeilenstein erreicht: Innoduler Rail hat den 1.000. Drehgestellrahmen gefertigt. Angesichts steigender Nachfrage investiert die Innofreight-Gruppe nun in den weiteren Ausbau ihrer Fertigungskapazitäten.

Der 1.000. Drehgestellrahmen wurde am Standort von Innoduler Rail gefertigt und wird anschließend bei InnoWay Trieste zum vollständigen InnoBogie montiert. Seit der Auslieferung des ersten 80-Fuß-InnoWaggons im Juli 2025 kommt das neu entwickelte Drehgestell in immer mehr Waggontypen sowie in verschiedenen europäischen Ländern zum Einsatz.

Innerhalb von nur 22 Monaten wurde das System von der Entwicklung bis zur Serienreife gebracht. Die Leichtbaukonstruktion ermöglicht ein Zuladungsplus von 250 Kilogramm pro Drehgestell beziehungsweise 500 Kilogramm pro vierachsigem Güterwagen.

Ausbau der Fertigung in Triest

Die steigende Nachfrage führt bereits zu weiteren Investitionen. Bis Ende des Jahres entsteht in Triest eine eigene Schweißroboter-Linie, die im Vollausbau bis zu 3.000 InnoBogies pro Jahr produzieren soll.

„In nur zwölf Monaten 1000 Drehgestellrahmen zu fertigen und damit 500 Waggons auszustatten, ist eine großartige Leistung. Ich bin wirklich sehr froh, dass wir eine derart starke Partnerschaft haben und die unterschiedlichen Standorte so gut miteinander harmonieren“, sagt Innofreight-Eigentümer Peter Wanek-Pusset.

Auch Innoduler Rail sieht den Produktionsmeilenstein als Bestätigung der Zusammenarbeit. „Wir sind sehr stolz auf unser Team, weil wir unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen haben. Für unser gesamtes Unternehmen ist das ein echter Meilenstein“, erklärt Eigentümerin Manca Duler.

Einsatz in weiteren Waggontypen geplant

Besonders aus der Stahlindustrie wächst laut Innofreight das Interesse an der neuen Drehgestellgeneration, da die höhere Zuladung wirtschaftliche Vorteile bietet. Künftig soll das InnoBogie deshalb nicht nur im 80-Fuß-InnoWaggon, sondern schrittweise auch in weiteren Waggonmodellen eingesetzt werden.

Neben der Standardausführung für die europäische Regelspur plant das Unternehmen bereits Varianten für Märkte wie Finnland, Spanien und Portugal. Dank seines modularen und UIC-kompatiblen Aufbaus soll das InnoBogie künftig als Plattform für unterschiedliche Spurweiten dienen und den Schienengüterverkehr in Europa effizienter machen.

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