Die neuen Fahrzeuge ergänzen die bestehende Flotte alternativer Antriebe. | © HOYER Group
Die neuen Elektro-Lkw werden in die reguläre Tourenplanung integriert. Geladen werden sie nach Schichtende am Unternehmensstandort. Ein intelligentes Energiemanagement steuert die Ladevorgänge entsprechend der Einsatzplanung des Folgetages und soll eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit gewährleisten.
Nach ersten Erfahrungen im Schweizer Betrieb bestätigt HOYER die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge im täglichen Einsatz. Durch den elektrischen Antrieb erwartet das Unternehmen zugleich deutliche Effizienzgewinne.
„Durch den Einsatz vollelektrischer Fahrzeuge können wir unseren Energieeinsatz im Vergleich zu Dieselantrieben um etwa zwei Drittel signifikant senken. Diese Effizienzgewinne sind ein zentraler Bestandteil unserer Ambitionen, reduzieren gleichzeitig Emissionen und tragen damit konsequent zur langfristigen Dekarbonisierung unserer Transportlösungen bei“, sagt Thies Grage, Director SHEQS (Safety, Health, Environment, Quality & Sustainability) der HOYER Group.
Technologieoffener Ansatz
Die neuen Fahrzeuge ergänzen die bestehende Flotte alternativer Antriebe. Bereits heute setzt HOYER in verschiedenen europäischen Ländern Wasserstoff-, LNG- und CNG-Lkw sowie elektrische Flurförderzeuge in der Lagerlogistik ein. Auch der seit rund einem Jahr eingesetzte Brennstoffzellen-Lkw entwickelt sich laut Unternehmen im Regelbetrieb positiv.
„Unsere Erfahrungen zeigen, dass zum jetzigen Zeitpunkt ein technologieoffener Ansatz, der den jeweiligen operativen Anforderungen entspricht, die überzeugendsten Ergebnisse für uns und unsere Kunden liefert“, erklärt Martin Pauli, Head of Fleet Gas Logistics der HOYER Group.
Weitere Investitionen geplant
Mit der Inbetriebnahme der E-Lkw in der Schweiz setzt HOYER seine Dekarbonisierungsstrategie fort. Darüber hinaus erweitert das Unternehmen seine Flotte elektrischer Flurförderzeuge. Diese sollen ab dem dritten Quartal 2026 im Rahmen eines neuen Logistikauftrags in Österreich eingesetzt werden. Ziel ist es, den CO₂-Fußabdruck entlang der Lieferkette weiter zu reduzieren und gleichzeitig die Effizienz im operativen Betrieb zu steigern.
