In den kommenden Monaten liegt der Schwerpunkt von Helrom auf der weiteren Stabilisierung des Geschäfts. | © HELROM
Die Helrom GmbH hat das im Jahr 2025 eingeleitete Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen. Mit dem heutigen Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main ist der Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt. Das Unternehmen wurde im Rahmen des Verfahrens saniert, finanziell gestärkt und strukturell neu aufgestellt. Damit ist die Grundlage für eine stabile und langfristige Weiterentwicklung von Helrom nachhaltig gesichert.
Der Mehrheitseigner HRG, eine Gruppe erfahrener Investoren aus dem Bahn- und Industriesektor, hat den Kreis der Investoren erweitert und Helrom mit zusätzlichem Kapital ausgestattet. Zu diesem Zweck wurde die Helrom Holding Limited als Tochtergesellschaft der HRG gegründet. Diese wird durch Keith Heller, Thomas W. Rissman, Albert Enste und Roman Noack vertreten.
Neuausrichtung nach Wachstumsphase
Helrom war in einer Phase starken Wachstums und ist aufgrund hoher Vorinvestitionen an seine finanziellen Grenzen gestoßen. Das Insolvenzverfahren wurde genutzt, um das Unternehmen finanziell zu stabilisieren, gesellschaftsrechtlich zu ordnen und strukturell neu auszurichten. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen.
„Die vergangenen Monate waren für das gesamte Unternehmen eine große Herausforderung“, sagt Roman Noack, CEO und Mitgründer von Helrom. „Umso wichtiger ist, dass wir nun auf einer finanziell gestärkten Basis und mit einer stabilen Struktur nach vorne blicken können. Unser Fokus liegt klar auf dem operativen Geschäft: zuverlässige Verbindungen, hohe Servicequalität und die konsequente Verlagerung von Transporten auf die Schiene.“
Starke Partner sichern Zukunft
Im Zuge der Sanierung wurde Helrom neu kapitalisiert und die Voraussetzungen geschaffen, um das Geschäftsmodell langfristig stabil und skalierbar weiterzuentwickeln. Das Unternehmen bleibt operativer Anbieter seiner intermodalen Transportlösung und positioniert sich weiterhin als Technologieunternehmen.
Ein zentraler Bestandteil der neuen Struktur ist die Mitwirkung von The Greenbrier Companies, Inc., einem weltweit führenden Hersteller und Leasinganbieter von Güterwagen, sowie von Deutsche Anlagen Leasing (DAL) und Société Générale. Die Partner zählen seit mehreren Jahren zu den wichtigsten Unterstützern von Helrom und begleiten das Unternehmen weiterhin industriell und finanziell.
Dank an Mitarbeitende und Verfahrensbeteiligte
„Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitenden“, so Roman Noack weiter. „Sie haben in einer Phase großer Unsicherheit Verantwortung übernommen, zusammengehalten und den Betrieb aufrechterhalten. Auch Kunden, Lieferanten und Stakeholder standen in den letzten Monaten mit großer Loyalität zu unserem Unternehmen. Gerade in dieser Krise habe ich erlebt, wie stark und verlässlich die Unterstützung unserer Partner ist.“
Ein ausdrücklicher Dank gilt zudem Thomas Rittmeister sowie dem Team von REIMER Rechtsanwälte, die das Verfahren als Insolvenzverwalter mit hoher Transparenz und Umsicht begleitet haben. Ebenso bedankt sich Helrom bei den anwaltlichen Beratern Dr. Georg Heidemann und Dr. Hendrik Nowak von Heidemann Küthe, Düsseldorf, die maßgeblich zur Umsetzung des Insolvenzplans beigetragen haben.
Fokus auf Stabilität und Wachstum im kombinierten Verkehr
In den kommenden Monaten liegt der Schwerpunkt von Helrom auf der weiteren Stabilisierung des Geschäfts sowie der Stärkung bestehender Verbindungen. Ziel bleibt es, Kunden und Partnern auch künftig verlässliche, wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen im kombinierten Verkehr anzubieten – mit klarem Fokus auf die Verlagerung von Transporten auf die Schiene.
