Hapag-Lloyd und Maersk kehren in den Suezkanal zurück

04.02.2026 | Containerschifffahrt, Wasser

Nach monatelanger Umfahrung kehren Maersk und Hapag-Lloyd mit einem ersten Liniendienst auf die Route durch das Rote Meer zurück.

Konkret wird der IMX-Service, der Indien und den Nahen Osten mit dem Mittelmeer verbindet, ab Mitte Februar wieder durch das Rote Meer und den Suezkanal geführt. Die westgehenden Abfahrten starten mit dem Schiff Albert Maersk, ostgehend beginnt die Umstellung mit der Astrid Maersk. Die Durchfahrten erfolgen unter dem Schutz begleitender Marineeinheiten.

Ob auch andere Dienste der Kooperation auf die Route zurückkehren, hängt von der weiteren Entwicklung in der Region ab. Änderungen an den SE1- und SE3-Services prüfen Maersk und Hapag-Lloyd zu einem späteren Zeitpunkt. Entsprechende Informationen sollen Kunden und weiteren Stakeholdern „zu gegebener Zeit“ bereitgestellt werden. Weitere Anpassungen des Gemini-Netzwerks mit Bezug auf das Rote Meer sind aktuell nicht vorgesehen.

Sicherheit und Fahrplanzuverlässigkeit im Fokus

Die Umsetzung der Routenanpassung soll so erfolgen, dass Auswirkungen für Kunden möglichst gering bleiben. Gleichzeitig betonen beide Reedereien, dass das zentrale Leistungsversprechen der Gemini Cooperation – eine branchenweit hohe Fahrplanzuverlässigkeit – gewahrt werden soll.

Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten setzen Maersk und Hapag-Lloyd nach eigenen Angaben auf höchstmögliche Sicherheitsvorkehrungen. Die Sicherheit von Besatzungen, Schiffen und Ladung habe oberste Priorität. Weitere Anpassungen bleiben abhängig von der Stabilität im Roten Meer sowie davon, dass es zu keiner Eskalation der Konflikte kommt.

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