Auch beim Containerumschlag verzeichnete der größte Binnenhafen der Welt ein Plus. | © Marco Stepniak / duisport
Die duisport Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihre wirtschaftlichen Ziele erreicht und zentrale Kennzahlen verbessert. Die Gesamtleistung stieg auf 390,5 Millionen Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 356,3 Millionen Euro. Auch beim Containerumschlag verzeichnete der größte Binnenhafen der Welt ein Plus: Mit rund 4,1 Millionen TEU wurde das Vorjahresniveau übertroffen.
„2025 war für duisport ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir haben unsere wirtschaftlichen Ziele erreicht und gezeigt, dass der Duisburger Hafen auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen leistungsfähig und wirtschaftlich stabil ist“, sagt CEO Markus Bangen.
Wachstum trotz schwacher Industriekonjunktur
Treiber der positiven Entwicklung waren vor allem die Bereiche Infrastruktur sowie Verkehr und logistische Dienstleistungen. Dagegen spiegelte die Industrielogistik die anhaltende Schwäche im Maschinen- und Anlagenbau wider.
Auch ergebnisseitig legte duisport zu: Das EBIT stieg auf 27,0 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern auf 23,4 Millionen Euro. Parallel investierte das Unternehmen weiter in den Ausbau seiner Infrastruktur und Logistikflächen. Insgesamt flossen rund 79,8 Millionen Euro in Modernisierung und Kapazitätserweiterung.
„Mit einer stabilen Infrastruktur, verlässlichen Abläufen und gezielten Investitionen haben wir 2025 die Voraussetzungen geschaffen, um den Duisburger Hafen auch unter schwierigen Rahmenbedingungen sicher und effizient zu betreiben“, betont Lars Nennhaus, Vorstand für Technik und Betrieb.
Hafen behauptet Rolle als Logistikdrehscheibe
Im operativen Geschäft zeigte sich die Widerstandsfähigkeit des Standorts: Der Gesamtgüterumschlag blieb mit 50,8 Millionen Tonnen stabil. Über alle Duisburger Häfen hinweg wurde erneut die Marke von 100 Millionen Tonnen überschritten.
Damit bestätigt duisport seine Rolle als zentrale Logistikdrehscheibe im europäischen Netzwerk – trotz struktureller Veränderungen etwa in der Binnenschifffahrt.
Unsicherer Ausblick für 2026
Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen jedoch ein anspruchsvolles Umfeld. Geopolitische Spannungen, Handelshemmnisse und die schwache Konjunktur in Deutschland belasten die Perspektiven.
„Die Stabilität von duisport basiert nicht zuletzt auf dem Engagement unserer Mitarbeitenden. In unsicheren Zeiten sind Kompetenz, Flexibilität und eine verlässliche Unternehmenskultur entscheidend“, sagt Giordana Sperling-Doppstadt, Chief People & Corporate Services Officer.
duisport will daher seinen strategischen Kurs beibehalten und setzt weiterhin auf Investitionen, Resilienz und Anpassungsfähigkeit, um seine Position als bedeutender Infrastruktur- und Logistikpartner zu sichern.
