Hapag-Lloyd bindet sich enger an eines der zentralen Containerterminals in Rotterdam. Der Einstieg bei Maasvlakte II sichert der Reederei langfristig Umschlagskapazitäten für ihr europäisches Netzwerk.
Hapag-Lloyd bindet sich enger an eines der zentralen Containerterminals in Rotterdam. Der Einstieg bei Maasvlakte II sichert der Reederei langfristig Umschlagskapazitäten für ihr europäisches Netzwerk.
Die HGK-Gruppe setzt im Hamburger Hafen auf mehr eigene Kapazität. Ab 2028 soll ein neues trimodales Logistikzentrum vor allem das Papiergeschäft bündeln – zugleich schafft der Konzern Platz für zusätzliche Kunden und Güterströme.
Auf den Pazifikrouten steigen die Spotraten weiter, während der Preisdruck im Verkehr zwischen Asien und Europa nachlässt. Doch von einer Entspannung kann keine Rede sein: Hafenstaus, Streiks, höhere Treibstoffkosten und neue Risiken am Panamakanal halten den Markt in Bewegung.
Windkraft soll im europäischen Kurzstreckenverkehr einen größeren Teil der Antriebsarbeit übernehmen. Baltic Shipping Company bringt dafür zwei neue Hybrid-Frachter mit Segeltechnik und Batteriesystemen in Fahrt.
Acht Abfahrten sollen China und Nordeuropa über die russische Nordostpassage verbinden. Die kurze Laufzeit ist attraktiv, doch der Dienst bleibt saisonal und operativ riskant.
Das geplante Tiefwasserterminal bei New Orleans soll Großcontainerschiffe abfertigen und den Hafen im Wettbewerb am US-Golf stärken. Doch Zeitplan und Hinterlandanbindung bleiben offen.
Container und Stückgut sorgen für Rückenwind in Niedersachsens Häfen. Hinter dem Gesamtplus verbirgt sich allerdings eine sehr unterschiedliche Entwicklung der einzelnen Standorte.
Schlechte Prognosen für Rhein und Donau, spürbare Auswirkungen der Trockenheit.
Pakete künftig über Flüsse statt durch Staus? Mit dem Forschungsprojekt A-SWARM II entwickelt die TU Berlin ein autonomes Transportsystem aus elektrischen Wasserfahrzeugen, das die Wasserstraßen der Hauptstadt wieder stärker für den Güterverkehr nutzen soll.
Le Havre erweitert sein Asien-Netzwerk: Mit der Einbindung in den FE1-Dienst der PREMIER ALLIANCE erhält der französische Hafen eine neue Direktverbindung nach Südostasien. Die Route soll kürzere Transitzeiten ermöglichen und französischen Exporteuren sowie Importeuren einen besseren Zugang zu den Wachstumsmärkten der ASEAN-Region verschaffen.
Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und wirtschaftliche Unsicherheiten haben den Seegüterumschlag im Hafen Antwerpen-Brügge im ersten Halbjahr 2026 belastet. Dennoch fiel der Rückgang moderat aus. Mit Investitionen in Kapazitäten und Infrastruktur will der Hafen seine Position als eine der wichtigsten Logistikdrehscheiben Europas weiter ausbauen.
Geopolitische Spannungen verändern die Warenströme im Rotterdamer Hafen, ohne das Gesamtvolumen bislang wesentlich zu beeinträchtigen. Während Energieprodukte und Kohle zulegen, bremsen Kapazitätsengpässe und die schwache europäische Industrie das Container- und Stückgutgeschäft.
Der Hafen Koper baut seine Verbindungen in den östlichen Mittelmeerraum aus. Anfang Juli lief mit der „Nysted Maersk“ erstmals ein Schiff des neuen Containerdienstes von Maersk und Ocean Network Express (ONE) den slowenischen Hafen an. Die neue Linienverbindung soll kürzere Transitzeiten und eine zuverlässigere Anbindung zwischen der nördlichen Adria und Ägypten ermöglichen.
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) legt ein neues Förderprogramm für die klimafreundliche Binnenschifffahrt auf. Bis 2029 stehen dafür insgesamt 400 Millionen Euro bereit. Gefördert werden sowohl emissionsfreie Antriebe und alternative Kraftstoffe als auch der Aufbau der notwendigen Lade- und Tankinfrastruktur. Ziel ist es, mehr Güter- und Personenverkehre auf die Wasserstraße zu verlagern.
Bei einem von PRO Danube AUSTRIA veranstalteten Panel beim Logistik-Future-Lab des VNL wurde deutlich, warum die Donau für Industrie und Versorgungssicherheit unverzichtbar bleibt – und welche Rolle Innovation, Digitalisierung und Multimodalität für ihre Zukunft spielen.
Die anhaltende Trockenheit setzt den Wasserstraßen in Mitteleuropa weiter zu. An der Donau wurde ein neuer historischer Tiefststand gemessen. Während die Binnenschifffahrt ihre Transporte unter erschwerten Bedingungen fortführt, fordern Reedereien langfristige Investitionen in eine klimafeste Infrastruktur.
Der Hamburger Hafen hat einen weiteren Meilenstein im Asien-Europa-Verkehr verzeichnet: Mit der CMA CGM NOTRE DAME ist erstmals das größte unter französischer Flagge fahrende Containerschiff in Hamburg eingelaufen. Das LNG-betriebene Schiff steht zugleich für eine neue Generation energieeffizienter Großcontainerschiffe.
Laut Hamburg Port Authority (HPA) wurden die Bauarbeiten für die mehr als 800 Meter lange Anlage offiziell gestartet.
Maersk und Hapag-Lloyd passen ihr gemeinsames Gemini-Netzwerk an: Der Liniendienst AE15 wird künftig wieder durch den Suezkanal verkehren. Nach einer Neubewertung der Sicherheitslage im Roten Meer versprechen sich die Reedereien kürzere Transitzeiten und effizientere Verbindungen zwischen Asien, dem Mittelmeer und Europa.
Gestörte Lieferketten wirken sich weiterhin auf Prozesse aus.