Schlechte Prognosen für Rhein und Donau, spürbare Auswirkungen der Trockenheit.
Schlechte Prognosen für Rhein und Donau, spürbare Auswirkungen der Trockenheit.
Pakete künftig über Flüsse statt durch Staus? Mit dem Forschungsprojekt A-SWARM II entwickelt die TU Berlin ein autonomes Transportsystem aus elektrischen Wasserfahrzeugen, das die Wasserstraßen der Hauptstadt wieder stärker für den Güterverkehr nutzen soll.
Le Havre erweitert sein Asien-Netzwerk: Mit der Einbindung in den FE1-Dienst der PREMIER ALLIANCE erhält der französische Hafen eine neue Direktverbindung nach Südostasien. Die Route soll kürzere Transitzeiten ermöglichen und französischen Exporteuren sowie Importeuren einen besseren Zugang zu den Wachstumsmärkten der ASEAN-Region verschaffen.
Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und wirtschaftliche Unsicherheiten haben den Seegüterumschlag im Hafen Antwerpen-Brügge im ersten Halbjahr 2026 belastet. Dennoch fiel der Rückgang moderat aus. Mit Investitionen in Kapazitäten und Infrastruktur will der Hafen seine Position als eine der wichtigsten Logistikdrehscheiben Europas weiter ausbauen.
Geopolitische Spannungen verändern die Warenströme im Rotterdamer Hafen, ohne das Gesamtvolumen bislang wesentlich zu beeinträchtigen. Während Energieprodukte und Kohle zulegen, bremsen Kapazitätsengpässe und die schwache europäische Industrie das Container- und Stückgutgeschäft.
Der Hafen Koper baut seine Verbindungen in den östlichen Mittelmeerraum aus. Anfang Juli lief mit der „Nysted Maersk“ erstmals ein Schiff des neuen Containerdienstes von Maersk und Ocean Network Express (ONE) den slowenischen Hafen an. Die neue Linienverbindung soll kürzere Transitzeiten und eine zuverlässigere Anbindung zwischen der nördlichen Adria und Ägypten ermöglichen.
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) legt ein neues Förderprogramm für die klimafreundliche Binnenschifffahrt auf. Bis 2029 stehen dafür insgesamt 400 Millionen Euro bereit. Gefördert werden sowohl emissionsfreie Antriebe und alternative Kraftstoffe als auch der Aufbau der notwendigen Lade- und Tankinfrastruktur. Ziel ist es, mehr Güter- und Personenverkehre auf die Wasserstraße zu verlagern.
Bei einem von PRO Danube AUSTRIA veranstalteten Panel beim Logistik-Future-Lab des VNL wurde deutlich, warum die Donau für Industrie und Versorgungssicherheit unverzichtbar bleibt – und welche Rolle Innovation, Digitalisierung und Multimodalität für ihre Zukunft spielen.
Die anhaltende Trockenheit setzt den Wasserstraßen in Mitteleuropa weiter zu. An der Donau wurde ein neuer historischer Tiefststand gemessen. Während die Binnenschifffahrt ihre Transporte unter erschwerten Bedingungen fortführt, fordern Reedereien langfristige Investitionen in eine klimafeste Infrastruktur.
Der Hamburger Hafen hat einen weiteren Meilenstein im Asien-Europa-Verkehr verzeichnet: Mit der CMA CGM NOTRE DAME ist erstmals das größte unter französischer Flagge fahrende Containerschiff in Hamburg eingelaufen. Das LNG-betriebene Schiff steht zugleich für eine neue Generation energieeffizienter Großcontainerschiffe.
Laut Hamburg Port Authority (HPA) wurden die Bauarbeiten für die mehr als 800 Meter lange Anlage offiziell gestartet.
Maersk und Hapag-Lloyd passen ihr gemeinsames Gemini-Netzwerk an: Der Liniendienst AE15 wird künftig wieder durch den Suezkanal verkehren. Nach einer Neubewertung der Sicherheitslage im Roten Meer versprechen sich die Reedereien kürzere Transitzeiten und effizientere Verbindungen zwischen Asien, dem Mittelmeer und Europa.
Gestörte Lieferketten wirken sich weiterhin auf Prozesse aus.
Die Reederei Wallenius Wilhelmsen hat auf dem RoRo-Schiff Tirranna ein Flügelsegel installiert.
Maersk hat mit der Ausstattung seiner Kühlcontainerflotte mit einer neuen Generation von IoT-Geräten begonnen. Die modernisierte Technologie soll eine zuverlässigere Echtzeitüberwachung ermöglichen und die Grundlage für intelligente Services entlang der gesamten Lieferkette schaffen.
Warum die Donau für Österreichs Wettbewerbsfähigkeit unverzichtbar ist, welche Chancen Digitalisierung und
Innovation eröffnen und weshalb die Binnenschifffahrt eine Schlüsselrolle für resiliente Logistiksysteme spielt,
erklärt Lisa-Maria Putz-Egger, Präsidentin von PRO Danube AUSTRIA, im Gespräch.
Auf der Donau wurden im Vorjahr erneut weniger Güter transportiert, sagt viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler und spricht über Niederwasserprobleme, Einsparungen und die neue Firmenzentrale.
Vorteile bei kleinen und mittleren Ladungsmengen, Standort mit flexiblem Angebot.
Der Hamburger Hafen baut seine Zusammenarbeit mit China weiter aus. Die Hamburg Port Authority (HPA) und die SPG Qingdao Port Group haben eine neue Hafenpartnerschaft unterzeichnet, um die Kooperation in den Bereichen Nachhaltigkeit, Hafenentwicklung und intermodaler Verkehr zu intensivieren.
Mit einer trimodalen Anbindung und nachhaltiger Infrastruktur entsteht auf einem ehemaligen Industrieareal ein moderner Logistikstandort.