Zuverlässig liefern, auch wenn sich die Bedingungen ändern: Gülden Uçak, Geschäftsführerin des Istanbuler Logistik-unternehmens Expris, setzt zwischen der Türkei und Europa auf alternative Routen und enge Abstimmung.
Zuverlässig liefern, auch wenn sich die Bedingungen ändern: Gülden Uçak, Geschäftsführerin des Istanbuler Logistik-unternehmens Expris, setzt zwischen der Türkei und Europa auf alternative Routen und enge Abstimmung.
Nach erheblichen Betriebsstörungen im ersten Halbjahr hat der Hafen Antwerpen-Brügge im dritten Quartal 2026 eine deutliche Erholung im Containerverkehr verzeichnet. Dennoch bleibt die Gesamtbilanz negativ. Vor allem die schwache europäische Industrie, geopolitische Konflikte und veränderte Handelsströme belasten den zweitgrößten Seehafen Europas.
Der Rotterdamer Hafen verzeichnet in den ersten neun Monaten 2026 ein leichtes Wachstum. Hinter dem Anstieg stehen vor allem höhere Umschlagmengen bei Kohle und Mineralölprodukten. Gleichzeitig belasten die schwache europäische Industrie, niedrige Wasserstände und Engpässe an den Containerterminals einzelne Gütersegmente.
Drohnenangriffe gefährden Besatzungen und Warenströme im Schwarzen Meer. Zugleich verteuert die ausgeweitete Kriegsrisikozone die Transporte – auch zu Häfen von Staaten, die keine Kriegspartei sind.
Nach dem kräftigen Preisanstieg im Sommer haben die Seefrachtraten zwischen Asien und Nordeuropa wieder deutlich nachgegeben. Eine Entspannung für Verlader ist dennoch nicht in Sicht: Überlastete Häfen bremsen den Kapazitätsaufbau, während in der Luftfracht vor allem die Technologiebranche für zusätzliche Nachfrage sorgt.
Koper baut seine Kapazitäten aus, doch weiteres Wachstum braucht auch leistungsfähige Wege ins Hinterland. Nevenka Kržan, Vorstandsvorsitzende des Hafens Koper, erklärt, wie beides zusammenkommen soll – und welche Rolle Österreich dabei spielt.
viadonau verstärkt seine Serviceflotte auf der österreichischen Donau. Der neue Mehrzweckponton „Noriker“ ist seit Sommer 2026 im Einsatz und soll vor allem Instandhaltungs-, Bergungs- und Bauarbeiten flexibler ermöglichen.
Rhenus treibt den Ausbau seines Netzwerks entlang des Transkaspischen Korridors voran. Gemeinsam mit dem Hafen Aktau bereitet der Logistikkonzern ein trimodales Terminal vor, das zusätzliche Kapazitäten für Verkehre zwischen China, Zentralasien und Europa schaffen soll.
Bei Euroports steht ein Eigentümerwechsel an: A.P. Moller Capital hat eine Vereinbarung zur Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an dem Hafen- und Logistikkonzern geschlossen. Die bisherigen Gesellschafter SFPIM und PMV bleiben beteiligt, auch das Management und die strategische Ausrichtung sollen bestehen bleiben.
Zu wenig Regen lässt die Pegel um historische Tiefstände schwanken.
An der österreichisch-slowakischen Grenze erhält die March ein Stück ihres früheren Flussverlaufs zurück. Bei Hohenau wurde ein trockengefallener Mäander wieder angebunden – ein zentraler Schritt der grenzüberschreitenden Renaturierung des Flusses.
Mit dem Ende der Isolation Armeniens entstehen neue Perspektiven für den Güterverkehr zwischen Europa und Asien. Davon will auch der BMF Port Burgas profitieren.
Hapag-Lloyd baut die Kooperation mit DP World aus und sichert sich langfristige Terminalkapazitäten an fünf Standorten in Afrika.
Für fünf Tage fällt eine zentrale Zufahrt zum Emder Hafen aus: Niedersachsen Ports sperrt die Große Seeschleuse vom 17. bis 21. September für den Schiffsverkehr. In dieser Zeit wird der nächste Schritt der umfangreichen Modernisierung vorbereitet – anschließend übernimmt ein 1.200 Tonnen schweres Reservetor für rund ein Jahr den Betrieb.
Die Einschränkungen auf der Donau beim ungarischen Paks entwickeln sich zum Problem für Verlader und Binnenschifffahrt: Obwohl das dortige Kernkraftwerk wieder in Betrieb ist, soll die Sperre für Schiffe bis Ende November bestehen bleiben. PRO Danube AUSTRIA warnt vor einem dauerhaften Engpass auf der europäischen Wasserstraße und fordert eine unabhängige Prüfung der Baumaßnahmen.
Im stark ausgelasteten Hafen Cuxhaven sind zusätzliche Flächen nur begrenzt verfügbar. Niedersachsen Ports setzt deshalb auf Nachverdichtung: Am Hansakai entsteht bis Sommer 2027 ein neuer Liegeplatz, der zugleich rund 10.000 Quadratmeter für den Güterumschlag erschließt.
Trockenheit drückt kräftig auf die wirtschaftliche Leistung.
Maersk feiert 40 Jahre in Österreich. Geschäftsführerin Ágnes János hat den Wandel von der klassischen Reederei zum Logistikintegrator selbst miterlebt.
Als europäische Lebensader verbindet die Donau Märkte, Regionen und Menschen. PRO Danube AUSTRIA engagiert sich dafür, die Wasserstraße als leistungsfähigen und
klimafreundlichen Verkehrsträger nachhaltig zu stärken.
Alternative Kraftstoffe sollen die Emissionen der Seeschifffahrt bereits senken, bevor neue Antriebstechnologien in größerem Maßstab verfügbar sind. cargo-partner weist für sein entsprechendes Seefrachtprogramm im ersten Halbjahr 2026 eine Einsparung von 811 Tonnen CO₂e aus.