Hapag-Lloyd baut die Kooperation mit DP World aus und sichert sich langfristige Terminalkapazitäten an fünf Standorten in Afrika.
Hapag-Lloyd baut die Kooperation mit DP World aus und sichert sich langfristige Terminalkapazitäten an fünf Standorten in Afrika.
Für fünf Tage fällt eine zentrale Zufahrt zum Emder Hafen aus: Niedersachsen Ports sperrt die Große Seeschleuse vom 17. bis 21. September für den Schiffsverkehr. In dieser Zeit wird der nächste Schritt der umfangreichen Modernisierung vorbereitet – anschließend übernimmt ein 1.200 Tonnen schweres Reservetor für rund ein Jahr den Betrieb.
Die Einschränkungen auf der Donau beim ungarischen Paks entwickeln sich zum Problem für Verlader und Binnenschifffahrt: Obwohl das dortige Kernkraftwerk wieder in Betrieb ist, soll die Sperre für Schiffe bis Ende November bestehen bleiben. PRO Danube AUSTRIA warnt vor einem dauerhaften Engpass auf der europäischen Wasserstraße und fordert eine unabhängige Prüfung der Baumaßnahmen.
Im stark ausgelasteten Hafen Cuxhaven sind zusätzliche Flächen nur begrenzt verfügbar. Niedersachsen Ports setzt deshalb auf Nachverdichtung: Am Hansakai entsteht bis Sommer 2027 ein neuer Liegeplatz, der zugleich rund 10.000 Quadratmeter für den Güterumschlag erschließt.
Trockenheit drückt kräftig auf die wirtschaftliche Leistung.
Maersk feiert 40 Jahre in Österreich. Geschäftsführerin Ágnes János hat den Wandel von der klassischen Reederei zum Logistikintegrator selbst miterlebt.
Als europäische Lebensader verbindet die Donau Märkte, Regionen und Menschen. PRO Danube AUSTRIA engagiert sich dafür, die Wasserstraße als leistungsfähigen und
klimafreundlichen Verkehrsträger nachhaltig zu stärken.
Alternative Kraftstoffe sollen die Emissionen der Seeschifffahrt bereits senken, bevor neue Antriebstechnologien in größerem Maßstab verfügbar sind. cargo-partner weist für sein entsprechendes Seefrachtprogramm im ersten Halbjahr 2026 eine Einsparung von 811 Tonnen CO₂e aus.
Südkorea will die schwierige Passage als neue Handelsverbindung etablieren. Umweltschützer warnen vor Risiken.
WEC Lines baut seine Shortsea-Verbindungen auf der Iberischen Halbinsel aus. Ab September erhält Südspanien über Setúbal einen direkten Anschluss an das nordwesteuropäische Netzwerk der Reederei.
Mehr Container, Fahrzeuge und Massengüter haben den bremischen Häfen ein starkes erstes Halbjahr beschert. Während Bremerhaven um 5,3 Prozent zulegte, fiel das Wachstum in Bremen-Stadt noch deutlicher aus.
Hapag-Lloyd bindet sich enger an eines der zentralen Containerterminals in Rotterdam. Der Einstieg bei Maasvlakte II sichert der Reederei langfristig Umschlagskapazitäten für ihr europäisches Netzwerk.
Die HGK-Gruppe setzt im Hamburger Hafen auf mehr eigene Kapazität. Ab 2028 soll ein neues trimodales Logistikzentrum vor allem das Papiergeschäft bündeln – zugleich schafft der Konzern Platz für zusätzliche Kunden und Güterströme.
Auf den Pazifikrouten steigen die Spotraten weiter, während der Preisdruck im Verkehr zwischen Asien und Europa nachlässt. Doch von einer Entspannung kann keine Rede sein: Hafenstaus, Streiks, höhere Treibstoffkosten und neue Risiken am Panamakanal halten den Markt in Bewegung.
Windkraft soll im europäischen Kurzstreckenverkehr einen größeren Teil der Antriebsarbeit übernehmen. Baltic Shipping Company bringt dafür zwei neue Hybrid-Frachter mit Segeltechnik und Batteriesystemen in Fahrt.
Acht Abfahrten sollen China und Nordeuropa über die russische Nordostpassage verbinden. Die kurze Laufzeit ist attraktiv, doch der Dienst bleibt saisonal und operativ riskant.
Das geplante Tiefwasserterminal bei New Orleans soll Großcontainerschiffe abfertigen und den Hafen im Wettbewerb am US-Golf stärken. Doch Zeitplan und Hinterlandanbindung bleiben offen.
Container und Stückgut sorgen für Rückenwind in Niedersachsens Häfen. Hinter dem Gesamtplus verbirgt sich allerdings eine sehr unterschiedliche Entwicklung der einzelnen Standorte.
Schlechte Prognosen für Rhein und Donau, spürbare Auswirkungen der Trockenheit.
Pakete künftig über Flüsse statt durch Staus? Mit dem Forschungsprojekt A-SWARM II entwickelt die TU Berlin ein autonomes Transportsystem aus elektrischen Wasserfahrzeugen, das die Wasserstraßen der Hauptstadt wieder stärker für den Güterverkehr nutzen soll.