Mit der Personalentscheidung will der Verwaltungsrat die Weichen für die nächste Entwicklungsphase stellen. | © Hupac
Die Hupac Gruppe bekommt eine neue Führungsspitze: Britta Weber (42) wird zum 1. Juli 2026 Chief Executive Officer des intermodalen Logistikunternehmens. Sie folgt auf Michail Stahlhut, dessen Rücktritt bereits angekündigt worden war.
Weber wechselt von UPS Healthcare, wo sie zuletzt als Vizepräsidentin für Europa und Asien tätig war. Mit ihrer Ernennung steht erstmals eine Frau an der Spitze der Hupac Gruppe. In der knapp 60-jährigen Unternehmensgeschichte ist sie erst die vierte CEO.
Strategische Neuausrichtung im Fokus
Mit der Personalentscheidung will der Verwaltungsrat die Weichen für die nächste Entwicklungsphase stellen. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des kombinierten Verkehrs, der Ausbau nachhaltiger Transportlösungen und die Stärkung der Marktposition im europäischen intermodalen Landverkehr.
„Ich freue mich sehr, Britta Weber in ihrer neuen Rolle begrüßen zu dürfen. Sie verfügt über zwanzig Jahre internationale Erfahrung in der Logistikbranche: sie verbindet eine klare strategische Vision mit ausgeprägter Führungsstärke und einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden“, sagt Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrats von Hupac.
Fokus auf nachhaltige Logistik
Weber selbst betont den gesellschaftlichen Anspruch des Unternehmens: „Es ist für mich eine große Ehre, Teil der Hupac Gruppe zu werden. Hupac steht für weit mehr als ein erfolgreiches Unternehmen, sie lebt einen klaren gesellschaftlichen Auftrag: nachhaltige Logistik und die konsequente Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene.“
Die Übergangsphase bis zu ihrem Amtsantritt wird von den stellvertretenden CEO Benedetta Masciari und Alessandro Valenti sowie von Bernhard Kunz, Delegierter des Verwaltungsrates, verantwortet.
Mit Weber an der Spitze setzt Hupac auf internationale Managementerfahrung und Kontinuität in der strategischen Ausrichtung – in einem Markt, der durch steigenden Wettbewerbsdruck, Infrastrukturengpässe und die politische Debatte um Verkehrsverlagerung geprägt ist.
