Die neue Postbasis in Böheimkirchen wurde nun feierlich eröffnet. | ©GEPA pictures/ Walter Luger
Die Österreichische Post hat am 15. Oktober 2026 eine neue Postbasis in Böheimkirchen eröffnet. Der Standort verfügt über eine Nutzfläche von rund 2.800 Quadratmetern und bietet Arbeitsplätze für knapp 100 Mitarbeiter*innen. Mit der neuen Anlage erweitert das Unternehmen seine Zustellkapazitäten im niederösterreichischen Mostviertel.
Von Böheimkirchen aus werden täglich fast 4.200 Pakete sowie knapp 26.000 Briefe, Zeitungen und Zeitschriften an Haushalte und Unternehmen in der Region zugestellt. Hinzu kommen rund 23.000 Flugblätter. Die Zusteller*innen legen dafür jeden Tag insgesamt mehr als 3.800 Kilometer zurück.
Flexible Infrastruktur für veränderte Sendungsmengen
Die neue Postbasis ist modular aufgebaut und soll damit Anpassungen an die weitere Entwicklung des Sendungsaufkommens ermöglichen. Hintergrund sind die unterschiedlichen Trends im Brief- und Paketgeschäft: Während die Briefmengen zurückgehen, gewinnt die Paketzustellung weiter an Bedeutung.
Mit der neuen Infrastruktur will die Post ihre betrieblichen Abläufe in der Vorsortierung und Zustellung an diese Entwicklung anpassen. Zugleich stehen den Beschäftigten am Standort neue Arbeitsbereiche zur Verfügung.
Auf elektrische Zustellfahrzeuge vorbereitet
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Elektrifizierung der Zustellung. Die Postbasis verfügt bereits über die Ladeinfrastruktur für einen vollständig elektrischen Fuhrpark. Damit sind die technischen Voraussetzungen für den künftigen Einsatz ausschließlich elektrisch betriebener Zustellfahrzeuge am Standort geschaffen.
Auch bei der Gebäudeausstattung setzt die Post auf energieeffiziente Lösungen. Die Beheizung erfolgt über eine Wärmepumpe, während das Dach begrünt und für die spätere Installation einer Photovoltaikanlage vorbereitet wurde.
Mit der Inbetriebnahme in Böheimkirchen erweitert die Österreichische Post ihre regionale Logistikinfrastruktur und schafft zugleich die Voraussetzungen, um steigende Paketmengen und die Elektrifizierung der letzten Meile miteinander zu verbinden.
