Für Alstom zählt das Servicegeschäft zu den wichtigsten Wachstumstreibern. | © Alstom
Erfahrene Bahnmanagerin wechselt zu Alstom
Sandra Gott-Karlbauer übernimmt zum 1. August 2026 die Position der Vice President Services für die Region Zentral- und Nordeuropa (CNE). In ihrer neuen Funktion berichtet sie direkt an Tim Dawidowsky, Präsident der Region CNE. Sie folgt auf François Muller, der innerhalb des Konzerns eine neue Führungsaufgabe übernimmt.
Mit der Personalentscheidung holt Alstom eine erfahrene Managerin an Bord, die seit vielen Jahren Führungspositionen in der Bahnbranche innehat. Zuletzt verantwortete sie die Zuginstandhaltung bei den ÖBB. Davor leitete sie den Bereich Rolling Stock der Urban-Transport-Sparte von Siemens Mobility und war in internationalen Managementfunktionen für strategische Wachstums- und Transformationsprojekte verantwortlich.
Services gewinnen für Bahnbetreiber an Bedeutung
Für Alstom zählt das Servicegeschäft zu den wichtigsten Wachstumstreibern. Neben der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen gewinnen Themen wie Verfügbarkeit, Lebenszyklusmanagement und langfristige Wartungsverträge zunehmend an Bedeutung.
„Das Servicegeschäft ist ein zentraler Wachstumstreiber für Alstom. Mit Sandra Gott-Karlbauer gewinnen wir eine Führungskraft, die strategische Perspektive, operative Erfahrung und internationale Managementkompetenz vereint“, sagt Tim Dawidowsky. Er freue sich darauf, gemeinsam mit ihr „die nächste Phase unserer Services-Aktivitäten in der Region zu gestalten“.
Auch Gott-Karlbauer sieht den Bereich als entscheidenden Erfolgsfaktor für die Bahnbranche: „Services sind ein entscheidender Faktor für die langfristige Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit von Schienenfahrzeugen.“ Sie freue sich darauf, die Entwicklung des Geschäfts gemeinsam mit den Teams weiter voranzutreiben und die Kunden „als verlässlicher Partner zu begleiten“.
Region mit wachsender strategischer Bedeutung
Mit der Neubesetzung unterstreicht Alstom die Bedeutung des Servicegeschäfts in Zentral- und Nordeuropa. Der Bereich entwickelt sich für Bahnhersteller zunehmend vom klassischen Wartungsgeschäft zu einem langfristigen Geschäftsfeld, das digitale Lösungen, Modernisierung und die Sicherung der Fahrzeugverfügbarkeit miteinander verbindet. In diesem Umfeld soll Sandra Gott-Karlbauer künftig die Services-Aktivitäten der Region strategisch weiterentwickeln.
