Der neue Hub vereint Fertigung, Service und Logistik unter einem Dach. | © Siemens
Der neue Standort in Fürstenfeld übernimmt künftig die Vormontage von Radsätzen und entwickelt sich zum Kompetenzzentrum für die Fertigung von Pantographen für Schienenfahrzeuge sowie Ladestromabnehmern für Elektrobusse. Darüber hinaus werden dort Komponenten gewartet, instandgesetzt und aufgearbeitet.
Mit dem Hub ergänzt Siemens Mobility das Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke und Pantographen in Graz und schafft zusätzliche Kapazitäten, um der weltweit steigenden Nachfrage nach Bahntechnik gerecht zu werden. Rund 150 Mitarbeitende sind bereits am neuen Standort beschäftigt.
Tanja Kienegger, CEO Siemens Mobility Austria, betont: „Österreich ist ein Bahnland, Siemens Mobility ist der beste Partner für Bahnbetreiber. Mit unserem Engagement in Fürstenfeld unterstützen wir unser stark exportorientiertes Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke Graz.“
Logistik und Produktion enger verzahnt
Der neue Hub vereint Fertigung, Service und Logistik unter einem Dach und ist vollständig in die Produktionsprozesse des Grazer Standorts integriert. Durch die engere Verzahnung sollen Materialflüsse effizienter gestaltet und die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter erhöht werden.
Auch das Servicegeschäft wird ausgebaut: Im neuen Component Service Center werden künftig Radsätze für Schienenfahrzeuge gewartet und aufgearbeitet.
Stefan Erlach, Head of Bogies und Pantos Graz bei Siemens Mobility, bezeichnet die Erweiterung als wichtigen Schritt für das internationale Wachstum: „Der Standort ergänzt unsere Kompetenzen in Graz ideal und schafft zusätzliche Kapazitäten, um die steigende Nachfrage bei Radsätzen, Pantographen und im Komponentenservice gezielt zu bedienen.“
Fokus auf nachhaltige Produktion
Beim Neubau setzt Siemens Mobility auf nachhaltige Infrastruktur. Der Werksverkehr zwischen Graz und Fürstenfeld erfolgt künftig mit einer vollelektrischen Lkw-Flotte. Zudem wird der Standort mit Fernwärme und 100 Prozent Ökostrom versorgt. Intelligente Gebäudetechnik sowie naturnahe Grünflächen ergänzen das Nachhaltigkeitskonzept.
Signal für den Industriestandort Österreich
Für Bundesminister Peter Hanke stärkt die Investition sowohl den Bahn- als auch den Industriestandort Österreich. „Mit dem neuen Fertigungs-, Service- und Logistik-Hub in Fürstenfeld stärkt Siemens Mobility den Bahn- und Industriestandort Österreich. Die Investition von 40 Millionen Euro schafft Wertschöpfung, sichert qualifizierte Arbeitsplätze und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Bahnindustrie.“
Mit dem neuen Hub baut Siemens Mobility seine Präsenz in Österreich weiter aus. Das Unternehmen beschäftigt hierzulande mittlerweile mehr als 4.500 Mitarbeitende und betreibt neben Fürstenfeld Standorte in Wien und Graz.
