Österreichische Post expandiert in Tirol

16.06.2026 | KEP, Standort

Mit einem 5-Punkte-Plan, Millionen Euro Investitionen und einer E-Offensive will die Österreichische Post AG die Versorgung im Land langfristig sichern.

30 Filialen, 127 Postpartner und 117 Poststationen – insgesamt 274 Standorte – stellen die Grundlage der Österreichische Post AG in Tirol. Hinzu kommen 23 Zustellbasen mit rund 1.500 Mitarbeitenden. Am 12. Juni präsentierten Post-Generaldirektor Walter Oblin, Landeshauptmann Anton Mattle und Gemeindeverbands-Präsident Karl-Josef Schubert einen ehrgeizigen 5-Punkte-Plan. Dieser sieht vor: keine ersatzlosen Schließungen, den Ausbau der Poststellen-Offensive, Unterstützung für Postpartner bei der Ressourcenoptimierung, die Weiterentwicklung des Provisionsmodells sowie das Bekenntnis zu hoher Zustellqualität. 

„Tirol ist für uns ein klares Zukunftsland. Wir investieren hier in ein starkes und flächendeckendes Netz, in moderne Standorte, in unsere Partner vor Ort und in die schrittweise Umstellung auf elektrische Zustellung bis 2030“, betont Oblin. 

Seit 2020 hat die Post rund 80 Millionen Euro in Tirol investiert – in das Logistikzentrum Vomp, neue Zustellbasen, Poststellen, E-Fahrzeuge und Photovoltaik. Für die kommenden Jahre sind weitere 10 Millionen Euro eingeplant.Allein 2026 und 2027 sollen mindestens 30 neue Poststellen hinzukommen.
Versorgungslücken, etwa im Oberen Lechtal, in Imst, Neustift im Stubaital oder in der Iselregion, will man zügig schließen. Parallel treibt die Post die ökologische Wende voran: 400 der 650 Zustellfahrzeuge fahren bereits elektrisch, bis 2030 soll die gesamte Flotte umgestellt sein.

Seit März 2026 ist auch der erste E-LKW in Tirol im Einsatz. Photovoltaik-Anlagen mit über 2,4 Megawattpeak und der Bezug von Ökostrom unterstreichen das Engagement für Nachhaltigkeit.

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