(Foto: Fiege)
Steigende Energiekosten, der Hochlauf der Elektromobilität und begrenzte Netzkapazitäten stellen die Logistikbranche vor neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund baut der Logistikdienstleister Fiege seine Energieinfrastruktur aus und setzt dabei auf Batteriespeicher des Aachener Anbieters Voltfang.
Wie Voltfang in einer Aussendung mitteilte, sollen an mehreren Logistikstandorten Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 15,6 Megawattstunden und einer Leistung von 7,3 Megawatt errichtet werden. Das Unternehmen übernimmt Planung, Bau und Wartung der Anlagen.
Die Speicher sollen dazu beitragen, den Eigenverbrauch von Strom aus Fotovoltaikanlagen zu erhöhen und Lastspitzen im Stromverbrauch abzufedern. Damit könnten Betriebskosten gesenkt und die vorhandenen Netzanschlüsse effizienter genutzt werden. Zugleich soll das Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge auch dort ermöglicht werden, wo die verfügbare Netzleistung bislang als begrenzender Faktor gilt.
„Voltfang bietet uns mit Blick auf das Thema Batteriespeicher eine technologisch überzeugende und skalierbare Speicherlösung. Mit unserer Beteiligung wollen wir nicht nur Kapital bereitstellen, sondern auch unsere Infrastruktur und Expertise einbringen, um gemeinsam wirtschaftliche Energie-Ökosysteme für die Logistik und Industrie zu entwickeln”, so Jens Fiege, Co-CEO der Fiege Gruppe.
Der Schritt verdeutlicht die zunehmende Bedeutung von Energiemanagement in der Logistik. Mit dem wachsenden Einsatz von E-Lkw, Transportern und Flurförderzeugen steigt auch der Bedarf an flexiblen Lösungen für die Stromversorgung. Batteriespeicher gelten dabei als wichtiger Baustein, um Lasten zu steuern und erneuerbare Energie besser in den Betriebsablauf zu integrieren.
