Für den neuen Service richtet DHL weltweit sogenannte „Heavy Weight Priority Desks“ ein. | © DHL Group
Mit „Heavy Weight Express“ (HWX) führt DHL Express eine neue Luftfrachtlösung für schwere und zeitkritische Transporte ein. Der Service ermöglicht Expresssendungen von bis zu 1.000 Kilogramm pro Einzelstück beziehungsweise bis zu 3.000 Kilogramm pro Sendung in mehr als 220 Länder und Territorien.
DHL positioniert das Angebot gezielt für Branchen mit besonders hohen Anforderungen an Liefergeschwindigkeit und Planungssicherheit. Dazu zählen unter anderem Automobilindustrie, Maschinenbau, Technologie, Pharma sowie die Energiebranche.
Fokus auf stabile Lieferketten und kontrollierte Prozesse
Im Unterschied zu klassischen Luftfrachtlösungen setzt DHL beim neuen Service auf vollständig integrierte Expressprozesse. Grundlage dafür ist das eigene globale Luft- und Bodennetzwerk des Konzerns mit kontrollierten Kapazitäten, standardisierten Abläufen und zentralem Monitoring.
John Pearson, CEO von DHL Express, sieht darin einen strategischen Ausbau des Geschäftsmodells: „Heavy Weight Express stellt einen strategisch wichtigen Schritt für unser Unternehmen dar und erweitert den Mehrwert, den DHL Express globalen Lieferketten bietet.“
Laut DHL soll der neue Service insbesondere Unternehmen unterstützen, die Produktionsstillstände vermeiden, Lagerbestände reduzieren oder komplexe Lieferketten stabilisieren müssen.
Eigene Spezialteams überwachen Schwerlastsendungen
Für den neuen Service richtet DHL weltweit sogenannte „Heavy Weight Priority Desks“ ein. Diese spezialisierten Teams überwachen schwere Sendungen proaktiv, greifen bei Abweichungen in Echtzeit ein und übernehmen die direkte Kundenkommunikation.
Kunden erhalten dabei feste Ansprechpartner für einzelne Transporte. Gleichzeitig verspricht DHL transparente All-in-Preise ohne die in der Luftfracht häufig üblichen Zuschläge und Kapazitätsschwankungen.
Mit der Erweiterung reagiert DHL Express auf die wachsende Nachfrage nach schnellen und gleichzeitig planbaren Schwerlasttransporten. Vor allem angesichts volatiler Lieferketten und knapper Luftfrachtkapazitäten gewinnt das Segment für internationale Industrie- und Produktionsunternehmen zunehmend an Bedeutung.
