Foto: Shutterstock / kkssr
Das System ist bereits in einem Logistikzentrum in der chinesischen Provinz Guangdong im Einsatz und steigert dort die Ein- und Auslagerungsproduktivität angeblich um 100 Prozent. Der Roboter bewältigt die Höhe eines fünfstöckigen Regals in nur zehn Sekunden.
Die Markteinführung markiert einen Meilenstein in Cainiaos Eigenentwicklung von Kerntechnologien und unterstreicht den Branchenwandel: Weg von punktueller Automatisierung, hin zu KI-gesteuerten, durchgängig intelligenten Abläufen.
„Herkömmliche Automatisierung kann zwar in einzelnen Schritten für Effizienz sorgen, doch der End-to-End-Prozess ist oft fragmentiert, was Lücken im automatisierten Ablauf hinterlässt“, sagte Bi Jianghua, Vizepräsident von Cainiao und General Manager für Logistiktechnologie. „Als Schlüsselprodukt, das darauf ausgelegt ist, mehrere operative Glieder miteinander zu verbinden, wird ZeeBot Lagern dabei helfen, in eine neue Phase der KI-gesteuerten, durchgängigen Zusammenarbeit mehrerer Roboter überzugehen.“
Der Roboter löst ein zentrales Problem automatisierter Lager. Früher trennten separate Systeme horizontale und vertikale Bewegungen, was den Durchsatz bremste. ZeeBot steigert die Raumausnutzung nun um 40 Prozent. Mehr als 100 ZeeBot-Einheiten sind bereits in einem Cross-Border-Logistikzentrum in Dongguan, Guangdong, im Einsatz. Nach dem Erfolg in China plant Cainiao die Ausrollung in Europa und Nordamerika.
