Foto: Port of Rotterdam Authority
Rail Force One, HSL Netherlands, DB Cargo Nederland, RTB Cargo, LTE und Rail Cargo Group, gemeinsam für 70 Prozent des Marktvolumens verantwortlich, setzen mit dem „Shunting Agreement“ neue Maßstäbe.
Ziel der Initiative ist es, bei Kapazitätsengpässen gegenseitig Fahrten zu festen Tarifen zu übernehmen und so Zugausfälle sowie erhebliche Verspätungen zu vermeiden. Dieser Vorgang kann als das Anbieten von Back-up-Ressourcen verstanden werden. Die Terminals profitieren, da die Schienen auch bei Störungen schnell wieder frei gemacht werden.
„Track Together“ heißt das Pilotprojekt, das ab 1. April 2026 für sieben Monate getestet wird. Durch intelligenten Informationsaustausch trägt die Plattform zu effizienteren Abläufen und einem zuverlässigeren Schienennetz für alle Beteiligten bei. Bei Erfolg soll die Zusammenarbeit dauerhaft etabliert werden.
Das „Shunting Agreement“ schafft Klarheit und Sicherheit für alle Beteiligten bei Rangierarbeiten auf der gesamten Hafenbahnstrecke – von Kijfhoek bis Maasvlakte inklusive aller Zwischenstationen und Terminals. Es regelt die administrative und physische Übergabe von Zügen sowie die Verantwortlichkeiten von Auftraggebern und Auftragnehmern. Damit bildet es die Grundlage für eine sichere, effiziente und transparente Zusammenarbeit im gesamten Hafengebiet.
Während der Pilotphase treffen sich Entwickler, Hafenbehörde und Verkehrsunternehmen monatlich, um die Zusammenarbeit zu evaluieren. Erstmals arbeiten in Rotterdam verschiedene Bahnunternehmen auf diese Weise zusammen.
Weitere Informationen: Website Port of Rotterdam
