Der neue Gras Logistik-Campus Polch verfügt über eine hochmoderne Infrastruktur. | © Geis Gruppe
Die Geis Gruppe, einer der führenden Logistikdienstleister in Zentral- und Osteuropa, richtet rund ein Jahr nach der Übernahme der Gras Gruppe ihre operativen Stückgutprozesse in der Region Mittelrhein neu aus. Ab dem 16. März 2026 werden die IDS-Stückgutaktivitäten der Region am neu errichteten Umschlagterminal des Logistik-Campus Polch gebündelt und von dort zentral gesteuert. Neuwied bleibt dabei weiterhin Hauptsitz und wichtiger Verwaltungsstandort der Gras Gruppe.
Effizienzgewinne durch Bündelung der Aktivitäten
Die Entscheidung zur Zusammenlegung basiert auf einer detaillierten Analyse der bisherigen Abläufe an den Standorten Neuwied und Polch. „In den vergangenen Monaten haben wir die Abläufe an beiden Standorten im Detail analysiert. Dabei wurde deutlich, welches Potenzial in einer Bündelung liegt“, erklären Hans-Wolfgang Geis und Jochen Geis, geschäftsführende Gesellschafter der Geis Gruppe. „Die beiden Standorte liegen nur rund 30 Kilometer auseinander. Durch die Zusammenlegung der Aktivitäten in Polch werden Abläufe klarer und Wege kürzer. Unsere Kunden profitieren von noch höherer Verlässlichkeit und einer hochleistungsfähigen Einheit.“
Im modernen Umschlagterminal mit mehr als 6.000 Quadratmetern Fläche lassen sich Prozesse künftig zentral steuern. Dadurch können Transportkosten im Nah- und Fernverkehr durch eine bessere Fahrzeugauslastung optimiert und Prozesskosten – etwa für Flurförderzeuge und weiteres Equipment – gesenkt werden. Zusätzlich entfallen Shuttlefahrten zwischen den Standorten, Doppelumschläge werden vermieden, was sich positiv auf Laufzeiten, Prozesssicherheit und Schadenquoten auswirkt.
Stärkere Rolle im IDS-Netzwerk
Mit der Bündelung entsteht aus den bisherigen zwei IDS-Depots Neuwied und Polch eine leistungsfähige zentrale Einheit. „Mit der Bündelung der Aktivitäten an einem Standort werden wir künftig noch qualitätsorientierter und leistungsfähiger agieren können“, betont Jens Köster, Geschäftsführer der Gras Gruppe. „Wichtig für unsere Kunden: An der geografischen Gebietszuordnung und den Partnerstrukturen im IDS-Netz ändert sich nichts. Wir bedienen die gesamten bisherigen IDS-Gebiete auch weiterhin – künftig operativ gebündelt aus Polch.“
Neuwied bleibt zentraler Verwaltungsstandort
Die Zusammenlegung der operativen Stückgutprozesse erfolgt planvoll und strukturiert. Verwaltung und nicht operative Abteilungen wie Buchhaltung, Abrechnung, Personal, Verkauf sowie das spezialisierte ADR-Lager mit Werkstatt verbleiben weiterhin am Standort Neuwied. Für Kunden bleiben die bekannten Ansprechpartner erhalten, die Servicequalität wird durch die neuen Strukturen zusätzlich gestärkt.
Die vom Umzug betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über die geplanten Schritte informiert und werden im Übergang begleitet. Aufgrund der räumlichen Nähe der Standorte besteht zudem die Möglichkeit, künftig am Standort Polch tätig zu sein.
Moderne Infrastruktur als Basis für weiteres Wachstum
Der neue Gras Logistik-Campus Polch verfügt über eine hochmoderne Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik. Die Speditions- und Umschlagsanlage ist direkt an ein kürzlich auf 75.000 Quadratmeter erweitertes Logistikzentrum angebunden. Dies ermöglicht nahtlose Übergänge zwischen Lagerhaltung und Umschlag, kurze interne Wege und eine hohe Effizienz entlang der gesamten Prozesskette.
„Mit der Bündelung in Polch stärken wir unsere Stückgutleistung in der Region Mittelrhein und schaffen eine stabile Basis für weiteres Wachstum“, erklären Hans-Wolfgang Geis und Jochen Geis. „Wir entwickeln die Gras Gruppe im Verbund mit Geis konsequent weiter – mit moderner Infrastruktur, klaren Prozessen und einer leistungsfähigen Einheit, die unseren Kunden auch künftig kurze Laufzeiten und hohe Verlässlichkeit bietet.“
