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Der Handelsverband erstellte eine Agenda, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern.
Zwar erzielte der Handel 2025 laut Prognosen knapp 80 Milliarden Euro Umsatz, doch blieb das Wachstum relativ gering. Gleichzeitig erreichte die Zahl der Insolvenzen mit mehr als 1.200 Fällen erneut ein besorgniserregendes Niveau. Steigende Kosten für Energie, Personal, Mieten und Logistik treffen auf die weiterhin verhaltene Konsumnachfrage.
Dringende Forderungen des Verbands ist ein deutlicher Bürokratieabbau, Maßnahmen gegen hohe Energiepreise, ein Überdenken der hohen Lohnnebenkosten sowie faire Wettbewerbsbedingungen im Onlinehandel. Insbesondere asiatische Plattformen seien durch Zoll und zahlreiche Vorschriften in der Praxis im Vorteil. Zudem fordert die Branche mehr Unterstützung für Innovationen.
Laut der Lausanner Wirtschaftshochschule IMD gehe Österreichs Wettbewerbsfähigkeit zurück; das Land bewege sich außerdem in der Kategorie „Steuerpolitik“ unter den 6 letzten Plätzen. Ohne rasche Reformen drohe eine weitere Erosion des stationären Handels, warnt der Verband – mit negativen Folgen für Arbeitsplätze, Standorte und die wirtschaftliche Vielfalt.
