Zollstreit um E-Autos: EU bietet China Ausweg

13.01.2026 | Wirtschaft

Mindestpreise statt hoher Zollaufschläge als Alternative

Im Handelskonflikt zwischen der EU und China deutet sich eine Entspannung an. Brüssel eröffnet chinesischen Herstellern die Möglichkeit, die seit 2024 geltenden Zusatzzölle zu umgehen. Statt Abgaben können sich Unternehmen verpflichten, für Exporte in die EU Mindestpreise festzusetzen.

Nach neuen Leitlinien der EU-Kommission sollen zudem Investitionszusagen in der EU oder eine Begrenzung der Exportmengen positiv angerechnet werden. Angebote würden objektiv geprüft, Voraussetzung sei, dass die Maßnahmen die Wettbewerbsverzerrungen durch Subventionen wirksam ausgleichen.

Die chinesische Handelskammer in Brüssel spricht von mehr Planbarkeit für Hersteller und Lieferketten, das Handelsministerium in Peking zeigt sich erfreut.

Die EU hatte die Zusatzzölle eingeführt, um ihre Autoindustrie zu schützen. Eine Untersuchung kam zu dem Schluss, dass chinesische Hersteller dank Subventionen Elektroautos rund 20 Prozent günstiger anbieten können. 

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