Autozölle zwischen USA und EU sinken deutlich

29.07.2025 | Containerschifffahrt, Luftfracht, Politik, Wirtschaft, Zoll

Ab dem 1. August senken die USA den Einfuhrzoll auf Fahrzeuge aus der Europäischen Union auf 15 Prozent.

Die europäische Autoindustrie zeigt sich erleichtert über die Reduzierung der Zollbelastung. Seit April galt ein Wert von 27,5 Prozent, nun ist dieser fast halbiert. Branchenvertreter begrüßten die Entscheidung als wichtigen Impuls für den Handel und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem US-Markt. Für viele europäische Hersteller waren die hohen Zölle zuletzt ein ernstzunehmendes Hindernis für Exporte in die Vereinigten Staaten. 

Im Gegenzug hat sich die EU bereit erklärt, bestehende Importhürden für US-amerikanische Fahrzeuge abzubauen. Der Deal gilt als bedeutender Schritt zur Entspannung der zuletzt angespannten Handelsbeziehungen und bringt für die Automobilbranche auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Planungssicherheit. 
US-Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld betont, wirtschaftliche Potenziale in einer Ausweitung der US-Autoexporte zu sehen. 

Zur Vorgeschichte: Vor der Präsidentschaft von Donald Trump waren die Belastungen mehr oder weniger andersrum verteilt, da die EU zehn Prozent Importzoll verlangte, die USA 2,5 Prozent. Die nun verhandelten 15 Prozent zulasten der EU sind dramatisch höher als der vormalige Wert.

Für die europäische Automobilindustrie ist trotz der veränderten Bedingungen vor allem wichtig, im internationalen Vergleich zu ähnlichen Konditionen zu arbeiten wie andere Staaten. Starke Konkurrenz aus Asien setzt Europa ohnehin schon seit einiger Zeit unter Druck.

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