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Wie sieht eine nachhaltige Logistik 2030 in Wien und Niederösterreich aus?

v.l.n.r. Walter Ruck (WK Wien), Sonja Zwazl (WK NÖ), Birigit Hebein (Stadt Wien) und Ludwig Schleritzko (Land Niederösterreich) mit den unterschriebenen Absichtserklärungen für die Weiterführung des Projekts Logistik 2030+ Fotorechte: Florian Wieser

In drei Jahren wurden 35 Maßnahmenpaketen mit 130 Aktionen erarbeitet.

Letzte Woche fand die Abschlussveranstaltung des Projekts "Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich - Wien" ( Details: http://www.logistik2030.at) in der Wirtschaftskammer Wien statt. Mit über 300 Vertretern aus der Logistikbranche und Branchenexperten wurden in drei Jahren 35 Maßnahmenpaketen 130 Aktionen erarbeitet, um die Logistik in Wien und Niederösterreich bis 2030 nachhaltiger gestalten zu können. Angelika Winkler (Stadt Wien), Christian Popp (Land Niederösterreich), Davor Sertic (Wirtschaftskammer Wien) und Christian Moser (Wirtshcaftskammer Niederösterreich) präsentierten bei der Abschlussveranstaltung die Projektergebnisse. Andreas Bayer (REWE Internatipnal) schilderte seine Projekterfahrungen. Marten Bosselmann (Bundesverband Paket & Expresslogistik) zeigte in seiner Keynote auf, wie nachhaltige Logistik gelingen kann. Zur Weiterführung des Projekts unterschrieben Wiens Vizebürgermeisterin Birgit Hebein, Präsident der Wirtschaftskammer Wien Walter Ruck, Niederösterreichs Landesrat Ludwig Schleritzko und die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) Sonja Zwazl gemeinsam einen Letter of Intent.

„Der Ansatz, Logistikfragen in Regionen zu denken und über Bundesländergrenzen hinweg Lösungen zu erarbeiten, eröffnet für alle Beteiligten neue Chancen und zukunftsweisende Wege. Besonders wichtig ist dabei die Einbindung der Wirtschaft von Anfang an. Ökologie und Ökonomie können nicht isoliert betrachtet werden, sondern verlangen vernetztes Denken“, hält dazu die Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, Sonja Zwazl, fest.

Auch Wiens Vizebürgermeisterin Birgit Hebein verweist auf die Bedeutung des Projekts für eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: 
„Zur Erreichung der Klima- und Umweltziele werden in den kommenden Jahren insbesondere im Verkehrsbereich hohe Anstrengungen erforderlich sein. Mit Logistik 2030+ legen wir eine gemeinsame Strategie für ein zukunftsfähiges Logistiksystem in Wien und Niederösterreich vor. Ziel ist es, die negativen Auswirkungen des Güterverkehrs auf Mensch und Umwelt zu reduzieren und zugleich die Versorgung der Bevölkerung weiterhin auf hohem Niveau zu gewährleisten. Dies kann nur gemeinsam gelingen.“

„Mobilität ist eine wichtige Grundlage für unseren Wohlstand. Handel, Produktion oder Dienstleistung sind alle davon abhängig, dass unser Logistik-System leistungsfähig ist und der Warentransport optimal funktioniert. Die Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg soll genau das ermöglichen und darüber hinaus einen möglichst klimaschonenden Transport sicherstellen. Damit ergeben sich sowohl volkswirtschaftlich als auch betriebswirtschaftlich Vorteile. Anders gesagt: Das Miteinander zwischen Niederösterreich und Wien entwickelt sich zur Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, verweist der niederösterreichische Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko auf die Bedeutung dieses Projekts für die Region.

Auch der Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Walter Ruck, schließt sich diesem Befund an: „Mit der Gestaltung und Umsetzung einer Verkehrs- und Logistikstrategie stellen wir gemeinsam die Weichen für Mobilität, Arbeitsplätze und Wohlstand in der Ost-Region. Mit drei starken Partnern stellen wir sicher, dass die Interessen der Bundesländer, der Transport- und Logistikwirtschaft und der verladenden Wirtschaft gleichermaßen berücksichtigt werden.“

Details: http://www.logistik2030.at

 


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