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RCG und Asfinag machen die RoLa noch attraktiver

Foto: ÖBB / Marek Knopp
Die Rollende Landstraße bietet neben dem umweltfreundlichen Transportweg auf der Schiene noch viele weitere Vorteile.
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Dank der neuen Kooperation kann die aktuelle Auslastung der Rollenden Landstraße online abgerufen werden.

Ein neues Service der Asfinag in Kooperation mit der Rail Cargo Group (RCG) macht die Benutzung der Rollenden Landstraße (RoLa) für die Straßentransportunternehmen jetzt noch einfacher und attraktiver. Auf der Homepage www.go-maut.at der Asfinag können die aktuellen Abfahrtszeiten und die aktuelle Auslastung direkt eingesehen und der Link zur direkten Buchung der RoLa aufgerufen werden. Die Unternehmen brauchen nur auf die gewünschte Strecke in der Karte klicken und sehen mit einem Klick, ob noch Plätze für die umweltfreundliche Fahrt durch Tirol frei sind. „Für die Erreichung unserer Klimaziele ist eine wirkungsvolle Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene erfolgsentscheidend. Das gelingt nur, wenn alle relevanten Partner bestens zusammenarbeiten. Dazu zählt insbesondere eine enge Verzahnung zwischen Schiene und Straße. Dieses neue Service ist ein weiterer Baustein, um die Wirtschaft und unser Land in herausfordernden Zeiten wie diesen am Laufen zu halten“, freut sich Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB Holding AG über die neue Kooperation mit der Asfinag. „Autobahnen und Schienen sind die wesentlichen Verkehrswege, die unser aller Versorgung sichern. Als Mobilitätspartner bieten wir eine verkehrsträgerübergreifende Information und somit auch die individuelle Entscheidung für nachhaltige Verkehrsmöglichkeiten an“, erklären die Asfinag-Vorstände Hartwig Hufnagl und Josef Fiala.

Vorteile
Die Rollende Landstraße bietet neben dem umweltfreundlichen Transportweg auf der Schiene noch weitere Vorteile. Die Lkw-Lenker können während der Zugfahrt mit der RoLa ihre gesetzlich vorgeschriebene Ruhepause absolvieren und im Anschluss daran ausgeruht die Fahrt fortsetzen. Außerdem werden Fahrverbote und Staus auf der Straße bequem auf der Schiene umfahren, dazu sparen sich die Unternehmen Maut- und Spritkosten. Erst kürzlich hat die RCG an der Preisschraube – nach unten – gedreht und machte damit die Lkw-Fahrt auf der Schiene am Brenner attraktiver. Zudem sind Lkw, welche mit der RoLa befördert werden, von manchen Beschränkungen ausgenommen. So können beispielsweise Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 44 Tonnen die Autobahn benutzen, wenn sie zu einem RoLa-Terminal fahren. Andere Lkw dürfen im Regelfall die Autobahn nur mit einem maximal zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 40 Tonnen die Autobahn benützen.

Folgende drei ROLA-Strecken werden derzeit in Österreich angeboten:
- Wörgl – Brenner
- Wörgl – Trento
- Wels – Maribor


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Der Podcast der Internationalen Wochenzeitung Verkehr in Kooperation mit Julia Schütze.

Hören Sie hier das Interview mit Andreas Matthä, CEO der ÖBB Holding.

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