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Österreicher sind begeisterte E-Shopper

Foto: DPD Österreich
DPD Österreich präsentierte vor kurzem seine E-Shopper-Studie mit dem Ergebnis: 78 Prozent aller Österreicher kaufen online ein.
Foto: DPD Österreich

Mehr als 3/4 der Österreicher kaufen online ein. Auf regelmäßige Shoppingtour im Internet geht jeder zweite Österreicher. Sie bekommen 5,9 Pakete pro Monat zugestellt. Österreich liegt damit über dem europäischen Durchschnitt mit 5,3 Paketen monatlich. Zu diesen Ergebnissen kommt das Umfrageinstitut Kantar TNS, das im Auftrag der DPDgroup die europaweit größte E-Shopper-Studie durchgeführt hat. Im Zeitraum Juni und Juli 2022 wurden knapp 24.000 Online-Shopper in 22 europäischen Ländern befragt – darunter rund 1.000 Personen in Österreich.

„Einkaufen auf Online-Plattformen erfreut sich in Österreich großer Beliebtheit – und dies nicht erst seit der Pandemie. Herr und Frau Österreicher waren bereits vor der Pandemie begeisterte E-Shopper. In der Gesundheitskrise wurde dies nochmals verstärkt und hält nach wie vor an“, erklärt Rainer Schwarz, Geschäftsführer DPD Austria, und verweist auf die Umfrageergebnisse der aktuellen E-Shopper-Studie.

Ergebnisse im Detail
78 Prozent aller Österreicher kauften 2022 zumindest einmal online ein (2021: 80 Prozent) und liegen damit knapp über dem europäischen Durchschnitt (77 Prozent). Regelmäßig online eingekauft wird von 52 Prozent der Österreicher. Sie liegen damit klar über dem Europaschnitt mit 48 Prozent. Gekauft werden in erster Linie Mode (60 Prozent), Schuhe (54 Prozent) und Bücher (46 Prozent) und dies überwiegend – zu 75 Prozent – auf deutschen Online-Plattformen.
„Aufgrund der Marktgegebenheiten sind viele Produkte und Marken in Österreich nicht vor Ort oder in nationalen Webshops erhältlich“, so Schwarz zum Kaufverhalten, und ergänzt: „Für 44 Prozent der Shopper ist dabei die Umweltfreundlichkeit der Produkte eine wesentliche Kaufentscheidung.“
Die regelmäßigen E-Shopper bekommen pro Monat im Durchschnitt 5,9 Pakete geliefert. Das sind knapp weniger als 2021 – da waren es 6,2 Pakete –, aber doch über dem europäischen Wert mit 5,3.

Zeit und Geld ausschlaggebend
Bei der Frage nach den Gründen für Online-Einkäufe gibt es klare Antworten: An erster Stelle kommt die Zeitersparnis. Diese nennen 74 Prozent der österreichischen E-Shopper (Europaschnitt: 77 Prozent). Platz 2 geht an das stressfreie Einkaufen mit 65 Prozent und liegt damit fast gleichauf mit dem Europaschnitt (66 Prozent). Auf Platz 3 landen ex aequo das kostengünstige Einkaufen und die Möglichkeit der Rücksendung: 58 Prozent in Österreich und 61 Prozent Europa.

C2C-Shopper auf dem Vormarsch
Der Spargedanke ist auch Grund für die Zunahme der Online-Flohmarktplattformen. Hier werden Produkte von Privatverkäufern verkauft und gekauft. 52 Prozent der Online-Shopper kaufen und 53 Prozent verkaufen auf diesen Plattformen. 69 Prozent von ihnen sind überzeugt, dass die Produkte auf den Secondhand-Plattformen günstiger sind als bei einer Neuanschaffung. Zudem unterstreicht dieses Verhalten das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit: 33 Prozent der E-Shopper geben an, dass sie bereit sind, höhere Preise für Produkte zu bezahlen, wenn diese nachweislich auf nachhaltige Art und Weise erzeugt wurden.

E-Shopper sind anspruchsvolle Kundschaft
Die Erwartungen der Online-Käufern sind hoch. Neben einem reibungslosen Kauferlebnis wird eine rasche und zuverlässige Lieferung erwartet. 81 Prozent bezeichnen die Lieferung ihres letzten Einkaufs als „einfach“. Die Zufriedenheit ist gegenüber 2021 um 4 Prozent gestiegen und liegt um 3 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Ausschlaggebend dafür sind u.a. Informationen in Echtzeit, eine zusätzliche Benachrichtigung innerhalb eines Zeitfensters und mehrere Lieferoptionen.
„Für unsere Kunden ist dieses Serviceangebot eine Selbstverständlichkeit. DPD Österreich verfügt mit 2.400 Paketshops und -stationen über das größte private Netzwerk an Paketaufgabe und -annahmestellen. Zudem haben wir für alle E-Shopper mit myDPD ein ideales Paketmanagement-Tool, das bereits von mehr als 400.000 Personen genutzt wird“, erklärt Rainer Schwarz abschließend.


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