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Mit Ifano in die digitale Zukunft

Foto: Shutterstock.com / violetkaipa
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Die Zufall Logistics Group will sich perspektivisch zu einem Entwickler innovativer IT-Lösungen entwickeln.

Weg vom Buzz-Word, hin zum Machen: Die Zufall Logistics Group forciert ihr Know-how im Bereich Digitalisierung. Hierzu gründet der Logistikdienstleister zum 1. Juli 2019 die IT-Gesellschaft Ifano. Das Unternehmen möchte perspektivisch zum Entwickler innovativer IT-Lösungen und zum Kundenbegleiter auf dem Weg zur Industrie 4.0 werden. Starten wird das Unternehmen als hundertprozentige Tochter der Zufall Logistics Group mit Mitarbeitern aus Zufall-Reihen. „Wir starten klein in eine Welt der IT-Innovation. Wir werden dabei natürlich auch die großen IT-Räder bei Zufall weiterdrehen, aber immer mit dem Fokus auf Vorangehen und nicht Verwalten“, so Jörg Semmelroggen, Ifano-Geschäftsführer. Durch die Entwicklung, Durchführung und Optimierung digitaler Prozesse zur Handhabung von logistischen Wertschöpfungsketten haben sich die IT-Fachleute der Zufall Logistics Group eine fundierte Expertise erarbeitet. Diese soll durch die Arbeit der neuen IT-Gesellschaft weiterwachsen, um Innovationen voranzutreiben und die Digitalisierung beim Kunden, Partnerunternehmen und letztlich im eigenen Haus zu forcieren. „Wir haben durch die eigenen aktuellen IT-Projekte sehr genau verstanden, dass die Digitalisierung fundiertes Wissen und Mut zum Wandel erfordert. Es gibt hier für Zufall große Potenziale, zum Treiber und nicht zum Getriebenen der Industrie 4.0 zu werden“, stellt Jürgen Wolpert, Geschäftsführer der Zufall Logistics Group, klar. Etabliert hat sich so die Erkenntnis, dass ein stabiler IT-Betrieb im Tagesgeschäft und die Entwicklung zukunftsfähiger IT-Lösungen starker individueller Ressourcen bedürfen. „Also topfen wir die ersten Triebe unseres digitalen Pflänzchens um, sorgen für eine gute finanzielle Basis und geben unseren IT-Fachleuten die Freiheit, ihre Potenziale zu entfalten“, so Wolpert weiter.

Entwicklung für Zufall und die Branche
Ifano wird über den Tellerrand schauen und neben dem Ausbau der Digitalisierung bei Zufall auch die Entwicklung von IT-Lösungen für Verlader, Logistikpartner und Spediteure forcieren. Cloud-Lösungen, mobile Endgeräte und Künstliche Intelligenz sind nur einige Stichworte zu den Potenzialen, die die sogenannte dritte Plattform der Informationstechnologie schon heute bietet. „Ein Logistiker muss mit Hilfe der technischen Möglichkeiten den Bedürfnissen der Kunden entsprechend passende Lösungen auf den Weg bringen“, ist Semmelroggen überzeugt. Ifano verfolgt bei der Entwicklung digitaler Lösungen einen ganzheitlichen Ansatz. Die Entwickler blicken auf die komplette Wertschöpfungskette beim Kunden und forcieren eine höhere Integration in die Kundensysteme. Hierzu haben die Fachleute in einer Gründerphase tiefgreifende Gespräche mit Kunden, Kooperationspartnern und IT-Unternehmen geführt. Für die Entwickler ist klar: Die Vielschichtigkeit der Aufgabenstellungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, kann eine Entwicklungsschmiede alleine nicht bewältigen. Es braucht Schnittstellen, die schon im Logistikmarkt bestehende Soft- und Hardware-Lösungen verbinden, und den Kundenanforderungen entsprechend weiterentwickelt werden. „Wir planen, mit anderen Fachleuten zusammenzuarbeiten und Know-how zusammenzubringen, um aus einer Idee ein marktreifes Produkt zu entwickeln“, so Semmelroggen weiter.

Konkrete Ansätze als Startrampe
Schon heute arbeiten die IT-Fachleute von Zufall an innovativen Lösungen für mobile Endgeräte sowie an Erweiterungen für bestehende Software in Form von Applikationen, Web- und Micro-Services. „Das Thema Daten ist hierbei für uns ein wichtiger Punkt“, erklärt Franco Labella, CIO der Zufall Logistics Group und zweiter Geschäftsführer der Ifano GmbH. „Diese Entwicklung mitgehen kann nur das Unternehmen, das für die Arbeitsschritte entlang der ganzen Supply-Chain saubere und komplette Datenpakete zur Verfügung stellt“, so Labella weiter. Für die Verantwortlichen von Ifano hat der Wandel in der Digitalisierung immer auch etwas mit einem Kulturwandel in Unternehmen zu tun. Daher wird das Vermitteln von Wissen und die Diskussion über Veränderung auch ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Ifano sein.


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