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Imperial Logistics bietet integrierte Lösungen in Paraguay an

Foto: Freddy Martinez
Der wiedereröffnete Hafen Concepción am Rio Paraguay wird zur Schnittstelle zwischen Lkw und Binnenschiff. Damit bietet er eine attraktive Transportalternative für Agrarprodukte aus der südbrasilianischen Anbauregion Mato Grosso do Sul
Foto: Freddy Martinez

Carsten Taucke, CEO von Imperial Logistics, führte aus, dass die Agrargüter nun nicht mehr 1.000 Kilometern per Lkw zu den brasilianischen Seehäfen transportiert werden müssen.

Imperial Logistics erweitert den Service in der Transportlogistik von Massengütern. Für das Fahrtgebiet Südamerika hat das Unternehmen eine integrierte Lösung entwickelt, die Binnenschiffstransporte, Lager- und Umschlagdienstleistungen aus einer Hand umfasst. Grundlage dafür ist eine 50-Prozent-Beteiligung am Umschlagbetrieb Baden S.A. in der paraguayischen Hafenstadt Concepción. Gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner CIE S.A. hat Imperial Logistics den mehr als 15 Jahre weitgehend brach liegenden Hafen am Rio Paraguay reaktiviert und zu einem Lager- und Umschlagplatz für Getreide, Soja, Düngemittel und weitere Agrarprodukte ausgebaut. Eine entsprechende Umschlagsinfrastruktur wie Lagersilos, Kipprampen für Lkw und Förderbänder hat das Gemeinschaftsunternehmen Baden S.A. wieder instandgesetzt oder neu installiert. Am 20. Februar wurden die neuen Hafenanlagen offiziell in Betrieb genommen. Anwesend waren auch der paraguayische Staatspräsident Horacio Cartes und der paraguayische Wirtschaftsminister Gustavo Leite.

"Für Erzeuger und Händler der im südbrasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul angebauten Agrarprodukte bietet Imperial Logistics im Hafen Concepción ab sofort Lager-, Umschlag- und alternative Transportlösungen aus einer Hand an", erläuterte Carsten Taucke in seiner Eröffnungsansprache. Der CEO von Imperial Logistics International führte aus, dass die Agrargüter nun nicht mehr über große Distanzen von mehr als 1.000 Kilometern in Lkw zu den brasilianischen Seehäfen transportiert werden müssen. Stattdessen können die Güter nach einer relativ kurzen Landstrecke von nicht mehr als 350 Kilometern im neuen Hafen Concepción gelagert, auf Schubleichter umgeladen und über das Flussgebiet Hidrovia Paraguay-Paraná im Vergleich zum Seetransport dreimal schneller zu den argentinischen Exporthäfen wie zum Beispiel Rosario oder Porto San Lorenzo transportiert werden. Die Transportdistanz dorthin liegt bei knapp 1.600 Kilometern.

Imperial Logistics betreibt seit vier Jahren auf dem Flussgebiet Hidrovia Paraguay-Paraná regelmäßige Verkehre für Verlader aus der Agrar- und Montanindustrie. Angefangen mit zwei Schubverbänden sind heute zwischen dem brasilianischen Corumbá und dem argentinischen San Nicolas sieben Verbände unterwegs.


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