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HHLA erwirbt Mehrheit an iSAM AG

Foto: HHLA / Thies Rätzke
Die HHLA hat bereits vor 20 Jahren mit der Inbetriebnahme des Container Terminal Altenwerder gezeigt, welche Potenziale die Automatisierung besitzt.
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Durch die Beteiligung erhält die HHLA direkten Zugriff auf technologische Entwicklungen in der Automatisierung industrieller Prozesse.

Zur weiteren Umsetzung ihrer auf Wachstum und Innovation ausgerichteten Strategie beteiligt sich die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) mehrheitlich an der iSAM AG. Das 1983 gegründete Unternehmen st ein Spezialist für Automatisierungstechnik. Die HHLA übernimmt 80 Prozent der Anteile an der iSAM AG, die übrigen 20 Prozent verbleiben bei drei bisherigen Managern des Unternehmens. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. „Die HHLA hat bereits vor 20 Jahren mit der Inbetriebnahme des Container Terminal Altenwerder gezeigt, welche Potenziale die Automatisierung besitzt. Durch die Beteiligung erhält die HHLA direkten Zugriff auf technologische Entwicklungen in der Automatisierung industrieller Prozesse, wodurch der Einstieg in neue innovative Geschäftsfelder ermöglicht wird. Mit der Transaktion bekräftigen wir unsere Absicht, dass wir auch unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie unsere auf Wachstum und Innovation ausgerichtete Strategie konsequent umsetzen", so Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA.

Die Gründer und bisherigen Gesellschafter der iSAM AG werden künftig weiterhin in verantwortlicher Position tätig sein. Der langjährige Entwicklungsvorstand Bernd Mann übernimmt den Vorstandsvorsitz von Unternehmensgründer Jürgen Hellmich, der weiterhin die amerikanische Tochtergesellschaft leiten wird. Bernd Jotzo, bisher im Vorstand verantwortlich für Finanzen und Personal, wechselt in den Aufsichtsrat. Seine Aufgaben werden von Bernd Mann und Christian Hacks übernommen, der auch weiterhin das Ressort Produktion leiten wird.

Schüttgutterminal am Hansaport erfolgreich automatisiert
Die iSAM AG ist über Tochtergesellschaften in den Kernmärkten USA, Australien (Asien) und Kanada präsent. Insbesondere durch die starke Position im australischen Markt konnte iSAM im Jahr 2020 trotz der Einschränkungen durch COVID-19 Umsatz und Gewinn um 30 Prozent steigern. Das Unternehmen hat am Hansaport im Hamburger Hafen bereits erfolgreich einen Schüttgutterminal durch den Einsatz intelligenter Steuerungssoftware und hochpräziser 3D-Laserscanner fast vollständig automatisiert. Derzeit arbeitet iSAM für das IHATEC-Projekt Containerterminal 4.0 an der prototypischen Automatisierung des Bahnkrans 4 am Container Terminal Altenwerder und entwickelt neue Sicherheitstechniken für die von Mensch und Maschine gemeinsam genutzten Arbeitsräume.


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