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Hafen Hamburg: Kein Rückgang beim Containerumschlag

Foto: HHM / Dietmar Hasenpusch
Der Hamburger Hafen rechnet nicht mit einem Rückgang im Containerumschlag durch angekündigte Änderungen bei Liniendiensten der Ocean Alliance und Maersk.
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Der Hamburger Hafen rechnet nicht mit einem Rückgang im Containerumschlag durch angekündigte Änderungen bei Liniendiensten der Ocean Alliance und Maersk.

Ab April wird der am Eurogate Containerterminal Hamburg (CTH) abgefertigte Neu-5-Dienst der Ocean Alliance nach Antwerpen verlegt. Dieser Dienst wird beim Ocean Alliance Partner CMA CGM unter der Bezeichnung FAL-3 geführt und hat ein ungefähres Jahresvolumen von 150.000 TEU. Die komplette bisher mit diesem Dienst von und nach Hamburg transportierte Containerladung wird nach Auskunft von CMA CGM künftig mit den weiterhin Hamburg anlaufenden fünf Liniendiensten der Ocean Alliance abgefertigt. „Die im Rahmen jährlicher Optimierungsüberlegungen erfolgende Verlegung eines der bisher sechs Dienste stellt für die Verlader und den Hamburger Hafen insgesamt kein Problem dar. Die Containerladung wird weiterhin in vollem Umfange von diesen Diensten in Hamburg abgefertigt werden“, sagt Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing. „Solche Anpassungen von Liniendiensten in der Schifffahrt sind im Rahmen neuer Produkte der Reeder-Allianzen völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Hamburg verliert dadurch keine Ladung“, ergänzt Mattern.

Partner der Ocean Alliance sind die Reedereien CMA CGM, Cosco Shipping, Evergreen und OOCL. Für die Reederei CMA CGM, die in Hamburg mit insgesamt 15 Vollcontainer- und Feederdiensten einer der größten Hafenkunden im Containerverkehr ist, handelt es sich bei der Verlegung des FAL-3-Dienst um eine Entscheidung der Allianzpartner zur Optimierung der Schiffsumläufe im Rahmen der weltweiten Verkehre. Auch die Reederei CMA CGM weist darauf hin, dass bisher mit diesem Dienst in Hamburg abgefertigte Containerladung auf die Hamburg weiterhin anlaufenden fünf Liniendienste im Asien-Europa-Verkehr umverteilt wird. Mit einem Wegfall von Containerladung sei nicht zu rechnen. Mit dem im April startenden „Ocean Alliance Day 4 Product“ werden Transportkapazitäten und Umlaufzeiten für die weltweiten Kunden sogar verbessert.

Die dänische Reederei Maersk meldet ebenfalls eine Fahrplanänderung: Der ME-1-Dienst, der bisher wöchentlich von Indien über Dubai und Saudi-Arabien die deutschen Häfen Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven bedient, wird ab Februar Hamburg temporär nicht anlaufen. In einer Kundeninformation der Reederei MAERSK wird darauf hingewiesen, dass bisherige ME-1-Containerladung mit dem AE-7-Dienst von MAERSK weiterhin problemlos von und nach Hamburg abgefertigt werden kann. „Wir gehen davon aus, dass durch die Anbindung Hamburgs mit dem AE-7-Dienst ein großer Teil der Container aus dem ME-1-Dienst auch nach der Fahrplananpassung in Hamburg abgefertigt werden. Die im AE-7-Dienst eingesetzten 12 Großcontainerschiffe mit einer Kapazität von 16.500 und 19.500 TEU bieten dafür entsprechende Transportkapazität“, erläutert Ingo Egloff, Vorstandskollege von Axel Mattern bei Hafen Hamburg Marketing.


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