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Hafen Antwerpen baut neues Container-Terminal

Anfang 2016 wird das Delwaide Dock durch den Umzug der Reederei MSC an das andere Ufer der Schelde frei. Derzeit wird über die Neunutzung des Areals verhandelt. (Bild: Hafen Antwerpen)

In den kommenden sechs Jahren entsteht für 660 Millionen Euro ein neues Containerterminal, das bereits in der Anfangsphase für 5,1 Millionen TEU ausgelegt ist.

Zudem plant die saudi-arabische Firma ERS den Bau einer Plastikrecyclinganlage und könnte damit den petrochemischen Cluster an Europas zweitgrößtem Hafen stärken. Das kündigte der Hafen Antwerpen auf der Fachmesse transport logistic in Munchen an.

Mit einem Wachstum von 5,9 Prozent ist der Hafen Antwerpen erfolgreich ins Jahr 2015 gestartet. Beim Containerumschlag (in TEU) verzeichnete Antwerpen in den ersten drei Monaten dieses Jahres sogar ein Wachstum von 9,5 Prozent. Dazu beigetragen hat die 2M-Allianz von MSC und Maersk, die sich letztes Jahr fur den Hafen Antwerpen entschied. In den kommenden Monaten werden nun die Vorbereitungen fur den Umzug der Aktivitäten der Reederei MSC vom Delwaide Dock am rechten Ufer zum Deurganck Dock am linken Scheldeufer abgeschlossen.

Dieser Kai mit einer jährlichen Kapazität von elf Millionen TEU erlaubt es der MSC, ihre Aktivitäten weiter auszubauen. Laut aktueller Prognosen bis 2020/2021 benötigt der Hafen Antwerpen dennoch zusätzliche Möglichkeiten zum Containerumschlag. Deshalb bereitet die Antwerp Port Authority den Bau einer neuen, großen Gezeitendockanlage mit weiteren Terminalkapazitäten am linken Ufer der Schelde vor.

Der Hafen Antwerpen besitzt ein Entwicklungsgebiet von mehr als 1.000 Hektar am linken Scheldeufer, das kunftig schrittweise in Betrieb genommen wird. Bereits in der ersten Phase plant die Port Authority bis 2021 den Bau einer 1.400 Meter langen Kai-Anlage mit einer Umschlagskapazität von mindestens 5,1 Millionen TEU. Die Kosten dafur werden auf rund 660 Millionen Euro geschätzt.

 

 


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