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ECL verbindet Skandinavien mit Tschechien

Foto: Michael Imhoff
Der "Moravia Shuttle" startet in Skandinavien, fährt zum intermodalen Baltic Rail Gate Terminal in Travemünde und fährt dann weiter zum tschechischen Güterbahnhof in Zaječí.
Foto: Michael Imhoff

European Cargo Logistics und DSV Road führen eine Shuttle-Verbindung zwischen Süd-Schweden und Zaječí in Tschechien ein.

Der Operateur European Cargo Logistics (ECL), eine Beteiligungsgesellschaft der deutschen Lübecker Hafen-Gesellschaft und DSV Road, ein Unternehmen der dänischen DSV - Global Transport and Logistics, vergrößert seinen intermodalen Radius innerhalb Europa. Der tschechische Güterbahnhof Zaječí in der Region Süd-Mähren ist seit Anfang April 2018 die östlichste Destination im ECL-Netzwerk, die fortan mit dem neuen "Moravia Shuttle" angesteuert wird. Dieser Shuttle, der über den Intermodal-Terminal in Travemünde (Baltic Rail Gate) verläuft, verbindet Skandinavien mit Tschechien.

Verkehre finden zwei Mal pro Woche statt
Derzeit wird diese Route zwei Mal wöchentlich bedient, wobei das neue Angebot primär für Container und Trailer gedacht ist, die über Travemünde nach Skandinavien reexpediert werden. "Unsere tschechischen Partner haben das Terminal in Zaječí eigens für die Verbindung fit gemacht. Bis vor kurzem wurde hier nur Stahl umgeschlagen", informiert Tobias Behncke, der den Intermodalbereich der ECL verantwortet. Die Anfangsfrequenz von zwei Abfahrten soll bereits im kommenden Jahr verdoppelt werden, weil Spediteure für dieses Routing Interesse zeigen. In den ersten zwölf Monaten rechnet ECL mit siebentausend Ladebehältern auf den Zügen. Es handelt sich dabei um Einheiten, die zum großen Teil bislang über Polen liefen. DSV befrachtet einen beträchtlichen Teil der Plätze des "Moravia Shuttles" und Spediteure würden hier alles finden, was sie brauchen: Eine große Zahl von Fähr- und Zugverbindungen und dazu attraktive Laufzeiten, gibt sich Jörg Ullrich, Geschäftsführer von ECL überzeugt. Für DSV bietet diese Destination eine weitere Möglichkeit, Transporte in Osteuropa umweltfreundlicher zu gestalten. Das Intermodalnetzwerk der ECL wächst kontinuierlich. 2017 verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor und kam damit auf gut 30.000 transportierte Ladeeinheiten.

Kooperation mit Kombiverkehr
Neu in diesem Jahr ist auch die Kooperation mit dem deutschen Operator Kombiverkehr auf der Relation zwischen Duisburg und Lübeck. Diese Zusammenarbeit reaktiviert den gefragten "Ruhr Shuttle" im Portfolio von ECL und wird elfmal pro Woche angeboten.


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