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DHL unterstützt Zozo beim Markteintritt in Deutschland

Foto: ZOZO / DHL
Anhand von ca. 350 Messpunkten auf dem Zozosuit und der Zozo-App auf dem Smartphone wird individuell Maß genommen.
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DHL Global Forwarding kümmert sich um die Sendungen von den Produktionsstätten in Wuxi, Lianyungang und Qingdao nach Deutschland.

Das Berliner Start-Up Helpdesk von DHL Global Forwarding unterstützt den japanischen Onlinehändler Zozo beim Markteintritt in Deutschland. Das Modelabel vertreibt seine wie maßgefertigte Kleidung bereits in über 70 Ländern. Jetzt können auch deutsche Kunden auf Basis einer App passgenaue T-Shirts, Hemden und Hosen nach Hause geliefert bekommen. DHL hat hierzu eine individuelle Supply-Chain-Lösung entwickelt, die unter anderem den Transport per Schiene, Luft- und Seefracht von China nach Deutschland, die Zollabwicklung sowie Paket- und Postservices an den Endkunden beinhaltet. "Mit den individuellen Logistiklösungen unserer Geschäftsbereiche DHL Global Forwarding und DHL Paket konnte eine reibungslose und sichere Lieferkette entwickelt werden, " erklärt Nicolai Rehberg von Helpdesk. Ab März wird der neue Deutsche Post Service "Warenpost International" für die Lieferungen der Zozosuits von Deutschland ins Ausland implementiert. "Es ist großartig, einen zuverlässigen Partner für unsere Auslieferungen an der Seite zu haben", sagt Susanne Burger, Geschäftsführerin von Zozo Germany GmbH.

Vom 3D-Modell zum maßgeschneiderten Kleidungsstück
Alles beginnt für den Kunden mit dem kostenlosen und hauchdünnen Zozosuit, der mit DHL Paket an deutsche Kunden und dem neuen Service "Warenpost International" an Kunden im europäischen Ausland geliefert wird. Anhand von ca. 350 Messpunkten auf dem Anzug und der Zozo-App auf dem Smartphone wird individuell Maß genommen. Das Resultat ist ein 3D-Modell für die Bestellung der passgenauen Kleidung. Monatlich werden tausende von Zozosuits europaweit über das Post-Netz verschickt. Die wie auf Maß geschneiderte Kleidung wird derzeit in China gefertigt. DHL Global Forwarding kümmert sich um die Sendungen von den Produktionsstätten in Wuxi, Lianyungang und Qingdao nach Deutschland. Zudem übernimmt das Unternehmen die Verzollung. Damit das Modelabel nicht direkt beim Import die Einfuhrumsatzsteuer - 19 Prozent vom Warenwert - zahlen muss, wurde beim Zoll ein Aufschubkonto beantragt. Mit dieser Regelung kann der Online-Shop den Cashflow effektiver steuern. Die Ware wird von DHL bis in das Zozo Kundenlager in Ludwigsfelde geliefert. Ein weiterer Teil der Sendungsmengen kommt aus Shenzhen. Der Zozo Fulfillment-Partner packt und etikettiert bereits in China die DHL-Pakete und bündelt sie in Umverpackungen für die wöchentliche Luftfracht nach Frankfurt. Nach der Verzollung werden diese per Lkw an das DHL Paketzentrum Obertshausen geliefert. Von dort erfolgt die nationale und internationale Auslieferung direkt zum Endkunden per DHL Paket. Auch die neuen Transportmöglichkeiten der Belt & Road Initiative werden genutzt. Zum Jahreswechsel reisten die ersten Container per DHL Rail-Service von Nantong über die "Neue Seidenstraße" nach Deutschland. Mit einer Laufzeit von rund 20 Tagen ist die Schienenverbindung vor allem in Bezug auf die Transportzeit eine Alternative zur Seefracht.


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