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Dakosy: Neue Plattform für die Zollabwicklung von E-Commerce-Sendungen

Foto: Fraport
Dakosy bringt eine neue Plattform für die Zollabwicklung von eCommerce-Sendungen an den Start.
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Die Entwickler haben großen Wert auf eine benutzerfreundliche Handhabung der Plattform gelegt und den Kunden damit ein hohes Maß an Eigenständigkeit bewahrt.

Die neue Dakosy-Plattform bietet Logistikern eine einfache und flexible Unterstützung für die Integration von Massendaten in ihre Zollprozesse. Diese sind insbesondere im kleinteiligen E-Commerce-Geschäft arbeitsintensiv und werden ab Januar 2021 noch aufwendiger, wenn auch Kleinsendungen mit einem Wert unter 22 Euro umsatzsteuerpflichtig werden. Das zeitliche Einsparpotenzial ist enorm, da die Sendungsdaten, die häufig mehr als 100 Positionen umfassen, nun automatisiert hochgeladen werden können und nicht mehr manuell erfasst werden müssen.

Simon Lembke, Leiter Zollanwendungen bei Dakosy, beschreibt die neue Entwicklung mit Begeisterung: „Wir stellen unseren Kunden ein digitales Instrument bereit, über das sie interaktiv und vollkommen einfach ihre Prozesse beschleunigen können. Für jede beliebige Zollanmeldung, zum Beispiel für eine Anmeldung zum freien Verkehr, geben wir ein Profil vor, das definiert, welche Felder mit welchen Informationen gefüllt werden müssen. Sobald der Kunde seine Sendungsdaten - meist in Form einer Excel-Liste - hochgeladen hat, legt er fest, welche Spalte welchem Feld im Profil zugeordnet werden soll und speichert das Template ab. Jetzt kann er mit einem einzigen Mausklick die Zollanmeldung inklusive aller Positionen erstellen und anschließend in seiner Zollsoftware Zodiak GE korrigieren und ergänzen. Natürlich kann er das Template immer wieder verwenden.“ Die Entwickler haben großen Wert auf eine benutzerfreundliche Handhabung der Plattform gelegt und den Kunden damit ein hohes Maß an Eigenständigkeit bewahrt. „Jeder Kunde legt seine Templates selbständig an, kann sie korrigieren und beliebig oft für gleich strukturierte Auftragsdaten und Kundensituationen verwenden“, sagt Lembke.

Schon heute ist das E-Commerce-Geschäft stark wachsend und die Nachfrage nach der neuen Plattform groß. Für nächstes Jahr, wenn alle Waren aus dem Drittland vom ersten Euro an umsatzsteuerpflichtig werden, sieht Lembke einen deutlichen Nachfrageanstieg nach der innovativen Lösung, da sie ohne jeglichen Mehraufwand auch die Gestellung an das neue ATLAS-Verfahren ATLAS-IMPOST (Importabfertigung von Post- und Kuriersendungen) ermöglicht.


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