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Dachser erweitert Logistikzentrum Allgäu

Foto: DACHSER
Spatenstich für neues Warehouse in Memmingen.
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Der Logistikdienstleister Dachser schafft mit neuem Warehouse in Memmingen 52.000 zusätzliche Palettenstellplätze. Im Sommer 2022 soll das neue Hochregallager für ungekühlte Lebensmittel und Lebensmittelverpackungen in Betrieb gehen.

Für die Erweiterung des Logistikzentrums Allgäu wurden rund 25 Millionen Euro investiert. Hauptgrund ist das Wachstum der Bestandskunden von rund fünf Prozent pro Jahr. Zudem will Dachser Kapazitäten für Neukundengeschäfte schaffen.

Der Neubau wird mit einer Bauhöhe von 32 Metern und einer Fläche von 7.500 Quadratmetern Platz für 52.000 Paletten mit ungekühlten Lebensmitteln und Lebensmittelverpackungen bieten.  Das Warehouse ist voll automatisiert und auf die Lagerung von schnelldrehenden Produkten unterschiedlicher Kunden mit hohem Vollpallettenanteil ausgelegt. Über 22 Be- und Entladetore für LKWs sowie eine Umschlagfläche von rund 2.600 Quadratmetern werden pro Tag rund 5.000 Paletten ein- oder ausgelagert. Der Prozess läuft über die installierte Fördertechnik weitgehend automatisiert ab. Im Obergeschoss steht eine Fläche von 2.300 Quadratmetern für manuelle Kommissionier- und Konfektionierarbeiten zur Verfügung. Die rund 40 Mitarbeiter werden durch eine intelligente Automatisierungstechnik von manuellen Ein- oder Auslagerungstätigkeiten weitgehend entlastet, um sich auf anspruchsvollere Mehrwertdienstleistungen konzentrieren zu können, so Stefan Hohm, Chief Development Officer bei Dachser.

Klimafreundlich im Betrieb
Eine Photovoltaikanlage mit ca. einem Megawatt Leistung erzeugt die für das Hochregallager benötigte Energie überwiegend selbst. Zusätzlich bezieht das Warehouse CO2-neutralen Strom aus Wasserkraft. Ein unterstützendes Blockheizkraftwerk (BHKW) ist noch in Abwägung. Das neue Warehouse wird zudem an das Fernwärmenetz eines regionalen Heizkraftwerks angeschlossen und kann von dort Wärme beziehen, aber auch überschüssige Energie einspeisen. Geplant ist zudem, dass der selbst produzierte Strom für das Laden von Fahrzeugen mit batterieelektrischem Antrieb und langfristig auch für die Wasserstoffproduktion verwendet wird. Der naturschutzrechtliche Ausgleich für die Baumaßnahmen erfolgt in enger Abstimmung mi der Stadt Memmingen durch eine umfängliche Bepflanzung des Betriebsgeländes. Überdies wird das gesamte anfallende Niederschlagswasser auf dem Betriebsgelände dem Grundwasserhaushalt zugeführt.


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