Shuttle-System bei Jungheinrich für Bestandslager der Zukunft

03.11.2026 | Digitalisierung

2-Wege-System realativ leicht in bestehende Lagerumgebung integrierbar - eine Entwicklung in Zusammenarbeit mit Automha

Viele Unternehmen möchten ihre Lager automatisieren, scheuen aber den Gedanken an aufwendige Umbauten oder gar Neubauten. Genau hier setzt eine neue Lösung an, die gemeinsam von Jungheinrich und dem italienischen Lagerautomationsspezialisten Automha zur Marktreife gebracht wurde: ein 2-Wege-Shuttle namens UP-Carrier GTJ, der sich ohne größere bauliche Veränderungen in bestehende Palettenlagerhallen integrieren lässt. 

Das Shuttle-Gerät fährt dabei selbstständig in Kanalsystemen, erhöht die Lagerdichte signifikant und lässt sich direkt in moderne Warehouse-Management-Systeme (WMS) einbinden. Die Regalstrukturen und das Gebäude bleiben weitgehend unangetastet. Das ist ein entscheidender wirtschaftlicher Vorteil gegenüber klassischen Automatisierungsprojekten, die oft neue Gebäude oder tiefgreifende Umbauten erfordern.

Der Einstieg bewusst niederschwellig. Zunächst übernehmen Flurförderzeuge weiterhin den Palettentransport, das Shuttle übernimmt schrittweise mehr Aufgaben. Mit steigendem Automatisierungsgrad lassen sich die Transportprozesse nach und nach automatisieren. So entsteht ein klarer Migrationspfad von manuell unterstützten Abläufen hin zu einem vollautomatisierten Materialfluss. 

„Nicht jedes Unternehmen beginnt seine Automatisierungsreise mit einem vollautomatisierten Lager“, sagt Dr. Tobias Harzer, Chief Automation Officer bei Jungheinrich. 
„Entscheidend ist ein Entwicklungspfad, der die bestehende Infrastruktur nutzt und zugleich den Weg für eine weitergehende Automatisierung öffnet. Mit dieser Lösung können Kunden dort ansetzen, wo sie heute stehen, ihre Materialflüsse schrittweise weiterentwickeln und ihre Investitionen auf das Wachstum ihres Unternehmens abstimmen.“

Die Lösung wurde in neun Monaten vom Konzept bis zur Marktreife entwickelt und ist bereits in mehr als 200 Projekten in über 25 Ländern im Einsatz. Sie lässt sich bei Bedarf um weitere Automatisierungstechnologien wie mobile Roboter erweitern und in bestehende IT-Umgebungen integrieren. Software, Regalsysteme, Fördertechnik und Service sollen aus einer Hand aufeinander abgestimmt sein, wodurch sich Projekte schneller planen und über den gesamten Lebenszyklus betreuen lassen. 

„Diese Partnerschaft zeigt, wie sich spezialisierte Shuttle-Technologie und globale Integrationskompetenz ergänzen“, sagt Gianni Togni, VP Sales and Marketing bei Automha. 
„Gemeinsam schaffen wir Lösungen, mit denen Unternehmen ihre Lager gezielt modernisieren und ihre bestehende Infrastruktur effizienter nutzen können.“


Transparenzhinweis: Der Text wurde teilweise unter Einsatz generativer KI bearbeitet, aber Prüfung, Verantwortung für Inhalt und Formulierung bleiben bei der Redaktion.

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