Autos fahrerlos auf den Güterzug

29.09.2026 | Digitalisierung, Schiene

Telekom und Unikie zeigen bei Audi die automatisierte Verladung von Fahrzeugen auf Eisenbahnwaggons.

Im Audi-Werk Ingolstadt, dem größten Produktionsstandort und Sitz des Konzerns, sind erstmals weltweit Fahrzeuge automatisiert auf Eisenbahnwaggons verladen und wieder entladen worden. Möglich macht das das Zusammenspiel der Automatisierungslösung des finnischen Software-Experten Unikie mit Konnektivität und digitaler Infrastruktur der Telekom. 
Der Schritt gilt als Meilenstein zur Automatisierung des gesamten Fahrzeuglogistiknetzes des Konzerns, der rund 70 Prozent der Neufahrzeuge per Bahn transportiert. 

Die Demonstration ist Teil des Forschungsprojekts AutoLog, das untersucht, wie Logistik im Prozess arbeiten könnte, wenn nicht mehr an die Verfügbarkeit von Fahrern gebunden ist. Im Zentrum steht der effiziente, fahrerlose Betrieb im Mischverkehr, erprobt im Volkswagen-Hafen Emden, dem größten Seehafen des Konzerns. Die Fahrzeugauslieferung beinhaltet bislang viele manuelle Übergaben. 

Die Telekom liefert die digitale Infrastruktur: 5G-Mobilfunk, SIM-Karten in den Fahrzeugen, Edge-Cloud für die schnelle Datenverarbeitung und die Systemintegration der Unikie-Lösung. Unikie steuert mit seiner „Marshalling Solution“ die Fahrzeuge, externe LiDAR-Sensoren („Light imaging, detection and ranging“) erfassen die Umgebung, sodass die Wagen auch auf engstem Raum zuverlässig manövriert werden können. 

Peter Hörndlein, Head of Vehicle Logistics bei Volkswagen: „Ich freue mich sehr, dass wir hier in Ingolstadt eine Weltpremiere erleben durften. Wir haben ein Testgelände errichtet, auf dem wir das automatisierte Verladen von Pkw auf einen Zugbahnsteig demonstrieren und den Prozess der Serienreife einen Schritt näherbringen konnten.“ 

„Was wir hier in Ingolstadt gesehen haben, zeigt, wie viel Innovationskraft in unserer Logistikkette steckt – sowohl bei Audi als auch im gesamten Volkswagen Konzern. Die Erkenntnisse, die wir hier gemeinsam mit den beteiligten Partnern gewonnen haben, helfen uns, unsere Supply Chain noch digitaler, effizienter und resilienter zu gestalten“, sagt Thomas Gensberger, Head of Supply Chain Steering O2D, Audi. 

„In Ingolstadt ist es Unikie gelungen, mit der Unikie Marshalling Solution Fahrzeuge automatisiert auf Güterzüge zu verladen. Das ist eine der anspruchsvollsten Anwendungen in der Fahrzeuglogistik und bietet großes Potenzial, Prozesse weiter zu optimieren“, freut sich Vesa Kiviranta, CBO Automotive & Marshalling Solutions bei Unikie.


Transparenzhinweis: Der Text wurde teilweise unter Einsatz generativer KI bearbeitet, aber Prüfung, Verantwortung für Inhalt und Formulierung bleiben bei der Redaktion.

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