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Branchen wie die Batteriefertigung oder das Recycling benötigen sichere Lösungen für den Einsatz in Umgebungen, wo Gefahrenstoffe besondere Vorsicht verlangen. Unternehmen richten daher im Bedarfsfall ATEX-Bereiche ein. Auch hier kann eine explosive Atmosphäre entstehen, die den Einsatz entsprechend geschützter Flurförderzeuge erforderlich macht. Die kompakten Dreirad-Elektrostapler von Linde MH eignen sich besonders gut für den Einsatz in beengten Lager- und Produktionsumgebungen; die Vierrad-Elektrostapler sind wendig und gleichzeitig stabil selbst auf unebenen Böden.
„Wir bestellen schon aus der Nullserie die ersten Prototypen, haben Zugriff auf sämtliche Entwicklungsunterlagen und können unseren Kunden deshalb zeitnah das EX-geschützte Modell für die anspruchsvollere Zone 1/21 vorstellen“, erläutert Elke Karnarski, Produktmanagerin EX-Proof Trucks & Safety Solutions bei Linde MH.
Druckfeste Gehäuse mit elektronischen Komponenten werden so verbaut, dass sie die Fahrzeugkontur nicht verändern. Das bedeutet: Die Sicht der Staplerfahrer oder die Beinfreiheit werden nicht durch ein zusätzlich montiertes Gehäuse auf dem Fahrzeugheck oder im Fußraum behindert.
„Die Fahrer profitieren vom selben ‚Look & Feel‘ und den vielen neuen Komfort-Features, die sie von den Serienfahrzeugen her kennen“, sagt Karnarski.
In Produktionsbereichen, wo Gefahrstoffe miteinander vermischt oder umgefüllt werden, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass eine explosive Atmosphäre entsteht. Daher ist es wichtig, die Temperatur aller Komponenten, die Wärme erzeugen, exakt zu kontrollieren.
Zwei Maßnahmen sorgen dafür, dass das Temperaturlimit eingehalten wird und gleichzeitig die Motorleistung dem Standardfahrzeug ebenbürtig ist.
Karnarski: „Für die Zone 1/21 haben wir Motoren mit einer speziellen Wicklung in einer höheren Isolationsklasse eingebaut, um den weitreichenden Sicherheitsanforderungen in diesen ATEX-Bereichen gerecht zu werden. Zusätzlich haben wir die Sensoren direkt in die Wicklung des Motors eingebaut. Wir messen also die Temperatur kontinuierlich dort, wo sie entsteht.“
Die EX-Schutz-Modelle von Linde MH können auf Wunsch mit einer Reverse Assist Camera oder dem Reverse Assist Radar ausgerüstet werden. Beide Assistenten erhöhen die Sicherheit beim Rückwärtsfahren. Die Rückfahrkamera wurde mittels KI darauf trainiert, zwischen Menschen und einem Objekt zu unterscheiden.
Das Fahrzeug erkennt, wie weit weg sich ein Fußgänger vom Fahrzeug befindet, und leitet den Bremsvorgang ein. Zusätzlich erhält der Fahrer ein akustisches Warnsignal und kann schnell reagieren. Damit sind wertvolle Sekunden gewonnen. Der Reverse Assist Radar sorgt nicht nur dafür, dass die Geschwindigkeit reduziert wird, sondern kann das Fahrzeug bis zum Stopp abbremsen.
Ein angenehmes Klima in der Kabine und freie Scheiben tragen gleichermaßen zum Wohlbefinden und zur Sicherheit der Mitarbeitenden bei. Dafür sorgt in den neuen EX-geschützten Elektrostaplern eine spezielle Gebläseheizung mit acht Düsen für Scheibe, Innenraum und Fußraum, die vollständig integriert und für Zone 2/22 und Zone 1/21 zertifiziert ist.
