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Jettainer will in Fernost expandieren

Foto: Jettainer
(v.l.n.r.) Thorsten Riekert, Chief Sales Officer von Jettainer, und Thomas Sonntag, Geschäftsführer von Jettainer, kündigten Jettainers Expansion im asiatisch-pazifischen Raum beim IATA World Cargo Symposium in London an.
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Das Unternehmen setzt sein Wachstum im asiatisch-pazifischen Markt fort und kündigt an, seine Präsenz in der Region bis 2023 mit Singapur und Hongkong als wichtigste Gateways auszubauen. Dies gab der Weltmarktführer im Bereich des ULD-Managements (Unit Load Device) auf dem IATA World Cargo Symposium 2022 in London bekannt. Ziel von Jettainer ist es, eigene regionale Teams in Asien aufzubauen, die Beziehung zu den Kunden durch interkulturelle Kompetenzen zu stärken und noch besser auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.

Die Marktveränderungen der letzten zweieinhalb Jahre haben bisher funktionierende Prozesse in der globalen Luftfahrtindustrie an ihre Grenzen gebracht. Die Fluggesellschaften haben erfahren, welche Probleme ein Mangel an Unit Load Devices (ULD) verursachen kann, sodass die Bedeutung von Versorgungssicherheit und Zuverlässigkeit noch deutlicher wurde. Kostenbewusstsein und Nachhaltigkeit sind zudem weiterhin wichtige Aspekte.

Großes Wachstumspotenzial in Fernost
All diese Faktoren spielen in den asiatisch-pazifischen Märkten, in denen sich die Fluggesellschaften auf Wachstumskurs befinden, eine zentrale Rolle. Bestehende Airlines erweitern ihr Geschäft, nehmen Großraumflugzeuge in ihre Flotten auf oder beginnen mit dem Frachtbetrieb, neue Fluggesellschaften werden gegründet. Da das ULD-Management traditionell intern verwaltet wird, birgt die Region ein großes Wachstumspotenzial für Jettainer und deren ULD-Managementlösungen, die genau auf die Bedürfnisse des Marktes abgestimmt sind.

Um diese Entwicklung voranzutreiben, plant Jettainer, seine regionale Präsenz zu verstärken und Singapur und Hongkong als zentrale Gateways weiter auszubauen.

Wert von Lademitteln gestiegen
„Wir steuern derzeit eine Flotte von mehr als 100.000 ULD. Perspektivisch könnte sich die Zahl verdoppeln – insbesondere durch das Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum. Die Fluggesellschaften haben den Wert von Lademitteln und die Notwendigkeit, sie effizient zu verwalten, erkannt: Die Zeit ist reif für das Outsourcing von ULD. Wir managen ULD-Flotten mit nur 80 Prozent der bisher benötigten Einheiten. Diese potenzielle Einsparung von 20 Prozent kann entweder für Wachstum genutzt werden, um Engpässe auszugleichen – oder einfach dazu beitragen, Kosten zu sparen“, so Thomas Sonntag, Geschäftsführer von Jettainer.

Jettainer steuert bereits Paletten und Container für die koreanische Fluggesellschaft T'Way, VietJet und die philippinische Low-Cost-Fluggesellschaft Cebu Pacific – weitere Airlines könnten bald folgen. Die aktuellen Vertriebsaktivitäten in der Region werden von Edward Neo, General Manager Sales APAC, von Singapur aus koordiniert. Der Leasingservice lease&fly, mit besonderem Fokus auf das chinesische Festland, wird von Hongkong aus mit Stella Wang weiterentwickelt.

Ziel: globale Expansion
Thomas Sonntag betonte: „Die Nähe zu unseren Kunden ist für uns enorm wichtig. Unsere Kunden profitieren von dem, was ich als ‚regional relevante ULD-Expertise‘ bezeichnen würde: Netzwerke, Geografie und Kultur zu verstehen und dies in ein ausgereiftes ULD-Management zu übertragen. Das versetzt uns in die Lage, die Anforderungen unserer Kunden wirklich zu verstehen. Aus diesem Grund ist es unser Ziel, auf allen Kontinenten regionale Teams für Vertrieb und Betrieb, für zentrale Funktionen, und dort wo es notwendig und sinnvoll ist, auch lokale Vertreter zu etablieren.“


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