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Hafen Rotterdam startet mit der ersten IoT-Anwendung

Foto: Rotterdam Port Authority
Foto: Rotterdam Port Authority

Der Hafen Rotterdam hat eine neue Anwendung implementiert, mit der Wasser- und Wetterdaten gesammelt und ausgewertet werden, um so die Prozesse am Hafen zu optimieren.

Vor genau einem Jahr gaben der Hafen Rotterdam und IBM bekannt, dass sie gemeinsam Internet-of-Things-Lösungen entwickeln wollen, um so Rotterdam zu einem Hafen der Zukunft zu machen. Nun wurde die erste solche Lösung präsentiert und implementiert. Die erste Anwendung für Wasserpegel- und Wetterdaten (Hydro / Meteo) wurde kürzlich in Betrieb genommen. Mit dieser Anwendung erhöht der Hafen seine Sicherheit und Effizienz weiter. Das System verwendet ein umfangreiches Netzwerk an Sensoren, um genaue und aktuelle Wasser- (Hydro-) und Wetterdaten (Meteo-Daten) bereitzustellen, insbesondere für die Planung der Schifffahrt. "Dies ist ein fantastischer Schritt", sagte Ronald Paul, Chief Operating Officer des Hafens Rotterdam. "Genauso wichtig ist es jedoch, dass die Cloud-Plattform und die generierten Echtzeitinformationen, einschließlich Daten zu Infrastruktur, Wasser und Wetterbedingungen, es uns ermöglichen, geschäftskritische Prozesse im Service für unsere Kunden weiter zu verbessern", so Paul.

Sensoren und astronomische Daten
Das neu System nutzt Daten, die von 44 Sensoren, die am Hafen eingebaut wurden, Vorhersagemodellen und astronomische Berechnungen und ermittelt so die Höhe der Gezeiten, den Gezeitenstrom, den Salzgehalt, die Windgeschwindigkeit und Windrichtung. Auf diese Weise trägt die Anwendung dazu bei, Wartezeiten zu reduzieren und die Liege-, Lade- / Entlade- und Abfahrtszeiten zu optimieren. Die Technologie erlaubt es beispielsweise, die beste Zeit zum Anlegen und Abfahren präziser vorherzusagen und gleichzeitig maximale Belastungen zu gewährleisten.

Die implementierten Bausteine ​​bieten dem Hafen eine sichere und zuverlässige Basis für schnelle Innovationen mit Zugang zu den neuesten Technologien, darunter Edge Computing, Echtzeitanalysen, Künstliche Intelligenz, hyperpräzise Daten und Blockchain. Und das ist sehr wichtig, da sich der Hafenbereich ständig weiterentwickelt und neue physische Infrastruktur zunehmend digitaler wird. Sensoren, die an und in Kaimauern sowie auf Delfine, Wasserwege, Straßen und Verkehrszeichen eingebaut sind, erzeugen fortlaufende Messdaten, die mit anderen autonomen Systemen kommunizieren können. Damit ist die Grundlage geschaffen, um zukünftig die autonome Schifffahrt im Rotterdamer Hafen zu ermöglichen.


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