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Rotterdamer Hafen und IBM arbeiten an der Digitalisierung des Hafens

Foto: Shutterstock.com / Zapp2Photo
Die Initiative wird den 42 km langen Hafen für die Zukunft vorbereiten.
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Die zwei Firmen werden langfristig zusammenarbeiten, um innovative Anwendungen von Internet of Things und Künstlicher Intelligenz zu entdecken.

Der Rotterdamer Hafen und IBM haben ihre Zusammenarbeit für eine mehrjährige Digitalisierungsinitiative bekannt gegeben. Diese soll die Betriebsumgebung des Hafens mithilfe von Internet of Things (IoT) -Technologien transformieren. Man beginnt zunächst mit der Entwicklung einer zentralisierten Dashboard-Anwendung, die in Echtzeit Wasser- und Wetter-Sensordaten sowie Kommunikationsdaten sammelt, verarbeitet und über die IBM IoT-Plattform analysiert. Dies wird ein sichereres und effizienteres Verkehrsmanagement ermöglichen. Die Initiative wird den 42 km langen Hafen für die Zukunft vorbereiten. "Hier in Rotterdam werden wir Maßnahmen ergreifen, um der intelligenteste Hafen der Welt zu werden", sagt Paul Smits, Finanzchef der Hafenbehörde von Rotterdam.

Entlang der Kaimauern, der Anlegestellen und Straßen des Hafens werden Sensoren installiert. Diese erfassen mehrere Datenströme einschließlich Wasser- und Wetter-Daten aber auch Informationen über die Gezeiten, Strömungen, Temperatur, Windgeschwindigkeit und -richtung, den Wasserstand, die Liegeplatzverfügbarkeit und Sichtbarkeit. Diese Daten werden von IBMs Cloud-basierten IoT-Technologien analysiert und in Informationen umgewandelt, die der Rotterdamer Hafen nutzen kann, um Entscheidungen zu treffen, die Wartezeiten verkürzen. "Geschwindigkeit und Effizienz sind für unser Geschäft unerlässlich und erfordert, dass wir alle uns zur Verfügung stehenden Daten nutzen. Dank Echtzeitinformationen über Infrastruktur, Wasser, Luft usw. können wir den Service enorm verbessern", sagt Smits.


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