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	<title>Digitalisierung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Thu, 02 Jul 2026 10:55:23 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Digitalisierung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Wer nicht automatisiert, wird atomisiert</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wer-nicht-automatisiert-wird-atomisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:35:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Lager]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[WU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum die Transportwirtschaft vor ihrer größten Revolution steht, erläutert Sebastian Kummer in seinem Kommentar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wer-nicht-automatisiert-wird-atomisiert/">Wer nicht automatisiert, wird atomisiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die größte Gefahr für die Transportwirtschaft ist nicht der Fahrermangel, nicht die Energiekosten und nicht die Bürokratie. Die größte Gefahr ist, die Automatisierungsrevolution zu unterschätzen. Während Unternehmen in den USA und China Milliarden in KI, Robotik und autonome Fahrzeuge investieren, diskutieren viele europäische Unternehmen noch darüber, ob sie überhaupt einsteigen sollen. Wer heute nur zusieht, könnte morgen den Anschluss verlieren.</p>



<p>Rund um KI und humanoide Roboter ist derzeit ein erheblicher Hype entstanden. Als Wissenschaftler fällt es mir schwer, manche Bewertungen und Erwartungen nachzuvollziehen. Wir befinden uns zweifellos in einer frühen Phase der Technologieentwicklung, in der Hoffnungen und Spekulationen oft die nüchterne Analyse überlagern. Gerade deshalb ist es wichtig, den Blick auf die tatsächlichen Potenziale und Herausforderungen zu richten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Automatisierung ist längst Realität</strong></h2>



<p>Die Automatisierung verändert Transport und Logistik bereits heute. In der Intralogistik, in Häfen und Umschlagterminals wären viele Prozesse ohne Automatisierung kaum noch wirtschaftlich darstellbar. Unternehmen wie Amazon investieren seit Jahren konsequent in Robotik und automatisierte Prozesse. Auch die Automobilindustrie treibt die Entwicklung voran. Bei vielen Transport- und Logistikdienstleistern hingegen ist die Zurückhaltung größer. Oft wird abgewartet, bis Technologieanbieter marktreife Lösungen präsentieren oder regulatorische Vorgaben entstehen.</p>



<p>Automatisierung bietet erhebliche Vorteile. Fahrerassistenzsysteme erhöhen bereits heute die Sicherheit, indem sie Fehler reduzieren und helfen, Unfälle zu vermeiden. Langfristig können autonome Fahrzeuge den Güterverkehr sicherer, zuverlässiger und effizienter machen. Gleichzeitig trägt Automatisierung dazu bei, den Fachkräftemangel abzufedern, indem körperlich belastende oder repetitive Tätigkeiten von Maschinen übernommen werden. Auch ökologische Vorteile sind zu erwarten: Optimierte Transporte, höhere Auslastungen und geringerer Energieverbrauch können Emissionen deutlich reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Weg zur autonomen Logistik</strong></h2>



<p>Ich erwarte, dass die Automatisierung Transportwirtschaft und Logistik schrittweise, aber grundlegend verändern wird. Während die USA und China bei vielen Entwicklungen voranschreiten, droht Europa zurückzufallen.</p>



<p>Bis 2030 werden autonome Transporte vor allem auf Betriebsgeländen, in Häfen, Terminals, Industrieparks und auf Flughäfen zunehmen. Solche klar abgegrenzten Umgebungen eignen sich besonders gut<br>für den Einsatz autonomer Fahrzeuge.</p>



<p>Zwischen 2030 und 2040 werden autonome Lkw zunehmend auf ausgewählten Strecken und Güterkorridoren eingesetzt werden. Zunächst werden Depot-zu-Depot-Verkehre und bestimmte Autobahnabschnitte automatisiert. Ergänzt durch automatisierte Lade- und Entladeprozesse sowie digitale Verkehrssteuerung entstehen hochproduktive Transportnetzwerke. In Kombination mit batterieelektrischen Fahrzeugen können Transporte nahezu rund um die Uhr durchgeführt werden.</p>



<p>Die realen Transportkosten könnten dadurch um 20 bis 30 Prozent sinken. Gründe dafür sind geringere Personalkosten, höhere Fahrzeugauslastungen, weniger Unfälle und ein effizienterer Energieeinsatz. Gleichzeitig wird sich der Arbeitsmarkt verändern. Tätigkeiten von Fahrern, Staplerfahrern und Disponenten werden teilweise durch neue Rollen ersetzt, etwa als Flottenmanager, Leitstellenoperatoren, Robotiktechniker, Datenanalysten oder KI-Spezialisten. Dies wird höhere Qualifikationen und verstärkte Aus- und Weiterbildung erfordern.</p>



<p>Bis 2050 könnte ein großer Teil des Fernverkehrs in Europa und Nordamerika weitgehend automatisiert sein. Autonome Lkw auf Autobahnen, automatisierte Güterzüge, intelligente Umschlagterminals und KI-gestützte Transportnetzwerke könnten dann zum Alltag gehören.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Chancen und Risiken</strong></h2>



<p>Neben den fahrerlosen Fahrzeugen wird die digitale Vernetzung der gesamten Supply Chain neue Möglichkeiten schaffen. Wenn Fahrzeuge, Lager, Häfen und Kundenaufträge in Echtzeit miteinander kommunizieren, entstehen zusätzliche Produktivitäts-, Effizienz- und Qualitätsgewinne.</p>



<p>Die Entwicklung bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Unternehmen müssen hohe Investitionen stemmen, ihre Geschäftsmodelle anpassen und die IT-Sicherheit stärken. Je stärker Transport- und Logistiksysteme digital vernetzt sind, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyberangriffen. Auf gesellschaftlicher Ebene stellen sich Fragen nach Beschäftigung, Qualifizierung und dem Ausbau der erforderlichen Infrastruktur.</p>



<p>Die entscheidende Frage lautet nicht, ob die Automatisierung kommt. Sie ist bereits da. Die eigentliche Frage ist, welche Unternehmen die Entwicklung aktiv gestalten und welche in zehn oder zwanzig Jahren feststellen werden, dass ihre Wettbewerber längst mit einer anderen Kostenstruktur, höherer Produktivität und besseren Services unterwegs sind. Wer heute abwartet, riskiert morgen, den Anschluss zu verlieren und marginalisiert zu werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wer-nicht-automatisiert-wird-atomisiert/">Wer nicht automatisiert, wird atomisiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Kardex erleichtert die Kommissionierung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/kardex-erleichtert-die-kommissionierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 11:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kardex]]></category>
		<category><![CDATA[Lagerautomatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kardex erweitert sein Portfolio für die Lagerautomatisierung: Mit dem neuen Intuitive Picking Assistant (IPA) für das Kardex Shuttle präsentiert das Unternehmen eine Lösung, die Kommissionierprozesse vereinfachen, Fehler reduzieren und die Bedienung intuitiver gestalten soll.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/kardex-erleichtert-die-kommissionierung/">Kardex erleichtert die Kommissionierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-36f5cae5a58bd05c6143f77353541531">Der Intuitive Picking Assistant wurde erstmals auf der LogiMAT 2026 vorgestellt und richtet sich an Unternehmen, die ihre Kommissionierung effizienter und benutzerfreundlicher gestalten möchten. Im Mittelpunkt steht eine neue Form der Mensch-Maschine-Interaktion: Statt zwischen Zugriffsöffnung und Bedieneinheit zu wechseln, erhalten Mitarbeitende alle relevanten Informationen direkt an der Entnahmestelle.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e8c63443a13f29a31ff75d00c61a65c1">Dort werden Entnahmepositionen, Stückzahlen und virtuelle Bestätigungstasten unmittelbar ins Sichtfeld projiziert. Eine integrierte Kameratechnologie erkennt Handbewegungen in Echtzeit und gibt visuelles Feedback. Dadurch sollen Fehlentnahmen reduziert und Arbeitsabläufe beschleunigt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b03e799d7295d64b67315a2e6515081c"><strong>Mehr Effizienz und kürzere Einarbeitung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f32d34b07bfdf60bf14114c5cf7e395e">Neben einer höheren Prozesssicherheit soll die Lösung vor allem die Einarbeitung neuer Mitarbeitender erleichtern und ergonomischere Arbeitsabläufe ermöglichen. Das Bedienpersonal wird Schritt für Schritt durch den Kommissionierprozess geführt, wodurch komplexe Lagerprozesse einfacher beherrschbar werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ed6f31ded365a95ea88537c265c9f111">„Der Intuitive Picking Assistant für Kardex Shuttle unterstreicht unseren Anspruch, Automatisierungslösungen zu entwickeln, die nicht nur hocheffizient, sondern auch intuitiv und einfach zu bedienen sind“, sagt Philipp Hobitz, Product Manager Kardex Shuttle bei Kardex. „Da Lagerprozesse zunehmend komplexer werden, benötigen Unternehmen Technologien, die Arbeitsabläufe vereinfachen und Bediener direkt am Arbeitsplatz unterstützen – genau hier setzt der Intuitive Picking Assistant an.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ad50080d9dc78c30513780364450905f"><strong>Einführung startet in Europa</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-52712086061fdf1566cc16c2ad10d29f">Der Intuitive Picking Assistant ist für Kardex Shuttle-Systeme mit der Total Intelligence Concept (TIC)-Steuerung ausgelegt und zunächst für ausgewählte Standardmaschinen in Europa verfügbar. Die weltweite Einführung ist für Ende 2026 geplant. Die Lösung ist zudem mit der Kardex Power Pick Cloud sowie ausgewählten Softwarelösungen des Kardex Power Pick Systems kompatibel und ergänzt das bestehende Portfolio des Intralogistikspezialisten um eine weitere Assistenztechnologie für die Lagerautomatisierung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/kardex-erleichtert-die-kommissionierung/">Kardex erleichtert die Kommissionierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>RTS bietet universelle Nutzfahrzeug-Reifendruckkontrolle</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rts-bietet-universelle-nutzfahrzeug-reifendruckkontrolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 05:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fuhrparkmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Reifendruckkontrollsystem (RDKS) RTSensor TRUCK+BUS von RTS Räder Technik Service GmbH überzeugt durch flexible Montage.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rts-bietet-universelle-nutzfahrzeug-reifendruckkontrolle/">RTS bietet universelle Nutzfahrzeug-Reifendruckkontrolle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Sensor lässt sich wahlweise direkt am Ventil oder per Halteband an der Felge befestigen (Ausführung mit korrosionsgeschütztem Clamp-In-Ventil in Silber, Schwarz oder Grau oder als Snap-In-Variante).&nbsp;<br>Ein entscheidender Vorteil: Beim Radwechsel bleibt er im Komplettrad und kann&nbsp;drahtlos neu programmiert&nbsp;werden. Das spart Zeit und erhöht die Flexibilität, besonders für Speditionen mit häufig wechselnden Radsätzen.</p>



<p>Praxisgerecht ist das Programmier- und Diagnosegerät RTS Tool TRUCK+BUS mit Touchscreen, das verschiedene Achskonfigurationen unterstützt und Rad- sowie Fahrzeugdaten digital verwaltet. Über eine webbasierte Plattform lassen sich die Daten dokumentieren und für das Flottenmanagement nutzen. </p>



<p>Selbst kleinere Nutzfahrzeuge sind abgedeckt, ein zusätzliches Programmiergerät entfällt. RTS unterstreicht mit dem RTSensor TRUCK+BUS seinen Anspruch, den Umgang mit RDKS im Nutzfahrzeugsektor zu vereinfachen und den Verwaltungsaufwand in Werkstätten und Fuhrparks zu reduzieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rts-bietet-universelle-nutzfahrzeug-reifendruckkontrolle/">RTS bietet universelle Nutzfahrzeug-Reifendruckkontrolle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>MAN testet Reservierung von Ladepunkten für E-Lkw</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/man-testet-reservierung-von-ladepunkten-fuer-e-lkw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 04:52:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17870</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Pilotprojekt von Fryte, Traton Charging Solutions und MAN Charge &#038; Go soll die planbare Nutzung von Ladeinfrastruktur im Werksverkehr ermöglichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/man-testet-reservierung-von-ladepunkten-fuer-e-lkw/">MAN testet Reservierung von Ladepunkten für E-Lkw</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für umfangreiche Elektromobilität im Schwerverkehr reicht es nicht aus, lediglich Ladepunkte zu errichten. Entscheidend ist, dass sie dann verfügbar sind, wenn sie benötigt werden. Genau an diesem Punkt setzt ein neues Pilotprojekt von Fryte Mobility, Traton Charging Solutions und MAN Charge &amp; Go an. Gemeinsam testen die Partner erstmals die Reservierung von Ladeinfrastruktur für E-Lkw im Werksverkehr.</p>



<p>An den MAN-Standorten München, Dachau und Nürnberg können ausgewählte Logistikdienstleister künftig Ladepunkte in den Anlieferzonen vorab buchen. Am Pilotprojekt beteiligen sich die Speditionen Kloiber, Johann Dettendorfer, Jan de Rijk Logistics und Schachinger Logistik. Über die digitale Plattform von Fryte reservieren die Disponenten verbindliche Ladeslots, die zu den jeweiligen Transport- und Anlieferprozessen passen.</p>



<p>Der Ansatz adressiert eine der größten Herausforderungen im elektrischen Güterverkehr. Während öffentliche Ladeinfrastruktur kontinuierlich ausgebaut wird, benötigen Logistikunternehmen vor allem Planungssicherheit. Gerade in eng getakteten Werksverkehren können unvorhersehbare Wartezeiten den gesamten Ablauf beeinträchtigen.&nbsp;</p>



<p>Technisch basiert das Projekt auf einer Anbindung der von Traton Chargng Solutions betriebenen Ladeinfrastruktur an die Fryte-Plattform. Über eine standardisierte OCPI-Schnittstelle werden Reservierungen, Verfügbarkeiten und Betriebsregeln digital abgebildet. Dazu gehören Öffnungszeiten, Ladefenster sowie Flexibilitätsregeln für Buchungen auf Werksgeländen.<br>Ziel ist ein durchgängiger Prozess von der Transportplanung bis zum abgeschlossenen Ladevorgang. Die Fahrer authentifizieren sich vor Ort über die Ladekarte von MAN Charge &amp; Go.</p>



<p>„Mit MAN Charge &amp; Go stellen wir im Pilotprojekt die einfache Authentifizierung und Abrechnung der Ladevorgänge sicher“, sagte Michael Zehmisch, Head of eSolutions Development bei MAN Transport Solutions. „Damit entsteht für die teilnehmenden Logistikpartner ein klarer und nutzerfreundlicher Prozess: Ladeslot buchen, vor Ort authentifizieren und den Ladevorgang abrechnen.“ </p>



<p>Das Pilotprojekt gilt als wichtiger Praxistest für die nächste Entwicklungsstufe der Ladeinfrastruktur. Mit zunehmender Zahl elektrisch betriebener Nutzfahrzeuge dürfte nicht nur die Verfügbarkeit von Ladepunkten, sondern auch deren intelligente Steuerung und Reservierbarkeit zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der Logistik werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/man-testet-reservierung-von-ladepunkten-fuer-e-lkw/">MAN testet Reservierung von Ladepunkten für E-Lkw</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Invisium erweitert Scansystem-Familie</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/invisium-erweitert-scansystem-familie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 05:37:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17818</guid>

					<description><![CDATA[<p>VisionPort embedded erfasst Transportladungen während der Durchfahrt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/invisium-erweitert-scansystem-familie/">Invisium erweitert Scansystem-Familie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die stationären Scansysteme arbeiten vollautomatisch und kombinieren dabei mehrere Funktionen in einem Gerät: Sie vermessen Ladungen präzise, lesen Barcodes, Transportetiketten und Aufschriften, zählen Objekte und erkennen sogar Schäden – selbst bei unvollständig oder fehlerhaft gekennzeichneten Sendungen. Ermöglicht wird dies durch KI-gestützte Auswertungen, die selbst komplexe Datenmuster zuverlässig interpretieren.&nbsp;</p>



<p>Die neuen Systeme seien gezielt auf diese Anforderungen abgestimmt, reduzierten Materialkosten und könnten dadurch „enorm wettbewerbsfähige Preise“ anbieten. Zudem lege man großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit, damit Kunden die Lösungen einfach in ihre Prozesse integrieren könnten, ohne bestehende Abläufe ändern zu müssen.</p>



<p>Modular aufgebaut lassen sich die Systeme flexibel an verschiedene Einsatzbereiche anpassen und werden über die zentrale Softwareplattform VisionQX verwaltet.<br>Ein besonderer Vorteil: Die Daten mehrerer Scanpunkte werden zusammengeführt, analysiert und über eine einzige Schnittstelle in bestehende IT-Systeme integriert. Dadurch werden Wareneingangs- und Warenausgangsprozesse nicht nur effizienter, sondern auch transparenter und kostengünstiger. </p>



<p>„Jeder Prozessschritt stellt andere Anforderungen“, erklärt Stefan Zweigler, Gründer und Geschäftsführer von Invisium. „Schadenserkennung ist etwa primär am Wareneingang relevant und benötigt leistungsstarke Auswertetechnik – am Ausgang reichen hingegen oft günstigere Lösungen, die die richtigen Lkw-Beladungen garantieren.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/invisium-erweitert-scansystem-familie/">Invisium erweitert Scansystem-Familie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wiferion setzt auf skalierbare Ladetechnik</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wiferion-setzt-auf-skalierbare-ladetechnik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 04:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fuhrparkmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Plattformlösungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zukunft der industriellen Ladeinfrastruktur soll einheitlich und global kompatibel sein. Mit der neuen „CW Charger“-Familie will Wiferion genau das erreichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wiferion-setzt-auf-skalierbare-ladetechnik/">Wiferion setzt auf skalierbare Ladetechnik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der „CW Charger“-Familie verabschiedet sich Wiferion vom Gedanken isolierter Ladesysteme. Stattdessen setzt das Unternehmen auf eine Plattformlogik, die unterschiedliche Leistungsbedarfe, wachsende Flottengrößen und globale Standards vereint. Die Wallboxen CW1500, CW3300 und CW6000 basieren auf gemeinsamer Hardware und ermöglichen so modular erweiterbare Ladelayouts.</p>



<p> „Die Systeme sind robuster, leistungsfähiger und konsequent für den globalen Einsatz entwickelt“, betont Matthieu Ebert, Director Product &amp; Technology bei Wiferion.  „Damit schaffen wir eine einheitliche Ladeinfrastruktur, die in allen modernen Automatisierungsumgebungen zuverlässig funktioniert.“ </p>



<p>Die neue Plattform ist für den VDA5050-M2X-Standard vorbereitet und unterstützt globale Netzspannungen von 110 bis 240 Volt. Bestehende Installationen bleiben vollständig nutzbar. Die Produktion erfolgt in den Werken der PULS Gruppe, die industrielle Fertigungskompetenz und globale Vertriebsstrukturen einbringt.</p>



<p>Die „CW Charger“-Familie ist auf die Bedürfnisse moderner Robotikflotten zugeschnitten: Sie deckt variierende Leistungsanforderungen ab, skaliert mit wachsenden Flotten und ermöglicht den einheitlichen, weltweiten Aufbau von Ladeinfrastruktur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wiferion-setzt-auf-skalierbare-ladetechnik/">Wiferion setzt auf skalierbare Ladetechnik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>trans-o-flex Austria digitalisiert Zustellung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/trans-o-flex-austria-digitalisiert-zustellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 08:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Dispositionssoftware]]></category>
		<category><![CDATA[IT-System]]></category>
		<category><![CDATA[Logistikdienstleister]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17739</guid>

					<description><![CDATA[<p>trans-o-flex ThermoMed Austria modernisiert seine Zustellprozesse. Mit neuer Dispositionssoftware und digitaler Selbstabfertigung für Fahrer sollen Touren effizienter geplant, Zustellungen beschleunigt und Empfänger künftig genauer über Lieferzeiten informiert werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/trans-o-flex-austria-digitalisiert-zustellung/">trans-o-flex Austria digitalisiert Zustellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b138ff9997267ca8b9a2bbe2d97bd69d">Der auf temperaturgeführte Transporte spezialisierte Logistikdienstleister hat die neuen Systeme an allen vier österreichischen Standorten eingeführt. Herzstück ist eine selbst entwickelte Dispositionssoftware, die Zustelltouren automatisiert plant und dabei Faktoren wie Warenannahmezeiten oder garantierte Expresszustellungen berücksichtigt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c8b0dd626e8201378f164a32742de0d8">„Die neuen Prozesse helfen uns dabei, zentrale Ziele zu erreichen“, sagt Eugen Günther, Sprecher der Geschäftsführung von trans-o-flex ThermoMed Austria. Dazu gehörten eine schnellere Tourenplanung, mehr Transparenz für Empfänger und eine effizientere Abfertigung der Fahrer.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2dfadea8d55c6355a01dfd7c0448e324">Disponenten können die automatisch erstellten Tourenvorschläge bei Bedarf weiterhin manuell anpassen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ba912dc9398323bf2e2c6feea91c297b"><strong>Empfänger erhalten präzisere Lieferinformationen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6ad03183a54a56ca43cd5d94767af4a9">Mit der neuen Technologie schafft trans-o-flex zudem die Grundlage für detaillierte Zustellzeitfenster. Künftig können Empfänger bereits vor der Anlieferung Informationen über die voraussichtliche Lieferzeit erhalten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a83457a15444d8c7bc4623606e27e05">Voraussetzung dafür ist, dass Versender den Service buchen und die notwendigen Empfängerdaten bereitstellen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6bad146d622b3e2125ed43ab1262aa8d"><strong>Fahrer starten schneller auf Tour</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b8729ce7e32aae21c069d3fd7450a61e">Parallel dazu wurde ein digitales Selbstabfertigungssystem eingeführt. Fahrer können ihre Tour nach dem Beladen direkt in der Umschlaghalle per QR-Code freigeben lassen. Der automatische Abgleich der Sendungen erfolgt innerhalb weniger Sekunden, Begleitdokumente werden unmittelbar ausgedruckt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-962996b4d8a00b8480ed617b572ceea9">Dadurch entfällt der bisher notwendige Gang ins Abfertigungsbüro. Das Unternehmen erwartet kürzere Wartezeiten und mehr verfügbare Zeit für die eigentliche Zustellung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c7f8debe5cfe1cd0f2979b607bf0905b"><strong>Einheitliche Systeme in Österreich und Deutschland</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-275897e9f2595e01407a6e0c96e88157">Die neuen Lösungen werden auch von der deutschen Schwestergesellschaft trans-o-flex Express eingesetzt. Durch die Harmonisierung der IT-Systeme sollen Prozesse vereinheitlicht und Entwicklungsaufwände reduziert werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60b17dba05f9be06d8c3d81589282b20">„Durch die Harmonisierung der IT-Lösungen mit den bereits etablierten Prozessen bei trans-o-flex Express in Deutschland entsteht ein einheitliches Qualitätsniveau“, so Günther.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/trans-o-flex-austria-digitalisiert-zustellung/">trans-o-flex Austria digitalisiert Zustellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Robustes KI-Tablet von Getac</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/robustes-ki-tablet-von-getac/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 05:23:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17701</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Portfolio der Industriecomputer wird um das neue Tablet G140 erweitert. Das Gerät kombiniert moderne Datenverarbeitung, hohe Konnektivität und ein widerstandsfähiges Design, um Echtzeit-Analysen zu ermöglichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/robustes-ki-tablet-von-getac/">Robustes KI-Tablet von Getac</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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<p>Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung in Transport und Logistik wächst der Bedarf an leistungsfähigen Endgeräten für den mobilen Einsatz. Der Industriecomputer-Hersteller Getac reagiert darauf mit dem neuen Tablet G140, das speziell für Anwendungen in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen entwickelt wurde.</p>



<p>Im Zentrum des Systems steht eine AMD-basierte Architektur mit integrierter KI-Einheit. Dadurch lassen sich Aufgaben wie Routenoptimierung, Flottenmanagement, Sendungsverfolgung oder Ladungsanalysen direkt am Einsatzort durchführen – ohne permanente Cloud-Anbindung. Für die Verarbeitung komplexer Daten stehen moderne Ryzen-Prozessoren, leistungsfähige Grafikfunktionen sowie eine speziell für KI-Anwendungen ausgelegte Recheneinheit zur Verfügung.</p>



<p>Das 14-Zoll-Display erreicht eine Helligkeit von 1.000 Nits und bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Die Bedienung erfolgt wahlweise per Finger, Stift oder Handschuh. Ergänzt wird die Ausstattung durch moderne Kommunikationsstandards wie Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 sowie optionales 5G Sub-6 und Dual-SIM-Unterstützung.</p>



<p>Für den Einsatz unter extremen Bedingungen erfüllt das G140 die Militärnorm MIL-STD-810H sowie die Schutzklasse IP66. Das Tablet arbeitet zuverlässig bei Temperaturen von minus 29 bis plus 63 Grad Celsius und übersteht Stürze aus bis zu 1,2 Metern Höhe. Trotz der robusten Bauweise wiegt das Gerät lediglich 1,79 Kilogramm.</p>



<p>Mit Hot-Swap-Akkus, umfangreichen Sicherheitsfunktionen und Fahrzeugdocks richtet sich das System insbesondere an mobile Teams in Logistik, Industrie, Energieversorgung und öffentlicher Sicherheit. In Lagerhäusern, Häfen oder im Fernverkehr sollen KI-gestützte Analysen dabei helfen, Verzögerungen frühzeitig zu erkennen, Ausfallzeiten zu reduzieren und Lieferketten effizienter zu steuern. Damit erweitert Getac sein Portfolio robuster Industriecomputer um eine Lösung, die den steigenden Anforderungen datengetriebener Logistikprozesse gerecht werden soll.</p>
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		<title>„Wir setzen unsere Netzoffensive fort“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-setzen-unsere-netzoffensive-fort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 04:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17595</guid>

					<description><![CDATA[<p>Steigende Mengen, hoher Kostendruck und geopolitische Unsicherheiten prägen derzeit das Paketgeschäft, erklärt Peter Umundum, Vorstand für Paket &#038; Logistik bei der Österreichischen Post.</p>
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<p><strong>232 Millionen Pakete hat Ihr Unternehmen 2025 in Österreich zugestellt. Wie hat die Post das operativ bewältigt?</strong></p>



<p>Besonders hervorheben möchte ich, dass wir 98 Prozent der Pakete innerhalb Österreichs am nächsten Werktag zugestellt haben. Operativ bewältigt haben wir dieses Wachstum durch ein Zusammenspiel aus laufenden Automatisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie gezielten Investitionen in die letzte Meile. Dazu zählen unter anderem der kontinuierliche Ausbau unserer E-Fahrzeugflotte, die Verdichtung unseres Netzes an Poststationen und SB-Filialen sowie zahlreiche Out-of-Home-Lösungen. Und natürlich durch den Einsatz unserer Mitarbeiter.</p>



<p><strong>Wie hat sich das Paketgeschäft im ersten Quartal 2026 entwickelt?</strong></p>



<p>Das Paketgeschäft hat sich im ersten Quartal 2026 mit einem Mengenzuwachs von zehn Prozent und einem Umsatzplus von rund zehn Prozent positiv entwickelt. Der weiterhin starke E-Commerce-Trend sorgt für anhaltendes Wachstum. All das ist mit steigenden Qualitätsanforderungen sowie hohem Wettbewerb verbunden.</p>



<p><strong>Steigende Energie- und Treibstoffpreise belasten die gesamte Branche. Wie stark drücken diese Faktoren aktuell auf Ihre Margen?</strong></p>



<p>Wir befinden uns in einem herausfordernden Marktumfeld. Das Paketgeschäft wächst zwar weiter, ist aber margenschwächer als das rückläufige Briefgeschäft. Gleichzeitig belasten höhere Energie- und Personalkosten die gesamte Branche. Mit unserer E-Fahrzeugflotte sind wir allerdings in geringerem Maße abhängig von klassischen Treibstoffpreisen. Entsprechend setzt die Post verstärkt auf Automatisierung, Elektrifizierung und Effizienzprogramme, um die Wirtschaftlichkeit langfristig abzusichern und unsere Mitarbeiter zu unterstützen.</p>



<p><strong>Die Österreichische Post gilt als sehr dicht aufgestellt – vom Zustellnetz bis zu Abholstationen. Wo sehen Sie noch Ausbaupotenzial?</strong></p>



<p>Der Trend zu 24/7-Services auf der ersten und letzten Meile hält ungebrochen an. Deshalb setzen wir unsere Netzoffensive fort und erweitern kontinuierlich unser Angebot an SB-Filialen und Poststationen. Und wir sehen: Diese Services kommen gut an. Im letzten Jahr wurden rund 35 Millionen Pakete im Rahmen unserer 24/7-Services abgewickelt. Darüber hinaus sichern wir mit über 50 SB-Filialen österreichweit und rund 86.000 Postempfangsboxen ein flächendeckendes Service. So lassen sich Postwege bequem mit dem Alltag verbinden.</p>



<p><strong>Die Post ist international aktiv. Wie entwickeln sich die Auslandsmärkte?</strong></p>



<p>Die Umsatzerlöse haben sich in der Region Südost- und Osteuropa mit einem Volumenzuwachs von rund zehn Prozent sehr zufriedenstellend entwickelt. In der Türkei verzeichnen wir ein leichtes Wachstum. Gleichzeitig sehen wir nach wie vor einen starken Einfluss der hohen Inflation sowie des Wechselkurses der türkischen Lira. Hinzu kommen Mengenrückgänge bei Sendungen aus Asien, unter anderem aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen im Zollumfeld. Der Geschäftsverlauf in Aserbaidschan ist weiterhin stabil, während wir in Georgien ein leichtes Wachstum verzeichnen. Generell beobachten wir allerdings, dass zunehmende Einschränkungen im internationalen Handel für mehr Unsicherheit sorgen. Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen rechnen wir für 2026 wieder mit einem leichten Umsatzanstieg.</p>



<p><strong>Die hohe Inflation und die schwache Konjunktur bremsen den Konsum in vielen Märkten. Hat das Auswirkungen auf Ihre Expansionspläne?</strong></p>



<p>Wir prüfen regelmäßig weitere Expansionsmöglichkeiten und beobachten interessante Märkte. Natürlich zeigt sich in der aktuellen Situation mitunter auch die Konsumzurückhaltung der Bevölkerung sowie eine gewisse Volatilität der Märkte. Da wir ohnehin einen Asset-Light-Ansatz verfolgen, haben die aktuellen Entwicklungen keine unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Vorhaben.</p>



<p><strong>Was sind derzeit die größten operativen Herausforderungen im Paketgeschäft?</strong></p>



<p>Zu den größten operativen Herausforderungen zählen der anhaltende Kosten- und Effizienzdruck trotz geringer Margen sowie stark schwankende Sendungsmengen – insbesondere in der Hochsaison. Nationale und internationale regulatorische Vorhaben mit einer geplanten Paketabgabe in Österreich und Zollgebühren auf EU-Ebene können zudem einen dämpfenden Effekt auf den wachsenden E-Commerce-Sektor und damit auf die Post haben. Wir erwarten hier eine gewisse Konsumzurückhaltung beziehungsweise eine Abschwächung des Wachstums. Der Wettbewerb wird zudem intensiver, darin sehen wir aber auch Chancen, unsere Prozesse weiterzuentwickeln und operativ noch effizienter zu werden.</p>



<p><strong>Was sind Ihre zentralen Prioritäten für das Paketgeschäft im Jahr 2027?</strong></p>



<p>Ein zentraler Fokus ist die Erweiterung und Modernisierung des Logistikzentrums in Wals-Siezenheim. Der Umbau soll mit einer Verdreifachung der Kapazitäten bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Darüber hinaus forcieren wir unsere SB-Offensive mit dem Ausbau von 24/7-Services österreichweit sowie Paketautomaten in Südost- und Osteuropa. Auch die Digitalisierung der letzten Meile ist ein wichtiges Thema. Und nicht zuletzt ist die Elektrifizierung unserer Zustellflotte ein klarer Fokus der nächsten Jahre. Bis 2030 wird auf der letzten Meile in ganz Österreich ausschließlich mit E-Fahrzeugen, Fahrrädern oder zu Fuß zugestellt werden.</p>
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		<title>Cainiao „ZeeBot“-Roboter klettert zur Effizienzsteigerung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/cainiao-zeebot-roboter-klettert-zur-effizienzsteigerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 06:15:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17469</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der globale E-Commerce-Logistiker Cainiao hat mit „ZeeBot“ seinen ersten selbst entwickelten, rackkletternden Lagerroboter vorgestellt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das System ist bereits in einem Logistikzentrum in der chinesischen Provinz Guangdong im Einsatz und steigert dort die Ein- und Auslagerungsproduktivität angeblich um 100 Prozent. Der Roboter bewältigt die Höhe eines fünfstöckigen Regals in nur zehn Sekunden.<br>Die Markteinführung markiert einen Meilenstein in Cainiaos Eigenentwicklung von Kerntechnologien und unterstreicht den Branchenwandel: Weg von punktueller Automatisierung, hin zu KI-gesteuerten, durchgängig intelligenten Abläufen.&nbsp;</p>



<p>„Herkömmliche Automatisierung kann zwar in einzelnen Schritten für Effizienz sorgen, doch der End-to-End-Prozess ist oft fragmentiert, was Lücken im automatisierten Ablauf hinterlässt“, sagte Bi Jianghua, Vizepräsident von Cainiao und General Manager für Logistiktechnologie. „Als Schlüsselprodukt, das darauf ausgelegt ist, mehrere operative Glieder miteinander zu verbinden, wird ZeeBot Lagern dabei helfen, in eine neue Phase der KI-gesteuerten, durchgängigen Zusammenarbeit mehrerer Roboter überzugehen.“ </p>



<p>Der Roboter löst ein zentrales Problem automatisierter Lager. Früher trennten separate Systeme horizontale und vertikale Bewegungen, was den Durchsatz bremste. ZeeBot steigert die Raumausnutzung nun um 40 Prozent. Mehr als 100 ZeeBot-Einheiten sind bereits in einem Cross-Border-Logistikzentrum in Dongguan, Guangdong, im Einsatz. Nach dem Erfolg in China plant Cainiao die Ausrollung in Europa und Nordamerika.</p>
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