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	<title>Kombinierter Verkehr Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Kombinierter Verkehr Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>LKW WALTER startet neue Bahnverbindung Novi Sad–Herne</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/lkw-walter-startet-neue-bahnverbindung-novi-sad-herne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 13:37:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnverbindungen]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LKW WALTER baut den Kombinierten Verkehr weiter aus und startet eine neue intermodale Verbindung zwischen Novi Sad und Herne. Die Route soll Lieferketten zwischen Südost- und Nordeuropa effizienter und nachhaltiger machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/lkw-walter-startet-neue-bahnverbindung-novi-sad-herne/">LKW WALTER startet neue Bahnverbindung Novi Sad–Herne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d1446277b0bb76348dc6f395f8245dae">Der Logistikdienstleister LKW WALTER erweitert sein Netzwerk im Kombinierten Verkehr um eine neue Bahnverbindung zwischen Novi Sad in Serbien und Herne in Deutschland. Die Route verbindet erstmals Warenströme außerhalb der Europäischen Union im Rahmen eines Ganzzugkonzepts direkt mit zentralen Märkten in Westeuropa.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3e8dada17e8b93ccf2f00c936e53dbdb">Mit drei Rundläufen pro Woche und einer Transitzeit von rund 54 Stunden zielt die Verbindung auf planbare und stabile Transportketten ab. Angeschlossen werden neben Serbien auch weitere Märkte in Südosteuropa, darunter Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und die Türkei. Auf der Zielseite profitieren insbesondere Deutschland, die Benelux-Staaten, Frankreich, Großbritannien, Irland und Skandinavien von der neuen Anbindung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8f8da557c0459c33ebd5dc6f09b54859"><strong>Fokus auf kombinierte Verkehre</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ee6fdc849a1a14f92cc75accda837717">Die neue Route setzt konsequent auf intermodale Transportlösungen: Während die Hauptstrecke per Bahn abgewickelt wird, übernehmen Lkw die Vor- und Nachläufe, ergänzt durch Teilstrecken im Kurzstreckenseeverkehr. Damit sollen die jeweiligen Stärken der Verkehrsträger kombiniert werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-07fad95479cf6a517f069d3d536d6c71">Nach Unternehmensangaben lassen sich so pro Transport bis zu 79,5 Prozent CO₂ einsparen. Gleichzeitig bietet das System fest reservierte Kapazitäten, eine erhöhte Nutzlast von bis zu 28 Tonnen sowie Echtzeit-Tracking.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4b8e98ba6fffab993d7cb889490adfed"><strong>Antwort auf strukturelle Herausforderungen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dcc1f81786acaebac025be8ae672b085">Neben ökologischen Aspekten adressiert die Verbindung auch operative Herausforderungen im Straßengüterverkehr. Staus, Fahrermangel und regulatorische Einschränkungen wie Fahrverbote sollen durch die stärkere Nutzung der Schiene reduziert werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-227c986425614f74a6cbfedb30288760">Die neue Verbindung ist Teil der langfristigen Strategie von LKW WALTER, den Kombinierten Verkehr weiter auszubauen und europaweit leistungsfähige Alternativen zum reinen Straßentransport zu schaffen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-13fbb7be74105ba50a4a708b630599a6">Mit der Erweiterung stärkt das Unternehmen seine Rolle als Anbieter intermodaler Lösungen und reagiert auf steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Resilienz in europäischen Lieferketten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kombiverkehr beruft Dirk Steffes in Geschäftsführung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/kombiverkehr-beruft-dirk-steffes-in-geschaeftsfuehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 08:06:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kombiverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Intermodal-Operateur Kombiverkehr stellt seine Führung neu auf: Dirk Steffes übernimmt ab Juni 2026 die Geschäftsführung und folgt auf Branchenveteran Armin Riedl.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/kombiverkehr-beruft-dirk-steffes-in-geschaeftsfuehrung/">Kombiverkehr beruft Dirk Steffes in Geschäftsführung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei der Kombiverkehr KG kommt es zu einem Wechsel an der Unternehmensspitze. Dirk Steffes wird zum 1. Juni 2026 in die Geschäftsführung berufen und bildet künftig gemeinsam mit Heiko Krebs die Doppelspitze des Frankfurter Intermodal-Anbieters.</p>



<p>Steffes tritt die Nachfolge von Armin Riedl an, der das Unternehmen über mehr als drei Jahrzehnte geprägt hat. Riedl wird seine Funktion Ende Juni 2026 abgeben, bleibt Kombiverkehr jedoch bis Mitte 2027 beratend erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fokus auf Wachstum im Schienengüterverkehr</h2>



<p>In seiner neuen Rolle soll Steffes insbesondere die Bereiche Vertrieb, Unternehmenskommunikation und Personal verantworten. Gleichzeitig setzt Kombiverkehr mit der Personalentscheidung ein klares Signal für weiteres Wachstum im europäischen Schienengüterverkehr.</p>



<p>„Mit Dirk Steffes gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten für den europäischen Schienengüterverkehr und intermodale Logistik“, sagt Ulrich Maixner, Vorsitzender des Verwaltungsrates. Seine strategische Vertriebskompetenz werde „entscheidend zu einer weiterhin positiven Unternehmensentwicklung beitragen“.</p>



<p>Kombiverkehr zählt zu den zentralen Akteuren im europäischen kombinierten Verkehr und baut sein Netzwerk kontinuierlich aus. Die neue Führungsstruktur soll diese Entwicklung weiter beschleunigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfahrung aus internationaler Logistik und Bahnbranche</h2>



<p>Steffes bringt langjährige internationale Managementerfahrung mit. Zu seinen Stationen zählen unter anderem Führungspositionen bei TX Logistik, DB Cargo und Mitsui Rail Capital Europe. Darüber hinaus war er in verschiedenen Aufsichtsräten im Eisenbahnsektor tätig und beriet Infrastrukturinvestoren.</p>



<p>Mit der Neubesetzung will Kombiverkehr seine Marktposition stärken und den Ausbau intermodaler Transportlösungen weiter vorantreiben – ein Segment, das im Zuge der Verkehrsverlagerung auf die Schiene zunehmend an Bedeutung gewinnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/kombiverkehr-beruft-dirk-steffes-in-geschaeftsfuehrung/">Kombiverkehr beruft Dirk Steffes in Geschäftsführung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hupac steigert Verkehrsvolumen trotz Infrastrukturproblemen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hupac-steigert-verkehrsvolumen-trotz-infrastrukturproblemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 10:15:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Hupac]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsvolumen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hupac transportierte 2025 rund 975.000 Sendungen im Kombinierten Verkehr – ein Plus von 4,3 Prozent trotz Baustellen und Streckensperren im europäischen Bahnnetz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hupac-steigert-verkehrsvolumen-trotz-infrastrukturproblemen/">Hupac steigert Verkehrsvolumen trotz Infrastrukturproblemen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3a5412c881ffbed86b2a9f386aa76817">Die Hupac Gruppe hat ihr Verkehrsvolumen im Kombinierten Verkehr Straße/Schiene im Jahr 2025 gesteigert – trotz anhaltender Probleme im europäischen Schienennetz. Insgesamt transportierte das Unternehmen 975.000 Straßensendungen beziehungsweise 1,85 Millionen TEU, was einem Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6d884638396496d78ec3a0fefbf9f863">Damit behauptet sich Hupac weiterhin als einer der führenden Anbieter im europäischen Kombinierten Verkehr, insbesondere auf dem wichtigen TEN-T-Korridor Rhine-Alpine.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3868ee357252c7d1cbb7fc2bee38c113"><strong>Wachstum trotz Baustellen und Streckensperren</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-75012e7aafa968fd75bb475bba400fb6">Besonders im transalpinen Verkehr durch die Schweiz konnte Hupac zulegen. Hier stiegen die Mengen um 4,5 Prozent beziehungsweise rund 24.100 Sendungen. Ein Teil dieses Wachstums resultiert allerdings aus zusätzlichen Transporten auf der Relation Belgien–Italien.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0a6e387ed6261de5e2590c7bde669f61">Auch die transalpinen Verkehre über Frankreich und Österreich entwickelten sich positiv, wenn auch auf niedrigem Niveau. Der nicht-transalpine Verkehr im kontinentalen und maritimen Bereich wuchs auf knapp 390.000 Sendungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-06ed50bfc298627113052d52eb259a6c">„Die Mengenentwicklung ist insgesamt erfreulich, insbesondere vor dem Hintergrund großer Herausforderungen, wie etwa der Vollsperrung der Rheintalstrecke im verkehrsstarken Monat Juni“, sagt Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrates der Hupac Gruppe.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a2f40f5c8da21f162beccf4a476d0a87"><strong>Infrastruktur bleibt zentrales Risiko</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c6d33c7b093ceaf06746c7bbff30786c">Gleichzeitig bleibt die Infrastruktur das größte Risiko für den Kombinierten Verkehr. Baustellen, Umleitungen und temporäre Streckensperrungen beeinträchtigen weiterhin die Zuverlässigkeit des Systems.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8623d3e463395932a0a2649a66369700">Auch für 2026 sind größere Einschränkungen geplant: So wird die Rheintalbahn in Deutschland im Frühjahr zwei Wochen gesperrt. In Italien ist eine fünfwöchige Sperre zwischen Iselle und Domodossola vorgesehen. Zusätzlich soll auf der Strecke Troisdorf–Wiesbaden im zweiten Halbjahr ein längerfristiger Umleitungsverkehr eingerichtet werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2cbd7a4d4a8d26bc8def1e297e92653e">Hupac arbeitet nach eigenen Angaben gemeinsam mit Bahnpartnern an robusteren Umleitungskonzepten und fordert eine bessere internationale Koordination der Baustellen entlang der europäischen TEN-T-Korridore.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f78c46380cfc7ec9100353e5c0f56369"><strong>Ausbau von Angeboten und Netzwerk</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0951e21843cae3d804c68a832e44daf0">Parallel investiert das Unternehmen in neue Verbindungen und eigene Infrastruktur. Seit Anfang des Jahres betreibt Hupac auf den Hauptrelationen Köln Nord–Busto Arsizio und Ludwigshafen–Busto Arsizio Verkehre mit höherer Frequenz.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-138fb66eb82673fe523ad9dc3b1b4cc5">„Mit dem Start der hochfrequenten Angebote zeigt sich, dass negative Auswirkungen der Verspätungen für die Kunden minimiert werden können“, erklärt Michail Stahlhut, CEO der Hupac Gruppe. Ziel sei es, die Angebote in den kommenden Jahren weiter auszubauen, um trotz der schwierigen Infrastrukturbedingungen zuverlässige Transporte zu gewährleisten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ab80003a06db231ecc7e0a670f06a656">Ein weiterer Schritt ist die Erweiterung des Netzwerks in Südeuropa. Mit dem Terminal Barcelona Combiconnect, das Hupac gemeinsam mit dem Operateur TP Nova betreibt, soll der wachsende intermodale Markt in Spanien stärker mit dem europäischen Schienennetz verbunden werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f0d162acbdb33a636ce01594beb1eb6"><strong>Verlagerungsziel auf Nord-Süd-Achse bleibt außer Reichweite</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7b31667582029126c94fd1ff4ca17a2a">Trotz einzelner Wachstumsimpulse bleibt die Entwicklung auf der wichtigen Nord-Süd-Achse durch die Schweiz problematisch. Seit 2021 sinken dort die Mengen im Kombinierten Verkehr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5bbc295f98ec0d748a928c6cbd373c4d">2024 wurden rund 960.000 Lkw-Fahrten im alpenquerenden Verkehr registriert – deutlich mehr als das politisch angestrebte Ziel von 650.000 Fahrten pro Jahr. Eine Trendwende ist derzeit nicht absehbar.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9702c2d09885572431fd01e5757ea33c">Hupac fordert daher, die bestehenden Förderinstrumente für den Kombinierten Verkehr langfristig zu sichern. Insbesondere die Betriebsbeiträge für den alpenquerenden Verkehr sollten nach Ansicht des Unternehmens auch über 2030 hinaus fortgeführt werden, um Planungssicherheit für Anbieter und Kunden zu gewährleisten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Wir können termintreue und schnelle Transporte garantieren“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-koennen-termintreue-und-schnelle-transporte-garantieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 05:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während sich viele Marktteilnehmer im Kombi-Verkehr zurückhalten, geht die steirische Montan Spedition in die Offensive: Mit einem eigenen Zugprodukt verbindet das Unternehmen Linz mit Duisburg und Rotterdam. Geschäftsführer Christian Glauninger erklärt, warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-koennen-termintreue-und-schnelle-transporte-garantieren/">„Wir können termintreue und schnelle Transporte garantieren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die steirische Montan Spedition in Kapfenberg fungiert seit Anfang dieses Jahres als Kombi-Operateur und bietet ein neuartiges Zugprodukt zwischen dem Linzer Containerterminal und Duisburg bzw. Rotterdam an. Der Zug fährt zwischen Linz und Duisburg zweimal wöchentlich, nach Rotterdam einmal wöchentlich. Montan beweist damit ordentlich Mut in Zeiten, in denen das Marktumfeld für den Kombi-Verkehr nicht gerade rosig ist. „Der Mut kommt aus der Not heraus, und wir sind sehr stolz, dass wir diesen Zug anbieten können“, gibt sich Christian Glauninger, Geschäftsführer der Montan Spedition, im Gespräch mit Verkehr zuversichtlich. Nachdem die Rail Cargo Group im vergangenen Jahr ihr Rotterdam-Zugprodukt Flying Dutchman eingestellt hat und die von Montan angesprochenen Intermodal-Operateure wenig Interesse zeigten, ein Alternativprodukt auf die Beine zu stellen, „haben wir uns entschlossen, das selbst zu machen“, so Glauninger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eigeninitiative in schwierigen Zeiten</h2>



<p>Faktum ist: Seit der zweiten Kalenderwoche fahren die Montan-Züge mit 19 4-achsigen Containertragwagen, auf denen Platz für 38 Montan-eigene MOCO-30-Fuß-Container vorhanden ist. Transportiert werden mit diesem Zug Rohstoffe der Schwer-, Recycling- und Montangüterindustrie, wobei die Züge sowohl im Inbound- als auch im Outbound-Verkehr mit Montan-eigenem Volumen eine solide Basisauslastung aufweisen. „Spediteure, die mit diesen Zügen mitfahren wollen, sind jederzeit willkommen“, betont Glauninger und versichert im gleichen Atemzug die Neutralität gegenüber diesen. Sowohl outbound als auch inbound stehen für externe Beilader Kapazitäten zur Verfügung, und die Buchung erfolgt bei der Montan Spedition, die den Zug vermarktet und das Auslastungsrisiko trägt; traktioniert werden die Züge von Rail Cargo Operator. Als Ladung werden 20- und 30-Fuß-Container akzeptiert – und das zu attraktiven Preisen, wie Glauninger betont. Darüber hinaus gibt es ausgehend von Österreich noch genügend Kapazitäten für neue MOCO-Kunden, die Schüttgüter, kranbare Waren oder schwere Palettenware in den Westen versenden.</p>



<p>Die Züge der neuen „Super-West-Connection“, wie Montan dafür die Werbetrommel rührt, sind zwar schwer, aber nicht einmal 400 Meter lang. Das macht das Handling einfacher, weil man leichter durch die Hauptstrecken kommt. So lassen sich die vielen Baustellen in Deutschland einfacher umfahren, und man hofft, während der Totalsperre wegen Bauarbeiten zwischen Passau und Nürnberg möglicherweise in der Nacht – wenn kein Baubetrieb herrscht – mit den Zügen durchzukommen. Sollte das nicht klappen, wird via Salzburg geroutet, und „können wir mit unseren Zügen unkompliziert auf dem Hauptgleis warten, weil sie so kurz sind“. Glauninger spricht von einem Pionierprojekt, mit dem man Skeptikern den Wind aus den Segeln nehmen will, die den Kombi-Verkehr als nicht attraktiv genug wahrnehmen. „Wir können termintreue und schnelle Transporte zu Spitzenpreisen garantieren“, lautet die Botschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Lkw</h2>



<p>Faktum ist dennoch, dass der Kombi-Verkehr gegenüber dem Lkw-Verkehr das Nachsehen hat, weil die mit der Kombination von Schiene und Straße verbundenen Zusatzkosten eine sensible Preiskalkulation verlangen. Da sind die steigenden Trucking- und Terminalumschlagskosten, und da ist der Lkw mit seinen niedrigeren, beinahe inflationsresistenten Kosten – trotz hoher Lkw-Maut. Glauninger: „Die Bahn ist gegenüber dem Lkw benachteiligt, und daher wäre es dringend notwendig, zwei politische Hebel zugunsten des Kombi-Verkehrs umzulegen.“ Da wäre die von der Politik eingeforderte Befreiung von der Lkw-Maut im Vor- und Nachlauf zu Kombi-Terminals, und da wäre auch die Hinaufsetzung des Lkw-Bruttogesamtgewichts von derzeit 44 Tonnen auf 46 Tonnen im Vor- und Nachlaufverkehr. Damit könnten auch vermehrt E-Lkw eingesetzt werden, die einen weiteren Beitrag zur Dekarbonisierung leisten, ist der Manager überzeugt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausbaupläne trotz schwierigem Jahr</h2>



<p>Wenn Glauninger für sein Unternehmen über 2025 Bilanz zieht, „so war das Jahr nicht berauschend. Es war zwar besser als erwartet, aber schlechter als erhofft.“ Bei den Mengen gab es einen Rückgang von rund 20 Prozent, und die Margenentwicklung hätte besser sein können. Es brauche bei den Kunden immer mehr Überredungskunst, um sie bei der Stange zu halten, weil Lkw an jeder Ecke versuchen, Ladung anzulocken.</p>



<p>Mutig geht das Unternehmen die Planungen für die Terminalerweiterung in Kapfenberg an. Die dritte Ausbaustufe sieht vor, die Gleisanlagen zu vergrößern, um Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen, die Glauninger dennoch nicht so düster sieht. Neben einer Niederlassung in Fürnitz bewirtschaftet das Unternehmen 1.400 im eigenen Haus entwickelte MOCO-Container für den Transport von Rohstoff- und Recyclinggütern aller Art.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-koennen-termintreue-und-schnelle-transporte-garantieren/">„Wir können termintreue und schnelle Transporte garantieren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Wachstum und Baustellen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/zwischen-wachstum-und-baustellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 06:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Spedition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16909</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Intermodal-Operator Roland blickt auf ein wirtschaftlich solides Jahr zurück. Doch hinter steigenden Transportmengen und Umsätzen stehen massive operative Herausforderungen, betont Geschäftsführer Nikolaus Hirnschall.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zwischen-wachstum-und-baustellen/">Zwischen Wachstum und Baustellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die positive Bilanz zuerst: Der österreichische Intermodal-Operator Roland kann über die Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 nicht klagen. Das auf die Kombi-Schiene gebrachte Volumen stieg auf 130.000 TEU (2024: 120.000 TEU), der Umsatz legte korrespondierend auf 66 Millionen Euro zu (2024: 65,5 Millionen Euro). „Wir sind zufrieden mit dem vergangenen Jahr, wenngleich die Rahmenbedingungen nicht leicht waren“, resümiert Nikolaus Hirnschall, der das Unternehmen gemeinsam mit Christian Gutjahr seit 29 Jahren als Geschäftsführer leitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Operativer Druck nimmt zu</h2>



<p>Keine Bilanz ohne Schattenseiten – vor allem nicht im operativen Geschäft. Seit der Corona-Pandemie funktionieren die Lieferketten nicht mehr wie zuvor, Warenströme suchen sich neue Wege. Hinzu kommen zahlreiche Baustellen im deutschen Bahnnetz sowie Unsicherheiten beim zeitlichen Routing der Schiffe.</p>



<p>Das alles bleibt bei Roland nicht ohne Auswirkungen, wie Hirnschall einräumt: „Wir sind mehr denn je mit Verzögerungen in den Häfen, bei den Bahnen und reedereiseitig konfrontiert und müssen beinahe stündlich unsere Züge umplanen, neu disponieren, improvisieren und dafür viel mehr Zeit aufwenden als in Vor-Corona-Zeiten“, weiß der Manager aus täglicher Erfahrung.</p>



<p>Aktuell wirkt sich die Streckensperre zwischen Passau und Nürnberg besonders aus. Roland muss seine Züge zwischen Hamburg und Bremerhaven einerseits sowie Wien, Enns und Graz andererseits umrouten – was Zeit und Geld kostet. Pro TEU schlagen durch die Umleitungen hohe Zusatzkosten zu Buche, Mehrkosten, die „wir nicht in voller Höhe an die Kunden weiterreichen können“, wie Hirnschall feststellt.</p>



<p>Als zu Jahresbeginn das Schneechaos über Norddeutschland hereinbrach, verschärfte sich die Lage zusätzlich: Man „musste Planungen von einem Tag auf den anderen umstellen“. Bei den Kunden – Spediteuren und Reedern – gibt es zwar Verständnis für unvorhersehbare Naturereignisse, doch auch diese stehen gegenüber ihren Auftraggebern unter erheblichem Druck.<br>Die Aussichten für 2026 dürften anspruchsvoll bleiben, befürchtet der Manager. Die Baustellen in Deutschland und anderen Ländern werden fortbestehen – und damit auch die Unwägbarkeiten bei der Abwicklung der Verkehre.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forderung nach mehr Flexibilität im Netz</h2>



<p>Roland fährt zwischen Bremerhaven und Hamburg sowie Wien, Enns und Graz eigene Intermodal-Züge und kann sich über eine Auslastung von rund 90 Prozent nicht beklagen. Der Einkauf der Züge, für die Roland das Auslastungsrisiko trägt, verlangt jedoch Fingerspitzengefühl und vorausschauende Planung: Bereits im März dieses Jahres müssen Kapazitäten für 2027 eingekauft werden – kein leichtes Unterfangen in unsicheren Zeiten.</p>



<p>Hirnschall wünscht sich von den Seehäfen sowie vom deutschen Netzbetreiber DB InfraGO deutlich mehr Flexibilität. Im Luftverkehr existiert mit dem Open-Sky-System ein entsprechendes Modell – ein solches wünscht sich der Manager auch für das System Bahn in Europa, insbesondere für den Intermodal-Verkehr. „Häfen und Bahnen sollten sich ihren Kunden gegenüber, sprich uns Operateuren, bei der Verfügbarkeit von Trassen viel flexibler zeigen“, so Hirnschall.</p>



<p>Grundsätzlich müsse der Bahngüterverkehr politisch europäischer gedacht werden und dürfe nicht an nationalen Grenzen enden, wie es vielfach noch der Fall sei. Hirnschall: „Es sollte möglich sein, bei einem One-Stop-Shop eine Trasse beispielsweise von Südosteuropa nach Deutschland zu buchen.“ Davon sei man derzeit jedoch noch weit entfernt – auch wenn es Ansätze einer grenzüberschreitenden Korridorpolitik gebe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politischer Handlungsbedarf in Europa</h2>



<p>Europäischer denken sollten aus Sicht des Managers auch die Bahnen selbst, indem sie den Güterverkehr nicht gegenüber dem Personenverkehr hintanstellen, sondern gleichberechtigt behandeln.</p>



<p>Politischer Handlungsbedarf besteht zudem beim Vor- und Nachlauf auf der Straße zu Intermodal-Terminals. Sind hier E-Lkw im Einsatz, sollte das zulässige Gesamtgewicht auf 46 Tonnen erhöht werden – ein sinnvoller Schritt im Sinne klimapolitischer Überlegungen und der politisch gewollten Verlagerung von Güterverkehren von der Straße auf die Schiene.</p>



<p>Uneinheitliche Betriebssprachen im grenzüberschreitenden Verkehr, komplexe Zulassungsverfahren für rollendes Material sowie überbordende Bürokratie sieht Hirnschall als weitere Knackpunkte im europäischen Schienengüterverkehr. „Den Lippenbekenntnissen sollten endlich konkrete Taten folgen.“</p>



<p>In Österreich wäre zudem eine stärkere öffentliche Kommunikation über die Sinnhaftigkeit der Kombination von Verkehrsträgern wünschenswert. Auch in der Logistikausbildung stehe der Intermodal-Verkehr zu wenig im Fokus, so der Eindruck des Managers.</p>



<p>Hier will sich der Verein CombiNet, dessen Obmann Hirnschall ist, künftig stärker engagieren. Trotz aller Herausforderungen zieht man im Intermodal-Netzwerk eine positive Gesamtbilanz: Österreich stehe bei der Schieneninfrastruktur eindeutig besser da als Deutschland. Zudem würden im Ministerium von Minister Peter Hanke die Anliegen der Logistikbranche ernsthaft gehört und zur Kenntnis genommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zwischen-wachstum-und-baustellen/">Zwischen Wachstum und Baustellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Hupac Gruppe: CEO Michail Stahlhut kündigt Rückzug an</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hupac-gruppe-ceo-michail-stahlhut-kuendigt-rueckzug-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 10:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Führungswechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Hupac Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16764</guid>

					<description><![CDATA[<p>Führungswechsel bei der Hupac Gruppe: CEO Michail Stahlhut gibt seine Funktion nach acht Jahren ab und verlässt das Unternehmen im Mai 2026.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a402cebffe5e3824a4b6797886d9bb9">Nach acht erfolgreichen Jahren an der Spitze der Hupac Gruppe wird Michail Stahlhut seine Funktion als CEO auf eigenen Wunsch abgeben. Er wird das Unternehmen im Mai 2026 verlassen. Der Verwaltungsrat dankt ihm für sein außerordentliches Engagement sowie seine umsichtige Führung und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-69e259a705c4e7e61b217f15e669831f"><strong>Stabilität in einem herausfordernden Umfeld</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1ff74170d0040ee6bcfd213a981bd8e2">Die vergangenen Jahre waren für die internationale Logistikbranche – und insbesondere für den Kombinierten Verkehr – von außergewöhnlichen Herausforderungen geprägt. Pandemiebedingte Einschränkungen, Engpässe in der Stromversorgung, Totalsperrungen im Schienennetz durch Unfälle und Großbaustellen sowie geopolitische Spannungen stellten Unternehmen europaweit vor große Aufgaben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6ab42d72d59488c8b2fb8e3de1374608">Unter der Leitung von Michail Stahlhut gelang es der Hupac Gruppe, in diesem anspruchsvollen Umfeld operative Stabilität, wirtschaftliche Solidität und strategische Handlungsfähigkeit zu bewahren. „Mit gezielten strategischen Initiativen konnte das Unternehmen unter der Leitung von Michail Stahlhut seine Position als führender Anbieter im europäischen Kombinierten Landverkehr festigen und gemeinsam mit dem erfahrenen Managementteam die Weichen für die Zukunft stellen“, sagt Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrats von Hupac.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-67bc5bfd15eda8efc1351589d7ff39ac"><strong>Fokus auf Führungskultur und Zukunftsfähigkeit</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f5c27143e449106cc07d48aa99444da1">Auch Michail Stahlhut blickt mit Dankbarkeit auf seine Zeit bei Hupac zurück und hebt die Bedeutung eines starken Managementteams hervor: „Es erfüllt mich mit großem Respekt und Dankbarkeit, dass wir in dieser herausfordernden Zeit gemeinsam mit einem starken Führungsteam Hupac weiterentwickeln konnten. Besonders wichtig war mir, unser Führungsteam so aufzustellen, dass es mit hoher Eigenverantwortung Krisen erfolgreich meistern kann.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1f88d536fd0d9652bbba87a04c01a6ff"><strong>Nachfolgeregelung in Vorbereitung</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f8e3118c34872673a3e0cc59c3806d3f">Die Suche nach einer Nachfolge ist bereits weit fortgeschritten. Der Verwaltungsrat der Hupac Gruppe wird zu gegebener Zeit über die weitere CEO-Nachfolge informieren und damit den nächsten Schritt im Führungswechsel bekannt geben.</p>
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		<title>Kombinierter Verkehr am Kipppunkt</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/kombinierter-verkehr-am-kipppunkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 07:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[UIRR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16500</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die jüngsten Schlagzeilen verheißen Unsicherheiten, was die Zukunft des Kombinierten Verkehrs in Europa betrifft. Es gilt jetzt, das Ruder herumzureißen, plädiert Ralf-Charley Schultze, Generaldirektor der UIRR, im Gespräch mit Verkehr.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Kombinierte Verkehr steht unter enormem Druck – derzeit vor allem in Deutschland und durch die aktuellen und zukünftigen Baustellen, die schlechte Qualität, sinkende Pünktlichkeit und vermehrte Zugausfälle. Das Pendel schwingt zwischen Engpass und Aufbruch, zwischen Vernichtung und Verherrlichung. „Die notwendige Verlagerung von der Straße auf noch nachhaltigere Verkehrsträger kann nur mit dem Kombinierten Verkehr gelingen. Dieser ist auch durchaus in der Lage, Engpässe und Herausforderungen der Straße zu lösen“, sagt Ralf-Charley Schultze, Generaldirektor der UIRR klar. Dafür müssten jedoch konkrete Maßnahmen in Deutschland umgesetzt werden, etwa eine Nullrunde bei den Trassengebühren oder eine Betriebserschwerniszulage für minderwertige Trassen während der Korridorsanierungen.</p>



<p>Was Europa jetzt dringend brauche, fasst Schultze so zusammen: Er fordert harmonisierte Regeln für den Kombinierten Verkehr und eine vernünftige Überarbeitung der Definition des Kombinierten Verkehrs in der entsprechenden EU-Richtlinie. Ebenso brauche es Maße und Gewichte für Straßenfahrzeuge, die mit anderen Verkehrsträgern kompatibel sind – eine europäische Regelung, die den Gewichtsstandard bei 40 Tonnen belässt und den Einsatz der EMS ausschließlich im Vor- und Nachlauf zulässt.<br>Zwingend notwendig sei außerdem Dateninteroperabilität in der gesamten Kette sowie eine effiziente Digitalisierung im Ökosystem. Hinzu komme der Bedarf an mehr prioritären und besseren Trassen für den intermodalen Schienengüterverkehr sowie finanzielle Förderungen für Modernisierung, Austausch, Neubau und Ausbau intermodaler Terminals.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Branche schlägt Alarm</h2>



<p>Die Initiative „Rettet den Kombinierten Verkehr“ in Deutschland, die vor Kurzem mit einem offenen Brandbrief an den deutschen Verkehrsminister Patrick Schnieder und die neue DB-Chefin Evelyn Palla gestartet ist, wird von Anfang an von der UIRR, ihren Mitgliedern und der Kampagne CT4EU (Combined Transport for Europe) mitgetragen. Schultze betont: „Es geht um Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit, Klimaschutz und die Effizienz des Verkehrssystems.“</p>



<p>Die CT4EU-Kampagne läuft derzeit auf Hochtouren und zwar noch bis Ende 2026. „Mit dieser Kampagne wird das Potenzial des Kombinierten Verkehrs erschlossen und der Kombinierte Verkehr als wichtiger Motor für die Wettbewerbsfähigkeit Europas und das Wohlergehen seiner Bürger positioniert“, erklärt Schultze. Die Initiative arbeitet die Vorteile des Systems heraus, bietet Lösungen für bestehende Herausforderungen an und adressiert die nötigen Rahmenbedingungen – sowohl gesetzlich als auch infrastrukturell.</p>



<p>CT4EU hat sich zum Ziel gesetzt, den Kombinierten Verkehr zum Standard für den Haus-zu- Haus-Güterverkehr zu machen. Dabei handelt es sich um eine zukunftsweisende Lösung für einige der dringendsten wirtschaftlichen, sozialen und politischen Herausforderungen Europas. Schultze betont die Bedeutung der Unterstützung der Kampagne und erklärt, warum sie gerade jetzt besonders wichtig ist: Der Kombinierte Verkehr soll langfristig als Standard im europäischen Fernverkehr etabliert werden – als „erste Wahl“ und „Rückgrat“. Er stärkt die europäische Wettbewerbsfähigkeit, indem er Industrie und urbane Räume intelligent miteinander verbindet. Gleichzeitig reduziert er Emissionen und Staus, adressiert den Lkw-Fahrermangel und verringert die Abhängigkeit Europas von externen Energiequellen. Darüber hinaus treibt er die Dekarbonisierung und ein nachhaltigeres Verkehrssystem voran.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam für die Verkehrswende</h2>



<p>Alle Unterstützer der CT4EU- Kampagne profitieren von einer stärkeren Sichtbarkeit, einer klaren Artikulationsplattform und der Möglichkeit, die Zukunft des europäischen Güterverkehrs aktiv mitzugestalten. „Wir sprechen mit einer Stimme auf europäischer Ebene, ohne Dissonanzen oder Kakophonien, und sichern den Verkehrsträger Kombinierter Verkehr als Rückgrat des Verkehrssystems und einer nachhaltigen Logistik“, betont der UIRR-Chef.</p>



<p>Nur gemeinsam mit allen Akteuren der logistischen Kette könne man das volle Potenzial des Kombinierten Verkehrs ausschöpfen und den Weg zu einer nachhaltigeren und effizienteren Zukunft Europas ebnen. Die gesamte Community – vom Verlader über Spediteure, Terminals, Operateure des Kombinierten Verkehrs, EVU und Netzbetreiber bis hin zu Dienstleistern im Bereich Wagen, Umschlagstechnologien und Digitalisierung – stehe hinter diesem Ziel, so Schultze.</p>



<p>Er schließt sein Plädoyer mit einem Appell: „Vom Zwischenruf zum Aufruf: Intermodalisten aller Länder, vereinigt Euch!“</p>
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		<title>Liberalisierung bringt mehr Wettbewerb</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/liberalisierung-bringt-mehr-wettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 04:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[CombiNet]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterlandverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 25 Jahren startete die Bahnliberalisierung in Europa. Bei der diesjährigen CombiNet-Tagung wurde Bilanz gezogen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/liberalisierung-bringt-mehr-wettbewerb/">Liberalisierung bringt mehr Wettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit 25 Jahren läuft die von der EU initiierte Liberalisierung des Bahnsystems in Europa, und nach so vielen Jahren steht es beim Kombinierten Verkehr nicht zum Besten. Einige Barrieren bestehen nach wie vor, auf die Verlader und Kombi-Operateure nur bedingt Einfluss nehmen können, wie bei der 14. Jahrestagung des Vereins CombiNet zu hören war. Rund 100 Verlader, Kombi-Operateure, Bahnvertreter sowie Vertreter von Ministerien und Institutionen kamen zusammen, um über das Thema „25 Jahre Bahnliberalisierung in Europa“ zu reflektieren. Dabei ging es um Rückblick, Status-Bestimmung und Ausblick mit Fokus auf den Kombinierten Verkehr.</p>



<p>Eröffnet wurde die Tagung vom neuen Obmann des Vereins, Nikolaus Hirnschall, Geschäftsführer des Kombi-Operators Roland Spedition. Sein Unternehmen gehörte zu den ersten, die sich bei der Traktion der Züge privater EVU bedienten und von der Schienenliberalisierung profitierten.</p>



<p>CombiNet vertritt die Interessen der heimischen Kombi-Operateure und fungiert seit mehr als 20 Jahren als Sprachrohr in Richtung Verkehrsministerium und verschiedener Institutionen. Verkehrsminister Peter Hanke schaltete sich per Video zur Veranstaltung zu und bezeichnete den Kombi-Verkehr als den Hebel für die Verkehrswende. 90 Prozent aller Container zwischen Österreich, Europas Nordhäfen und vice versa rollen aktuell auf der Bahn, und künftig soll noch mehr auf die Schiene kommen, wünscht sich der Minister. Er kündigte an, dass Österreich in den nächsten Jahren weiterhin massiv in die Bahninfrastruktur und Kombi-Terminals investieren werde.</p>



<p>Beim Blick auf die 25-jährige Liberalisierung lautet der Befund: Österreich hat relativ diszipliniert und rasch die mit der Liberalisierung verbundenen Regeln umgesetzt; in anderen Ländern war das bisher „weniger ambitioniert“, wie Erich Possegger (CombiNet-Generalsekretär) formulierte. Mit der Liberalisierung sollten die Bahnen größere Marktanteile gewinnen und der Wettbewerb auf der Schiene angekurbelt werden. Dies gelang zum Teil, beginnt sich jedoch aufgrund vielfältiger Behinderungen bei der Infrastruktur in einzelnen Ländern – besonders in Deutschland – umzukehren. Zugverspätungen, Umleitungen und Stehzeiten wegen zahlreicher Sanierungsprojekte stehen auf der Tagesordnung und behindern den Kombi-Verkehr massiv.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Private EVU als Treiber des Marktes</h2>



<p>In Österreich halten private EVU derzeit einen Marktanteil von 43 Prozent; ihr Anteil am Kombi-Verkehr liegt bei rund 55 Prozent. Die Linzer LogServ war eines der ersten EVU, das auf den Markt kam und im ersten Jahr 700.000 Tonnen auf dem ÖBB-Netz transportierte. Heute sind es sieben Millionen Tonnen, und das eigene EVU CargoServ fungiert primär als EVU für die voestalpine Stahl, macht aber auch 20 bis 30 Prozent Transporte für Dritte. Ziel damals: Mit eigenem EVU Kosten sparen und die Versorgungssicherheit für die Mutter sicherstellen, so Markus Schinko, Geschäftsführer von LogServ und CargoServ.<br>Zu den ersten auf dem Markt zählt auch das deutsche EVU Lokomotion, das zum deutschen Kombi-Operateur Kombiverkehr gehört und sich im Transitverkehr zwischen Deutschland und Italien durch Österreich engagiert. Armin Riedl, Geschäftsführer von Lokomotion und Kombiverkehr, sieht die Gegenwart des Kombi-Verkehrs alles andere als rosig: In Deutschland steigen 2026 die Trassenpreise um 25 Prozent, drohen die Energiekosten weiter zu explodieren, und Kombiverkehr hat gemeinsam mit weiteren Kombi-Operateuren einen offenen Brief an die neue DB-Chefin Evelyn Palla und Deutschlands Verkehrsminister Patrick Schnieder geschrieben, in dem sie vor einer größeren Rückverlagerung von Gütern von Schiene auf die Straße eindringlich warnen. Riedl betont: „Die Rückverlagerung findet schon jetzt statt, und wer zurück auf der Straße ist, kommt vielleicht in fünf Jahren wieder auf die Schiene zurück.“ Gefordert werden unter anderem eine Nullrunde bei den Trassenpreisen, besseres Baustellenmanagement, Aussetzung von Stornierungsentgelten und eine Betriebserschwerniszulage für minderwertige Trassen während der Infra-Sanierungsarbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Perspektiven</h2>



<p>Für Jochen Weber, den beim Transportunternehmen Gartner verantwortlichen Kombi-Manager, gibt es bei der Bahnliberalisierung auch nach 25 Jahren noch viele offene Fragen, und das Geschäftsmodell der Kombi-Terminals sollte neu gedacht werden. Weber: „Letzteres gefällt uns Operateuren gar nicht.“ Aufgrund von Zugverspätungen kommt es in den Terminals häufig zu Staus, wodurch unnötige Zusatzkosten entstehen. Aus Sicht von Christian Glauninger, Geschäftsführer der Montan Spedition, hat sich die Bahnliberalisierung bisher positiv ausgewirkt, weil mehr Wettbewerb entstanden ist und Österreich auf einen qualitativ anspruchsvollen Einzelwagen-Verkehr verweisen kann, wie kaum ein anderes Land. Dieser sollte noch mehr gefördert werden, da er im kontinentalen Kombi-Verkehr essenziell ist.</p>



<p>Auch Monika Gindl-Muzik, Geschäftsführerin des WienCont-Terminals, sieht Vorteile der Bahnliberalisierung: Wagenverkehre auf Anschlussbahnen würden unattraktiver, während Ganzzüge einen Aufschwung erleben. „Die Bahnliberalisierung bringt Vorteile sowohl bei den Preisen als auch bei Innovationen.“</p>



<p>Andreas Mandl, Geschäftsführer des EVU LTE, ergänzt: „Solche Verkehre lassen sich mit einer anderen Organisationsform wirtschaftlich besser betreiben.“ Aus seiner Sicht war die Liberalisierung anfänglich schwer in die Köpfe der etablierten Staatsbahnen zu bringen, doch bis heute habe sich das Verhältnis zu den Staatsbahnen deutlich verbessert, und „die ÖBB Infra kümmert sich sehr um die Verkehre privater EVU“. Am Thema Infrastruktur scheiden sich derzeit die Geister, besonders in Deutschland, wo Mandl die Situation als „katastrophal“ bezeichnet – eine Wahrnehmung, die Kombi-Operateure, EVU und Verlader unisono teilen.</p>



<p>Wilhelm Patzner von der CER Cargo Holding lüftete das Geheimnis um die Übernahme der WLB-Cargo durch die ungarische Gruppe. Die Wiener Lokalbahnen (WLB) und ihre Eigentümerin, die Wiener Stadtwerke, hatten im Mai ein offenes Bieterverfahren gestartet, um ihre Tochtergesellschaft WLB-Cargo an einen strategischen Partner abzugeben. Laut Stadtwerke waren die wachsenden Verluste im internationalen Güterverkehr ausschlaggebend für die Entscheidung. Die CER Cargo Group ging als Bestbieter hervor und hat jetzt das Sagen bei der WLB-Cargo. Damit sei die Zukunft des Unternehmens langfristig abgesichert, teilt CER mit. Die Gruppe verfügt über Tochtergesellschaften in mehreren Ländern und sieht in der WLB-Cargo eine ideale Ergänzung für den Ausbau ihrer Aktivitäten in Österreich und Deutschland.</p>
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		<item>
		<title>Die Logistikbranche schlägt Alarm</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-logistikbranche-schlaegt-alarm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 09:30:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16126</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Initiative „Rettet den Kombinierten Verkehr“ warnt vor massiven Risiken für Lieferketten, Klima und Wirtschaft und fordert politische Gegenmaßnahmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-logistikbranche-schlaegt-alarm/">Die Logistikbranche schlägt Alarm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3194d9d9855c8fd9c7b1808c2ab87ffd">Die Logistikbranche schlägt Alarm: Mit der Initiative „Rettet den Kombinierten Verkehr“ warnen führende Unternehmen und Verbände vor einer zunehmenden Gefährdung des Kombinierten Verkehrs und damit des Rückgrats einer effizienten und klimafreundlichen Lieferkette in Europa. Auslöser war ein Offener Brief an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und die DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla, der ein breites Echo gefunden und den dringenden Handlungsbedarf unterstrichen hat.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1d1bd113fb41f31b916d7c535d7cce57">Der Kombinierte Verkehr, der Schiene und Straße intelligent miteinander verbindet, ersetzt allein in Deutschland jedes Jahr rund sechs Millionen Lkw-Fahrten und ist essenziell für stabile Lieferketten. Dennoch steht das System unter massivem Druck. Sinkende Pünktlichkeit und häufige Zugausfälle, steigende Kosten sowie monatelange Vollsperrungen im Rahmen der Generalsanierung des deutschen Bahnnetzes belasten die Branche stark. Hinzu kommt, dass marktfähige Umleitungsstrecken vielerorts fehlen. Die Folge ist eine zunehmende Rückverlagerung von Transporten auf die Straße – oft dauerhaft. Bereits eine Rückverlagerung von 30 Prozent würde mehr als eine Million zusätzliche Lkw-Fahrten und rund 1,3 Millionen Tonnen CO₂ verursachen und damit Staus, Emissionen und Risiken für Produktionsketten deutlich erhöhen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c325814b98ef5d05a5778f257f4457eb">Um die Problematik transparent zu machen, hat die Initiative die Informationsplattform <strong><a href="http://www.rettet-den-kombinierten-verkehr.de">www.rettet-den-kombinierten-verkehr.de</a></strong> gestartet. Dort werden Hintergründe, Einordnungen und konkrete Auswirkungen der laufenden und geplanten Korridorsanierungen dokumentiert – von wirtschaftlichen Folgen für Industrie und Speditionen bis hin zu ökologischen Belastungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5609a19031f8b8335a4346a4fe238a0c">Zugleich formuliert die Initiative klare Erwartungen an Politik und Infrastrukturbetreiber. Sie fordert stabile und planbare Rahmenbedingungen, verlässliche Transportkapazitäten während Bauphasen, funktionierende und marktgerechte Umleitungsstrecken, wettbewerbsfähige Trassenpreise und eine Infrastrukturentwicklung, die den Anforderungen von Logistik und Industrie gerecht wird. Die Branche betont ihre Bereitschaft zum konstruktiven Dialog – lösungsorientiert und gemeinschaftlich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e432f7174710b33dda4e188a93aa8863">Um dem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen, wurde zudem eine Petition gestartet, die unter <strong><a href="http://www.openpetition.de/!kvretten">www.openpetition.de/!kvretten</a></strong> unterstützt werden kann. Jede Stimme zählt, denn das Bahnnetz funktioniert vielerorts nicht mehr verlässlich, Streckensperrungen und Zugausfälle zwingen Unternehmen zur Rückverlagerung, steigende Trassenpreise gefährden wirtschaftlich tragfähige Schienentransporte und es droht ein erheblicher Rückschritt für Klimaschutz, Verkehr und Wettbewerbsfähigkeit. Die Initiative versteht sich als offene Plattform, der sich Unternehmen, Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürger anschließen können, um die Wahrnehmung der Nutzerinnen und Nutzer des Güterverkehrs zu stärken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-logistikbranche-schlaegt-alarm/">Die Logistikbranche schlägt Alarm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Contargo startet neue Bahnverbindungen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/contargo-startet-neue-bahnverbindungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 09:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnverbindungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15380</guid>

					<description><![CDATA[<p>Staufrei durch Europa: DDS und PFS verbinden Frankreich, Deutschland und Polen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/contargo-startet-neue-bahnverbindungen/">Contargo startet neue Bahnverbindungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f5275b90aa2178801ae0441f614e410e">Contargo baut sein Netzwerk im Kombinierten Verkehr weiter aus. Ab September 2025 starten zwei neue Bahnshuttles, die zentrale europäische Korridore bedienen und tausende Lkw-Fahrten ersetzen sollen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-83b960cf98f8f4d291ded54d2b796417"><strong>Duisburg–Dourges-Shuttle (DDS) stärkt Frankreich-Verkehre</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2326e1fc346ace639da4ebb969e02bb1">Am 1. September 2025 nimmt der DDS – Duisburg Dourges Shuttle – erstmals Fahrt auf. Er verbindet das Duisburg Intermodal Terminal (DIT) mit dem Lille Dourges Conteneur Terminal (LDCT) in Nordfrankreich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f81a20bdcd7cef7eb33fcf858833bd30">Mit drei Rundläufen pro Woche und festen Fahrplänen bietet der DDS zuverlässige Anbindungen in Frankreich, u. a. nach Fos-sur-Mer, Lyon, Marseille, Miramas, Mouguerre, Paris, Perpignan und Rennes. Ab Januar 2026 ist auch eine Verbindung nach London geplant.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ec9a4ffea320ba610b36f92abdd774e1">„Der Kombinierte Verkehr ist ideal für regelmäßige Ladungsströme auf langen Strecken“, sagt Andreas Mager, Geschäftsführer Contargo Intermodal Solutions. „Mit den neuen Korridorlösungen wollen wir den Anteil der umweltfreundlichen Verkehre auch zwischen Mittel- und Osteuropa ausbauen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bb49beb636ad313cda7a5297b7d31d72"><strong>Poland France Shuttle (PFS) verbindet Zentralpolen mit Frankreich</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-499bfc0c663d2889058e97486f8a186d">Am 26. September 2025 startet der Poland France Shuttle (PFS). Er umfasst zwei Routen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5323615a67386cc03e3e4c7204621a7">Dourges – Krzewie: Direktverbindung mit einem Rundlauf pro Woche zwischen dem LDCT in Dourges und dem Miratrans Terminal in Krzewie.</li>



<li class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-73da147a930ec9e5e094c71bb13e292e">Dourges – Kutno: Über das Central PL in Kutno, mit Zwischenstopp am DIT Duisburg und Partneranbindung im PCC-Network mit bis zu fünf Rundläufen pro Woche.</li>
</ul>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ef7408d63202b35a647512cdcf156be3">Von Dourges aus bestehen zahlreiche Anschlussmöglichkeiten in Frankreich, darunter nach Fos-sur-Mer, Lyon, Marseille, Paris und Perpignan.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-52523dbd89f9f29e7f9e72b33c8d0642"><strong>Beitrag zur Verkehrswende</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-64f51b27d2bdfa7e366fc1487d21c169">Mit beiden Shuttles vermeidet Contargo monatlich bis zu 1500 Lkw-Fahrten. Die neuen Korridore bieten nicht nur mehr Kapazität und Flexibilität, sondern sind auch ein wichtiger Schritt zu nachhaltigen Transportlösungen in Europa.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/contargo-startet-neue-bahnverbindungen/">Contargo startet neue Bahnverbindungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
</rss>
