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	<title>Güterverlagerung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Güterverlagerung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Weiterhin Druck im Güterverkehr</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/weiterhin-druck-im-gueterverkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 08:05:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lkw-Maut 2026 nur teilweise valorisiert, Transit nach Österreich stockt, Verteuerung bei Luft- und Seefracht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/weiterhin-druck-im-gueterverkehr/">Weiterhin Druck im Güterverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem global instabilen Umfeld bleibt die Planbarkeit schwierig. Umso wertvoller sind belastbare Informationen über Güterverkehrsentwicklungen auf der Straße, Schiene, zu Wasser und in der Luft.</p>



<p>Für den Lagebericht des Verein Netzwerk Logistik (VNL) werden regelmäßig eine Reihe von Branchenexperten zur Entwicklung des Güterverkehrs in den folgenden Monaten befragt. Diese auf einzelne Verkehrsträger spezialisierten Experten geben damit exklusive First-hand-Einblicke.</p>



<p>Franz Staberhofer (VNL-Obmann, ASCII Vizepräsident) bringt es auf den Punkt:&nbsp;</p>



<p>„Der Güterverkehr steht vor einem Vierfach-Stresstest: Auf der Straße bleibt die Kostenwahrheit trotz teilweiser Maut-Valorisierung ungelöst, auf der Schiene bremsen die Sanierungsarbeiten in Deutschland den Transit über die Seehäfen – und im Luft- und Seefrachtverkehr verteuern US-Zölle und knappe Kapazitäten die Transporte nach Nordamerika.“</p>



<p>Staberhofer ist einer der renommiertesten Experten im Bereich Supply Chain Management im deutschsprachigen Raum. Er ist Vizepräsident des Austrian Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) und VNL-Obmann. Außerdem leitet er mit dem Logistikum an der Fachhochschule Oberösterreich das österreichische Kompetenzzentrum für Logistik und Supply Chain. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem Supply Chain Management, Logistikstrategie und Netzwerkmanagement.</p>



<p><strong>Ausblick auf das 4. Quartal 2025</strong></p>



<p><strong>Verzicht auf volle Lkw-Maut-Valorisierung zur Bewältigung der Inflation in Österreich</strong></p>



<p>Die Lkw-Maut in Österreich besteht aus Infrastruktur- und Umweltkosten und soll die wahren Belastungen des Straßengüterverkehrs widerspiegeln.&nbsp; Alljährlich führt das zu einer Diskussion über deren „Gerechtigkeit“. Statt diese durchaus Image schädigend unendlich zu führen, sollte man da klarer hinsehen und dazu eine gesamthafte und klare Position entwickeln.</p>



<p><strong>Deutsche Schienensanierung erschwert Transit nach Österreich</strong></p>



<p>Die Generalsanierung der Deutschen Bahn trifft auch Österreichs Wirtschaft: Rund 70 bis 75 Prozent des Containerverkehrs von und nach Österreich laufen über deutsche und Benelux-Häfen. Mit den laufenden Bauarbeiten werden Trassen knapp, Umleitungen unvermeidbar und Transportzeiten spürbar länger. Besonders die für 2026 geplanten Sperren der Strecken Passau–Obertraubling und Regensburg–Nürnberg werden den Transit erheblich erschweren. Unternehmen sind daher gut beraten, frühzeitig Alternativen in ihre Transportplanung einzubeziehen.</p>



<p><strong>Trump-Politik stört Tradelane Europa−Nordamerika</strong></p>



<p>Während der Welthandel trotz US-Protektionismus weiterhin um rund drei Prozent wächst, geraten die Handelsströme zwischen Europa und Nordamerika zunehmend ins Stocken. Neue US-Zölle von 15 bis 50 Prozent belasten vor allem Industrieexporte wie Stahl, während gleichzeitig ausgedünnte Flugpläne im Winter die verfügbaren Belly-Kapazitäten verringern. Die Folge: steigende Kosten und längere Transportzeiten – sowohl auf See als auch in der Luft. Die unberechenbare Politik in Washington verstärkt diese Unsicherheiten zusätzlich.</p>



<p><strong>Über den VNL</strong></p>



<p>Der<strong> Verein Netzwerk Logistik </strong>ist mit über 5.500 Mitgliedern das größte Wirtschaftsnetzwerk im Bereich Logistik in Österreich. Im Zentrum steht das Ziel, die aktuellen und zukünftigen Anforderungen an die Logistik mit den korrespondierenden Lösungen aus Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Technologietransferstellen, Technologiezentren und privaten Logistikgesellschaften zusammenzubringen.</p>



<p>Jährlich organisiert der VNL zahlreiche Logistik-Veranstaltungen, nimmt laufend an nationalen und internationalen Forschungsprojekten teil, tritt regelmäßig beratend im institutionellen Bereich auf und ist Gründungsmitglied des Supply Chain Intelligence Institute Austrai (ASCII). Zusätzlich unterstützt der VNL als Gründungsmitglied auch die Dachmarke „AUSTRIAN LOGISTICS“ − eine Initiative des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) − zur Hervorhebung der exzellenten, weltweit erbrachten Leistungen österreichischer Logistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/weiterhin-druck-im-gueterverkehr/">Weiterhin Druck im Güterverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bremische Häfen investieren massiv in die Hinterlandanbindung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/bremische-haefen-investieren-massiv-in-die-hinterlandanbindung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[bremenports]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bremen und Bremerhaven starten ein groß angelegtes Investitionsprogramm für Schiene, Wasserwege und Straßen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und den ökologischen Wandel der Hafenwirtschaft zu beschleunigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/bremische-haefen-investieren-massiv-in-die-hinterlandanbindung/">Bremische Häfen investieren massiv in die Hinterlandanbindung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b5caf031854e7f6049a02b02430dba73">Die bremischen Häfen investieren in den kommenden Jahren massiv in ihre Hinterlandanbindungen. Mit einem umfangreichen Programm werden die Hafeneisenbahn gestärkt, Kajen modernisiert, Straßen verbessert und die Landstromversorgung konsequent ausgebaut. Ziel ist es, die Standorte Bremen und Bremerhaven als logistische Drehscheibe langfristig zu sichern und zugleich den ökologischen Wandel der Hafenwirtschaft aktiv voranzutreiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-59d39b1ec436eff4848272b44bbcc3f3">„Die Hinterlandanbindung ist das Rückgrat unserer Häfen“, betont Robert Howe, Geschäftsführer von bremenports. „Mit den jetzt angestoßenen Projekten schaffen wir die Voraussetzungen, um den steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, Versorgungs- und Lieferketten zu sichern und zugleich den Anteil des klimafreundlichen Schienentransports noch weiter zu erhöhen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9ad9d94965805ae7284c0a44dfb88bda">Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Schiene. In Bremerhaven wird ab 2026 der Hafenbahnhof Speckenbüttel modernisiert und erweitert. Die Zahl der Vorstellgleise steigt von 16 auf 23. Zudem wird ein elektronisches Stellwerk in das digitale Hafenbahn Betriebssystem Prinos integriert. Damit sollen Effizienz und Umschlagleistung im kombinierten Verkehr deutlich steigen. Auf dem Eurogate Terminal ging im Juli bereits eine hochmoderne Anlage mit sechs 740 Meter langen Gleisen und ferngesteuerten Krananlagen in Betrieb. Eine zweite Anlage soll folgen und den Bahncontainerumschlag weiter steigern. Auch die Deutsche Bahn plant ab 2026 eine umfassende Sanierung ihrer Hauptstrecken. Davon profitiert auch die Verbindung Bremen–Bremerhaven, die bis 2027 leistungsfähiger und zuverlässiger werden soll.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-618a84f21824b19f84b468df4320d91f">Claus Hansen, Repräsentant der bremischen Häfen für Österreich, unterstreicht die Bedeutung dieser Maßnahmen insbesondere für die Alpenrepublik: „Österreich ist traditionell ein fester und guter Partner der bremischen Häfen und wickelt schon einen großen Teil seines Außenhandels über Bremerhaven ab – insbesondere über die Schiene. Der Ausbau der Bahnverbindungen schafft dabei zusätzliche Verlässlichkeit, wird zu deutlichen Verbesserungen führen und stärkt diese enge Partnerschaft.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0a80d7381cc00f403ded78c97e92dc9a">Dennoch bringen die Baumaßnahmen der DB auch Herausforderungen mit sich. „Ja, es wird während der Bauarbeiten auch Einschränkungen geben – insbesondere durch Sperrungen im Bahnverkehr, das muss man klar benennen“, berichtet Howe. „Aber wir stehen im engen Austausch mit der Bahn und den Terminalbetreibern, um die Auswirkungen so gering wie möglich und die Kunden der Häfen konstant auf dem Laufenden zu halten, um Verzögerungen zu verhindern. Am Ende aber – darin sind wir uns sicher – werden wir alle gemeinsam profitieren von einer deutlich stärkeren, zukunftsfähigen Infrastruktur.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e2dcf47977d86b99d7167550a07aaac6">Parallel werden große wasser- und straßenseitige Projekte umgesetzt. Wasserseitig stehen der Neubau und die Verstärkung von rund 3.000 Metern Containerkaje CT1 bis 3a an. Ab 2026 sollen Tragfähigkeit und Eignung für die Abfertigung modernster Großcontainerschiffe gesichert werden. Die Terminalbetreiber investieren zusätzlich nahezu eine Milliarde Euro in neue Kräne und automatisierte Umschlagprozesse. Der Bund bereitet außerdem die Vertiefung der Außenweser vor, um die Erreichbarkeit für alle gegenwärtigen und künftigen Schiffstypen sicherzustellen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-72615e46dfbe37ae374d9b8ec09f58b2">Auch das Straßennetz im Überseehafen Bremerhaven wird verbessert. Auf Basis einer aktuellen Verkehrsflussanalyse soll eine redundante Streckenführung geschaffen werden, die auch zu Spitzenzeiten einen störungsfreien Verkehr sicherstellt. Durch den Ersatz einer havarierten Drehbrücke wird zudem die Columbusinsel mit jährlich über 300.000 abgefertigten Passagieren leistungsfähiger angebunden. Für beide Vorhaben sind rund 185 Millionen Euro veranschlagt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fe26bb9c592f8e46fc9cff2b1859969b">Parallel treiben die bremischen Häfen ihre ökologische Transformation voran. Im Oktober geht im Nordhafen Europas erste Landstromanlage für Autotransporter in Betrieb. Damit gehen die Häfen über die Anforderungen der EU hinaus, die Landstrom nur für Container- und Kreuzfahrtschiffe vorsieht. Rund um den Jahreswechsel werden drei Landstromanlagen auf der Containerkaje sowie eine weitere auf der Columbuskaje zur Kreuzfahrtsaison in Betrieb genommen. Insgesamt investiert Bremen in der ersten Ausbaustufe 52 Millionen Euro. Bis Ende der Dekade sollen zehn weitere Landstromanlagen an der Containerkaje sowie zwei zusätzliche an der Kreuzfahrtkaje entstehen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5b0ddc4551b538408bdafe70ebd3c3b2">Mit diesem Investitionsprogramm wollen die bremischen Häfen ihre Position als nachhaltige logistische Drehscheibe stärken und die Weichen für eine zukunftsfähige Infrastruktur stellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/bremische-haefen-investieren-massiv-in-die-hinterlandanbindung/">Bremische Häfen investieren massiv in die Hinterlandanbindung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ungewisse Zukunft des Einzelwagenverkehrs bei DB Cargo</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/ungewisse-zukunft-des-einzelwagenverkehrs-bei-db-cargo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 08:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewerkschaft warnt vor Reduktion im Schienengütertransport, auch die Umwelt könnte belastet werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ungewisse-zukunft-des-einzelwagenverkehrs-bei-db-cargo/">Ungewisse Zukunft des Einzelwagenverkehrs bei DB Cargo</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach Informationen aus Unternehmenskreisen erwägt DB Cargo, die Sparte Einzelwagenverkehr (EWV) drastisch zu verkleinern oder sogar weitgehend einzustellen. Im Raum stehen Reduktionen um bis zu 80 Prozent.</p>



<p>Der Bereich gilt seit Jahren als wirtschaftlich kaum tragfähig. Sollte es zu den geplanten Kürzungen kommen, drohen laut Gewerkschaften massive Folgen für Umwelt, Beschäftigte und Industrie. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) warnt vor einem Verlust tausender Arbeitsplätze und einer Rückverlagerung des Güterverkehrs auf die Straße – mit entsprechenden Auswirkungen auf CO₂-Emissionen und Verkehrsaufkommen. Laut EVG könnten durch die Kürzungen bis zu 40.000 zusätzliche LKW auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. </p>



<p>Der EWV gilt als zentral für die angestrebte Verkehrswende, da er flexible Transporte ermöglicht und Güter von der Straße auf die Schiene bringt. Die EVG fordert vom DB-Cargo-Vorstand eine klare Absage an Kürzungspläne und eine Umsetzung bereits vereinbarter Maßnahmen zur Stärkung des Schienengüterverkehrs.</p>



<p>Auch die Industrie schlägt Alarm. Insbesondere Branchen wie Stahl, Chemie und Baustoffe sind auf den Einzelwagenverkehr angewiesen. Ein Rückzug der DB Cargo aus diesem Bereich würde ihre Logistikketten empfindlich treffen, da private Bahnunternehmen kurzfristig nicht ausreichend Kapazitäten bereitstellen könnten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/ungewisse-zukunft-des-einzelwagenverkehrs-bei-db-cargo/">Ungewisse Zukunft des Einzelwagenverkehrs bei DB Cargo</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Durchwachsene Bilanz bei Kombiverkehr</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/durchwachsene-bilanz-bei-kombiverkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 05:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die schwache Konjunktur, Leistungsdefizite der Bahnen und die vielen infrastrukturellen Engpässe bekam der deutsche Intermodal-Operator im Vorjahr massiv zu spüren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/durchwachsene-bilanz-bei-kombiverkehr/">Durchwachsene Bilanz bei Kombiverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5261967a6f3726537ad3b0c54869ef62">Das wirtschaftliche und operative Umfeld war für Kombiverkehr im Vorjahr sehr herausfordernd: Mit mehr als 769.000 Sendungen wurde ein Mengenrückgang von 5,6 Prozent verzeichnet und unterm Strich ein Jahresüberschuss von 215.000 Euro erwirtschaftet, wie die beiden Geschäftsführer Armin Riedl und Heiko Krebs bei der diesjährigen Generalversammlung in Frankfurt den Kombiverkehr-Kommanditisten berichteten. Akuten Handlungsbedarf seitens der Politik sieht der Operateur bei den laufenden Korridorsanierungen auf dem deutschen Bahnnetz sowie in der Regelung von Trassenentgelten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-06b42ab76f27fb7ba67e3a638bb5f171">Der Intermodalmarkt auf dem Korridor Deutschland–Österreich war und ist aktuell von einem hohen Wettbewerbsdruck geprägt. Die Schiene gerät immer schneller unter Preisdruck, was auch auf die intermodalen Verkehre mit Österreich zutrifft. Zudem sind von den Eisenbahnverkehrsunternehmen durch den Wegfall des Großteils der Trassenpreisförderung hohe Nutzungsgebühren auf den deutschen Streckenabschnitten zu zahlen, die über die Operateure an die Spediteure weiterberechnet werden müssen. „Derzeit sehen wir kaum Möglichkeiten zur Optimierung der Preise“, so Riedl gegenüber <em>Verkehr</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7edb1aed1404c71d78311ac51c649b58">Verlässlichkeit und Mehrkosten im Fokus</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-71402a34fd36488bd6b23d69475ba876">Aufgrund vieler Sanierungsmaßnahmen konnten im Jahr 2024 Umleitungsverkehre oft nicht realisiert werden, die im Vorhinein zugesagt wurden. Die internationale Abstimmung war und ist schwierig. Im Verkehr mit Triest PLT war das während der Sanierungsarbeiten auf der Tauernstrecke vermehrt festzustellen. Riedl: „Das Zusammenspiel einiger Akteure hinsichtlich Trassen und Terminalslots hat einfach nicht gepasst. Daher haben wir trotz hoher Nachfrage viel weniger transportiert, als möglich gewesen wäre. Letztlich beförderten wir rund 13.000 Lkw-Sendungen zwischen Deutschland und Österreich.“ Das waren 20 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2023. Leider zeichnet sich im laufenden Jahr keine Trendwende ab.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-53f3b62e8db73e0f5a9e138462efe585">Auf der Generalversammlung wurden die Leistungsdefizite der Bahnen angesprochen, und im Fall Österreich richtet sich der Blick auf einzelne Relationen. „Auf der Verbindung zwischen Ludwigshafen und Wels/Wien fahren wir auf einem insgesamt viel höheren Niveau als im Gesamtnetzwerk. Die Pünktlichkeitswerte der Lokomotion-Züge liegen im laufenden Jahr monatsweise durchaus bei bis zu 85 Prozent“, so Riedl. Anders verhielt es sich auf der zweiten Verbindung Duisburg–Wels/Wien. Hier wurde im Jänner 2025 ein Traktionswechsel vorgenommen, seitdem zieht ein österreichischer Traktionspartner die Züge und kann erste Erfolge nachweisen. Die durchschnittliche Pünktlichkeit ist seit dem Traktionswechsel spürbar gestiegen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-01d258d320f47a0de72652cdcc8b2994">Riedl gegenüber Verkehr: „Hervorheben möchten wir an dieser Stelle, dass wir mit der Betriebsleistung in Österreich durchaus zufrieden sind. Wir stellen ein professionelles Arbeiten fest, was zu einem reibungslosen Betrieb führt.“ Unbesetzte Stellwerke und kurzfristig anberaumte Baustellen, wie sie in Deutschland oft der Fall sind, kenne man in Österreich nicht. Hinsichtlich Sanierungsmaßnahmen zeigt der direkte Vergleich, dass angekündigte Umleitungsverkehre in Österreich – im Gegensatz zu Deutschland – in der Regel gut funktionieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f126fd3ac3eae30e002a26360f7f988d">Nichtsdestotrotz dürfen die Kosten für Energie, Lokeinsatz und Personal nicht außer Acht gelassen werden. Denn diese werden seitens der Infrastrukturbetreiber ausschließlich bei den EVU belassen, was den Druck auf die Kosten erhöht. Bei einer Größenordnung von rund 200 Zusatzkilometern für die Umleitungsstrecke am Beispiel der Tauern-Schließung summieren sich die zusätzlichen Kosten auf 650 Euro pro Zugabfahrt, die uns vom EVU belastet werden und die Kombiverkehr an die KV-Nutzer weitergeben muss. Die nüchterne Realität ist: „Die Intermodal-Anbieter haben mit immer höheren Betriebskosten zu kämpfen. Davor darf man die Augen nicht verschließen. Deshalb fordern wir nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, dass bei großräumigen Umfahrungen ein finanzieller Ausgleich geleistet werden muss“, fordert Riedl.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6783de138194d836235b127caf92a3ec">Appell an Österreich und die EU</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea09af62a6c2fbd6ea81d8ae862e26ae">Positiv ist für den Manager, dass Terminal Service Austria (TSA) ab 2026 alle ihre Terminals 24 Stunden an sechs Tagen öffnen wird. Damit können Abholungen von Ladeeinheiten zeitlich entzerrt werden, was sich positiv auf den Terminalbetrieb auswirkt und den Speditionskunden zugutekommt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cc2549d978b5343b0c94ead365698572">Fragt man Riedl nach Wünschen in Richtung Österreich, so sieht er die Notwendigkeit, die bisherigen Transitförderungen und auch bilateralen Förderungen anzupassen und deutlich zu verbessern. Denn die Verkehre sind im Wesentlichen sehr preissensibel. „Was die Fertigstellung des Brennerbasistunnels betrifft, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die DB InfraGO mit ihrer geplanten Generalsanierung nicht dazu beitragen wird, dass Schienenverkehre gestärkt werden.“ Ganz im Gegenteil: Aktuell gibt es große Befürchtungen, dass das Produkt Kombinierter Verkehr unter der mittlerweile in Deutschland sehr umstrittenen Generalsanierung leidet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9d9aea6e028d45d6d3f2ed5486f16508">Riedl: „Österreich sollte unseres Erachtens hinsichtlich der Transitverkehre mehr Einfluss auf die benachbarte DB InfraGO nehmen. Die europäischen Warenströme dürfen nicht durch ein völlig verdrehtes Baukonzept zunichte gemacht werden. Die Investitionen in den Brennerbasistunnel, die wir sehr begrüßen, dürfen am Ende nicht zum Milliardengrab werden, weil an anderer Stelle Fehler gemacht wurden.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-99d96fdafd97e2857959625ad07792d5">An die Adresse von Österreichs Verkehrsminister Peter Hanke wünscht sich Riedl, dass Österreich seine vorbildliche Rolle im Bereich der Verlagerung und der Stärkung des Schienengüterverkehrs in der EU nutzen sollte, um dem Prozess der Aktualisierung der EU-Richtlinie für den kombinierten Verkehr wieder Leben einzuhauchen. Seit 1992 gab es in diesem wichtigen Bereich keine Anpassung und Modernisierung des Regelwerks. Das bremst den grenzüberschreitenden KV-Verkehr und verhindert die Verlagerungspolitik in ganz Europa. „Unser Wunsch wäre es, dass Peter Hanke in Brüssel und bei den Mitgliedstaaten für eine Lösung in der festgefahrenen Diskussion wirbt.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/durchwachsene-bilanz-bei-kombiverkehr/">Durchwachsene Bilanz bei Kombiverkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RCG stärkt Schienengüterverkehr in Europa</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rcg-staerkt-schienengueterverkehr-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 10:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[RCG]]></category>
		<category><![CDATA[TransFER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit neuen TransFER-Verbindungen und mehr Rundläufen zwischen West-, Zentral- und Südosteuropa baut die ÖBB Rail Cargo Group ihr internationales Netzwerk weiter aus – darunter neue Angebote nach Arad, Rijeka und Curtici sowie eine etablierte Verbindung zwischen Wien und Duisburg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rcg-staerkt-schienengueterverkehr-in-europa/">RCG stärkt Schienengüterverkehr in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19e27a4b5da66eea0a48cdf489cb9ec7">Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) treibt den Ausbau ihres europäischen Schienengüterverkehrsnetzes weiter voran. Mit einer neuen Verbindung nach West-Rumänien sowie erhöhten Rundläufen auf zentralen Relationen zwischen Belgien, Rumänien, Serbien und Kroatien wird das TransNET der RCG noch dichter und leistungsstärker.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-55b6a4942e6a42e8e9e2315bd53bc87d">Ein zentrales Element des erweiterten Netzwerks ist der neue TransFER Sopron–Arad. Die Strecke verbindet die Logistikdrehscheibe Sopron in Ungarn mit dem rumänischen Logistikstandort Arad. Der TransFER kombiniere kurze Laufzeiten auf Regeltrassen mit nachhaltigen Transportlösungen im konventionellen Wagenladungsverkehr, erklärt die RCG. Mit einer Laufzeit von 24 Stunden, fixem Fahrplan und umfassenden Zusatzleistungen wie Lagerlogistik, Umschlag und Kommissionierung stärkt die Verbindung die Effizienz im Einzelwagenverkehr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5f791a1c261851fa988fd5e7904fd821">Parallel dazu wird der intermodale TransFER Genk–Curtici von bisher fünf auf sechs Rundläufe pro Woche erhöht. Er verknüpft Belgien mit dem Terminalstandort Curtici im Westen Rumäniens und ermöglicht den Transport von Containern, Wechselaufbauten, Trailern und auch nicht-kranbaren Sattelaufliegern – ein entscheidender Vorteil für viele Logistikunternehmen. Fixe Fahrpläne, ergänzende Services und eine Laufzeit von ca. 40 Stunden machen den TransFER zu einer effizienten Verbindung zwischen West- und Südosteuropa.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5cc68e374ae46c7d0f61620ef30abe7e">Auch am Westbalkan wird das Angebot ausgeweitet: Der TransFER Belgrade–Rijeka verkehrt künftig dreimal pro Woche. Damit reagiert die RCG auf die steigende Nachfrage in der Region. Die Verbindung verbindet den Containerterminal Nelt bei Belgrad direkt mit dem Hafen Rijeka, über den rund 70 Prozent der Gütertransporte von und nach Serbien laufen. Durch kurze Laufzeiten von bis zu 24 Stunden, Eigentraktion und begleitende Vor- und Nachlaufservices positioniert sich die Strecke als stabile und nachhaltige Transportlösung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-10c59adfdf9677433e418075b41371d3">Ein weiteres Erfolgsbeispiel liefert der TransFER Vienna–Duisburg. Die Relation ist seit zwei Monaten mit zwei fixen Rundläufen pro Woche im Fahrplan vertreten und hat sich als starke Ergänzung zum stark frequentierten TransFER Budapest–Duisburg etabliert. Mit attraktiven Laufzeiten und direkten Antennenverbindungen nach Ungarn, Italien und innerhalb Österreichs bietet der TransFER einen echten Mehrwert für den intermodalen Verkehr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-db1686c10692eb5ce57274be8c6312b4">Mit gezielten Investitionen in durchgängige Schienenverbindungen, kurzen Laufzeiten und umfassenden Zusatzleistungen verfolgt die Rail Cargo Group konsequent das Ziel, wirtschaftliche Zentren Europas verlässlich zu verbinden. Der Fokus liegt auf planbaren, stabilen und nachhaltigen Güterverkehren, die Unternehmen mehr Sicherheit in der Lieferkette bieten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rcg-staerkt-schienengueterverkehr-in-europa/">RCG stärkt Schienengüterverkehr in Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Schaeffler: Neuer Radsatzgenerator</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/schaeffler-neuer-radsatzgenerator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten-Pieter Zimmermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 07:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Green Logistics]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14871</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alternative Stromversorgung für eine autarke Energieversorgung am Güterwagen</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein neuer Radsatzgenerator von <a href="https://www.at.schaeffler.com/de/">Schaeffler</a> erzeugt während der Fahrt verschleißfrei Strom – ganz ohne externe<br>Energiequelle. Damit lassen sich automatisierte Wagenabdeckungen oder Sensoren zur Laderaumerkennung<br>betreiben. </p>



<p>In Kombination mit Batterie und Planendach entsteht so ein smarter Güterwagen, der Stillstandzeiten verringert und das Beladen vereinfacht. Die Nachrüstung ist einfach möglich – ein klarer Fortschritt für die Digitalisierung der Schiene.</p>
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		<title>Wie Innofreight den Güterverkehr neu denkt</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wie-innofreight-den-gueterverkehr-neu-denkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 05:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Innofreight]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14683</guid>

					<description><![CDATA[<p>Innofreight-CEO Peter Wanek-Pusset spricht mit der Verkehr über Innovationen, globalen Handel und die Bedeutung moderner Güterwagen für die Verlagerung auf die Schiene.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wie-innofreight-den-gueterverkehr-neu-denkt/">Wie Innofreight den Güterverkehr neu denkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea59820f994b7aa5c8ac8eb4370b3c59">Das österreichische Logistikunternehmen Innofreight unterstreicht einmal mehr seine technische Vielseitigkeit. Ende Juni lädt der Spezialist für innovative Schienengüterlösungen zur Hausmesse an den Unternehmenssitz in Bruck an der Mur – und präsentiert dort mehrere Neuheiten. Bereits heute bietet Innofreight über 40 containerbasierte Transportsysteme für Branchen von Stahl bis Landwirtschaft.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3c93a24485fde49c6deafd7c46cd971b">„Oft kommt die Nachfrage nach neuen Containerlösungen direkt aus der Industrie, die Optimierungspotenziale im Schienentransport erkennt und uns um maßgeschneiderte Lösungen bittet“, erklärt CEO und Eigentümer Peter Wanek-Pusset im Gespräch mit der Verkehr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-49ccbbaf188f04fb0f91da4c3e7b734d">In diesem Jahr bringt Innofreight mehrere Innovationen für den Transport von Wasserstoff, Kalk, Schrott, Schienen, Düngemitteln und Stahlrohren auf den Markt. Ein besonderes Highlight: der erste 80-Fuß-InnoWaggon, entwickelt gemeinsam mit MSC in Triest.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c064f29ff393fdd3fa8ae447ee0f5ca0">Das Herzstück des neuen Modells ist das InnoBogie – ein Leichtbau-Drehgestell, das gegenüber herkömmlichen Systemen 25 Prozent weniger Eigengewicht (rund 300 Kilogramm) aufweist, ohne Kompromisse bei Qualität, Sicherheit oder Langlebigkeit. „Das InnoBogie ist ein Meilenstein in der Geschichte von Innofreight“, sagt Wanek-Pusset. Das geringere Gewicht ermöglicht höhere Nutzlasten und mehr Effizienz auf der Schiene.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-62499f777aa2561de33297a1c256f4e7">Mehr als Waggons</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5617ba5334c3dc20e07efcf7c513aa03">Innofreight bietet jedoch weit mehr als nur Waggons und Container. Ein aktuelles Projekt mit dem deutschen Rohstoffunternehmen K+S zeigt die breite Kompetenz: Innofreight übernimmt den intermodalen Verkehr zwischen Deutschland und Polen – inklusive Waggonwartung im nahegelegenen Vacha, wo die Tochtergesellschaft ContServ eine eigene Werkstatt betreibt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8c989ad31861215f1b077f06767bad3b">Auch die Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle: Jeder InnoWaggon ist mit Sensorik ausgestattet, die Laufleistung, Standort und Erschütterungen in Echtzeit erfasst. Diese Daten unterstützen nicht nur die laufende Wartung, sondern ermöglichen vorausschauende Instandhaltung, was Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit deutlich verbessert.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0fd68d147fe4313bd8f79e8690bbc6f3">Global denken, lokal handeln</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d481b3aad4da9933d5e830969f9ca4a6">Trotz zunehmenden Protektionismus im Welthandel spürt Innofreight in Österreich derzeit keine negativen Effekte. US-Zölle betreffen Holzprodukte nicht, und hohe Holzpreise in Skandinavien lassen die Schienentransporte in Mitteleuropa steigen. Auch Sanktionen gegen Russland führen zu vollen Auftragsbüchern europäischer Stahlwerke.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e388321054efb562e1253a47ce115166">„Die Mengen bleiben in Europa. Der Einfluss handelspolitischer Maßnahmen ist für uns im Stahlsektor vernachlässigbar – die Nachfrage ist hoch“, so Wanek-Pusset.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5b81a6d0614a4deebf18da451433662d">Auch der Bausektor läuft stark: „Tiefbau und Sanierungen entwickeln sich gut und sind ebenfalls unabhängig von Zöllen. Zusammengefasst: Die amerikanische Handelspolitik hat keinen Einfluss auf unser Geschäft.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e07eefb54c05b5ff4e9d2cce44b7daed">Derzeit ist 95 Prozent der Innofreight-Flotte ausgelastet, bis Jahresende wird Vollauslastung erwartet. „Das liegt deutlich über dem Branchenschnitt, viele Wettbewerber liegen unter 90 Prozent“, betont Wanek-Pusset.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a6cac273d2ef1f79fe7f7011092a7aa6">Viele europäische Bahnunternehmen stehen vor der Herausforderung veralteter Güterwagen. „Wir sehen den hohen Bedarf an neuem Equipment – insbesondere bei öffentlichen und privaten Betreibern, deren Wagen zum Teil 30 bis 50 Jahre alt und nicht mehr wettbewerbsfähig sind“, erklärt Wanek-Pusset.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ff46e8a80af8a90f03d1ac446f8349f9">Moderne Waggons sind entscheidend für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene: Züge stoßen pro transportierter Tonne 30-mal weniger CO₂ aus als Lkw. Klassische Waggons waren für nur eine Ladungsart konzipiert – Flexibilität war kein Thema. Innofreights modularer Ansatz ändert das.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f8f2cc36b9121c600c571f435a03aec9">„Mit unserem modularen Design sind wir heute ein gefragter Partner für unterschiedlichste Branchen – auch für staatliche und private Bahnunternehmen“, resümiert Wanek-Pusset.</p>
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		<title>WienCont trotzt dem Krisenjahr</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wiencont-trotzt-dem-krisenjahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 05:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[WienCont]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14613</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit der Verkehr blicken Monika Gindl-Muzik und Wolfgang Löhr auf ein turbulentes, aber erfolgreiches Jahr zurück – und nach vorne auf ambitionierte Ausbaupläne.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wiencont-trotzt-dem-krisenjahr/">WienCont trotzt dem Krisenjahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3ab594a34cee5849703bcd7bd65b72d7">Das Jahr 2024 war kein leichtes für WienCont im Hafen Wien Freudenau. Schwere Überschwemmungen entlang der Donau legten den Bahnverkehr wochenlang lahm und beeinträchtigten auch den Betrieb des Terminals direkt. Dennoch zeigen sich die beiden Geschäftsführer:innen mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir haben knapp die Marke von 500.000 TEU erreicht und damit in etwa das Niveau der Vorjahre gehalten“, so Monika Gindl-Muzik. Wolfgang Löhr ergänzt: „Trotz der Hochwassersituation konnten wir unsere Erwartungen erfüllen – insbesondere im Containerhandel und in der Reparatur.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fb72372fb647d36d4ff46ea2e84a87a7">Seit November 2024 ist Wolfgang Löhr Teil der Geschäftsführung von WienCont und verantwortet die kaufmännischen und technischen Agenden. Monika Gindl-Muzik, die auf 45 Jahre Erfahrung in der Logistik zurückblickt, führt weiterhin den Bereich Vertrieb und Betrieb. Beide kennen das Hafengeschäft in- und auswendig – Löhr war über 30 Jahre in leitenden Positionen innerhalb der Hafen Wien Gruppe tätig.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-00e88d321b12f3237d2d04bb3be65256">Mehr als Umschlag</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a70a9df09d2973ca468a2b2538e0596">Das Geschäft von WienCont geht weit über den Containerumschlag hinaus und umfasst auch den Containerhandel, Reparaturen sowie Depotdienstleistungen. Rund 65 Prozent des Umschlags entfallen auf den kontinentalen Intermodalverkehr – mit dem Terminal als zentrale Drehscheibe. „Wir bedienen wöchentlich 23 Trailer-Züge, dazu kommen bis zu 100 weitere Züge im kontinentalen und maritimen Verkehr“, erklärt Gindl-Muzik. Als zentraleuropäisches Hub verbindet WienCont Strecken von der Türkei über Wien bis in das Vereinigte Königreich. Intermodale Operateure nutzen den Standort seit Jahren als neutralen Umschlagpunkt. „Unsere Neutralität ist ein großer Vorteil“, betont Löhr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8d9e007f8047322c7a060ff17d3551c0">Zur Effizienzsteigerung investiert WienCont in digitale Lösungen, unter anderem in KI-gestützte Prozessoptimierung in Kooperation mit der BOKU. Alle Einheiten werden bereits digital nachverfolgt – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Resilienz. Gleichzeitig werde es laut Löhr immer komplexer, einen unterbrechungsfreien Betrieb sicherzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dcb6c82505c689687e56fe5677056954">Mehr Fläche, mehr Potenzial</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e2fc4422ebef0002673cebaf41c0954c">Aktuell werden am Terminal bis zu 130 Züge pro Woche abgefertigt. Um weiteres Wachstum zu ermöglichen, wird am Freudenauer Hafenbecken eine zusätzliche Fläche von 43.000 m² erschlossen, die WienCont ab 2027 zur Verfügung stehen soll. Die vollständige Ausbauplanung – inklusive drei neuer Portalkräne – ist bis 2034 vorgesehen. Wie das aktuelle Terminal soll auch die Erweiterung über eine doppelseitige Durchfahrt verfügen – ein in Europa einzigartiges Merkmal, das eine effiziente Abfertigung von bis zu 700 Meter langen Zügen erlaubt. Nach Abschluss der Ausbauphase wird die Jahreskapazität eine Million TEU betragen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e2de3ebc867dd42b578c56674eaa78fc">Finanziert wird der Ausbau durch die WienCont-Muttergesellschaft Hafen Wien. Im Vergleich zu Deutschland, wo bis zu 80 Prozent der Terminalinfrastruktur förderfähig sind, ist das Fördervolumen in Österreich gering. „Wenn wir wirklich mehr Güter auf die Schiene bringen wollen, brauchen wir mehr Kapazitäten und mehr Terminals“, mahnt Gindl-Muzik.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-27f88d5bc403bf124f489828097cc4c8">Investitionen in Nachhaltigkeit</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-867b0fa94b8398150efed048be492eda">WienCont investiert bereits heute in einen nachhaltigeren Betrieb. Alle 16 Terminalstapler werden mit HVO100 betrieben. Der Umstieg auf Elektromobilität sei jedoch wirtschaftlich ohne signifikante Förderungen nicht darstellbar: „Das rechnet sich aktuell einfach nicht“, sagt Gindl-Muzik. Während öffentliche Mittel aus dem ENIN-Programm die E-Mobilität im Straßengüterverkehr unterstützen, fallen Terminalfahrzeuge derzeit lediglich unter die Anschlussbahnförderung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6f7fc2c9bd09c315add4a45302b7d9ff">Gindl-Muzik sieht im CO₂-Preis kaum Anreize für eine echte Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene. Ihre Hoffnungen ruhen vielmehr auf dem kommenden EU-Lieferkettengesetz sowie dem neuen EU-Industriepaket, von dem sie sich spürbare Impulse für den Schienengüterverkehr als nachhaltige Alternative erwartet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wiencont-trotzt-dem-krisenjahr/">WienCont trotzt dem Krisenjahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Innovationen für die Schiene</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/innovationen-fuer-die-schiene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 11:43:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[CombiNet]]></category>
		<category><![CDATA[Intermodal]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14290</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie lassen sich temperaturgeführte Transporte ohne Diesel realisieren, City-Logistik in den intermodalen Verkehr integrieren und urbane Terminals effizient anbinden? Die CombiNet-Tagung 2025 im thinkport Vienna präsentierte visionäre Konzepte für die Zukunft des Kombinierten Verkehrs – direkt aus der Praxis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/innovationen-fuer-die-schiene/">Innovationen für die Schiene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a9d7a4696bad36c9132436ddcf09c8e">Mit frischen Ideen für den Kombinierten Verkehr startete der Verein CombiNet in das Veranstaltungsjahr 2025. Rund 30 Teilnehmende folgten am 10. April der Einladung der Mitgliedsunternehmen WienCont GmbH und LTW Intralogistics GmbH ins Innovationszentrum thinkport Vienna. Die Tagung stand unter dem Motto „Neue Wege im Intermodalen Verkehr“ – und genau diese wurden in drei spannenden Fachvorträgen aufgezeigt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-824169c013e3adccb4e5674f84d67e1f">Im Fokus standen technologische und infrastrukturelle Lösungen, die helfen sollen, noch mehr Güter auf die klimafreundliche Schiene zu bringen. So präsentierte SWS Power Solutions ein marktreifes System, das temperaturgeführte Transporte im Schienenverkehr auch ohne Dieselgenerator ermöglicht. Die Lösung basiert auf einem Achsgenerator, der während der Fahrt Energie erzeugt, sowie einem Akku, der diese speichert und bedarfsgerecht an Kühl-Ladeeinheiten abgibt. Das System ist bereits europaweit im Einsatz und unterstützt eine emissionsärmere Logistik.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9f2d11305ca6829695f5164f4df409f9">Ein weiteres Praxisbeispiel kam von LTW Intralogistics. Das Unternehmen stellte ein neues Konzept für ein urbanes KV-Terminal vor, das sich speziell an die Herausforderungen innerstädtischer Logistikstandorte anpasst – insbesondere an knappen Raum und sensible Nachbarschaften. Durch ein vollständig eingehaustes Hochregallagersystem mit automatisierter Zug- und LKW-Beladung lässt sich der Flächenbedarf erheblich reduzieren, während gleichzeitig Kapazität und Effizienz steigen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f115793c678f20d6c354192c22fa11b6">Ergänzt wurden die technologischen Perspektiven durch einen infrastrukturellen Ansatz aus der Schweiz: Die BEWE Logistik Consulting GmbH brachte die Idee einer „Cargo-S-Bahn“ ein. Ziel ist es, urbane Güterterminals mit dem bestehenden Nahverkehrsnetz zu verknüpfen und so flexible, schienenbasierte City-Logistiklösungen zu ermöglichen. Die Idee verspricht neue Potenziale für die Anbindung urbaner Umschlagzentren an das Schienennetz.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bdcba40b093c024e612ad6cc4733598f">Neben den Fachvorträgen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum intensiven Austausch über die vorgestellten Konzepte. Ein geführter Rundgang durch das moderne Intermodalterminal Wien-Freudenau rundete das Vernetzungstreffen praxisnah ab.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9415b29bc19cbfc9a51df861494312a0">Die Tagung machte deutlich: Der Kombinierte Verkehr steht vor einem Innovationsschub – und wer bereit ist, neue Wege zu gehen, kann entscheidend zur nachhaltigen Transformation der Logistik beitragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/innovationen-fuer-die-schiene/">Innovationen für die Schiene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohin steuert Europa beim Kombi-Verkehr?</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wohin-steuert-europa-beim-kombi-verkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 04:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Güterverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Industrial Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienzsteigerung]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Intermodal-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Green Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinierter Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf-Charley Schultze]]></category>
		<category><![CDATA[UIRR]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsverlagerung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13482</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die EU-Kommission will die Wettbewerbsfähigkeit absichern – was bedeutet das für die Zukunft des Intermodal-Verkehrs in Europa?  Verkehr befragte dazu UIRR-Generaldirektor Ralf-Charley Schultze. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wohin-steuert-europa-beim-kombi-verkehr/">Wohin steuert Europa beim Kombi-Verkehr?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-534d1332f97fb1307efab06526801b6b">Jedes einzelne Mitglied der neuen EU-Kommission ­erhielt von der UIRR im November 2024 einen „mission letter“, in dem es um die Themen Wettbewerbs- und Widerstandsfähigkeit ging. „Wie kann der Kombinierte Verkehr mit dem neuen Tenor des Clean Industrial Deals in Einklang gebracht werden, der nun den ­europäischen Green Deal als Leitmotiv der europäischen Politikgestaltung ablöst?“, fragt Ralf-Charley Schultze, Generaldirektor der UIRR, in diesem Kontext. Die im Auftrag der UIRR durchgeführte Studie „Die Effizienzenz des Kombinierten Verkehrs“, deren Ergebnisse beim 5. Euro­päischen Intermodal-Gipfel Ende Jänner 2025 vorgestellt wurden, liefert die Antwort.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a459f5f332851bc08db490e9689f0089">Was hat der KV zu bieten?</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4daefc2f466f9b935f9d6af845ce1252">Aus den in der Studie identifizierten und analysierten Effizienzsteigerungen würde sich insgesamt ein jährlicher Nettovorteil von geschätzten 222 Milliarden Euro ergeben, von dem sowohl die öffentlichen Haushalte als auch die Wirtschaftsakteure profitierten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Kombinierte Verkehr zum Rückgrat des europäischen Landgüterverkehrs auf Ent­fernungen von mindestens 300&nbsp;km wird. Schultze: „Unsere Studie kommt zu dem Schluss, dass dieses Ergebnis bis 2050 erreicht werden kann. Erforderlich ist die Verlagerung von rund 1.000 Milliarden tkm Transportleistung vom reinen unimodalen Straßentransport zum Kombinierten Verkehr.“<br>Die Frage ist also: Was hat der Kombi-Verkehr zu bieten, wenn man ihn mit dem heutigen unimodalen Straßentransport mit einem 18,75 Meter langen und 40 bis 44 Tonnen schweren Standard-Lkw vergleicht? Ganz schön viel, meint Schultze und listet die Punkte auf.</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-291c2676d76ac7275036fc25e51bf1db" style="color:#01aa6c;font-size:16px"><strong>Energieeffizienz</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-48b9ed1a3d4c6420e70747bbd1c1a028">Der Kombinierte Verkehr Haus zu Haus in seiner heutigen Form ist bereits bis zu 70 Prozent energieeffizienter. Das bedeutet, dass er eine tkm-Transportleistung mit nur 30 Prozent der Energie erzeugen kann, die ein Lkw benötigt. Dies wurde als Einsparung von 30 Cent pro Langstrecken-Lkw-km berechnet, was bei den heutigen Dieselpreisen etwa 70 Milliarden Euro im Jahr entspricht.</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-8a2e7e2fe4042312bb346c69b95c1da7" style="color:#01aa6c;font-size:16px"><strong>Infrastruktureffizienz</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f54e8ca5d0ce92f7fa03034116dbffb">Die Verlagerung von 1.000 Milliarden tkm Langstrecken-Lkw-Verkehr auf den Kombinierten Verkehr würde pro Jahr mindestens 20&nbsp;Milliarden Euro an Straßeninstandhaltungskosten einsparen.<br>Arbeitseffizienz: Die Arbeitsproduktivität des Kombinierten Verkehrs ist um 60 Prozent höher als die des unimodalen Lkw-Verkehrs. Diese höhere Produktivität führt nicht nur zu höheren Durchschnittslöhnen, sondern auch zu einer leich­teren Rekrutierung von Mit­arbeitern. Der jährliche Gesamtwert dieser Effizienz wird auf 47 Milliarden Euro geschätzt.</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-6e13fa599147d95627c70753e2f9ca99" style="color:#01a468;font-size:16px"><strong>Sicherheitseffizienz</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa68ba3c86a7bd7d45b058aeea2158e8">Die hervorragende Sicherheitsbilanz des Kombi-Verkehrs bedeutet über 95 Prozent weniger Unfälle. Der jährliche Gesamtwert dieser Einsparung liegt bei 70 Milliarden Euro.</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-3a57bed77f9166451014920b14df3a84" style="color:#01b774;font-size:16px"><strong>Umwelteffizienz</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bb57955d3f4a5c0222eab984434f80a3">Die um 90 Prozent geringeren Treibhausgas- und Schadstoff­emissionen des Kombi-Verkehrs bewirken potenzielle Einsparungen von 17 Milliarden Euro.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="740" height="1024" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/UIRR_Schultze-740x1024.jpg" alt="" class="wp-image-13484 size-full" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/UIRR_Schultze-740x1024.jpg 740w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/UIRR_Schultze-217x300.jpg 217w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/UIRR_Schultze-768x1062.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/UIRR_Schultze-1110x1536.jpg 1110w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/UIRR_Schultze-1480x2048.jpg 1480w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/UIRR_Schultze-1080x1494.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/UIRR_Schultze-scaled.jpg 1851w" sizes="(max-width: 740px) 100vw, 740px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-80013361b129b4a93a7e99c772c945ba" style="color:#059e66;font-size:22px"><em>„Wie kann der Kombinierte<br>Verkehr mit dem Clean Industrial Deal in Einklang gebracht werden, der den Green Deal als Leitmotiv ablöst?“</em></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-74fa79aa9bfb66b000f1fad9c8f718f3" style="font-size:14px">Ralf-Charley Schultze,<br>Generaldirektor der UIRR</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-4ac90e517947080ae5c161db3df4face" style="color:#5a6064">(Foto: UIRR)</p>
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<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9524a9b27c6a85708a660db0184f7a62">Weniger Staus</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-58ac0d56ea988fcbb79a164eb8ab829f">Die geringere Anzahl von Langstrecken-Lkw reduziert die Verkehrsdichte auf Europas Autobahnen, was zusammen mit niedrigeren Straßeninstandhaltungskosten, weniger Bauarbeiten und geringeren unfallbedingten Störungen zu einer Verringerung der heutigen Staubelastung von rund 50 Prozent führt. Dies entspricht einem ­berechneten Wert von jährlich 90 Milliarden Euro.<br>„Die Aussichten für den Kombinierten Verkehr, diese Vorteile zu stärken und weiter ausbauen zu können, sind ebenfalls gut“, ist Schultze überzeugt. Längere Züge, mehr Elektrifizierung, ein höherer Anteil an erneuerbarem Strom, optimierte Fahrpläne und ein verbessertes Verkehrsmanagement von Güterzügen sowie die Automatisierung des Umschlags werden zur Effizienzsteigerung des Kombi-Verkehrs beitragen. Die nächste Frage liegt auf der Hand: Ist der Kombinierte Verkehr in der Lage, 1.000 Milliarden tkm Transportleistung zu erbringen, während sein bisheriger histo­rischer Höchstwert bei etwa 250&nbsp;Milliarden liegt? „Die Antwort lautet: Ja. Eine Verdoppelung der Anzahl der Güterzüge in Verbindung mit einer verstärkten und verbesserten Leistung der Wasserstraßen kann diese Leistung erbringen“, so Schultze im Gespräch mit Verkehr. Jährliche Investitionen in die Schieneninfrastruktur von ca. 15 Milliarden Euro und die erhöhten und qualitativ besseren Trassen für Güterzüge, die von der neuen EU-Verordnung über das Kapazitätsmanagement der Eisenbahninfrastruktur sowie einer reformierten EU-Richtlinie zum Kombinierten Verkehr erwartet werden, würden ausreichen, um die Bemühungen aller Akteure zu ergänzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wohin-steuert-europa-beim-kombi-verkehr/">Wohin steuert Europa beim Kombi-Verkehr?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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