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	<title>Wirtschaft Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Tue, 02 Jun 2026 08:57:41 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Wirtschaft Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>TIMOCOM: Stimmung im Transportmarkt kippt ins Negative</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/timocom-stimmung-im-transportmarkt-kippt-ins-negative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 08:57:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Transportmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steigende Kosten, knappe Kapazitäten und anhaltender Fahrermangel setzen den europäischen Straßengüterverkehr unter Druck. Eine aktuelle Umfrage von TIMOCOM unter Logistikfachleuten zeigt, dass sich die Stimmung in der Branche innerhalb weniger Monate deutlich verschlechtert hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/timocom-stimmung-im-transportmarkt-kippt-ins-negative/">TIMOCOM: Stimmung im Transportmarkt kippt ins Negative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1d8b7ad4112f2493b1e1a36fa803e4f">Laut der Befragung von mehr als 270 Experten aus Speditionen, Transportunternehmen sowie Industrie und Handel bewerten 52,4 Prozent die aktuelle Marktlage als eher schlecht oder sehr schlecht. Noch zu Jahresbeginn überwogen die positiven Einschätzungen deutlich. Damals stuften 58 Prozent die Situation positiv ein, inzwischen hat sich das Verhältnis nahezu umgekehrt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-88ca1f1075b8ec4c178f6db292618c4e">Als Gründe nennen die Unternehmen vor allem geopolitische Unsicherheiten, steigende Betriebskosten und eine schwieriger werdende Planbarkeit von Transporten. Besonders die Entwicklungen im Nahen Osten und die damit verbundenen Risiken für die Energieversorgung wirken sich auf die Branche aus.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-23b39728f147a98b395bd1aeb5584fdd"><strong>Marktlage hängt von der Rolle in der Lieferkette ab</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0af1f9f378df5540610a8e48b10d7e66">Die Bewertung fällt je nach Geschäftsmodell unterschiedlich aus. Unternehmen mit eigenen Kapazitäten, stabilen Subunternehmernetzwerken oder langfristigen Kundenbeziehungen berichten weiterhin von einer guten Auslastung. Deutlich kritischer sehen hingegen Verlader und Spediteure die Situation, die verstärkt mit steigenden Einkaufspreisen, knappen Transportkapazitäten und sinkenden Margen konfrontiert sind.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-93bf75ec07c72627902725d7ddbff7a1">„Die Umfrage zeigt einen Transportmarkt, der nicht pauschal als schwach beschrieben werden kann, aber deutlich unter Druck steht“, sagt Gunnar Gburek, Head of Business Affairs bei TIMOCOM. Besonders Industrie- und Handelsunternehmen sowie deren Spediteure würden aktuell den Verfügbarkeits- und Kostendruck spüren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-02e57f1f55ff6067ed9de1f6e1278318"><strong>Transportpreise steigen weiter</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f479c4642292c0d8b76938a95998653c">Parallel zur eingetrübten Stimmung ziehen auch die Transportpreise an. Nach Daten der TIMOCOM-Frachtenbörse lagen die durchschnittlichen Spotmarktpreise in Deutschland zwischen Januar und Mai 2026 durchgehend über dem Vorjahresniveau. Im Mai boten Auftraggeber durchschnittlich 2,19 Euro pro Kilometer und damit mehr als 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1d8b1d161753095a73aeab681348296">Zu den größten Herausforderungen zählen laut den Befragten steigende Kosten für Diesel, Maut und Betrieb, fehlende Lkw-Kapazitäten sowie der anhaltende Fahrermangel. Hinzu kommen längere Lieferzeiten und ein wachsender Planungsaufwand.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-47ca9ac2a4672d0e5c42e76d23282b5d"><strong>Effizienz wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-535fb0f2cecca9775d9153f40f0e64bc">Angesichts des Kostendrucks rückt die effizientere Nutzung vorhandener Kapazitäten stärker in den Fokus. TIMOCOM empfiehlt Unternehmen, Transporte stärker zu bündeln, Leerfahrten zu vermeiden und digitale Planungswerkzeuge einzusetzen. Auch alternative Antriebe könnten langfristig dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6f7dea48da9dad3b953ad1c1a46324d7">„Logistikunternehmen müssen effizienter agieren, weil höhere Kosten nicht immer vollständig weitergegeben werden können“, sagt Gburek. Industrie und Handel stünden selbst unter erheblichem Wettbewerbsdruck und könnten Preissteigerungen nur begrenzt an ihre Kunden weiterreichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/timocom-stimmung-im-transportmarkt-kippt-ins-negative/">TIMOCOM: Stimmung im Transportmarkt kippt ins Negative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Steigende Energiepreise verknappen Lkw-Kapazitäten</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/steigende-energiepreise-verknappen-lkw-kapazitaeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Transportmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17379</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der europäische Straßengüterverkehr gerät zunehmend unter Druck: Während die Nachfrage steigt, gehen verfügbare Lkw-Kapazitäten zurück. Treiber sind hohe Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/steigende-energiepreise-verknappen-lkw-kapazitaeten/">Steigende Energiepreise verknappen Lkw-Kapazitäten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a8b9e9ff9570ef39741133192c127c2f">Der europäische Transportmarkt ist mit hoher Dynamik ins Jahr 2026 gestartet – allerdings unter deutlich verschärften Rahmenbedingungen. Wie das aktuelle Transportbarometer von TIMOCOM zeigt, trifft eine steigende Nachfrage auf ein sinkendes Angebot an Transportkapazitäten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-189084ed33aeb812ae9279e27e4f1fe8">Im ersten Quartal wurden europaweit 41 Prozent mehr Frachtangebote als im Vorjahr registriert. Gleichzeitig ging das Angebot an verfügbaren Lkw-Kapazitäten um sieben Prozent zurück. Für Verlader wird es damit zunehmend schwieriger, kurzfristig passende Transportkapazitäten zu finden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bdd1606ab51f208fc3e79397c11a6f26"><strong>Kapazitätsabbau verstärkt Marktdruck</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b53195b0f30423f3133426f2ee6769b6">Hintergrund der Entwicklung sind vor allem steigende Kosten und wirtschaftlicher Druck auf Transportunternehmen. „Geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise verstärken den Druck auf Transportunternehmen, ihre Kapazitäten möglichst effizient und gewinnbringend einzusetzen“, erklärt Gunnar Gburek, Company Spokesman &amp; Head of Business Affairs bei TIMOCOM.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25142664736d86d504dce6ea533ed740">In der Folge würden Teile der Flotten stillgelegt. Branchenverbände gehen in Deutschland sogar von einem möglichen Rückgang des Fuhrparks um bis zu 20 Prozent aus.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a8f9d7d10746855bc540f6112c4f2e1a"><strong>Nachfrage steigt trotz schwacher Konjunktur</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d8e97560d8c67f0ce4601bca235f6ce7">Auffällig ist, dass die Nachfrage nach Transportleistungen stärker wächst als es die konjunkturelle Lage vermuten lässt. Im März lag der Frachtanteil europaweit bei 79 Prozent – deutlich über dem Vorjahresniveau.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ccfec515080a8e99b2ed94e725855f16">Als Treiber nennt TIMOCOM unter anderem kurzfristige Dispositionen und Absicherungen von Transportkapazitäten in unsicheren Zeiten. Auch einzelne konjunkturelle Impulse, etwa aus der Automobilindustrie, sorgten im Quartalsverlauf für zusätzliche Nachfrage.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-52dc89d764f1ceaa72b719b536112a62"><strong>Österreich mit ausgeglichenerem Markt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2898f95849b2454f5a74f8a44c4895d3">In Österreich zeigt sich ein etwas stabileres Bild. Zwar stieg auch hier die Zahl der Frachtangebote deutlich, das Verhältnis von Fracht zu verfügbarem Laderaum blieb zuletzt aber nahezu ausgeglichen. Im März lag der Frachtanteil bei 47 Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fdd3186e3369fd20df2ae9864243d0e4">Dennoch deutet die Entwicklung auch hier auf eine steigende Marktdynamik hin – insbesondere seit der Zuspitzung geopolitischer Konflikte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-eed621f82e23fdde6a41913bb3561bc0"><strong>Preise ziehen wieder an</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6bbbc34e0097eef20c752fc716886e66">Die Preisentwicklung folgt dem angespannten Markt mit Verzögerung. Nach einem Rückgang zu Jahresbeginn zogen die Spotmarktpreise im März wieder an.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6a7a6f88958857274d1b16158c869c5b">Europaweit lagen die Forderungen der Frachtführer im Schnitt um 9,5 Prozent über dem Vorjahresquartal, während Auftraggeber rund 8,9 Prozent höhere Preise boten. In Deutschland überschritten die durchschnittlichen Transportpreise teilweise die Marke von zwei Euro pro Kilometer.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f599a4ca42a20168dd6a6a368f9b2af4"><strong>Unsicherer Ausblick</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0b9baf76ff3ff9fabaac1bc078233faf">Für die kommenden Monate bleibt die Entwicklung stark von geopolitischen Faktoren abhängig. Insbesondere die Lage im Nahen Osten könnte die Transportmärkte weiter beeinflussen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-07891ad20f69f7248b317f20b42caeac">„Sollte sich der Iran-Konflikt länger hinziehen und weiter zuspitzen, wird dies gravierendere Auswirkungen haben“, warnt Gburek. Ein anhaltender Kapazitätsrückgang könnte zu weiteren Engpässen und stärker schwankenden Preisen führen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/steigende-energiepreise-verknappen-lkw-kapazitaeten/">Steigende Energiepreise verknappen Lkw-Kapazitäten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Himmelbauers Logbuch #1: Die trügerische Stille</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/himmelbauers-logbuch-1-die-truegerische-stille/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 06:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Green Logistics]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16713</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während Brüssel die politische Snooze-Taste drückt, schaffen Verlader und<br />
Energiepreise Fakten. Wer jetzt die Investitionsbremse zieht, spart sich in die<br />
Bedeutungslosigkeit, schreibt Markus Himmelbauer in seiner Kolumne.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/himmelbauers-logbuch-1-die-truegerische-stille/">Himmelbauers Logbuch #1: Die trügerische Stille</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war ein kollektives Aufatmen, das im Dezember 2025 durch die Teppichetagen der europäischen Transportbranche ging. Die Nachricht aus Brüssel: Der Start des zweiten Emissionshandelssystems (ETS2) für Verkehr wird verschoben. Statt 2027 soll der CO₂-Preis-Hammer nun erst 2028 fallen. Die Politik hat, getrieben von der Angst vor inflationsgeplagten Wählern, geblinzelt. Für den kurzsichtigen Kaufmann mag das wie ein Geschenk des Himmels wirken – ein weiteres Jahr Gnadenfrist mit dem vertrauten Diesel. Doch der Schein trügt gewaltig. Diese politische Atempause ist keine strategische Chance, sie ist eine Falle.</p>



<p>Wer seine Unternehmensstrategie allein an den Launen des EU-Gesetzgebers ausrichtet, hat das Spielbrett nicht verstanden. Die wahren Treiber der Dekarbonisierung sitzen längst nicht mehr in den Ausschüssen des EU-Parlaments. Sie sitzen in den Einkaufsabteilungen von Ikea, Lidl und Unilever – und zunehmend auch in der eigenen Finanzbuchhaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit gewinnt Ausschreibungen</strong></h2>



<p>Der Wind in den Ausschreibungen hat sich gedreht. War „Green Logistics“ früher ein nettes Extra in der PowerPoint-Präsentation, ist es heute ein hartes Vergabekriterium. In öffentlichen und privaten Tendern sehen wir zunehmend eine Gewichtung von 20 bis 30 Prozent für Nachhaltigkeitskriterien. Der Preis allein entscheidet nicht mehr über den Zuschlag. Verlader fordern messbare Daten statt Prosa. Wer keine primären Emissionsdaten liefern kann, droht aus dem Raster zu fliegen, bevor die Preisverhandlung überhaupt beginnt.</p>



<p>Großkunden machen Ernst: Ikea fordert in Städten wie Shanghai oder Paris bereits heute 100 Prozent emissionsfreie Lieferungen. Die Schwarz Gruppe (Lidl) baut eigene Ladeinfrastruktur, weil sie nicht auf den Staat warten will. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer nicht investiert, verliert den Zugang zu Volumen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die ungenutzte Goldmine auf dem Dach</strong></h2>



<p>Doch Klimaschutz ist nicht nur eine Forderung der Kunden, sondern ein unterschätzter Hebel zur internen Kostenoptimierung. Der Blick muss weg vom Auspuff, hin zur Immobilie. Millionen Quadratmeter Hallendächer auf Logistikzentren liegen brach oder sind mit Alibi-PV-Anlagen bestückt, die kaum den Eigenbedarf decken. Hier schlummert gigantisches Potenzial.</p>



<p>Das Argument „Das Netz gibt die Einspeisung nicht her“ gilt 2026 nicht mehr als Ausrede. Die Lösung liegt in der Sektorenkopplung: Photovoltaik plus Batteriespeicher. Der wirtschaftliche Treiber ist hierbei nicht nur der Eigenverbrauch, sondern das sogenannte „Peak Shaving“ (Lastspitzenkappung). Logistikzentren zahlen hohe Netzentgelte für kurze Leistungsspitzen. Ein intelligenter Batteriespeicher bügelt diese Spitzen glatt und senkt die Netzkosten massiv. Nachts, wenn die Sonne nicht scheint, laden diese Speicher die Flurförderzeuge und E-Lkw. Moderne Lithium-Ionen-Stapler sind rollende Energiespeicher. Wer PV, stationären Speicher und Ladeinfrastruktur koppelt, macht sich unabhängig von volatilen Strompreisen und steigert die Rendite der Immobilie. Ein ungenutztes Dach ist in Zeiten volatiler Energiepreise unterlassene Hilfeleistung am eigenen Betriebsergebnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Schiene: Hassliebe mit Zukunft</strong></h2>



<p>Ein weiterer, oft schmerzhafter Baustein ist der Modal Shift. Die Verlagerung auf die Schiene bleibt politisch gewollt, ist operativ aber ein Minenfeld. Baustellenmarathons im deutschen Netz und steigende Trassenpreise treiben Logistiker zur Verzweiflung. Dennoch: Für die Langstrecke führt an der Schiene kein Weg vorbei, wenn man den CO₂-Fußabdruck signifikant senken will. Hier helfen Förderprogramme wie SGV-Plus in Österreich, die den Einzelwagenverkehr und den unbegleiteten Kombinierten Verkehr (UKV) stützen. Kluge Spediteure nutzen diese Töpfe und setzen auf kranbare Trailer, um flexibel zwischen Straße und Schiene zu wechseln. Es geht nicht um „entweder-oder“, sondern um intelligente Multimodalität.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aller Anfang ist Datenbasis</strong></h2>



<p>Viele Mittelständler stehen vor diesem Berg an Anforderungen und fragen: „Wo fange ich an?“ Die Antwort ist simpel: Bei der Wahrheit. Der erste Schritt ist keine Millionenfahrzeug-Investition, sondern Transparenz. Erfassen Sie Ihren CO₂-Fußabdruck (Corporate Carbon Footprint) präzise. Nutzen Sie zusätzlich Tools, um Emissionen sendungsscharf zu berechnen. Daraus ergibt sich oft eine Liste mit „Low-Hanging Fruits“ – Maßnahmen, die sofort Geld und CO₂ sparen, ohne große Investitionen. Beispielsweise: Reifendruck, Fahrertrainings (ein geschulter Fuß ist der beste CO₂-Filter. Einsparungen von bis zu 10 % sind realistisch), Leerfahrten vermeiden (Nutzen Sie digitale Frachtenbörsen und KI, um „Empty Miles“ zu killen. Nichts ist teurer und umweltschädlicher als transportierte Luft!)</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Agieren statt Reagieren</strong></h2>



<p>Die Verschiebung des ETS2 ist ein vergiftetes Geschenk. Sie verleitet zur Trägheit in einem Moment, der maximale Beschleunigung erfordert. Die Kostenlawine rollt – wenn nicht durch Brüssel, dann durch nationale CO₂-Abgaben und Kundenanforderungen. Für den Logistikunternehmer lautet die Devise für 2026: Rechnen Sie neu. CO₂-Einsparung ist Kosteneinsparung. Ein Solardach, das den E-Stapler lädt, ist billiger als Diesel und Netzstrom. Ein E-Lkw im Verteilerverkehr erreicht heute schon „Total Cost of Ownership“-Parität. Die feine Klinge der Strategie besteht darin, die Unausweichlichkeit der Dekarbonisierung zu akzeptieren und sie vom Kostenfaktor zum Verkaufsargument zu drehen. Denn eines ist sicher: Ab 2028 fragt niemand mehr, ob Sie grün fahren können, sondern nur noch, warum Sie es nicht schon längst tun. Wer dann erst anfängt zu bauen, hat den Markt bereits verloren.</p>



<div style="height:44px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><kbd>Markus Himmelbauer ist Logistik- und Umweltexperte, Unternehmensberater und Sparringspartner für Turnaround Management, M&amp;A, Transformation &amp; CO2-Reduktion sowie für Strategie- und Innovationsprojekte.<br><a href="https://www.himmelbauer-consulting.com/" type="link" id="https://www.himmelbauer-consulting.com/"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">himmelbauer-consulting.com</mark></a></kbd></p>
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			</item>
		<item>
		<title>US-Zölle setzen Österreichs Schlüsselindustrien massiv unter Druck</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/us-zoelle-setzen-oesterreichs-schluesselindustrien-massiv-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 13:28:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Luft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[ASCII]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[WIFO]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zoll]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15258</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine neue Studie von ASCII und WIFO warnt: Die jüngst verhängten 15-Prozent-Zölle der USA könnten Österreichs Wohlstand um über ein halbes Prozent schmälern – mit gravierenden Folgen für Export, Arbeitsplätze und Lieferketten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/us-zoelle-setzen-oesterreichs-schluesselindustrien-massiv-unter-druck/">US-Zölle setzen Österreichs Schlüsselindustrien massiv unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8ffcc61aa61b022100a14b0dc824385a">Die wirtschaftliche Erholung Europas steht vor einer neuen Belastungsprobe. Eine aktuelle Analyse des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) und des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) zeigt, dass die von den USA verhängten 15-Prozent-Zölle auf EU-Produkte gravierende Auswirkungen haben könnten. Für die gesamte EU wird ein Wohlstandsrückgang von -0,67 Prozent prognostiziert, für Österreich ein Minus von -0,56 Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f39cea3c5d8d54cee96bba3f7646425">Besonders betroffen sind exportorientierte Schlüsselbranchen wie Metallindustrie, Maschinenbau, Elektronik, Transport und Chemie. „Österreichische Branchen gehören zu den am stärksten betroffenen. Vor allem jene mit starker Anbindung an europäische Produktionsnetzwerke und hoher Abhängigkeit von transatlantischen Exporten kommen unter Druck“, erklärt Asjad Naqvi, Senior Economist am WIFO und ASCII-Forscher.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c28eba900e62909cc615b6cbd7189b2f">Die Studie basiert auf einem globalen Multi-Region Input-Output-Modell, das direkte und indirekte Effekte entlang internationaler Lieferketten berücksichtigt. In Österreich entfallen über 17 Prozent der US-Exporte auf Transportausrüstung, gefolgt von Chemikalien mit 10 Prozent und Metallprodukten mit 8 Prozent – Branchen, die in globale Wertschöpfungsketten eingebettet sind und daher besonders sensibel auf Zollbelastungen reagieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-496c5e5b97b472340e9d974cedf471f1">Für Österreich werden die größten Verluste – zwischen -0,51 und -0,63 Prozent – in den Bereichen Grundmetalle, Maschinen und Anlagen, Chemie und Pharma, Elektronik sowie Transportausrüstung erwartet. Auf EU-Ebene sind vor allem Transport, Maschinenbau, Metalle, elektrische Geräte und Chemie betroffen. Neben den direkten Effekten drohen laut Studie auch Investitionsrückgänge, gestörte Lieferströme und eine Verfestigung der wirtschaftlichen Stagnation.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d1f7e8471af708529d258789b3d522c3">„Es geht hier nicht nur um Exportwerte, sondern um die strukturelle Widerstandsfähigkeit unserer Volkswirtschaften“, so Naqvi. „Die Folgewirkungen einer Zolleskalation können ganze industrielle Ökosysteme treffen – von Arbeitsplätzen und Löhnen über die Produktivität bis hin zur Innovationskraft.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3db9b9d1621bd7d49f14f21aba3af847">Vor diesem Hintergrund warnen die Autoren vor Gegenzöllen. Diese könnten exportabhängigen Volkswirtschaften wie Österreich mehr schaden als nutzen. Statt Vergeltung fordern sie eine langfristige Diversifikation der Handelspartner, Investitionen in die Resilienz heimischer Lieferketten sowie eine stärkere EU-weite Koordination. „Handelskriege kennen keine Gewinner. Die wirksamsten Strategien sind jene, die Resilienz stärken – nicht Vergeltung“, betont Klaus Friesenbichler, stellvertretender Direktor des ASCII.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa2eb7d892ccd0e6dd7635428affc74f">Die Studie empfiehlt, politische Strategien zu entwickeln, um Abhängigkeiten von sensiblen Märkten zu reduzieren, strategische Industrien zu fördern und Innovationen zu stärken. In Zeiten wachsender globaler Fragmentierung seien Weitsicht und Zusammenarbeit entscheidend, um Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität langfristig zu sichern. „Nur wer versteht, wie verwundbar die eigene Wirtschaft gegenüber Preis- und Versorgungsschocks ist, kann mit Resilienz und Weitblick handeln. In einer zunehmend protektionistischen Weltwirtschaft sind internationale Zusammenarbeit und faire Handelsabkommen der verlässlichste Weg zu Stabilität und nachhaltigem Wachstum“, so Friesenbichler.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Innovative Zugänge und Insiderwissen </title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/innovative-zugaenge-und-insiderwissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 05:57:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BVL]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 40. Logistik Dialog wird erneut zur starken Bühne für internationale Expertise. Die Fachausstellung lädt zum Ausprobieren, das legendäre Abendprogramm schafft Raum fürs Netzwerken.</p>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa88553c6f5e44f1dfc8afdf4132942c">Ein großer Wurf steht bevor – und Wolfgang Kubesch, Geschäftsführer der BVL Österreich, ist in diesem Jahr besonders rührig: „Circa 1.000 Teilnehmer werden erwartet, mehr als 50 herausragende Persönlichkeiten werden auf der Bühne aktiv sein. Wir haben gut 30 Prozent Frauenpower am Podium – und das muss man mit dem Durchschnitt auf dem Markt von mageren rund sechs Prozent vergleichen!“ Die BVL Österreich engagiere sich aktiv dafür, „alle Potenziale in der Gesellschaft offenherzig, gemeinnützig orientiert“ zu fördern, wie Kubesch betont. „Dieser Ansatz ist nicht neu, denn ich erinnere mich ausgesucht gerne an den Besuch der ersten Bundeskanzlerin Österreichs, Brigitte Bierlein – damals noch in ihrer Funktion als Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes“, so Kubesch weiter.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b71501932826649070adb698a01439f5">Die BVL verfolgt aus Tradition eine zukunftsgewandte Perspektive – nicht nur aus Neugier, sondern aus der Notwendigkeit heraus, dem Sektor frische Impulse zu geben. Kubesch beobachtet eine zunehmende Überfrachtung durch sperrige Strukturen und eine ausufernde Regulierung – eine „toxische Mischung“, wie er sagt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf39aa8ef55bb384c3a16955f10b6b83">Mut zur Erneuerung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a289f28c369d007c3034f63cb3ac5ca">Das diesjährige Generalmotto „unlock to perform“ ist Programm: Die Großveranstaltung ist von Grund auf modern gedacht. Kubesch bringt den inhaltlichen Ansatz auf den Punkt: „Resultate erzielen, Deregulierung durchsetzen und Strukturen hinterfragen.“ Er erläutert: „Viele Strukturen stammen aus einer Zeit, die es so schon lange nicht mehr gibt. Aber wir verharren darin! So wird Stillstand zu Rückschritt, daraus wird schnell ein Rückstand, in dem man sich manche Dinge einfach nicht mehr leisten kann. Da spreche ich jetzt nicht nur vom öffentlichen Bereich. Dieses Problem geht mittlerweile selbst tief in die Wirtschaft hinein.“ Logistik hingegen versteht sich als „Enabler für Innovation“, bleibt dadurch agil und zeitgemäß. Dazu gehört selbstverständlich der Blick über den Tellerrand.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf249bcb4af8bd2fb202b82a1dae344b">Internationales Profil</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cf85f9726180c141e316b28812be07f7">Ein besonderes Glanzlicht setzt der internationale Fokus beim 40. Logistik Dialog: Gleich am ersten Tag findet ein Spezialseminar des European Shippers&#8217; Council (ESC) statt – mit Blick auf brandaktuelle Entwicklungen zu Zöllen und dem globalen Handel. ESC-Generalsekretär Godfried Smit reist eigens aus Brüssel an und wird das Expertenteam leiten. Die zunehmende Komplexität des Welthandels fordere sowohl Unternehmen als auch die Politik immer stärker heraus. Kubesch mahnt: „Es wird in Zukunft eine gewisse Stärke brauchen, die man mit fehlendem Innovationsgeist und zu großer Abhängigkeit nicht erreichen wird. Ich erwähne hier etwa das Thema Internet über Satellit – oder wieso haben wir in der EU keine Firma wie Amazon? Wir sind in Europa großartig, wenn es um das Schmieden von Plänen geht. Es mangelt dann allerdings bei der Umsetzung. Es ist schon grundsätzlich eine Schwierigkeit, dass wir Europäer uns schwach aufstellen. Da ist es zusätzlich unangenehm, wenn der Plan schon von Anfang an schlecht ist.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5e16c05e9c1703a3d45600dd12edcd43">26 Stunden Programm an zwei Tagen – da muss jedes Detail stimmen. Dass der Logistik Dialog seit 40 Jahren ein verlässlicher Fixpunkt der Branche ist, ist keine Selbstverständlichkeit. „Corona war ganz klar ein Einschnitt. In diesem Zusammenhang mussten wir vieles neu denken. Ich erinnere mich an die Keynote von Terry Virts, Commander der International Space Station, als Video. Der Kongress hat dann 2022 mit dem Flughafen Wien seine neue Heimstatt gefunden – mit Erweiterung der Fachausstellung in ein Außenareal“, so Kubesch.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-edda4ece2055c3a158c99208f6f6ab9c">Trends zum Anfassen</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-409a2a8b47f1bc15d114d3b623dca2fd">Auf über 2.000 m2 öffnet die Fachausstellung den Blick in die Zukunft. Hier erleben Besucher State-of-the-Art-Produkte hautnah, praxisnah und anwendungsbereit. Zu den Höhepunkten zählt das KI-Mobil betrieben von Fraunhofer Austria. Mit konkreten Use Cases soll die Einstiegshürde für KMU deutlich gesenkt werden. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel zu begegnen und gleichzeitig durch Technik Kosten zu senken – bei gleichzeitiger Optimierung von Prozessen. Ob optische Qualitätskontrolle oder vorausschauende Produktionsplanung: Immer mehr Aufgaben lassen sich an KI übergeben. Auch Rheinmetall MAN wird ausstellen – mit hochleistungsfähigen Fahrzeuglösungen für die Logistik.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60529fa3040aa6b75971fcbe49c697f1">Austausch auf Augenhöhe</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c31944c9a34ccba755e93df82de4711a">Der Logistik Dialog ist mehr als ein Kongress – er ist Treffpunkt, Plattform und Bühne für den offenen Austausch. „Speaker können out-of-the-box zu Wort kommen“, betont Kubesch. Und für alle, die den intensiven Tag entspannt ausklingen lassen möchten, bietet sich abends die legendäre Networknight an. „In den letzten Jahren wurde oft die Nacht zum Tag. Ohne Sperrstunde und open end – garantiert unter anderem durch eine Hommage an Udo Jürgens inklusive Bademantel – gibt es knackige Unterhaltung. Aber auch Musik anderer Größen wie Frank Sinatra oder des beliebten Adriano Celentano wird für beste Stimmung sorgen“, so Kubesch mit einem Augenzwinkern. „Open end – das meinen wir wörtlich. Genau nur so!“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e8d5ef32affa5be60ca348936c03cf79">Soziale Verantwortung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8739ebd807384235efcc858e971559c7">Auch der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz: „Wir haben am zweiten Kongresstag unsere Logistik-Auktion für die gute Sache“, kündigt Kubesch an. Der Erlös geht zu 100 Prozent an den gemeinnützigen Verein BONsurprise, der sich dafür einsetzt, die Lebensqualität krebskranker Kinder und ihrer Familien zu verbessern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aef0ff23c174b3d7b6d59308f7b32066">„Wir freuen uns auf jede einzelne Person und setzen mit unserem bewährten Drei-Säulen-Modell – Impulsvorträge, Fachausstellung und Networking – auch diesmal eindeutige Benchmarks“, betont Kubesch.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-752c29d4925f69ba21daa03c07746dff">Der Logistik Dialog 2025 verspricht nicht nur Visionen, sondern lebendige Umsetzung – mit Herz, Verstand und internationalem Weitblick.</p>
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		<title>4.000 Euro Ausbildungsbonus für Wiener Spediteure</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/4-000-euro-ausbildungsbonus-fuer-wiener-spediteure/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 07:33:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskammer Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wiener Fachgruppe der Spediteure unterstützt Betriebe bei der Ausbildung der Fachkräfte von morgen mit bis zu 4.000 Euro Förderung. </p>
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<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-529f0671d9bae25bb8e373880da94208">„Wir brauchen mehr Fachkräfte, um die hohe Nachfrage nach Spitzenleistungen in der Logistik zu bedienen,“ betont Alexander Winter, Obmann der Wiener Spediteure. „Daher unterstützen wir unsere Mitgliedsbetriebe mit bis zu 4.000 Euro, wenn sie neue Lehrlinge ausbilden.“</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d6b1e14437b04ad257c34cc4f6474933">Förderung für Lehrlinge und Trainees der Dualen Akademie</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f4f7fc7c9ddb179c4984bb0f4f35cdf4">Der Startbonus beträgt 2.500 Euro pro Speditionsbetrieb, der 2025 zumindest einen Lehrling neu aufnimmt, und gilt für die Ausbildung zur Speditionskauffrau/-mann bzw. zur Speditionslogistiker/in. Für jeden neuen Lehrling gibt es 500 Euro zusätzlich und es werden maximal drei Lehrlinge pro Unternehmen gefördert.<br>Den Bonus gibt es aber nicht nur für die Ausbildung von Lehrlingen, sondern auch von Trainees im Rahmen der Dualen Akademie. Die Duale Akademie ist eine Ausbildung speziell für AHS-Maturanten, Studienabbrecher und Umsteiger, die sofort in einen Beruf einsteigen wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f73646efaaa41194f4bfee8cd8526f69">Wachstums-Branche</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4af8b3624292ea41d4c32ff65f4334fc">„Wir wollen Betriebe unterstützen, die in neue Mitarbeiter investieren“, erklärt Winter. „Denn eine zukunftsträchtige Ausbildung hilft jungen Menschen und unserer Wirtschaft. Spedition und Logistik ist eine stetig wachsende Branche, die daher immer auf der Suche nach motivierten Fachkräften ist.“<br>In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Spediteure in Wien um 22 Prozent auf 378 Unternehmen gestiegen – österreichweit werden 660 Millionen Tonnen Güter pro Jahr transportiert. Die Branche beschäftigt rund 3.800 Mitarbeiter und bildet jedes Jahr über 100 Lehrlinge aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-013e6b6c320db266a531dcb5e800a169">Hinweis</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3ec8a2154a349caeacbdeee72768ca83">Alle Informationen zum Lehrlings-Bonus der Fachgruppe der Spediteure in der WK Wien gibt es unter: <a href="http://www.wko.at/wien/transport-verkehr/spedition-logistik/lehrlings-bonus">www.wko.at/wien/transport-verkehr/spedition-logistik/lehrlings-bonus</a></p>
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