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	<title>Wien Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Wien Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>„In Wien setzen wir auf Mikro-Hubs in Form von Paketboxen“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/in-wien-setzen-wir-auf-mikro-hubs-in-form-von-paketboxen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 04:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[MA 18]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sarah Bittner-Krautsack, Leiterin des Referats Mobilitätsstrategien der MA 18, spricht über Wiens Weg zur klimaneutralen Citylogistik – und warum Netzwerke wie der DamenLogistikClub entscheidend sind, um Frauen in der Branche sichtbar zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/in-wien-setzen-wir-auf-mikro-hubs-in-form-von-paketboxen/">„In Wien setzen wir auf Mikro-Hubs in Form von Paketboxen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bd804e78aa7cec0676ea4b44ce2a4525"><strong>Welche Rolle spielt die Entwicklung nachhaltiger Infrastruktur in den Mobilitätsstrategien für Wien?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-046d22a4ee3ec681dd9d371a0b1d1956">Wir haben in der Stadt Wien als Dach- und Nachhaltigkeitsstrategie die Smart-Klima-City-Strategie. Sie verfolgt die Mission einer hohen Lebensqualität für alle Wiener*innen bei größtmöglicher Ressourcenschonung durch soziale und technische Innovationen. Wien will bis 2040 klimaneutral werden, und auf dem Weg dorthin sind Zielsetzungen im Bereich Mobilität und Verkehr entscheidend. Mobilitätsbezogene Zielsetzungen, die sowohl die Wirtschaft als auch die Bevölkerung adressieren, betreffen die Senkung der CO₂-Emissionen des Verkehrssektors pro Kopf, die Erhöhung des Anteils der Fahrzeuge mit nicht-fossilen Antrieben an den Neuzulassungen, die weitgehend CO₂-freie Abwicklung von Wirtschaftsverkehren innerhalb des Stadtgebiets, aber auch die Stadt der kurzen Wege, in der Nahversorgung eine große Rolle spielt. Im Frühjahr wurde auch der Wien-Plan – Stadtentwicklungsplan 2035 – im Gemeinderat beschlossen. Auch dort ist Mobilität ein Schwerpunkt. Ziel ist eine leistbare, umweltfreundliche Mobilität für alle sowie eine gute Erreichbarkeit aller Stadtteile für den Wirtschaftsverkehr. Wir wollen die Weichen für eine klimaneutrale Gütermobilität stellen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1e56baa5aacd65923a9ed4b098442e4"><strong>Wie adressiert Wien die Herausforderung, Flächen für urbane Logistik in zentralen Lagen zu sichern?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b79f454bf259bc682111cb9f8a08a324">Logistikflächen für Midi-Hubs sind innerstädtisch innerhalb des Gürtels nicht vorhanden. Das haben wir in der Vergangenheit bereits untersucht. Folglich setzen wir in der Stadt Wien auf Mikro-Hubs in Form von betreiberunabhängigen Paketboxen. Von diesen gibt es bereits mehr als 700 in Wien, und sie werden über die Nextbox-Plattform der WienIT GmbH miteinander verknüpft.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d1e555c0b6f7067c11a7091fda378289">Als eine der letzten Möglichkeiten für einen innerstädtisch nahe gelegenen Standort für Logistikinfrastruktur wie einen Hub sehen wir das Entwicklungsareal „Mitte 15“. Dort denken wir diese Logistikinfrastruktur und die dafür nötigen Flächen zur Versorgung der Stadt von Beginn an mit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-134697a07dff8d2dc333c2279f63666b">Aus Sicht der Stadtentwicklung und Stadtplanung ist es uns auch wichtig, die Logistik zukünftig stärker in der Planungsphase von Stadtentwicklungsgebieten zu verankern. Im Juni haben wir dafür unseren Wegweiser „Quartierslogistik in Stadtentwicklungsgebieten“ veröffentlicht. Dieser Wegweiser bietet den planenden Akteur*innen Bausteine für innovative und nachhaltige Lösungen im Bereich Quartierslogistik, wie Ladezonen unabhängig von Gewerbetreibenden, Ladehöfe, Mikro-Hubs oder White-Label-Paketboxen. Gerade bei der Schaffung von verkehrsberuhigten, an der Oberfläche weitgehend stellplatzfreien Quartieren mit einem attraktiven, intensiv begrünten öffentlichen Raum muss die Anordnung logistikintensiver Nutzungen gebündelt und strategisch im Quartier positioniert werden. Weiters muss auf eine friktionsfreie Logistikplanung besonderes Augenmerk gelegt werden, um einerseits die Verkehrsberuhigung nicht zu unterlaufen und andererseits die Logistikerfordernisse zu befriedigen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ea1a4b25e50e341c760edfdef624d29a"><strong>Wie gelingt es, die unterschiedlichen Stakeholder – von Logistikdienstleistern über Handel bis zur Bevölkerung – in die Entwicklung und Umsetzung neuer Logistikkonzepte einzubinden?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-03d7f1b17e439200c16adb69c995dc0d">Wir haben seit 2019 die Initiative „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien“ am Laufen. Das ist eine Kooperation der Länder Niederösterreich und Wien sowie der Wirtschaftskammern beider Bundesländer. Letztes Jahr wurde entschieden, die Initiative aufgrund ihres hohen Mehrwerts für alle Beteiligten um weitere fünf Jahre zu verlängern. Die Plattform begleitet den transformativen Prozess, gibt wichtige Impulse zum Thema und ist gleichzeitig ein gemeinsamer Lernprozess. Die Region wächst, und Logistikketten enden bekanntlich nicht an der Stadtgrenze. Hier gilt es, gemeinsam die Rahmenbedingungen für die Logistik in der Region zu gestalten. Über die Kooperation mit den Wirtschaftskammern erreichen wir die Wirtschaftstreibenden, bzw. können sie sich über Kooperationsprojekte aktiv einbringen. Wir haben uns mit der Verlängerung auch neu aufgestellt und setzen auf fünf Cluster in einer strategischen Agenda, die ein rasches Reagieren auf neue Entwicklungen ermöglicht. &nbsp;</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-13861a53294b2eef9f683c52c5d055eb"><strong>Sie engagieren sich im DamenLogistikClub. Welche Bedeutung hat dieses Netzwerk für Sie?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0bb27fa00d9438027739bb5fcc2ea50f">Der DamenLogistikClub bietet ein breites Vernetzungsangebot für Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Logistikbranche: von Veranstaltungen, bei denen spezifische Themen diskutiert werden, über gemeinsame Besichtigungen und Führungen, bei denen man neue Orte, Inhalte und Menschen kennenlernt und neue Einblicke erhält, die die eigenen Perspektiven ergänzen und neue Blickwinkel eröffnen. Zudem schafft das Netzwerk Sichtbarkeit für Frauen und forciert ihre Präsenz als Speakerinnen und Podiumsdiskutantinnen bei Logistikveranstaltungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3a3e42d2515e68cdfd66471bad2dcf13"><strong>Welche Veränderungen wünschen Sie sich im Hinblick auf Diversität und Sichtbarkeit von Frauen in der Branche?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-839fb1b9404bf2618b5008ec2f49f017">Wir planen die Mobilität für das Wien von morgen für alle. Ich bin davon überzeugt, dass gemischte Teams die besten Entscheidungen treffen, weil sie auch die Welt draußen, für die wir planen, abbilden. Als ich im Logistikthema vor fast dreizehn Jahren zu arbeiten begonnen habe, kam es häufig vor, dass bei Logistikveranstaltungen keine einzige Frau auf der Bühne stand und man bei Besprechungen zu Logistik als einzige – und damals noch junge – Frau im Raum immer wieder einmal die Kaffeetassen zum Wegräumen in die Hand gedrückt bekam. Wir haben uns dann bei Besprechungen mit Externen keine weißen Blusen mehr angezogen. Zum Glück hat sich viel getan, der DamenLogistikClub leistet seinen Beitrag, und die Gesellschaft verändert sich, wenn auch sehr langsam. Mein Wunsch wäre, dass es selbstverständlich sein sollte, dass Männer und Frauen als Diskussionsteilnehmende bei Veranstaltungen im selben Ausmaß vertreten sind. Und wenn es nicht so ist, sollte es selbstverständlich sein, dass Frauen und Männer dies einfordern – und dafür nicht müde belächelt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d9273f4de5b64baf86da40e5b9409b96"><strong>Welche Innovationen sehen Sie als besonders vielversprechend für die Weiterentwicklung der urbanen Logistik in den nächsten Jahren?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1a1191ac33d3a5a992b76afffeb95ed">Die Digitalisierung bietet sicherlich viele Chancen, aber auch Gefahren. So sehen wir Lieferroboter seitens der Stadt Wien sehr kritisch. In der von uns erarbeiteten Wiener Grundposition zur automatisierten Mobilität ist klar festgehalten, dass Gehsteige nicht der motorisierten Mobilität dienen, automatisierte Lieferungen nur unter Nutzung von Fahrbahn und Parkspur erfolgen dürfen und die Schnittstelle zu den Endkund*innen insofern wichtig ist, dass Lieferroboter nicht im öffentlichen Raum parken und warten dürfen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ddfc02f611c018d8b7ccd1258694cc6c">Als zentrale technologische Innovation für die urbane Logistik sehe ich emissionsfreie Fahrzeuge im Bereich der Lastkraftwagen der Klasse N, die die Bedürfnisse und Anforderungen der Logistik erfüllen und auch leistbar sind.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0cf6334eb8760b237754c77839be095f">Wie erwähnt ist aus meiner Sicht eine wichtige organisatorische Innovation das Mitdenken der Logistik bei der Mobilitätsplanung in Stadtentwicklungsgebieten. Da ist der Boden teilweise noch aufzubereiten. Mit unserem Wegweiser versuchen wir dazu beizutragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/in-wien-setzen-wir-auf-mikro-hubs-in-form-von-paketboxen/">„In Wien setzen wir auf Mikro-Hubs in Form von Paketboxen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Die Citylogistik in Wien erlebt kontinuierlichen Fortschritt“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-citylogistik-in-wien-erlebt-kontinuierlichen-fortschritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 05:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Hub]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WK Wien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15507</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wien steht vor großen Aufgaben in der Verkehrspolitik. Christian Holzhauser, neuer Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien, spricht über Chancen, Herausforderungen<br />
und notwendige Weichenstellungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-citylogistik-in-wien-erlebt-kontinuierlichen-fortschritt/">„Die Citylogistik in Wien erlebt kontinuierlichen Fortschritt“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fae9bb14e87695a38f3fc5ecc26e53f3"><strong>Wie haben Sie sich in Ihrer neuen Rolle als Obmann der Sparte Transport und Verkehr bisher eingelebt?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c42cee510ae98a3d4ae90fed88a88bba">Ich konnte bereits jahrelang Erfahrung in der Interessensvertretung auf Bundes- und auf EU-Ebene sammeln. Jetzt freue ich mich, dass ich dies auch ganz gezielt in meiner Heimatstadt machen darf. Ich komme ursprünglich aus der Personenbeförderung und finde es unheimlich spannend, in die Welt der Güterbeförderung einzutauchen. Hier gibt es viele Themen, die gleichermaßen wichtig und faszinierend sind und bei denen ich große Unterstützung durch unsere Funktionäre in den verschiedenen Fachgruppen erfahre.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8a130de13f08d5d87367dcd04d06951a"><strong>Welche Schwerpunkte möchten Sie in den ersten Monaten Ihrer Amtszeit setzen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e13983652f1f06eec0796ea5f24ed0bf">Transport und Logistik sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Ohne sie würde unsere Welt, so wie wir sie kennen, zusammenbrechen. Entsprechend essenziell ist es, die Herausforderungen, vor denen unsere Unternehmen stehen, gegenüber der Politik klar zu kommunizieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Dies sind aber langfristige Prozesse. Aktuell befasse ich mich intensiv mit bestehenden Themen und strebe deren konsequente Weiterentwicklung an. Endlich scheint es mit dem Fernbus-Terminal in Wien weiterzugehen. Wir brauchen aber auch einen Güterterminal im Norden der Stadt. Darüber hinaus beschäftigen uns dringende Fragen wie der Fachkräftemangel und die Nachwuchsausbildung. Mit unserem Projekt „Logistik 2030+“ wollen wir die Transformation der Citylogistik aktiv mitgestalten. Bei all diesen und künftigen Anliegen ist es entscheidend, die Interessen der Unternehmen klar zu vertreten und sie bestmöglich zu unterstützen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3bbb1ca3899e3de87d2d90776136f5c2"><strong>Wie schätzen Sie die aktuelle Situation der Citylogistik in Wien ein und welche Entwicklungen sehen Sie in den nächsten Jahren?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ced752bb8475282cb60cbaa1f729e872">Die Citylogistik in Wien erlebt kontinuierlichen Fortschritt, was dem Zusammenspiel innovativer Unternehmen, der Wirtschaftskammer Wien und der Stadt zu verdanken ist. Ein Beispiel dafür ist das international beachtete Projekt „Zero Emission Transport“ (<em>mehr dazu auf Seite 11, Anm. D. Red.</em>), bei dem bereits über 40 Unternehmen freiwillig auf emissionsfreie Transporte im ersten und zweiten Bezirk umgestellt haben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aeac8825a91636d57808d9f23137cbd8">Ebenso zukunftsweisend ist die Entwicklung der Plattform Nextbox. Hier müssen sich Unternehmen nur einmal registrieren, um Zugriff auf die Paketboxen mehrerer Anbieter zu erhalten. Dasselbe gilt für die neu entwickelten Grätzl-Ladezonen – also Ladezonen, die nicht mehr von Unternehmen beantragt werden, sondern die gemäß unseres Ladezonenrechners von Stadtplanern errichtet und sowohl von Gewerbetreibenden als auch von Privatpersonen genutzt werden können.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4e260bb6a455b0243e690c3ac02e27bf">Ziel der Citylogistik ist es, Warenströme und Verkehre effizienter zu gestalten. Dafür muss eine Vielzahl von verzahnten Themen ineinandergreifen. Wir brauchen z.B. Logistik-Hubs in der Stadt und auch den Lobau-Tunnel, um innerstädtischen Verkehr zu reduzieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d52b115d918a21906c79a67913bb4ff6"><strong>Welche Rolle wird die E-Mobilität im Wiener Güter- und Personenverkehr künftig spielen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4bcb6fb0c62f2491d3eb2a044babed2c">Im Nah- und Regionalverkehr funktioniert E-Mobilität bereits gut, im Fernverkehr aber nicht. Hier gibt es noch eine Vielzahl von Hürden, die auch nicht so rasch überwunden werden können. In erster Linie ist die europaweite Infrastruktur mit Lkw-Schnellladern noch völlig unzureichend. Um Klimaziele zu erreichen, hilft hier der synthetische Kraftstoff HVO100, der auch freiwillig von immer mehr Lkw- und Busbetreibern eingesetzt wird.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a8d3c26b6420b1f43695c2e5f6c225f6">Die technologische Entwicklung im Bereich E-Mobilität schreitet stetig voran, sodass ihr Einsatz im städtischen Raum weiter steigen wird. Dennoch müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen: E-Mobilität muss kosteneffizient sein und darf keine betrieblichen Nachteile verursachen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/WR27908-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-15508" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/WR27908-1024x683.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/WR27908-300x200.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/WR27908-768x512.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/WR27908-1536x1025.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/WR27908-2048x1366.jpg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/09/WR27908-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">„Wir brauchen urbane Logistik-Hubs und den Lobau-Tunnel, um Verkehr in der Stadt zu reduzieren“, so Holzhauser.</figcaption></figure>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d8696d706f2e970552e54e32de31139d"><strong>Wo sehen Sie die größten Herausforderungen für Wien, um den Verkehr nachhaltig und effizient zu gestalten?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d7ff6b909bdadf34365cc7647d05dd7d">Der dringend notwendige Ausbau der Ladeinfrastruktur, insbesondere im Hinblick auf Schnelllader, bleibt eine der zentralen Herausforderungen. Seit dem 1. Jänner dürfen ausschließlich emissionsfreie Taxis neu zugelassen werden. Es wird noch dauern, bis der gesamte Taxi-Fuhrpark mit 8.000 Fahrzeugen komplett umgestellt ist. Aber das ist schon eine kritische Masse – zusätzlich zu anderen gewerblichen und privaten E-Fahrzeugen. Da stoßen öffentliche Ladesäulen mit 11 kW rasch an ihre Kapazitätsgrenzen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aedfdb7567ca901c298b5b9e72ce16cb">Auch in Bezug auf die Straßeninfrastruktur gilt es, die Bedürfnisse des gewerblichen Verkehrs zu berücksichtigen. Wenn zum Beispiel durch Radwege Fahrstreifen verengt werden oder ganze Spuren wegfallen, dann kann es zu gefährlichen Situationen zwischen Fahrrädern und Lkw kommen. Und Lkw können wir aus der Stadt nicht wegzaubern – sie müssen Geschäfte und Baustellen beliefern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b127c983656983171f3bbb0ec14efacc">Der öffentliche Raum muss vielfach neu gedacht werden, um den heutigen Bedürfnissen der Bewohner und der Wirtschaft zu entsprechen. Verkehr wird es immer geben, und er muss fließen. Und das möglichst effizient, also ohne Umwege und Staus. Dazu gehören auch optimierte Ampelschaltungen und eine bessere Baustellenkoordination. Auch beim ruhenden Verkehr gibt es hilfreiche Konzepte: Kleintransporteure zum Beispiel profitieren von Paketboxen und Grätzl-Ladezonen, indem sie sich Wege und Zeit sparen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ffbae7e7a5d4940906ca998eb3e3bb09"><strong>Wie wichtig ist die Zusammenarbeit mit der Stadtpolitik, um innovative Verkehrslösungen zu ermöglichen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f927e8057c4401a47a8e897d005c6a11">Die ist sehr wichtig und funktioniert auch sehr gut. Wir befinden uns zu einer Vielzahl von Themen in ständigem Austausch mit dem Rathaus und auch mit den Bezirken, um die Bedürfnisse der Wirtschaft zu vertreten. Wir zeigen auf, welche Rahmenbedingungen Unternehmen für erfolgreiches Wirtschaften brauchen. Viele Projekte lassen sich nur gemeinsam erfolgreich umsetzen. Wir führen zum Beispiel bereits jetzt Gespräche darüber, wie die verkehrsberuhigte Innenstadt für Bevölkerung und Gewerbetreibende funktionieren kann.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-895b8ebbf8f7e4fe0336db121a95c0cf"><strong>Welche Chancen ergeben sich durch Digitalisierung und smarte Technologien für die Transport- und Verkehrsbranche in Wien?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a9bbeb4a317fbfa8241431d5ac9dd060">Digitalisierung und innovative Technologien schaffen vielfältige Möglichkeiten für Prozessoptimierungen und neue Geschäftsmodelle. Durch intelligente Vernetzung kann zum Beispiel das Fuhrparkmanagement optimiert, eine individuellere Kundenbeziehung aufgebaut oder rascher auf Schwierigkeiten in der Lieferkette reagiert werden. Dadurch werden unsere Unternehmen resilienter im internationalen Wettbewerb.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9c841f6a7712c605f74455c163b43ab1"><strong>Was ist Ihnen persönlich wichtig, um die Interessen der Branche nach außen klar und wirksam zu vertreten?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d84fdaf7ca3ac6b0b172d6ead112dbd0">Ich mag den engen und direkten Kontakt zu unseren Mitgliedsbetrieben, denn so können wir sie besser vertreten. Wir haben in Wien eine große Zahl an innovativen Unternehmen, deren Leistungen ich vor den Vorhang holen möchte. Denn gerade Logistik und Transport finden oft im Hintergrund statt, sind aber essenziell für die gesamte Wirtschaft. Menschen wollen die neuesten und frischesten Waren verlässlich in den Geschäften sehen. Aber die wenigsten machen sich Gedanken darüber, welche Prozesse dafür notwendig sind. Hier ist es wichtig, in der Öffentlichkeit zu zeigen, was Personen- und Güterbeförderer leisten – nicht nur für sich selbst, sondern für uns alle.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-citylogistik-in-wien-erlebt-kontinuierlichen-fortschritt/">„Die Citylogistik in Wien erlebt kontinuierlichen Fortschritt“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pakete nachhaltig mit der Bim zustellen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/pakete-nachhaltig-mit-der-bim-zustellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 08:37:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Öffi-Packerl]]></category>
		<category><![CDATA[Packetzustellung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14045</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der innerstädtische Lieferverkehr steht vor wachsenden Herausforderungen: Die Zahl der bestellten Pakete steigt stetig, während Staus und Emissionen in urbanen Räumen zunehmen. Nachhaltige und innovative Logistikkonzepte sind gefragt, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund starten die Wiener Linien am 31. März 2025 das Pilotprojekt "Öffi-Packerl". </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/pakete-nachhaltig-mit-der-bim-zustellen/">Pakete nachhaltig mit der Bim zustellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0c9bcd59631da9d2c42fb26ac0d8e392">Testbetrieb in Wiens 22. Bezirk</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3e89bb6a6ffec9e09e44d1439b4af33f">Acht Wochen lang wird getestet, ob sich der Transport von Paketen mittels Straßenbahn als effiziente und umweltfreundliche Lösung für die sogenannte &#8220;letzte Meile&#8221; eignet. Der Pilotversuch findet im Norden Wiens statt. Speziell dafür entwickelte Paketboxen wurden an ausgewählten Haltestellen der Straßenbahnlinien 25 und 26 aufgestellt: Donauspital, Konstanziagasse und Hausfeldstraße. An der Haltestelle Kagran wird im Laufe der Woche eine weitere Box installiert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-30e88bbac90724fae3241ef0c4fe7e35">Die Abwicklung erfolgt über die eigens entwickelte &#8220;Öffi-Packerl&#8221;-App. Nutzer*innen können über die Anwendung Routenanfragen stellen und erhalten eine Mitteilung, falls ein Paket entlang ihrer Strecke transportiert werden kann. Die Abholung und Abgabe der Sendungen erfolgen mittels QR-Code an den Paketboxen. Um die Mitnahme in der Straßenbahn praktikabel zu gestalten, wurden die Maße der Pakete begrenzt: Die maximale Länge darf 50 cm betragen, das Gewicht darf 5 kg nicht überschreiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-702b1a21340616dffae9205b905c6ee3">Machbarkeitsstudie und technische Entwicklung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ebee95a01cdd51c7b20296d5e4f52630">Die Grundlagen für das Projekt wurden bereits 2021 mit einer Machbarkeitsstudie gelegt. Eine Umfrage ergab, dass 90 Prozent der befragten Öffi-Nutzer*innen es begrüßen würden, Pakete an einer Haltestelle in ihrer Nähe abzuholen. 65 Prozent könnten sich sogar vorstellen, selbst Sendungen zu transportieren. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden die technischen und logistischen Details weiter ausgearbeitet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4530a63e6d466a5ef666f289b2122a7c">Neben der Entwicklung der App erfolgte eine detaillierte Analyse der Fahrgastströme, um geeignete Linien und Haltestellen zu identifizieren. Die Paketboxen wurden so konzipiert, dass sie mittels Solarenergie betrieben werden können und keinen zusätzlichen Stromanschluss benötigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c75007f11cbd4446ef853565feb45687">Forschung und Finanzierung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-01212c96dc77752f97cccc50f04f27f1">Das Projekt &#8220;Öffi-Packerl: Entwicklung und Pilotierung eines Prototypen für die Abwicklung der letzten Meile im öffentlichen Verkehrssystem&#8221; wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) finanziell unterstützt. Die Leitung übernimmt die Fraunhofer Austria Research GmbH in Zusammenarbeit mit der TU Wien, netwiss OG, Wiener Linien, Österreichischer Post AG, Upstream – next level mobility GmbH, Variocube GmbH, GRT Spedition und Logistik GmbH sowie Malerei Großbötzl.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1d64339a7f8c8787cfbe419450da2816">Mit dem innovativen Testlauf setzen die Wiener Linien einen wichtigen Impuls für die Verknüpfung von Personen- und Warentransport. Sollten sich die Ergebnisse als positiv erweisen, könnte das Konzept in Zukunft auf weitere Stadtgebiete ausgeweitet werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/pakete-nachhaltig-mit-der-bim-zustellen/">Pakete nachhaltig mit der Bim zustellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Wirtschaftsreport Wien Spezial: „Die Zukunft kommunaler Infrastruktur“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wirtschaftsreport-wien-spezial-die-zukunft-kommunaler-infrastruktur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Feb 2025 11:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Doris Pulker-Rohrhofer]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastrukturkonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[kommunale Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Magenta]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Podiumsdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Nowak]]></category>
		<category><![CDATA[Smart-City-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat Peter Hanke]]></category>
		<category><![CDATA[trimodale Logistikdrehscheibe]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Kraus]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsreport Wien Spezial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13355</guid>

					<description><![CDATA[<p>In dieser Woche fand der erste Wirtschaftsreport Wien Spezial des Jahres im The Hoxton Wien zum aktuellen Thema „Die Zukunft kommunaler Infrastruktur“ statt. Unter der Moderation von Rainer Nowak diskutierten Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke, Doris Pulker-Rohrhofer (die Technische Geschäftsführerin des Hafen Wien) und Werner Kraus (CCO Business von Magenta Telekom) über die Herausforderungen und Chancen, die u.a. Digitalisierung, Klimawandel und die demografische Entwicklung für die kommunale Infrastruktur Wiens mit sich bringen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wirtschaftsreport-wien-spezial-die-zukunft-kommunaler-infrastruktur/">Wirtschaftsreport Wien Spezial: „Die Zukunft kommunaler Infrastruktur“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fce5043a96371c4cdcfcee9e0ff6d892">Im Fokus der Diskussion, die seit dem 21. Februar vom Wiener Stadtsender w24 sowie von R9 (dem Verbund der österreichischen Regionalsender) ausgestrahlt wird, stand der Austausch über innovative Konzepte zur Planung und Entwicklung von städtischen Infrastrukturen. Dabei wurden Lösungsansätze präsentiert wie Smart-City-Technologien, die Nutzung erneuerbarer Energien, der Einsatz von KI und eine verstärkte Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, um die Potenziale einer zukunftsfähigen Infrastruktur in Wien bestmöglich auszuschöpfen. <br>Die Veranstaltung bot den rund 180 Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die strategische Planung der kommunalen Infrastruktur und zeigte auf, wie Wien als Vorreiter in diesem Bereich agiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d58b6f3c0815284191ffbe3ef7da82d">Infrastruktur dem Wachstum anpassen</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d175b2f992e1c7f9b97f49f0d8b541a1">„Seit Jahrzehnten liefert die Stadt Wien beständige und vorausschauende Politik – das bedeutet auch, dass wir uns kontinuierlich um die Infrastruktur kümmern. Wien ist in den vergangenen 20 Jahren um die Stadt Graz gewachsen, da muss die Infrastruktur Schritt halten, ob in den Bereichen Mobilität, Energieversorgung, Abfallwirtschaft, Digitalisierung oder nicht zuletzt in den entscheidenden Sektoren der Gesundheits- und Bildungsinfrastruktur“, so der Wiener Wirtschaft- und Finanzstadtrat Peter Hanke.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f021edcef561ca16ca0a764560ab7a1">Wien gut unterwegs in puncto digitaler Infrastruktur</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9aad5f3d0830dd0f9ac54747e03edb00">Eine starke Infrastruktur ist nicht nur für die Wienerinnen und Wiener, sondern auch für die Ansiedlung von Unternehmen, unerlässlich. Das bestätigt auch Werner Kraus, CCO Business bei Magenta: „Magenta hat in Wien eine extrem gute digitale Infrastruktur, für die wir bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Der Speedtest Global Index von Ookla zeigt, dass unsere Internet-Performance in Wien vergleichbar mit den Top-10-Städten der Welt ist. Sämtliche Ausbau- und Modernisierungsmaßnahmen passieren in enger und guter Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, seien es Grätzl-Digitalisierungen oder etwa die Erschließung neuer Gewerbezonen wie in Liesing.“</p>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:55% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="952" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_3-scaled-e1740222085478-1024x952.jpg" alt="" class="wp-image-13358 size-full" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_3-scaled-e1740222085478-1024x952.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_3-scaled-e1740222085478-300x279.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_3-scaled-e1740222085478-768x714.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_3-scaled-e1740222085478-1536x1428.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_3-scaled-e1740222085478-1080x1004.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_3-scaled-e1740222085478.jpg 1707w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-e25e679ca92d368ef55f6bdbeb75a625" style="color:#40474c;font-size:13px">Doris Pulker-Rohrhofer, Technische Geschäftsführerin des Hafen Wien, erläuterte, welche Schritte der Hafen <br>&#8211; als wichtige trimodale Logistik-drehscheibe im Herzen von Wien &#8211; <br>setzt, um die Weiterentwicklung der Infrastruktur zu bewerkstelligen bzw. voranzutreiben.</p>
</div></div>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-feb398ddf0d1a9163f24b5d39186a6e4">Stadtentwicklung ist ein Gesamtkunstwerk</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8a4eec752ea99a296cb8433f984794d4">Um eine nachhaltige und resiliente Infrastruktur zu gewährleisten, sei jedenfalls eine ganzheitliche Betrachtung und enge Zusammenarbeit zwischen Städten, Kommunen und Unternehmen wesentlich: „Daher setzen wir uns das Ziel, Stadtentwicklungsgebiete strukturiert und konzentriert zu entwickeln, wie wir es beispielsweise in der Seestadt erfolgreich umgesetzt haben – zunächst den U-Bahn-Ausbau, dann den entsprechenden Wohnbau und den Ausbau der Energieversorgung etc. Planungssicherheit ist dabei entscheidend, sowohl für die Wienerinnen und Wiener als auch für die Unternehmen, die in Wien investieren. Die Stadtentwicklung ist ein Gesamtkunstwerk, deshalb haben wir konkrete Pläne für die kommenden Jahre, die wir Jahr für Jahr und Punkt für Punkt abarbeiten“, betont Stadtrat Hanke.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7cb5ba6868fa0da1ce6041544610efe6">Nachhaltigkeit und Digitalisierung wichtige Faktoren für Hafen Wien</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f26074475a15ec788fdd395626ebaef8">Die Zukunft kommunaler Infrastruktur wird von der Integration digitaler Technologien und nachhaltiger Lösungen geprägt sein, die eine ressourcenschonende, effiziente und bürgerorientierte Stadtentwicklung fördern. Doris Pulker-Rohrhofer, technische Geschäftsführerin Hafen Wien, erläutert wie beim Hafen mit diesen Herausforderungen umgegangen wird: „Als trimodale Logistikdrehscheibe ist der Hafen Wien ein wichtiger Knotenpunkt für die Versorgung und den Handel – von Wien bis Hamburg und in die Türkei. Mit einem gezielten Modernisierungsschub haben wir die Digitalisierung sowohl in der Verwaltung als auch in der Logistik vorangetrieben. Nachhaltigkeit und Wachstum gehen bei uns Hand in Hand, wie unsere CO₂-Bilanz zeigt, konnten bereits 8 Prozent Energie und 16 Prozent CO₂ eingespart werden. Der Hafen Wien steht für einen vielfältigen Branchenmix – von Logistikdienstleistungen über Immobilien bis hin zur Filmbranche. Wir wachsen in allen Bereichen, dabei setzen wir vor allem auf den Terminalausbau. Entsprechende EU-Förderungen sind dabei essenziell, um den Hafen Wien weiterhin zukunftsfit zu gestalten.“</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-13357" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_2-1024x683.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_2-300x200.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_2-768x512.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_2-2048x1365.jpg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Wirtschaftsreport_Infrastruktur_Hafen_Wien_Pulker-Rohrhofer_2-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rund 180 Gäste kamen zur Podiumsdiskussion mit Werner Kraus, Peter Hanke und Doris Pulker-Rohrhofer. <br>Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit sich weiter auszutauschen und zu vernetzen.</figcaption></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-48ee6affd591a7f88204e59a499814e8">Über den Wirtschaftsreport Wien Spezial</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-52924ec51899bd1fa8ea8db98f62133f">Die Sendung zeigt Podiumsdiskussionen zu Wien- und wirtschaftsrelevanten Themen. Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke beleuchtet in Rahmen dieses Formats mit zwei bis drei Experten jeweils ein aktuelles Thema. Seit Herbst 2019 wird „Wirtschaftsreport Wien Spezial“ einmal im Quartal ausgestrahlt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0c6a0bfa2497a3fe747a4b505e05bb6d"><strong>Weitere Informationen und alle Sendungen unter:</strong>  <a href="https://www.w24.at/Wirtschaftsreportschauen">https://www.w24.at/Wirtschaftsreportschauen</a></p>
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		<title>Zwei Wiener Kurierdienste bündeln ihre Kräfte</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/zwei-wiener-kurierdienste-buendeln-ihre-kraefte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 05:37:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Citylogistik]]></category>
		<category><![CDATA[KEP]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzkurier]]></category>
		<category><![CDATA[DIREKT]]></category>
		<category><![CDATA[Expressdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Kurierdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Straßentransport]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13056</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Wiener Logistikbranche startet mit großen Änderungen ins neue Jahr. DIREKT übernimmt offiziell ab 1. Februar den Konkurrenten Blitzkurier. Beide Marken bleiben erhalten, agieren jedoch künftig gemeinsam unter einem Dach. Ziel ist es, die Präsenz in Österreichs Bundeshauptstadt weiter zu stärken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zwei-wiener-kurierdienste-buendeln-ihre-kraefte/">Zwei Wiener Kurierdienste bündeln ihre Kräfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-036dcb2a41972a4d5dea612d6b97ecb1">Nach langen Verhandlungen ist die Übernahme von Blitzkurier durch die DIREKT Gruppe offiziell. Die aus Eigenmitteln finanzierte Übernahme betrifft den gesamten operativen Betrieb einschließlich der Marke Blitzkurier. Grund für die Übernahme ist unter anderem die fehlende Nachfolge auf Seiten des bisherigen Blitzkurier-Eigentümers Wolfgang von dem Borne. Alle 13 Mitarbeiter werden von der DIREKT Gruppe rund um CEO Leon Mann übernommen, abgesehen von einem Standortwechsel gibt es keine Auswirkungen für sie.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-939ce038a86315fd9120adbb16f36718">Mehr Präsenz und Erweiterung des Angebots</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5c39ff8897286bb051ad53046614a9e5">Im Rahmen der Übernahme wird die Präsenz der DIREKT Gruppe in Wien gestärkt und der Bereich Botendienste ausgebaut. „Unsere Infrastruktur wird um einen starken Pool an LLkw (Leicht-Lkw) ergänzt, wobei wir auch bei Fahrradkurieren die Synergien mit Blitzkurier nutzen“, betont Leon Mann.<br>Für die bestehenden Kunden von Blitzkurier bedeutet die Übernahme auch eine Erweiterung des Dienstleistungsangebots. Neben den Botendiensten umfasst das Angebot nun auch verstärkt internationale Kurier- und Expressdienste, auf die DIREKT spezialisiert ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7f047d21021096ccb68f75d46b8b4ffd">Zusammenschluss naheliegend – Dienste ergänzen sich</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d2d20a2f392faf146e24a0c8d0e0072b">Nachdem Blitzkurier – ein inhabergeführtes Traditionsunternehmen von Wolfgang von dem Borne – keinen geeigneten Nachfolger fand und bereits erfolgreich mit der DIREKT Gruppe zusammenarbeitete, war der Verkauf ein logischer Schritt.<br>„Wie in vielen anderen Branchen erschweren auch in der Logistikbranche die aktuellen Marktbedingungen das Geschäft. Steigende Kundenerwartungen und wachsende internationale Konkurrenz erfordern strategische Anpassungen. Der Zusammenschluss stellt daher eine wichtige und richtige Entscheidung dar“, erklärt Leon Mann von DIREKT.<br>„Der Zusammenschluss war naheliegend – bereits in den 90ern gab es erste Gespräche. Unsere Stärken in Sameday- und Express-Diensten ergänzen sich perfekt“, erklärt von dem Borne. „Ich bin froh über die dadurch entstehenden Synergien, welche in erster Linie unseren Kunden zugutekommen werden. Der Blitzkurier ist jedenfalls in guten Händen“, so Thomas Melzer, bisheriger CEO von Blitzkurier.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-57e5117fdd49288e9f355124dd65b97a">Kundendienst an erster Stelle – Sicherheit für Mitarbeiter und Kunden</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-06cd41ddb3274dd7c97654965bb93887">Seit der Gründung im Jahr 1996 setzt die DIREKT Gruppe konsequent auf persönliche und schnelle Kundenbetreuung. „Unsere Kunden stehen bei uns an erster Stelle – aktuell beantworten wir bereits 77 Prozent der Anrufe in weniger als fünf Sekunden. Dieser Wert lässt sich durch die Übernahme noch weiter steigern“, so Leon Mann stolz.<br>Alle 13 bisherigen Blitzkurier-Mitarbeiter sollen an Bord bleiben. „Unser Team ist unser wichtigstes Kapital – wir gewährleisten Kontinuität und schaffen gleichzeitig neue Chancen für die Zukunft“, erklärt Mann abschließend.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zwei-wiener-kurierdienste-buendeln-ihre-kraefte/">Zwei Wiener Kurierdienste bündeln ihre Kräfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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