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	<title>viadonau Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>viadonau Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Niederwasser drückt Wirtschaftlichkeit</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/niederwasser-drueckt-wirtschaftlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Binnenschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Donaulogistik]]></category>
		<category><![CDATA[viadonau]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Donau wurden im Vorjahr erneut weniger Güter transportiert, sagt viadonau-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler und spricht über Niederwasserprobleme, Einsparungen und die neue Firmenzentrale.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/niederwasser-drueckt-wirtschaftlichkeit/">Niederwasser drückt Wirtschaftlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf der österreichischen, 370 Kilometer langen Donaustrecke wurden im Vorjahr mit 5,8 Millionen Tonnen um beinahe zwölf Prozent weniger Güter transportiert als im Jahr davor. Das Minus ist auf eine Kombination verschiedener Faktoren zurückzuführen, darunter die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa sowie die drastischen Niederwasserverhältnisse auf der Donau.</p>



<p>Die österreichische Donau war im Vorjahr zwar durchgehend befahrbar, doch die Auslastung der Schiffe war aufgrund des Niedrigwassers deutlich geringer als in den Jahren zuvor. Die durchschnittliche Auslastung der Güterschiffe lag bei lediglich 54 Prozent. Eine Auslastung von 80 Prozent wäre wünschenswert und entspräche dem Idealzustand, so Hans-Peter Hasenbichler, Geschäftsführer der österreichischen Wasserstraßengesellschaft viadonau, im Gespräch mit <em>Verkehr</em>. Sowohl die Binnenschifffahrtsunternehmen als auch die verladende Wirtschaft litten massiv unter den Auswirkungen des Niedrigwassers.</p>



<p>Für viadonau war das Jahr 2025 sehr intensiv. Es galt, die enormen Hochwasserschäden aus dem Jahr 2024 aufzuarbeiten, zerstörte Infrastruktur wiederherzustellen und die Donau für die Schifffahrt voll funktionsfähig zu halten. Die Beseitigung der Hochwasserschäden schlug mit 8,5 Millionen Euro zu Buche.</p>



<p>viadonau muss mit einem Jahresbudget von rund 40 Millionen Euro auskommen. Angesichts der laufenden staatlichen Budgetkonsolidierung ist allerdings nicht gesichert, ob dieser Betrag auch künftig zur Verfügung stehen wird. Denn auch viadonau bleibt von den Einsparungsplänen der Bundesregierung nicht verschont. Das Verkehrsministerium fordert eine Einsparungsquote von zehn Prozent.</p>



<p>„Für das Sparen haben wir zwei Möglichkeiten. Wir können zum Beispiel unsere hausinternen Prozesse in Verwaltung und Technik weiter optimieren und durch den Einsatz künstlicher Intelligenz produktiver werden“, so Hasenbichler. „Für uns bedeutet das Kosten- und Personaleinsparungen bei gleichzeitig höherer Produktivität“, erklärt Hasenbichler.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltigkeit zahlt sich aus</strong></h2>



<p>Was viadonau dabei zugutekommt, ist die bereits vor Jahren forcierte Nachhaltigkeitsstrategie auf Basis eines durchdachten Energiekonzepts mit erneuerbaren Energiequellen. Der Energieträger Gas wurde beispielsweise durch Hackschnitzel ersetzt.</p>



<p>Mit der Inbetriebnahme der neuen schwimmenden Firmenzentrale auf der Donau in Wien im kommenden Jahr soll der Energieverbrauch nochmals um zehn Prozent sinken. Hasenbichler: „Wir fahren jetzt die Ernte unseres Einsatzes für die Nachhaltigkeit ein.“</p>



<p>Extern kann viadonau bei zahlreichen Infrastrukturprojekten auf die Bremse treten. Projekte mit einem weniger rasch erzielbaren Nutzen könnten neu priorisiert und das Fördermanagement entsprechend angepasst werden. Dies allerdings nur in enger Abstimmung mit dem Verkehrsministerium, wie Hasenbichler betont. Das wäre die zweite Option zur Budgetkonsolidierung gegenüber dem Bund.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Infrastruktur gegen Niederwasser</strong></h2>



<p>Rund die Hälfte des viadonau-Gesamtbudgets fließt in zahlreiche Infrastrukturprojekte. Dazu zählt unter anderem das Projekt zur flexiblen Niederwasserregulierung, das viadonau seit zwei Jahren als ambitioniertes Infrastrukturvorhaben verfolgt.</p>



<p>Der Clou dabei: Schubleichter beziehungsweise Bargen werden strategisch auf der Donau positioniert, um die Auswirkungen von Niedrigwasser zu reduzieren und die Schifffahrt möglichst an vielen Tagen im Jahr mit einer Abladetiefe von 2,5 Metern sicherzustellen.</p>



<p>Das Projekt wird im Rahmen von FAIRway Danube II von der Europäischen Union kofinanziert. Davon profitieren derzeit neben Österreich auch Kroatien, Rumänien und Bulgarien, wo das Konzept unter realen Bedingungen erprobt wird.</p>



<p>Denn wenn der Güterverkehr auf der Donau florieren soll, braucht es stabile Wasserverhältnisse nicht nur in Österreich, sondern insbesondere auch in den östlichen Anrainerstaaten. Dort herrschte im Vorjahr an insgesamt 102 Tagen Niedrigwasser.</p>



<p>Deshalb setzt sich viadonau dafür ein, dass Infrastrukturprojekte gerade in den östlichen Donauländern mit Unterstützung der Europäischen Union finanziert werden. Die Donau funktionstüchtig zu halten, ist in Österreich ein staatlicher Auftrag, für dessen Umsetzung viadonau in ökologischer wie ökonomischer Hinsicht verantwortlich ist.</p>



<p>In den vergangenen Jahren wurde bereits der gesamte österreichische Donauabschnitt digitalisiert. Heute überwacht ein Mitarbeiter im Technikzentrum per Monitor, ob Verkehrsschilder, Bojen und andere Einrichtungen korrekt positioniert sind. Möglich wird dieser Gesamtüberblick durch Satellitentechnik.</p>



<p>Auch beim Ausbau der Landstromversorgung für Güterschiffe zeigt sich viadonau sehr aktiv. An den öffentlichen Anlegestellen in Wien, Wallsee-Mitterkirchen und Linz stehen entsprechende Anlagen bereits zur Verfügung. Im Sommer dieses Jahres kommen weitere Standorte in Wien, Krems und Aschach hinzu. Das Ziel lautet, Güterschiffen spätestens nach fünf Stunden Fahrzeit eine Landstromversorgung anbieten zu können.</p>



<p>Zum Abschluss wirft Hasenbichler eine grundsätzliche Frage auf: Wird es künftig möglich sein, eine gepflegte und instand gehaltene Donau dauerhaft kostenlos befahrbar zu halten? Sollte man nicht über ein Finanzierungsmodell nachdenken, mit dessen Einnahmen der Erhalt der Infrastruktur langfristig finanziert werden kann?</p>



<p>Immerhin sind auf der Donau täglich rund 200 Schiffe unterwegs, darunter zahlreiche Passagierschiffe, deren Betreiber wirtschaftlich erfolgreich arbeiten. Hasenbichler: „Darüber sollte man sich einmal Gedanken machen.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/niederwasser-drueckt-wirtschaftlichkeit/">Niederwasser drückt Wirtschaftlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>March gewinnt 900 Meter zurück</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/march-gewinnt-900-meter-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 05:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Renaturierung]]></category>
		<category><![CDATA[viadonau]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreich und die Slowakei treiben die Renaturierung der March weiter voran. Durch die Wiederanbindung von Mäandern gewinnt der Fluss an Dynamik – mit positiven Effekten für Biodiversität und Hochwasserschutz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/march-gewinnt-900-meter-zurueck/">March gewinnt 900 Meter zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Slowakei wird die March ökologisch aufgewertet. Im Rahmen der Projekte „reConnect“ und „Restore4Life“ werden zwei abgeschnittene Mäander wieder an den Fluss angebunden. Dadurch verlängert sich der Flusslauf um rund 900 Meter.</p>



<p>Die Maßnahmen zwischen Hohenau und Ringelsdorf markieren einen weiteren Schritt in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zur Revitalisierung der Flusslandschaft. Ziel ist es, den ökologischen Zustand der March zu verbessern und gleichzeitig die Hochwassersicherheit zu erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehr Raum für den Fluss</strong></h2>



<p>Kern des Projekts ist die Rücknahme von technischen Uferverbauungen und die Wiederherstellung natürlicher Flussstrukturen. Durch die Anbindung der Mäander und die Absenkung von Uferbereichen wird die Verbindung zwischen Fluss und Auenlandschaft gestärkt.</p>



<p>Damit entstehen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen, während gleichzeitig die Fließgeschwindigkeit reduziert und zusätzliche Rückhalteräume für Hochwasser geschaffen werden. „Heute sind wir in der glücklichen Lage, Sicherheit und Natur sinnvoll zu verbinden“, sagt Bundesminister Peter Hanke.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Grenzüberschreitende Kooperation als Erfolgsmodell</strong></h2>



<p>Die Maßnahmen bauen auf einer Reihe früherer Projekte entlang von March und Thaya auf. Seit Jahren arbeiten Österreich, Tschechien und die Slowakei gemeinsam an der ökologischen Entwicklung dieser Flussräume.</p>



<p>„Die aktuellen Maßnahmen stehen in einer langen Tradition erfolgreicher bilateraler Flussentwicklung“, betont Bundesminister Norbert Totschnig. Die Zusammenarbeit sei entscheidend, um nachhaltige Lösungen für Gewässer und deren Nutzung zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Beitrag zu Hochwasserschutz und Artenvielfalt</strong></h2>



<p>Neben ökologischen Effekten steht auch der Hochwasserschutz im Fokus. Durch die größere „Bewegungsfreiheit“ des Flusses können Hochwasserpegel gesenkt und Überschwemmungsflächen besser genutzt werden. „Dazu gehört auch, den Flüssen wieder mehr Raum zu geben“, erklärt Niederösterreichs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf.</p>



<p>Auch aus Sicht der Fischerei bringt das Projekt Vorteile: „Durch die Anbindung der Mäander werden wieder abwechslungsreiche Flussabschnitte geschaffen“, sagt Gregor Gravogl vom NÖ Landesfischereiverband.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Investitionen in langfristige Resilienz</strong></h2>



<p>Die Maßnahmen werden im Rahmen mehrerer Programme umgesetzt. Das Projekt „reConnect“ verfügt über ein Budget von rund 2,7 Millionen Euro und läuft bis 2027. „Restore4Life“ wird von der EU kofinanziert und ergänzt die Arbeiten im Donauraum.</p>



<p>Mit der Renaturierung der March setzen Österreich und die Slowakei auf einen Ansatz, der ökologische Aufwertung und technischen Hochwasserschutz verbindet – und damit die Widerstandsfähigkeit der Flusslandschaft langfristig stärkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/march-gewinnt-900-meter-zurueck/">March gewinnt 900 Meter zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zur alten Stärke fehlt die Strömung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/zur-alten-staerke-fehlt-die-stroemung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 22:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Binnenschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[viadonau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14745</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der Donau fließt wieder mehr Fracht. Doch die Herausforderungen für Infrastruktur und Finanzierung wachsen. Warum viadonau trotz Sparvorgaben Kurs auf mehr Nachhaltigkeit und Innovation hält, erklärt Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zur-alten-staerke-fehlt-die-stroemung/">Zur alten Stärke fehlt die Strömung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-00f8434cf1713358eebf86d424b7fe2d">Auf dem österreichischen Donauabschnitt – rund 350 Kilometer lang – wurden im vergangenen Jahr rund 600.000 Tonnen mehr Güter transportiert als im Jahr zuvor. Das entspricht einem Plus von fast neun Prozent – insgesamt wurden damit 6,6 Millionen Tonnen Fracht per Binnenschiff befördert. Von einer „großartigen Steigerung“ könne man nicht sprechen, sagt Hans-Peter Hasenbichler, Geschäftsführer der Wasserstraßengesellschaft viadonau, im Gespräch mit der <em>Verkehr</em>. Vielmehr handle es sich um eine „erfreuliche Erholung“, ein Durchschreiten der Talsohle. Von der ambitionierten Prognose aus dem Jahr 2008 – damals wurden 12 Millionen Tonnen angestrebt – ist man jedoch noch weit entfernt. Diese Menge werde realistisch betrachtet auch so bald nicht erreicht werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3051a07b52b6861ebf4afa6dfb6fb99a">Ein Plus verzeichneten im vergangenen Jahr vor allem land- und forstwirtschaftliche Produkte, Fahrzeuge sowie Projektladungen im Bereich High &amp; Heavy. Gleichzeitig hat der Ukraine-Krieg zu einem Einbruch bei der verfügbaren Transportkapazität auf der Donau geführt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5d125bb702abeecb3196ee20f85687ed">Besonders auffällig: Der grenzüberschreitende Verkehr legte um mehr als zehn Prozent zu. Transporte aus der östlichen Donau-Region (Kroatien, Ungarn, Rumänien, Serbien) stiegen um knapp sieben Prozent auf 2,3 Millionen Tonnen. Deutlich stärker war das Wachstum bei Transporten aus der westlichen Donau-Region (Deutschland, Belgien, Frankreich, Niederlande): Sie nahmen gegenüber dem Vorjahr um mehr als 22 Prozent zu – das entspricht rund 700.000 Tonnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6dcc4fdcad40265dd10431fa9162c52a">Ausbaupläne werden ausgebremst</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d0a7344f9b3738c9d5d89b4cf5c2577d">„Die Donau muss funktionieren“, betont Hasenbichler – und meint damit den staatlichen Auftrag zur Instandhaltung und Weiterentwicklung der Wasserstraße, sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht. Das Jahresbudget von<br>viadonau liegt bei 40 Millionen Euro. Unter dem Druck der neuen Bundesregierung sollen nun zehn Prozent eingespart werden. Zwar bekenne sich das Regierungsprogramm klar zur Donau und zur Personen- wie Güterschifffahrt, doch „einnahmenseitig und ausgabenseitig sind wir jetzt sehr gefordert“, so Hasenbichler.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-240922546263b7f2d9fbf8fd4c1e51bf">Die Einnahmen aus der Vermietung von Liegenschaften entlang der Donau betragen aktuell rund zwei Millionen Euro pro Jahr – hier könnte durch Adaptierungen mehr lukriert werden. Auch auf der Ausgabenseite werde es zu Anpassungen kommen müssen, erklärt der viadonau-Chef.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c2a82be662d38e836f6278b3651e35a1">Im Vergleich zum Rhein steht die Donau strukturell im Nachteil: Entlang des Rheins sind zahlreiche Industrieunternehmen angesiedelt, die große Ladungsmengen auf Binnenschiffe bringen und diese in multimodale Transportketten integrieren. Auf der Donau fehlen solche Strukturen weitgehend. Die Folge: längere<br>Vor- und Nachläufe, was die Wettbewerbsfähigkeit einschränkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-59043d1d6b96fd0530accce341cfe127">Mehr Landstrom, weniger Emissionen</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d0422a17a05f068051d6f22a77dbb21">Trotzdem investiert viadonau in Innovationen, etwa in das Projekt zur flexiblen Niederwasserregulierung: Bargen sollen strategisch entlang der Donau positioniert werden, um bei niedrigem Wasserstand regulierend einzugreifen und so eine durchgehende Abladetiefe von 2,5 Metern möglichst an allen Tagen im Jahr zu gewährleisten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b217fed6b5b883717f300436e6fea4c0">Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Landstromversorgung für Personen- und Güterschiffe. In Linz, Wien und Wildungsmauer ist der Anschluss bereits möglich, weitere Stationen in Wien, Krems und Aschach sollen nächstes Jahr folgen. Gemeinsam mit regionalen Energieversorgern installiert viadonau die notwendigen Anlagen. Schiffe, die anlegen, sind verpflichtet, Landstrom zu nutzen und ihre Generatoren während der Liegezeit abzuschalten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0aefa0c9e4ed2157d313a4d3d8691fa3">Auch die interne Energiewende ist im Visier: „Bis 2030 wollen wir energieneutral aufgestellt sein“, kündigt Hasenbichler an. Die gesamte für den Eigenbedarf benötigte Energie soll künftig selbst produziert werden. „Das ist unsere Vision von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit“, betont er.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-23230a2c7c1be35ddfb77fa6576da165">Ein Wermutstropfen bleibt nach wie vor der sogenannte Niederwasserzuschlag – eine Art Fördermaßnahme für Transporte bei Niedrigwasser. In Österreich sind die politischen Chancen auf dessen Einführung derzeit gering. Hasenbichler: „Das Thema haben wir in Brüssel platziert, weil es ein europäisches ist und daher unserer Einschätzung nach dafür EU-Finanzmittel eingesetzt werden sollten.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/zur-alten-staerke-fehlt-die-stroemung/">Zur alten Stärke fehlt die Strömung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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