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	<title>Transportleistung Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Hupac steigert Volumen – Infrastrukturprobleme bremsen Gewinn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:16:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsjahr 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Transportleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz wachsender Transportvolumina und stabiler Nachfrage steht Hupac unter Druck: Baustellen im europäischen Schienennetz belasten den Kombinierten Verkehr. Mit neuen Konzepten und Investitionen will das Unternehmen gegensteuern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hupac-steigert-volumen-infrastrukturprobleme-bremsen-gewinn/">Hupac steigert Volumen – Infrastrukturprobleme bremsen Gewinn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ffcd130b3aaf332f38d5947db1fcc7ec">Der Schweizer Intermodal-Spezialist Hupac hat im Geschäftsjahr 2025 seine Transportleistung gesteigert, musste jedoch deutliche Einbußen beim Ergebnis hinnehmen. Das Unternehmen beförderte rund 975.000 Straßensendungen beziehungsweise 1,85 Millionen TEU – ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig sank der Gewinn auf 3,5 Millionen Schweizer Franken, nach 9,4 Millionen im Jahr zuvor.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-763643261906b3aae6dd285f9b16ca89">Die Entwicklung zeigt die derzeitige Schieflage im Kombinierten Verkehr: Nachfrage und Volumen wachsen, während operative Rahmenbedingungen zunehmend belasten. Hauptursache sind umfangreiche Bauarbeiten im europäischen Schienennetz, die zu Einschränkungen und Verzögerungen führen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d41689b86e98f124eb426004e3baacca"><strong>Infrastruktur als Engpass</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1a53c57c4c01ba53638c0ff23a5e5b92">Besonders betroffen ist der zentrale Nord-Süd-Korridor durch die Schweiz. Trotz eines Volumenzuwachses von 4,5 Prozent im transalpinen Verkehr wird die Leistungsfähigkeit durch Streckensperrungen und Umleitungen eingeschränkt. Hupac konnte den Umsatz zwar um 3,1 Prozent auf 646 Millionen Franken steigern, doch steigende Kosten und Wechselkurseffekte drückten die Marge.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-031572da436f5d8eeb45709aa1fe3b1e">Um die Zuverlässigkeit zu stabilisieren, setzt das Unternehmen auf neue Betriebsmodelle. Mit dem Konzept „RadicalShift2Rail“ bündelt Hupac Verkehre auf wenige leistungsfähige Terminals und verknüpft diese über hochfrequente Shuttle-Züge. Erste Verbindungen, etwa zwischen Köln Nord und Busto Arsizio, zeigen laut Unternehmen bereits Verbesserungen bei Pünktlichkeit und Auslastung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ca119ac19d608942f7df37f0f1380af8"><strong>Marktverschiebung zugunsten der Straße</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5d3c60132ef52e32ca2aa07eb26ebb57">Die strukturellen Probleme wirken sich auch auf die Verkehrspolitik aus. Während der Kombinierte Verkehr im Alpenraum seit Jahrzehnten wächst, ist der Trend seit 2022 rückläufig. Laut Hupac sank das Volumen seither um 11 Prozent, während der Straßentransport zulegte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ee05c59dbced7cee3c26f52eef3e778d">Ein zusätzlicher Einschnitt ist das Ende der „Rollenden Landstraße“ Ende 2025, wodurch weitere Verlagerungseffekte zugunsten der Straße erwartet werden. Hupac versucht gegenzusteuern, unter anderem durch neue Shuttle-Verbindungen und die Übernahme zusätzlicher Relationen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d62a0b43fa8e7a21056b63766c4d09f7"><strong>Investitionen und neue Märkte</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5c5bfe8be7aa2a16456bdc77b2916a3c">Parallel treibt das Unternehmen den Ausbau seiner Infrastruktur voran. Neue Terminals in Piacenza (seit 2025 in Betrieb) und Mailand (geplant für 2027) sollen die Kapazitäten erhöhen und die Grundlage für zusätzliche Verkehre schaffen. Zudem wurde Anfang 2026 ein Terminal in Barcelona eröffnet, um den bislang stark straßenlastigen Verkehr mit der iberischen Halbinsel stärker auf die Schiene zu verlagern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e93be9e9361b84a7146c0649e8ca6bf4">Auch politisch erhält der Kombinierte Verkehr Rückenwind: Die Schweiz hat beschlossen, Fördermaßnahmen über 2030 hinaus zu verlängern. Das soll Investitionssicherheit für alle Beteiligten schaffen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f599a4ca42a20168dd6a6a368f9b2af4"><strong>Unsicherer Ausblick</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c420b9347c7f1a05c6a70cbf96cba870">Kurzfristig bleibt die Lage angespannt. Neben infrastrukturellen Engpässen belasten geopolitische Risiken und eine schwache Konjunktur die Branche. Hupac rechnet daher erst ab 2029 – nach Abschluss zentraler Bauprojekte entlang des Rhein-Alpen-Korridors – mit einer nachhaltigen Verbesserung der Rahmenbedingungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2a200d70ac1cef2be3a87c93bc106b96">Bis dahin setzt das Unternehmen auf Effizienzsteigerungen, engere Kooperationen mit Bahnunternehmen und eine stärkere Digitalisierung, um die Wettbewerbsfähigkeit des Kombinierten Verkehrs zu sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hupac-steigert-volumen-infrastrukturprobleme-bremsen-gewinn/">Hupac steigert Volumen – Infrastrukturprobleme bremsen Gewinn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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