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	<title>Schienen-Control Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Schienen-Control Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Schienengüterverkehr: Wettbewerb gewinnt weiter an Bedeutung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/schienengueterverkehr-wettbewerb-gewinnt-weiter-an-bedeutung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Schienen-Control]]></category>
		<category><![CDATA[Schienengüterverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wettbewerb im österreichischen Schienengüterverkehr nimmt weiter zu: Laut Jahresbericht 2025 der Schienen-Control erreichen Bahnen außerhalb des ÖBB-Konzerns inzwischen nahezu die Hälfte des Marktes. Gleichzeitig zeigen umfangreiche Baustellen und internationale Umleitungen, dass die Leistungszuwächse derzeit weniger auf Wachstum als auf außergewöhnliche Rahmenbedingungen zurückzuführen sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/schienengueterverkehr-wettbewerb-gewinnt-weiter-an-bedeutung/">Schienengüterverkehr: Wettbewerb gewinnt weiter an Bedeutung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dfff0942fab0538514b085b717d47ba3">Im Güterverkehr setzte sich der Trend zu mehr Wettbewerb auch 2025 fort. Der Marktanteil der Rail Cargo Austria sank bei den Nettotonnenkilometern auf rund 52 Prozent, während die Mitbewerber gemeinsam bereits etwa 48 Prozent des Marktes erreichen. Im Ganzzugverkehr liegt ihr Anteil mit 63,5 Prozent sogar deutlich darüber. Auf den wichtigen Transitachsen über den Brenner sowie entlang der Westachse dominieren alternative Anbieter bereits mit Marktanteilen von jeweils über 60 Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-006c0d4c417b280f0bb828628a08593d">Auch die Verkehrsleistung entwickelte sich positiv: Netto- und Bruttotonnenkilometer legten gegenüber dem Vorjahr um knapp fünf Prozent zu. Die transportierte Gütermenge stieg zum zweiten Mal in Folge auf 117,6 Millionen Nettotonnen, blieb jedoch noch leicht unter dem Niveau von 2022.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e4fa2bce405e59602003a41a4e508f01"><strong>Baustellen verzerren das Marktbild</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bd4f125c1748098e30c24c38832bac2e">Die positiven Leistungskennzahlen spiegeln allerdings nur eingeschränkt ein tatsächliches Marktwachstum wider. Umfangreiche Bauarbeiten im deutschen Schienennetz sowie die Sperre der Tauernbahn führten zu weiträumigen Umleitungen und längeren Transportwegen, wodurch die Verkehrsleistung statistisch anstieg.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6d94b3b3166b00f5aa2b0640a94c5ae5">„Der Wettbewerb auf der Schiene funktioniert, braucht aber freie Kapazitäten“, betont Maria-Theresia Röhsler, Geschäftsführerin der Schienen-Control. „Die Mitbewerber oder Rail Cargo Austria bedienen mittlerweile fast die Hälfte des Güterverkehrsmarktes. Die Zuwächse bei der Verkehrsleistung sind dabei großteils umleitungsbedingt und nicht auf reales Wachstum zurückzuführen.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ddb25e71e8280c491de0a64104fb7840">Röhsler fordert deshalb bessere Rahmenbedingungen: „Wenn der Schienengüterverkehr wettbewerbsfähig bleiben soll, brauchen wir dringend bessere Planbarkeit der Trassenführung und eine europäisch abgestimmte Baustellenkoordination.&#8221;</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9479e751e3533e29eb2dc9ff5bc7a447"><strong>Höhere Kosten erhöhen Druck auf die Schiene</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4a9483f0319d678b6860ea5e51650126">Die zahlreichen Umleitungen belasteten die Eisenbahnunternehmen zusätzlich. Längere Laufwege und steigende Betriebskosten erhöhten den Wettbewerbsdruck gegenüber dem Straßengüterverkehr. Gleichzeitig musste mehr als ein Viertel der gesamten Güterverkehrsleistung über kurzfristig bestellte Ad-hoc-Trassen abgewickelt werden. Bei privaten Eisenbahnunternehmen lag dieser Anteil sogar bei über 40 Prozent.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e63bd3af18993bac3a6fd1664cf77be">Abhilfe soll die neue EU-Kapazitätsverordnung schaffen, die eine bessere grenzüberschreitende Abstimmung von Infrastrukturarbeiten ermöglichen und die Planbarkeit internationaler Güterverkehre verbessern soll.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-537ec4541b7e1fe128c36977f5a12197"><strong>Mehr Eisenbahnunternehmen am Markt</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-af4ddc7eab967ce8dadc34905d8f74b6">Der Wettbewerb spiegelt sich auch in der Zahl der Marktteilnehmer wider. Ende 2025 verfügten 98 Eisenbahnunternehmen über eine Berechtigung zum Betrieb von Zügen in Österreich – elf mehr als im Vorjahr. 74 Unternehmen waren berechtigt, das Netz der ÖBB-Infrastruktur zu nutzen – so viele wie noch nie. Damit setzt sich die Öffnung des österreichischen Schienengütermarktes weiter fort, auch wenn Infrastrukturengpässe die Entwicklung derzeit bremsen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/schienengueterverkehr-wettbewerb-gewinnt-weiter-an-bedeutung/">Schienengüterverkehr: Wettbewerb gewinnt weiter an Bedeutung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einzelwagenverkehr unter Druck</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/einzelwagenverkehr-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 07:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelwagenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Schienen-Control]]></category>
		<category><![CDATA[Schienengüterverkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14983</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der neue Jahresbericht der Schienen-Control zeigt: Der Schienengüterverkehr in Österreich tritt auf der Stelle – trotz stärkerem Wettbewerb und wachsendem Bedarf an flexiblen Trassen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/einzelwagenverkehr-unter-druck/">Einzelwagenverkehr unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aded38a09cbca427664da5124edd5b9e">Während der Personenverkehr in Österreich im Jahr 2024 neue Rekordmarken erreichte, zeigt sich im Schienengüterverkehr ein ganz anderes Bild. Der aktuelle Jahresbericht der Schienen-Control offenbart eine Branche, die zwar durch steigenden Wettbewerb in Bewegung geraten ist, aber in ihrer Gesamtleistung kaum wächst. Die Rail Cargo Austria bleibt mit einem Marktanteil von 57,3 Prozent zwar weiterhin führend, musste aber einen leichten Rückgang hinnehmen. Die privaten Bahnunternehmen gewinnen dagegen kontinuierlich Marktanteile hinzu – insbesondere auf wichtigen Transitachsen wie der Weststrecke und dem Brennerkorridor, wo sie bereits rund 60 Prozent des Verkehrsaufkommens stellen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-06dd20599726f06271e6218b5482d11a">Trotz dieser Verschiebungen im Marktgefüge bleibt der Gesamtumfang des Schienengüterverkehrs nahezu unverändert. „Mehr Kuchenstücke – aber der Kuchen bleibt gleich groß“, bringt Maria-Theresia Röhsler, Geschäftsführerin der Schienen-Control, die Entwicklung auf den Punkt. Zwar seien im Jahr 2024 leichte Zuwächse bei den Netto- und Bruttotonnenkilometern verzeichnet worden, doch äußere Faktoren wie konjunkturelle Unsicherheiten, ein Rückgang der Nachfrage nach bahnaffinen Gütern sowie wetterbedingte Einschränkungen und großflächige Umleitungen infolge von Baustellen hätten eine stärkere Entwicklung verhindert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5215f94e5b5bef5b4365fb35fb394173">Ein wachsender Engpass ist die mangelnde Trassenverfügbarkeit. Fast ein Drittel der Verkehrsleistung wurde 2024 über kurzfristig vergebene Ad-hoc-Trassen abgewickelt – bei privaten Anbietern lag dieser Anteil sogar über 40 Prozent. Daraus ergibt sich laut Röhsler ein klarer Handlungsauftrag: „Der Schienengüterverkehr braucht adäquate Trassen und eine europäische Baustellenkoordination.“ Ohne flexiblere und planbare Kapazitäten gerät die Wettbewerbsfähigkeit des Systems weiter unter Druck, insbesondere im Vergleich zum straßengebundenen Gütertransport.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-31506186a8ed40f2483486d5759c22e7">Besonders kritisch zeigt sich die Lage beim Einzelwagenverkehr. Diese Transportform ist zwar essenziell für viele Regionen ohne Anbindung an große Hubs, jedoch zunehmend schwer wirtschaftlich darstellbar. Steigende Kosten, Personalmangel, fehlendes Rollmaterial und die Stilllegung zahlreicher Anschlussbahnen verschärfen die strukturellen Herausforderungen. Fördermaßnahmen allein reichen nicht mehr aus, um den Einzelwagenverkehr nachhaltig zu stabilisieren – auch, weil internationale Lieferketten immer weniger Spielraum für Unregelmäßigkeiten lassen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f471dce79761e74dde5984345597b619">Die Schienen-Control macht mit dem Bericht deutlich: Damit der Schienengüterverkehr einen aktiven Beitrag zur Verkehrsverlagerung leisten kann, braucht es gezielte strukturelle Maßnahmen, koordinierte Infrastrukturplanung auf europäischer Ebene und eine verlässliche Trassenpolitik, die die betrieblichen Realitäten der Bahnunternehmen berücksichtigt. Andernfalls bleibt der Einzelwagenverkehr ein Sorgenkind – und das Wachstumspotenzial der Schiene ungenutzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/einzelwagenverkehr-unter-druck/">Einzelwagenverkehr unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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