<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rotterdamer Hafen Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<atom:link href="https://www.verkehr.co.at/tag/rotterdamer-hafen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/rotterdamer-hafen/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 19 Oct 2026 12:34:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2024/10/verkehr_Favicon-150x150.jpg</url>
	<title>Rotterdamer Hafen Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
	<link>https://www.verkehr.co.at/tag/rotterdamer-hafen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Hafen Rotterdam steigert Güterumschlag auf 323,2 Mio. Tonnen</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-steigert-gueterumschlag-auf-3232-mio-tonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 12:34:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Rotterdamer Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Seefracht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=18997</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Rotterdamer Hafen verzeichnet in den ersten neun Monaten 2026 ein leichtes Wachstum. Hinter dem Anstieg stehen vor allem höhere Umschlagmengen bei Kohle und Mineralölprodukten. Gleichzeitig belasten die schwache europäische Industrie, niedrige Wasserstände und Engpässe an den Containerterminals einzelne Gütersegmente.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-steigert-gueterumschlag-auf-3232-mio-tonnen/">Hafen Rotterdam steigert Güterumschlag auf 323,2 Mio. Tonnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Hafen Rotterdam hat in den ersten drei Quartalen 2026 insgesamt 323,2 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Das entspricht einem Anstieg von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Während der Umschlag von trockenem und flüssigem Massengut zunahm, gingen die Mengen bei Containern, gemessen in Tonnen, sowie beim Stückgut zurück.</p>



<p>Besonders deutlich zeigt sich die unterschiedliche Entwicklung bei den Energieträgern. Der Kohleumschlag stieg um 15,3 Prozent, während Mineralölprodukte ein Plus von 11,1 Prozent verzeichneten. Dagegen belasteten die schwierigen Bedingungen in der europäischen Stahl- und Chemieindustrie weiterhin das Geschäft.</p>



<p><strong>Kohle und Mineralölprodukte treiben Wachstum</strong></p>



<p>Der Umschlag von trockenem Massengut erhöhte sich um 2,1 Prozent. Ausschlaggebend war insbesondere die gestiegene Nachfrage nach Kohle. Neben einer Erholung bei Kokskohle für die Stahlindustrie trugen höhere Gaspreise und eine stärkere Kohleverstromung zum Wachstum bei.</p>



<p>Anders entwickelte sich der Umschlag von Eisenerz und Schrott, der um 5,9 Prozent zurückging. Trotz einer um sechs Prozent gestiegenen deutschen Stahlproduktion beeinträchtigten niedrige Wasserstände auf europäischen Flüssen die Rohstofftransporte. Höhere Transportkosten und eingeschränkte Liefermöglichkeiten führten laut Hafenbehörde dazu, dass Stahlproduzenten verstärkt vorhandene Lagerbestände nutzten.</p>



<p>Auch Agrarschüttgut verzeichnete mit minus 11,4 Prozent einen deutlichen Rückgang. Sonstiges trockenes Massengut legte hingegen um 15 Prozent zu, insbesondere aufgrund der Nachfrage nach Rohstoffen für Bau- und Infrastrukturprojekte.</p>



<p>Beim flüssigen Massengut stieg der Umschlag insgesamt um 3,1 Prozent. Rohöl verzeichnete ein Plus von 2,1 Prozent. Nach Angaben der Hafenbehörde verarbeiteten europäische Raffinerien angesichts veränderter internationaler Lieferströme mehr Rohöl. Gleichzeitig nahm der Export von Mineralölprodukten um 31,9 Prozent zu, während die entsprechenden Importe um 6,9 Prozent zurückgingen.</p>



<p>Der LNG-Umschlag blieb mit einem Minus von 0,2 Prozent nahezu stabil. Rückläufig war dagegen der Umschlag sonstiger flüssiger Massengüter, insbesondere aufgrund der anhaltend schwachen Chemieindustrie.</p>



<p><strong>Containerverkehr: Hinterland wächst, Transhipment bricht ein</strong></p>



<p>Im Containersegment zeigt sich eine deutliche Verschiebung der Verkehrsströme. Gemessen in Standardcontainern (TEU) blieb der Umschlag mit einem Plus von 0,1 Prozent nahezu unverändert. Die transportierte Tonnage sank hingegen um 2,2 Prozent.</p>



<p>Auffällig ist die Entwicklung im Hinterlandverkehr: Das entsprechende Containervolumen stieg um 7,2 Prozent. Wesentlicher Treiber waren die Importe beladener Container, die um 8,9 Prozent zunahmen. Auch die Exporte voller Container legten nach einer längeren Schwächephase wieder leicht um ein Prozent zu.</p>



<p>Deutlich rückläufig war dagegen der Transhipment-Umschlag, also das Umladen von Containern zwischen Seeschiffen. Hier verzeichnete Rotterdam einen Rückgang um 20 Prozent. Aufgrund begrenzter Kapazitäten an den Tiefseeterminals wird laut Hafenbehörde ein größerer Teil dieser Verkehre über andere Häfen abgewickelt. Dadurch entstehen in Rotterdam zusätzliche Kapazitäten für Transporte ins europäische Hinterland.</p>



<p>Auch das Stückgutgeschäft blieb unter Druck. Der Gesamtumschlag sank um 1,4 Prozent. Während der RoRo-Verkehr um 0,7 Prozent zulegte, ging das sonstige Stückgut um 10,2 Prozent zurück. Als wesentliche Ursache nennt die Hafenbehörde die schwache Nachfrage aus der europäischen Fertigungsindustrie, insbesondere aus dem Maschinenbau und der Automobilbranche.</p>



<p><strong>Hafenchef fordert Investitionen in Hinterlandanbindungen</strong></p>



<p>Die Umschlagentwicklung verdeutlicht, wie stark Rotterdam von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Leistungsfähigkeit seiner Hinterlandverbindungen abhängig ist. Niedrige Wasserstände, veränderte Energieimporte und die schwache Industriekonjunktur wirken sich unterschiedlich auf die einzelnen Gütergruppen aus.</p>



<p>Boudewijn Siemons, CEO der Port of Rotterdam Authority, sieht deshalb weiteren Investitionsbedarf in die Verkehrsinfrastruktur. „Vor allem aus diesem Grund müssen wir weiterhin in zukunftssichere Straßen-, Wasser- und Schienennetze investieren.“</p>



<p>Für den größten europäischen Seehafen bleibt die Anbindung an das Hinterland damit eine zentrale Herausforderung. Während der Containerverkehr ins europäische Binnenland wächst, zeigen die Rückgänge beim Transhipment und in industrieabhängigen Gütersegmenten, dass ein leichtes Plus beim Gesamtumschlag nicht mit einer gleichmäßigen Erholung aller Geschäftsbereiche gleichzusetzen ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/hafen-rotterdam-steigert-gueterumschlag-auf-3232-mio-tonnen/">Hafen Rotterdam steigert Güterumschlag auf 323,2 Mio. Tonnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rotterdamer Hafen verzeichnet leichten Umschlagsrückgang</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rotterdamer-hafen-verzeichnet-leichten-umschlagsrueckgang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 13:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Containerumschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Rotterdamer Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Umschlag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15929</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den ersten neun Monaten 2025 sank der Gesamtumschlag im Rotterdamer Hafen um 2,6 %. Besonders Eisenerz und Mineralölprodukte gingen zurück – Container und LNG hingegen im Plus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rotterdamer-hafen-verzeichnet-leichten-umschlagsrueckgang/">Rotterdamer Hafen verzeichnet leichten Umschlagsrückgang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ebec748165a3cb2a278b47f42f802e5c">Der Rotterdamer Hafen verzeichnete in den ersten neun Monaten 2025 einen Gesamtumschlag von 320,2 Millionen Tonnen – ein Rückgang um 2,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (328,9 Mio. t). Hauptursache waren geringere Mengen bei Eisenerz und Mineralölprodukten, während Agribulk, Rohöl, LNG und Container zulegten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-38877cb205a5ad59ced5b55e1e73f2b1">Boudewijn Siemons, CEO der Port of Rotterdam Authority, erklärt: „Obwohl der Gesamtumschlag in den ersten neun Monaten dieses Jahres leicht rückläufig ist, bestätigen die Entwicklungen unter anderem beim Containerumschlag sowie beim Umschlag von erneuerbaren Kraftstoffen die Widerstandsfähigkeit und den strategischen Wert des Rotterdamer Hafens. Gleichzeitig steht die europäische Industrie nach wie vor unter enormem Druck, was die Notwendigkeit unterstreicht, weiterhin gemeinsam in Innovation, Nachhaltigkeit und logistische Effizienz zu investieren.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-26b0216373f80135769a3710d179b758"><strong>Trockengüter: Rückgang bei Eisenerz, Plus bei Agrarbulk</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ba7981a934d7c910694c06a7e6a14bf5">Das Segment trockenes Massengut ging um 5,6 % zurück. Besonders stark betroffen war der Umschlag von Eisenerz und Schrott, der um 12,7 % bzw. 2,9 Millionen Tonnen sank. Hauptgrund ist die schwache deutsche Stahlproduktion, die weiterhin unter wirtschaftlicher Unsicherheit und Handelshemmnissen leidet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e1e8c2576a99315daaee5038d9d95f85">Auch der Steinkohleumschlag fiel um 5,3 %, während die Agrarbulk-Mengen um deutliche 16,8 % zulegten – vor allem durch die Inbetriebnahme eines neuen Terminals für trockenes Massengut. Der Umschlag sonstiger trockener Güter sank um 7,2 %, was auf die schwache Industrienachfrage aus Deutschland zurückzuführen ist.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-32a79c126ac104f26a26e1075475e72f"><strong>Flüssiggüter: Weniger Öl, mehr LNG und erneuerbare Kraftstoffe</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8127a9e9b367c355e93279f7db5cb3eb">Der Umschlag von flüssigem Massengut lag bei 146,4 Millionen Tonnen, ein Minus von 3,4 %. Besonders stark ging das Segment der Mineralölprodukte um 17,2 % zurück – verursacht durch die sogenannte Backwardation, also die Erwartung sinkender Preise, die Lagerhaltung unattraktiv macht.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b3c86479038cfef7dd3ebb7210c648e1">Die chemische Industrie in Europa zeigt weiterhin keine Erholung. Entsprechend sank auch das Segment des sonstigen flüssigen Massenguts um 4,1 %. Positiv entwickelte sich dagegen der Umschlag erneuerbarer Kraftstoffe, insbesondere Ethanol und SAF (Sustainable Aviation Fuel).</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9b382fdc9971ad5498d983d93afb4a6c">Zuwächse gab es ebenfalls beim Rohöl- und LNG-Umschlag. Letzterer legte um 14,9 % zu, da Europa seine Gasspeicher weiter auffüllte.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a0784dd27d9bed3801e0b93c1d547ff"><strong>Containerumschlag stabil, Asien-Verkehr wächst</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fbd5b055bb089f278c754b2b13e2a981">Der Containerumschlag erreichte 10,7 Millionen TEU, ein Plus von 3 %. Nach Gewicht sank die Tonnage jedoch um 0,6 %, bedingt durch ein Ungleichgewicht zwischen Importen und Exporten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-abf242c151d056421ce3a3c8cb8349dd">Die Exporte aus Europa bleiben aufgrund schwacher Wettbewerbsfähigkeit unter Druck, insbesondere in der Automobil- und Chemieindustrie. Der Asien-Europa-Verkehr stieg dagegen um 8,8 %, die Transatlantikverkehre sogar um 14,6 %. Neue Fahrpläne mit zusätzlichen Abfahrten ab Rotterdam unterstützten das Wachstum.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-30d3765d3f129697ca963a196a182e2a"><strong>Stückgut stabil – Offshore-Projekte beflügeln Umschlag</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aadbf5e12ed503196ea74cf40cc21564">Der Gesamtumschlag im Stückgutsegment (RoRo und sonstiges Stückgut) stieg leicht um 0,2 % auf 24 Millionen Tonnen. Während sich der RoRo-Umschlag (-0,1 %) noch nicht vollständig erholt hat, zeigen sich erste Stabilisierungstendenzen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8cfda785438029ee79622e2727e80709">Das Segment sonstiges Stückgut legte um 1,1 % auf 4,6 Millionen Tonnen zu – insbesondere durch Lieferungen von Monopiles für Offshore-Windparks, Stahlrohren für das Porthos-Projekt sowie Stahlplatten für die Offshore-Industrie.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e62b873d6010654bf2821f89217ea4c">Der Rotterdamer Hafen bleibt auch 2025 ein zentraler Logistikknotenpunkt Europas. Trotz eines leichten Rückgangs beim Gesamtumschlag zeigen die Zuwächse bei Containern, LNG und erneuerbaren Kraftstoffen die Anpassungsfähigkeit des Hafens an den Wandel der Energie- und Industriemärkte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rotterdamer-hafen-verzeichnet-leichten-umschlagsrueckgang/">Rotterdamer Hafen verzeichnet leichten Umschlagsrückgang</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
