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	<title>Resilienz Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Resilienz Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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		<title>Spielzüge der Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 08:14:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[BVL Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsstandort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum Europas Stärke in der Logistik liegt, schildert Roman Stiftner, Präsident der BVL Österreich, in seinem Kommentar. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/spielzuege-der-zukunft/">Spielzüge der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a14e52592e92c51778518d667f985936">Logistik war lange die stille Kraft im Maschinenraum der Globalisierung – heute ist sie Europas strategische Königs-<br>disziplin. Auf dem geopolitischen Schachbrett von USA, China und EU entscheidet sich die Zukunft nicht allein durch Panzer oder Paragrafen, sondern durch Paletten, Plattformen und Präzision.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-00e1ad033a4a637b70bef0a171d92f52">Die Wurzeln der Logistik liegen tief in der Geschichte – in römischen Legionen, in Napoleons Feldzügen, in der preußischen Eisenbahn. Schon immer galt: Ohne Nachschub kein Sieg, weder militärisch noch wirtschaftlich. Doch während einst Marschverpflegung zählte, sind es heute Halbleiter, seltene Erden, grüne Energie und Datenströme. Logistik ist zum Blutkreislauf unserer Wirtschaft geworden – und zum Seismografen globaler Umbrüche. Logistik ist von der Verwaltungseinheit zur geopolitischen Währung aufgestiegen. Und Europa muss lernen, sie als solche zu spielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d2c4e7cffbc68a33a37a317e41a8dbfb">Unsichtbare Infrastruktur des Wohlstands</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-295def535187efb0707f8422ad09809b">In den letzten fünf Jahrzehnten hat sich die Logistik leise, aber tiefgreifend transformiert. Der Container standardisierte in den 1960er-Jahren den Welthandel, die Just-in-Time-Produktion (JIT) verwandelte Lieferketten in Präzisionsmaschinen. Die moderne Logistik beginnt jedoch nicht mit Algorithmen, sondern mit einem Pieps. Genauer gesagt: mit der neuen Fähigkeit in den 1980er-Jahren, einen Barcode an der Supermarktkasse zu scannen. Damit wurde sichtbar, was zuvor im Dunkel der Lagerhallen ruhte: Umsätze, Bestände und Nachschub. Seither wurde aus Bewegung Berechnung, aus Bauchgefühl Big Data. Aus Speditionsarbeit wurde Systemwissenschaft. Heute sorgen IoT, KI und digitale Zwillinge dafür, dass Warenströme intelligent mitdenken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3f2f57b787e3526f297ef0e4f241a522">Diese Entwicklung hat nicht nur Lieferzeiten verkürzt und Kosten gesenkt – sie hat Märkte geöffnet, Wohlstand verteilt und die Weltwirtschaft vernetzt. Dass trotz steigender Weltbevölkerung die extreme Armut global zurückgegangen ist, ist auch ein Verdienst effizienter Versorgung. Logistik bedeutet Teilhabe.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-996551cd91474966cc2c627c6015e233">Vom „stillen Diener“ zur Schlüsseldisziplin</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-810e7d1cfb5346dbec098e1e94a382ed">Napoleon bemerkte einst: „Der Amateur beschäftigt sich mit Taktik, der Profi mit dem Nachschub.“ Heute würde man ergänzen: Der Stratege mit der Lieferkette. Lange war die Logistik die stille Dienerin des Fortschritts. Doch nun, in Zeiten brüchiger Handelsabkommen, Zolldynamiken und einer Welthandelsorganisation, die eher an eine müde Schiedsrichtertruppe als an eine regelsetzende Instanz erinnert, wird klar: Wer die Lieferkette kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5ca6e07aa92263bf38f553f63199cd6a">Europa zwischen Dame und Bauer</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fe584316e1f0993d7111263b102d7767">Die USA haben das erkannt, setzen gezielt Zölle und Exportkontrollen als Druckmittel ein und stärken ihre maritime Infrastruktur. China baut mit der Neuen Seidenstraße an seiner logistischen Weltmacht. Und Europa? Europa verliert sich in Regulierungsfragen und Investitionsvorbehalten. Während Europa noch über CO₂-Grenzwerte debattiert, sichern sich andere längst die Kontrolle über globale Wertschöpfungsketten. Die Logistik gleicht heute einem riesigen, globalen Schachspiel, bei dem zwei Spieler dominieren: die USA und China. Europa steht am Rand wie ein Schiedsrichter, der auf Fairness achtet. Manchmal wird Europa sogar in die Rolle des Bauern gedrängt. Dabei kann auch ein Bauer zur Dame werden – wenn er mutig voranzieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-88bcdcbd2d228e028257a7b46a7499fc">Drei Züge für Europas Comeback</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b0a4fab56c988372e42d0c418796fc7a">Europa braucht keine neuen Manifeste – sondern mutige Züge auf dem Spielfeld der Realität. Als ersten Zug braucht es eine Investitionsoffensive in die kritische Infrastruktur. Wer Container um die Welt schicken will, braucht mehr als gute Absichten. Europa braucht moderne, multimodale Verkehrsachsen – nicht nur bessere Schienen, Straßen und Wasserwege, sondern smarte Hubs und ein digitales Nervensystem, das Datenströme so intelligent steuert wie Warenströme. Ebenso gehört das Energienetz modernisiert, damit Strom dorthin fließen kann, wo Wertschöpfung entsteht und die Versorgungssicherheit stets gewährleistet ist.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-245a2db3674dabc3f3b73abf064d2d62">Als zweiten Zug braucht es Resilienz durch Eigenständigkeit. Autonome Lieferketten sind kein Luxus – sie sind Versicherung gegen politische Kurzschlüsse. Europa muss strategische Rohstoffe sichern, Recycling und Kreislaufwirtschaft hochskalieren, eigene Produktionskapazitäten ausbauen und neue, faire Handelsallianzen schließen. Europa benötigt rasch wettbewerbsfähige Energiepreise – denn Industriepolitik ohne Energiewirtschaft ist wie Schach ohne Springer: Es fehlt das bewegliche Element.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8e2e348a954cc447cd8f537b9f6670be">Als dritten Zug braucht es echte Technologieoffenheit statt Tugendterror. Nachhaltigkeit muss mehr sein als moralisches Feigenblatt. Sie beginnt nicht mit Verboten, sondern mit Fortschritt. Europa sollte in künstliche Intelligenz (KI), emissionsfreie Antriebe, synthetische Kraftstoffe und automatisierte Prozesse investieren – nicht in Symbolpolitik. Und vor allem: in Menschen. Gesucht sind Datenarchitekten, Resilienzstrategen, Lieferketten- und KI-Ethiker. Die Talente dafür sind da – wir müssen sie nur ausbilden, halten und entfalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fca6035794713093e4a94c3fe37e37a7">Der nächste Zug gehört uns</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-386b475fcf589c6d6381c905b5e3cd71">Wie schon gesagt: Wer heute die Lieferkette kontrolliert, gestaltet morgen die Welt. Europa muss die Logistik als das erkennen, was sie längst ist: strategisches Asset, ökonomischer Verstärker und geopolitisches Werkzeug. Nicht mehr nur Mittel zum Zweck – sondern Zweck mit Mitteln. Wir stehen nicht vor einer Wand, sondern an einer Weggabelung. Und die gute Nachricht ist: Die Spielregeln sind bekannt. Die Figuren stehen bereit. Denn Logistik ist nicht nur die Kunst der Bewegung – sie ist Europas Stärke. Und sie ist bereit, zur Königsdisziplin am globalen Schachbrett zu werden. Haben wir den Mut dazu!</p>



<pre class="wp-block-preformatted has-black-color has-text-color"><br>Roman Stiftner ist Präsident der Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL) und Präsident des European Shippers’ Council (ESC).</pre>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/spielzuege-der-zukunft/">Spielzüge der Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>„Verlässlichkeit ist unsere Währung“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/verlaesslichkeit-ist-unsere-waehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2025 04:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Staberhofer]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[VNL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Logistik-Tag 2025 liefert Antworten auf die drängendsten Fragen der Branche. VNL-Obmann Franz Staberhofer über datengetriebene Lösungen, die Rolle von<br />
Menschen im Wandel und konkrete Perspektiven für Unternehmen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-db499c02f28560f90c4c7442c51dbb66"><strong>Das Motto des Österreichischen Logistik-Tags 2025 lautet „Verlässlichkeit“. Welche besonderen Erkenntnisse<br>erwarten Sie, um Unternehmen bei der Neuausrichtung ihrer Supply Chains zu unterstützen?</strong><br>Wir erwarten durch die Keynote und die Diskussion der Rahmenbedingungen wichtige Impulse, wie sich Stabilität und damit Verlässlichkeit über alle logistischen Bereiche hinweg stärken lassen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1a93a51f5cb7bacc402930da253bc2e1">Konkret liefern Vorträge, Diskussionen und der Austausch im Future-Lab praxisnahe Anregungen – unter anderem, wie im Retail durch konkrete Maßnahmen Verlässlichkeit geschaffen werden kann, wie sich durch datenbasierte Intralogistik die Wertschöpfung in Österreich nachhaltig absichern lässt oder wie Open Source Logistics und Digitalisierung dazu beitragen, Transporte transparenter und stabiler zu machen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-28260ed031ca8b9315bbe105913a7b39">Ein weiteres zentrales Thema ist die Stabilisierung der Rohstoffversorgung durch Circular Supply Chains. Dabei können KI und Machine Learning Supply-Chain-Prozesse wirkungsvoll unterstützen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2092bd402459bb3b09cee4ad78d63215"><strong>Ein Schwerpunkt im Future-Lab liegt auf der Rolle von KI und Machine Learning in der Supply Chain. Welche konkreten Anwendungsfälle sehen Sie hier – und wie groß ist das Potenzial für Effizienzgewinne in der Praxis?</strong><br>Ich sehe drei zentrale Anwendungsfelder. Erstens können triviale Aufgaben durch Automatisierung reduziert oder ganz ersetzt werden, was personelle Ressourcen für höherwertige Tätigkeiten freisetzt. </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a316d3867ee30f2be1167ccb4ec2dbb5">Zweitens liegt das Potenzial nicht nur in der Einsparung von Personal, sondern vielmehr in einer gezielten Verlagerung von Kompetenzanforderungen. Das bedeutet: Effizienz entsteht durch die Wirkung der Anwendungen, nicht allein durch Kostensenkung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-79334a1c93c0ce7809ee92e10bd95f21">Drittens eröffnet sich ein strategisches Chancenfeld, indem neue Geschäftsmodelle auf Basis datengestützter Supply-Chain-Modelle entwickelt werden können. Genau diese Perspektiven wollen wir beim Future-Lab in Linz vertiefen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-390dfc60705a364092efc1f0dbe23fdb"><strong>Nachhaltige Transportoptimierung ist ein weiteres zentrales Thema des Events. Können Sie ein Beispiel dafür nennen, wie Unternehmen durch innovative Ansätze Transportkosten senken und gleichzeitig nachhaltiger wirtschaften können?</strong><br>Ein wichtiger Hebel ist die Digitalisierung scheinbar einfacher Prozesse – zum Beispiel die konsequente Umstellung des CMR-Frachtbriefs auf digitale Formate. Dies muss allerdings als gemeinsame Anstrengung erfolgen, nicht nur oberflächlich. Der VNL leistet hier einen aktiven Beitrag.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dc22317546171eb26531c379bcb70576">Nachhaltigkeit entsteht zudem durch bessere Auslastung – weniger Leerfahrten bedeuten geringere Kosten und Emissionen. Auch soziale Nachhaltigkeit ist zentral: Wenn Fahrer häufiger zu Hause sein können, erfordert das angepasste Routenmodelle. Diese erhöhen zwar tendenziell die Kosten und den CO₂-Ausstoß, tragen aber zu langfristiger Stabilität bei. Ein nachhaltiger Ansatz umfasst auch faire Entlohnung – etwa durch eine Erhöhung der Löhne für Lkw-Fahrer.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3cde539e0768d6b184a181ed13b5a831"><strong>Beim Logistik-Tag geht es unter anderem um die Neugestaltung globaler Lieferketten im Zeichen geopolitischer Veränderungen. Welche Strategien halten Sie für entscheidend, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit in diesem unsicheren Umfeld zu stärken?</strong><br>Zentrale Voraussetzung ist, Transparenz in den Lieferketten aktiv zu nutzen. Instrumente wie der Supply Chain Pressure Index (von ASCII), der VNL-Lieferkettenmonitor oder speziell entwickelte SCRM-Tools für KMU leisten dabei wertvolle Dienste. Zudem müssen Unternehmen gezielt ihre Supply-Chain-Fähigkeiten weiterentwickeln – etwa durch Schulung und Wissensaufbau im Bereich Zollabwicklung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a98e58af1007c3f4fe31f6560d101053"><strong>Der VNL-Lieferkettenmonitor bietet eine KI-gestützte Risikoanalyse für Unternehmen. Wie haben die Unternehmen bislang darauf reagiert – und welche konkreten Vorteile konnten sie bereits daraus ziehen?</strong><br>Viele Unternehmen nutzen das Tool bereits aktiv und konnten erste Erfahrungen im Hinblick auf regulatorische Anforderungen sammeln. Besonders hilfreich ist der Lieferkettenmonitor für jene Unternehmen, die bereit sind, sich ernsthaft mit Transparenz in ihrer Lieferkette auseinanderzusetzen. Sie profitieren besonders von den Erkenntnissen und entwickeln sich damit gezielt weiter.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7375c851fb9b4a26c48c037cfb903dc1"><strong>Automatisierung und Digitalisierung werden oft als Lösung für Effizienzsteigerungen genannt. Welche Rolle spielt hierbei der Faktor Mensch – und wie wichtig ist es, die Belegschaft auf diese technologischen Veränderungen vorzubereiten?</strong><br>Ein wesentlicher Treiber ist der zunehmende Arbeitskräftemangel. Automatisierung hilft, bestimmte Tätigkeiten auch bei knappen personellen Ressourcen zuverlässig zu erfüllen. Gleichzeitig geht es um Kostensenkung: Durch die hohen Preissteigerungen in Österreich geraten einige Bereiche unter Druck, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit betrifft. Deshalb ist es entscheidend, die Belegschaft aktiv auf diese Veränderungen vorzubereiten und entsprechend zu qualifizieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d8194bc00213cfe18787f53319fe17bf"><strong>Die Verbindung von Forschung und Praxis ist Ihnen ein großes Anliegen. Welche Erkenntnisse aus der angewandten Logistikforschung fließen aktuell direkt in die Arbeit des VNL und die Unterstützung von Unternehmen ein?</strong><br>In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen einen eigenen Bereich für angewandte Forschungsprojekte aufgebaut. Zudem pflegen wir gezielte Partnerschaften mit internationalen Akteuren – insbesondere aus den USA und Asien. Diese Kooperationen fließen unter anderem in hochkarätige Veranstaltungen wie das International Supply Chain Community Meeting heuer im November ein, das hochspezialisierte SCM-Profis zusammenbringt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Innovative Zugänge und Insiderwissen </title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/innovative-zugaenge-und-insiderwissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 05:57:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BVL]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 40. Logistik Dialog wird erneut zur starken Bühne für internationale Expertise. Die Fachausstellung lädt zum Ausprobieren, das legendäre Abendprogramm schafft Raum fürs Netzwerken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/innovative-zugaenge-und-insiderwissen/">Innovative Zugänge und Insiderwissen </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aa88553c6f5e44f1dfc8afdf4132942c">Ein großer Wurf steht bevor – und Wolfgang Kubesch, Geschäftsführer der BVL Österreich, ist in diesem Jahr besonders rührig: „Circa 1.000 Teilnehmer werden erwartet, mehr als 50 herausragende Persönlichkeiten werden auf der Bühne aktiv sein. Wir haben gut 30 Prozent Frauenpower am Podium – und das muss man mit dem Durchschnitt auf dem Markt von mageren rund sechs Prozent vergleichen!“ Die BVL Österreich engagiere sich aktiv dafür, „alle Potenziale in der Gesellschaft offenherzig, gemeinnützig orientiert“ zu fördern, wie Kubesch betont. „Dieser Ansatz ist nicht neu, denn ich erinnere mich ausgesucht gerne an den Besuch der ersten Bundeskanzlerin Österreichs, Brigitte Bierlein – damals noch in ihrer Funktion als Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes“, so Kubesch weiter.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b71501932826649070adb698a01439f5">Die BVL verfolgt aus Tradition eine zukunftsgewandte Perspektive – nicht nur aus Neugier, sondern aus der Notwendigkeit heraus, dem Sektor frische Impulse zu geben. Kubesch beobachtet eine zunehmende Überfrachtung durch sperrige Strukturen und eine ausufernde Regulierung – eine „toxische Mischung“, wie er sagt.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf39aa8ef55bb384c3a16955f10b6b83">Mut zur Erneuerung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a289f28c369d007c3034f63cb3ac5ca">Das diesjährige Generalmotto „unlock to perform“ ist Programm: Die Großveranstaltung ist von Grund auf modern gedacht. Kubesch bringt den inhaltlichen Ansatz auf den Punkt: „Resultate erzielen, Deregulierung durchsetzen und Strukturen hinterfragen.“ Er erläutert: „Viele Strukturen stammen aus einer Zeit, die es so schon lange nicht mehr gibt. Aber wir verharren darin! So wird Stillstand zu Rückschritt, daraus wird schnell ein Rückstand, in dem man sich manche Dinge einfach nicht mehr leisten kann. Da spreche ich jetzt nicht nur vom öffentlichen Bereich. Dieses Problem geht mittlerweile selbst tief in die Wirtschaft hinein.“ Logistik hingegen versteht sich als „Enabler für Innovation“, bleibt dadurch agil und zeitgemäß. Dazu gehört selbstverständlich der Blick über den Tellerrand.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf249bcb4af8bd2fb202b82a1dae344b">Internationales Profil</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cf85f9726180c141e316b28812be07f7">Ein besonderes Glanzlicht setzt der internationale Fokus beim 40. Logistik Dialog: Gleich am ersten Tag findet ein Spezialseminar des European Shippers&#8217; Council (ESC) statt – mit Blick auf brandaktuelle Entwicklungen zu Zöllen und dem globalen Handel. ESC-Generalsekretär Godfried Smit reist eigens aus Brüssel an und wird das Expertenteam leiten. Die zunehmende Komplexität des Welthandels fordere sowohl Unternehmen als auch die Politik immer stärker heraus. Kubesch mahnt: „Es wird in Zukunft eine gewisse Stärke brauchen, die man mit fehlendem Innovationsgeist und zu großer Abhängigkeit nicht erreichen wird. Ich erwähne hier etwa das Thema Internet über Satellit – oder wieso haben wir in der EU keine Firma wie Amazon? Wir sind in Europa großartig, wenn es um das Schmieden von Plänen geht. Es mangelt dann allerdings bei der Umsetzung. Es ist schon grundsätzlich eine Schwierigkeit, dass wir Europäer uns schwach aufstellen. Da ist es zusätzlich unangenehm, wenn der Plan schon von Anfang an schlecht ist.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5e16c05e9c1703a3d45600dd12edcd43">26 Stunden Programm an zwei Tagen – da muss jedes Detail stimmen. Dass der Logistik Dialog seit 40 Jahren ein verlässlicher Fixpunkt der Branche ist, ist keine Selbstverständlichkeit. „Corona war ganz klar ein Einschnitt. In diesem Zusammenhang mussten wir vieles neu denken. Ich erinnere mich an die Keynote von Terry Virts, Commander der International Space Station, als Video. Der Kongress hat dann 2022 mit dem Flughafen Wien seine neue Heimstatt gefunden – mit Erweiterung der Fachausstellung in ein Außenareal“, so Kubesch.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-edda4ece2055c3a158c99208f6f6ab9c">Trends zum Anfassen</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-409a2a8b47f1bc15d114d3b623dca2fd">Auf über 2.000 m2 öffnet die Fachausstellung den Blick in die Zukunft. Hier erleben Besucher State-of-the-Art-Produkte hautnah, praxisnah und anwendungsbereit. Zu den Höhepunkten zählt das KI-Mobil betrieben von Fraunhofer Austria. Mit konkreten Use Cases soll die Einstiegshürde für KMU deutlich gesenkt werden. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel zu begegnen und gleichzeitig durch Technik Kosten zu senken – bei gleichzeitiger Optimierung von Prozessen. Ob optische Qualitätskontrolle oder vorausschauende Produktionsplanung: Immer mehr Aufgaben lassen sich an KI übergeben. Auch Rheinmetall MAN wird ausstellen – mit hochleistungsfähigen Fahrzeuglösungen für die Logistik.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60529fa3040aa6b75971fcbe49c697f1">Austausch auf Augenhöhe</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c31944c9a34ccba755e93df82de4711a">Der Logistik Dialog ist mehr als ein Kongress – er ist Treffpunkt, Plattform und Bühne für den offenen Austausch. „Speaker können out-of-the-box zu Wort kommen“, betont Kubesch. Und für alle, die den intensiven Tag entspannt ausklingen lassen möchten, bietet sich abends die legendäre Networknight an. „In den letzten Jahren wurde oft die Nacht zum Tag. Ohne Sperrstunde und open end – garantiert unter anderem durch eine Hommage an Udo Jürgens inklusive Bademantel – gibt es knackige Unterhaltung. Aber auch Musik anderer Größen wie Frank Sinatra oder des beliebten Adriano Celentano wird für beste Stimmung sorgen“, so Kubesch mit einem Augenzwinkern. „Open end – das meinen wir wörtlich. Genau nur so!“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e8d5ef32affa5be60ca348936c03cf79">Soziale Verantwortung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8739ebd807384235efcc858e971559c7">Auch der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz: „Wir haben am zweiten Kongresstag unsere Logistik-Auktion für die gute Sache“, kündigt Kubesch an. Der Erlös geht zu 100 Prozent an den gemeinnützigen Verein BONsurprise, der sich dafür einsetzt, die Lebensqualität krebskranker Kinder und ihrer Familien zu verbessern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-aef0ff23c174b3d7b6d59308f7b32066">„Wir freuen uns auf jede einzelne Person und setzen mit unserem bewährten Drei-Säulen-Modell – Impulsvorträge, Fachausstellung und Networking – auch diesmal eindeutige Benchmarks“, betont Kubesch.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-752c29d4925f69ba21daa03c07746dff">Der Logistik Dialog 2025 verspricht nicht nur Visionen, sondern lebendige Umsetzung – mit Herz, Verstand und internationalem Weitblick.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/innovative-zugaenge-und-insiderwissen/">Innovative Zugänge und Insiderwissen </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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