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	<title>Port of Rotterdam Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Port of Rotterdam Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>„Wir sehen Österreich als Mitgestalter der Zukunft“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/wir-sehen-oesterreich-als-mitgestalter-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 05:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Port of Rotterdam]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berte Simons, Chief Operating Officer des Hafens Rotterdam, über den Ausbau der Infrastruktur, die Bedeutung digitaler Vernetzung, die Zusammenarbeit mit Österreich und die Rolle des Hafens in Zeiten globaler Unsicherheit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-sehen-oesterreich-als-mitgestalter-der-zukunft/">„Wir sehen Österreich als Mitgestalter der Zukunft“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie bereiten Sie sich auf künftiges Wachstum im globalen Handel vor?</strong><br>Aktuell erweitern die Containerterminals APMT und RWG auf der Maasvlakte ihre Kapazitäten erheblich. Parallel entsteht das neue Rangierfeld Maasvlakte-Zuid, das in mehreren Phasen bis 2027 realisiert wird. Es umfasst sechs Gleise und Betriebsanlagen. Ein zweites Großprojekt ist die Verbreiterung des Yangtze-Kanals, über den immer größere Containerschiffe die Terminals von Maasvlakte 2 erreichen. Der Schifffahrtsweg wird auf ganzer Länge ausgebaut, um Begegnungsverkehr von Schiffen bis zu 18.000 TEU zu ermöglichen. Die Fertigstellung der ersten Phase ist für April 2026 geplant. Zudem entstehen neue Liegeplätze mit Landstromanschlüssen für Schlepper und Binnenschiffe – das stärkt unsere multimodale Hinterlandanbindung.<br>Gleichzeitig investieren wir stark in digitale Plattformen, die reibungslose logistische Abläufe ermöglichen und den gesamten Hafenbetrieb effizienter machen.</p>



<p><strong>Wie gehen Sie mit der steigenden Nachfrage nach Flächen um?</strong><br>Rotterdam ist das zentrale Tor für Güterströme nach ganz Europa – rund 30 Prozent der Ladung sind für andere EU-Länder bestimmt. Angesichts wachsender Umschlagsmengen setzen wir auf nachhaltige Verdichtung innerhalb des bestehenden Areals, statt immer neue Flächen zu erschließen.</p>



<p>Prognosen zufolge wird das Containeraufkommen im sogenannten Hamburg–Le-Havre-Range bis 2035 um 16 Millionen TEU steigen. Etwa die Hälfte davon kann Rotterdam mit seinen bestehenden und geplanten Terminalkapazitäten aufnehmen. Das unterstreicht die Bedeutung des Hafens als Garant stabiler Lieferketten für Länder wie Deutschland, Österreich und die Schweiz.</p>



<p><strong>Welche Rolle spielt Österreich für den Hafen Rotterdam?</strong><br>Österreich ist für uns ein strategisch wichtiger Markt. Als Binnenland profitiert es besonders von unserer breiten Palette an Tiefsee-, Bahn- und Binnenschiffsverbindungen. Über den Rhein-Alpen-Korridor werden jährlich rund 2 Millionen Tonnen Güter zwischen Rotterdam und Österreich transportiert. Dazu zählen Container, aber auch Massengüter aus Branchen wie Chemie, Maschinenbau, Automotive oder Konsumgüter.</p>



<p>Um diese Beziehungen zu vertiefen, setzt der Hafen Rotterdam auf den Ausbau effizienter multimodaler Verbindungen zu österreichischen Logistikzentren, die enge Zusammenarbeit mit Binnenhäfen und Logistikclustern in Österreich sowie auf einen kontinuierlichen Dialog mit Verladern, Spediteuren und Verbänden. Ergänzt wird dies durch die digitale Integration österreichischer Partner über Plattformen wie Portbase, die Echtzeittransparenz und eine Optimierung logistischer Prozesse ermöglicht.</p>



<p><strong>Wie entwickelt sich die Zusammenarbeit mit österreichischen Logistikunternehmen?</strong><br>Wir wollen unsere Partnerschaften weiter ausbauen und die logistischen Brücken zwischen beiden Ländern stärken. Ein eigenes Team in Rotterdam betreut den DACH-Markt täglich, wir sind regelmäßig in Österreich vor Ort und organisieren Events, um die niederländische und österreichische Logistik-Community zusammenzubringen.</p>



<p>In den vergangenen Jahren konnten wir gemeinsam mit Partnern mehrere neue Bahnverbindungen aufbauen. Wir sehen Österreich nicht nur als Markt, sondern als Mitgestalter einer nachhaltigen europäischen Logistikzukunft.</p>



<p><strong>Wie wirken sich geopolitische Turbulenzen auf den Hafen aus?</strong><br>Der Hafen Rotterdam ist ein Spiegel der Weltwirtschaft – jede politische oder wirtschaftliche Veränderung wirkt sich auf Energie, Industrie und Logistik aus. Die jüngsten Handelskonflikte, etwa durch neue US-Zölle, führen zu Unsicherheit und schwankenden Umschlagsmengen. Auch Investitionsentscheidungen werden zurückhaltender getroffen.</p>



<p>Die USA sind der viertgrößte Exportpartner der Niederlande. Viele Warenströme – von Chemikalien über Maschinen bis zu Zwischenprodukten – laufen über Rotterdam. Rund eine Million TEU werden jährlich im Transatlantikverkehr bewegt.<br>Zölle und Protektionismus schaden letztlich allen Beteiligten, denn stabile Handelsbeziehungen sind die Grundlage wirtschaftlicher Entwicklung.</p>



<p><strong>Wie stärkt Rotterdam seine Resilienz gegenüber globalen Unsicherheiten?</strong><br>Unser Ziel ist es, die Effizienz und Belastbarkeit des gesamten Containerökosystems zu erhöhen. Dazu braucht es Kooperation und einen systemischen Ansatz. Jede Störung in der Lieferkette wirkt sich unmittelbar aus – deshalb setzen wir auf intelligente Planung, Datenaustausch und eine ausgewogene Nutzung aller Verkehrsträger.</p>



<p>Digitale Plattformen wie Rail Connected (Schiene), Nextlogic (Binnenschifffahrt) und PortAlert (Lkw-Disposition) verbessern die Abstimmung der Prozesse. Statt immer nur neue Infrastruktur zu bauen, wollen wir bestehende Ressourcen optimal nutzen – und ein System schaffen, das auch in Krisen stabil bleibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/wir-sehen-oesterreich-als-mitgestalter-der-zukunft/">„Wir sehen Österreich als Mitgestalter der Zukunft“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neuer Rangierbahnhof Maasvlakte Zuid</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/neuer-rangierbahnhof-maasvlakte-zuid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnanbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Port of Rotterdam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15813</guid>

					<description><![CDATA[<p>Port of Rotterdam startet Bau des Rangierbahnhofs Maasvlakte Zuid für 740m lange Güterzüge. Mehr Kapazität für nachhaltigen Schienentransport.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/neuer-rangierbahnhof-maasvlakte-zuid/">Neuer Rangierbahnhof Maasvlakte Zuid</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9a2ee7df19e070bac60d3e46d63b41de"><strong>Startschuss für wichtiges Infrastrukturprojekt im Rotterdamer Hafen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6cf990bf30d0544efa8f1fbf9714a189">Die Port of Rotterdam Authority, ProRail und Swietelsky Rail Benelux haben bei einem feierlichen Treffen auf der Maasvlakte den offiziellen Baustart für den neuen Rangierbahnhof Maasvlakte Zuid (EMZ) gegeben. Anwesend waren auch Vertreter der Stadt Rotterdam, des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft sowie des Europäischen Parlaments.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c30f104b1d6cea837af7fa548f9e35aa">Nach einer Vorbereitungsphase durch Swietelsky beginnt nun der Bau des ersten Gleisbündels samt verschiedener Verbindungen zur bestehenden Eisenbahninfrastruktur. Das ambitionierte Projekt ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung des Schienengüterverkehrs zwischen dem Rotterdamer Hafen und dem europäischen Hinterland.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6bdf89d829f7666cb670329ae236ebd3"><strong>Erste Phase: Sechs Gleise für Langzüge</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e75bbdd7b2105593c08c9c03022692ec">Die erste Projektphase umfasst den Bau eines ersten Bündels von sechs Gleisen, die für 740 Meter lange Züge ausgelegt sind, sowie mehrere Anschlüsse an die bestehende Eisenbahninfrastruktur. Das zweite Gleisbündel soll Mitte 2027 in Betrieb gehen. Die weiteren drei Gleisbündel werden abhängig von den Prognosen für den Schienengüterverkehr nach 2027 schrittweise umgesetzt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3208fd99f73ae8c0c4aff638f41e34d6"><strong>Wachsender Containerumschlag erfordert neue Kapazitäten</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8762b9223843ea9a641f6312ac76a087">Der Bau des EMZ ist notwendig, um das Wachstum des Schienengüterverkehrs von der Maasvlakte in das europäische Hinterland zu ermöglichen. Prognosen zufolge wird der Containerumschlag im Rotterdamer Hafen in den kommenden Jahren weiter zunehmen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-62d3da3fff8e257e0ce420297d1f4a45">Um den stetig wachsenden Containerstrom weiterhin reibungslos zu transportieren, investieren die Port of Rotterdam Authority, ProRail und das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in eine nachhaltige und leistungsfähige Schieneninfrastruktur.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ab14423d060329a7627ec8e56cadeed6"><strong>Strategische Bedeutung für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a1deb2d2e924cd97f6338faedcbdf63a">Effiziente und gut erreichbare internationale Zugverbindungen mit kurzen Transitzeiten zwischen Häfen und Industrieclustern sind für Wirtschaft und Gesellschaft von entscheidender Bedeutung und verschaffen den Niederlanden einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Dank des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) und insbesondere der Schienengüterverkehrskorridore können heute mehr Güter schneller und mit minimalen Verzögerungen auf der Schiene transportiert werden – sicher, zuverlässig und nachhaltig.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-490689cb82063bf49dd0e1d93c26093c"><strong>Umfassendes Infrastrukturprogramm bis 2040</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b2184a7bb669139c2ef82b114ab5c22c">Bis 2040 ist eine Reihe von Infrastrukturprojekten geplant, die die Anbindung der Maasvlakte an das Schienennetz verbessern sollen. Die Port of Rotterdam Authority setzt diese Projekte gemeinsam mit ProRail und dem Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in mehreren Phasen um.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d7be61b13a56aae52aa6efd531f5be23">Die Gesamtentwicklung umfasst neben dem Bau des neuen Rangierbahnhofs mit bis zu vier Bündeln von jeweils sechs Gleisen auch die Elektrifizierung des Verteilerdreiecks und der Außenkontur, die Anpassung der C2-Kurve sowie die Einrichtung von zwei Durchgangsgleisen. Diese Maßnahmen sollen Kapazitätsengpässe auf der Hafenbahnstrecke beseitigen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-102d43234bd4b1e9014587942c888720"><strong>Schiene als Schlüssel zur nachhaltigen Hafenlogistik</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a141a5a86b16d04a640c0f7c2a57d751">Der Bau des EMZ ist Teil der Bemühungen der Port of Rotterdam Authority, den Schienengüterverkehr zu fördern. Neben seinen deutlich geringeren CO₂-, und Partikelemissionen gegenüber dem Straßenverkehr trägt der Schienengüterverkehr wesentlich dazu bei, die Erreichbarkeit des Hafens zu sichern – vorausgesetzt, alle Verkehrsträger werden optimal genutzt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9fb2bd19ce66bd83ef4a8475792ada97"><strong>Kooperativer Ansatz und digitale Lösungen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9107e96121b1287a07de5c3f10fb92cd">Die Herausforderung erfordert nicht nur Investitionen in neue Infrastrukturen, sondern auch eine intelligentere und effizientere Nutzung der bestehenden Kapazitäten. Dies erfordert einen kooperativen Ansatz, bei dem Marktteilnehmer und öffentliche Einrichtungen gemeinsam und kontinuierlich an Verbesserungen arbeiten. Digitale Lösungen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Auch zusätzliche Maßnahmen zur Entlastung des Straßennetzes und zur Förderung des Containertransports über die Binnenschifffahrt spielen dabei eine wichtige Rolle.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d867d19b56511f37630323a85b89377f"><strong>Modal Shift: Mehr Container von der Straße auf die Schiene</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dd3b5188a40170a0a219ea17408bebec">ProRail und die Port of Rotterdam Authority engagieren sich konsequent für eine solide Bahnanbindung des Hinterlands. So können mehr Container von der Straße auf die Schiene verlagert werden – das entlastet die Straßen und bietet bei Niedrigwasser eine verlässliche Alternative zur Binnenschifffahrt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/neuer-rangierbahnhof-maasvlakte-zuid/">Neuer Rangierbahnhof Maasvlakte Zuid</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erstes unbemanntes Schiff in Rotterdam erfolgreich getestet</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/erstes-unbemanntes-schiff-in-rotterdam-erfolgreich-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 13:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Autonome Schiffe]]></category>
		<category><![CDATA[Peilschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Port of Rotterdam]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstmals fährt in Rotterdam ein unbemanntes Peilschiff außerhalb einer Testzone. Ein Meilenstein für autonome Schifffahrt in Europa.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/erstes-unbemanntes-schiff-in-rotterdam-erfolgreich-getestet/">Erstes unbemanntes Schiff in Rotterdam erfolgreich getestet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c51141b2d252fcef30fe10b3edda80e0">Auf der Maasvlakte 2 im Rotterdamer Hafen fand vergangene Woche ein richtungsweisender Test für die Zukunft der Schifffahrt statt. Zum ersten Mal durfte in den Niederlanden ein unbemanntes Schiff außerhalb einer geschlossenen Testumgebung fahren. Das Peilschiff vom Typ V3000 des niederländischen Unternehmens Demcon Unmanned Systems absolvierte erfolgreich eine autonome Fahrt im Prinses Margriethaven, begleitet von einem bemannten Schiff der Port of Rotterdam Authority.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a80ef2442bac75669d285b04e08e45bd">Der Test markiert eine Premiere: Erst seit einer Gesetzesänderung im April 2025 kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausnahmegenehmigung von der Binnenschifffahrtspolizeiordnung (BPR) erteilt werden, die bislang eine Besatzung an Bord vorschreibt. Hafenmeister René de Vries erteilte erstmals eine solche Ausnahme.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5325993c4a8d0c394696c0156cfaf563">„Bei der Erneuerung unserer Flotte orientieren wir uns an allen erdenklichen Optionen, die uns noch besser dabei helfen können, unsere Aufgaben im Rotterdamer Hafen zu erfüllen. Unbemannte Schiffe könnten eine Ergänzung zu unseren derzeitigen Peilschiffen darstellen“, erklärt de Vries. „Es ist schön, dass wir ab sofort mit einer Ausnahmegenehmigung von der BPR solchen Initiativen Raum geben können.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-380a04ceb4cdb0e49d5f4fdcad5ee88a"><strong>Effizientere Vermessung durch autonome Systeme</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-888ccda94bb2d45aeaa46600949154d7">Ein Peilschiff dient der Tiefenmessung von Häfen, Kanälen und Schleusen. Durch den Einsatz unbemannter Systeme will die Port of Rotterdam Authority künftig noch effizienter arbeiten, insbesondere bei großflächigen Messgebieten wie der Maasvlakte 2.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-36b8756fce5c00234061c9e21eb6fa55">„Die Integration unbemannter Vermessungsschiffe in unseren hydrographischen Prozess kann Vorteile in großen Hafenbereichen bieten – die aufgrund ihrer Größe viel Zeit für die Vermessung erfordern“, erläutert Willem Snoek, Asset Manager bei der Port of Rotterdam Authority. „Wir haben untersucht, welche Auswirkungen dies auf die Besatzung konventioneller Vermessungsschiffe hätte und wie wir unbemannte Vermessungsschiffe künftig einsetzen könnten.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c087776990c29a22590dec9a0dc17f56">Der Test ist Teil der umfassenden Flottenerneuerung der Port of Rotterdam Authority. In den kommenden zwölf Jahren soll die gesamte Flotte modernisiert und nachhaltiger gestaltet werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8c0f6a9ecea5ed4d767fc3d40c0e8f7f"><strong>Kompakt, präzise und nachhaltig</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b1035d71ad7d95c348215a83c77dacee">Die V3000 ist ein rund drei Meter langes Peilschiff, das dank fortschrittlicher Automatisierung und Sicherheitssysteme autonom navigieren kann. Durch seine kompakte Bauweise eignet es sich auch für schwer zugängliche Bereiche. Mit hochentwickelten Sensoren führt es präzise Tiefenmessungen durch und minimiert dabei Schall- und Vibrationsstörungen – ein wichtiger Vorteil für empfindliche Messsysteme.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-720f4723302afc58848b37b179ad2105">„Dieser Test ist ein wichtiger Meilenstein für den weiteren Einsatz unbemannter maritimer Einheiten“, betont Fedor Ester, Geschäftsführer von Demcon Unmanned Systems. „Wir sind stolz darauf, dass unser Peilschiff V3000 als erstes unbemanntes Schiff regulär in dieser herausfordernden Hafenumgebung eingesetzt werden konnte. Dies unterstreicht das Vertrauen der Branche in sichere, effiziente und nachhaltige Lösungen für eine zukunftsorientierte Hafenverwaltung.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/erstes-unbemanntes-schiff-in-rotterdam-erfolgreich-getestet/">Erstes unbemanntes Schiff in Rotterdam erfolgreich getestet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rotterdam testet vollelektrisches Tragflügelboot</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rotterdam-testet-vollelektrisches-tragfluegelboot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 12:05:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Port of Rotterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Tragflügelboot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14601</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pilotprojekt für emissionsfreie Schiffsflotte im Hafen von Rotterdam gestartet: Mit dem EF-12 Workboat von Artemis Technologies testet die Hafenbehörde ein vollelektrisches Tragflügelboot im Echtbetrieb.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rotterdam-testet-vollelektrisches-tragfluegelboot/">Rotterdam testet vollelektrisches Tragflügelboot</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4e756f157bf5007da3056c6af646d2f2">Im Rotterdamer Hafen ist ein innovativer Schritt Richtung nachhaltiger Schifffahrt zu beobachten: Die Port of Rotterdam Authority hat ein vollelektrisches Tragflügel-Patrouillenboot in Betrieb genommen. Das futuristisch anmutende Schiff trägt den Namen RPA ZERO – ein Verweis auf seine Nullemissionen – und stammt vom nordirischen Hersteller Artemis Technologies. Ziel des auf November 2025 angesetzten Pilotprojekts ist es, das Potenzial elektrischer Tragflügelboote für den Hafenbetrieb zu evaluieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c617684b7e537562be9d922781140659"><strong>Elektrischer Hydrofoil im Echtbetrieb</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-69ccbaa49c20760ff9fefa0ead0ac421">Das EF-12 Workboat hebt sich bei höheren Geschwindigkeiten mithilfe von Tragflügeln aus dem Wasser, reduziert dadurch den Widerstand und erhöht die Energieeffizienz. „Denken Sie dabei an den minimalen Wellengang und die außergewöhnliche Stabilität, selbst bei unruhigem Gewässer“, erklärt Herman Verweij, Leiter der Abteilung Schiffs- und Umweltsicherheit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3b2ddad73a36922eb64a6bf17f15437e">Er ergänzt: „Wir wollen der intelligenteste Hafen sein und zunehmend moderne Hilfsmittel bei unseren Kontroll- und Überwachungsaufgaben einsetzen. Wir wollen auch der nachhaltigste Hafen sein, aber bei Zwischenfällen müssen wir schnell auf dem Wasser reagieren können.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-778ee10327d636a5904c4a6cac3a3327"><strong>Nachhaltige Flottenerneuerung bis 2036</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2064fb7725c0e09ca03c10c3d96c8c8f">Die Port of Rotterdam Authority plant, ihre Flotte bis 2036 grundlegend zu erneuern. Die bestehende Flotte erreicht schrittweise das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Mit dem Pilotprojekt will die Behörde herausfinden, inwieweit Tragflügelboote für die 24/7-Aufgaben der Abteilung Hafenmeister geeignet sind – insbesondere im Hinblick auf Reaktionsschnelligkeit, Zuverlässigkeit und Energieverbrauch.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-44a4570f59b6118ed7d46a09c302b5fc"><strong>Artemis Technologies als Technologiepartner</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e8eacc872b6f07453661dcb779eed18">Für den Testbetrieb hat die Hafenbehörde das EF-12 Workboat von Artemis Technologies angemietet. Deren CEO, Dr. Iain Percy OBE, sieht in der Zusammenarbeit eine große Chance: „Die Zusammenarbeit mit der Port of Rotterdam Authority ist eine Gelegenheit zu zeigen, wie unser Arbeitsboot Artemis EF-12 dazu beitragen kann, den nautischen Betrieb nachhaltiger zu gestalten. Wir freuen uns darauf, den Rotterdamer Hafen bei seinen Bemühungen zur Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rotterdam-testet-vollelektrisches-tragfluegelboot/">Rotterdam testet vollelektrisches Tragflügelboot</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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