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	<title>Lebensmittellogistik Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<title>Lebensmittellogistik Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>Dachser erweitert Logistikzentrum Freiburg</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/dachser-erweitert-logistikzentrum-freiburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 09:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittellogistik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuer Standort für Lebensmittellogistik im Gewerbepark Breisgau. Neue Kühlhalle, mehr Umschlagfläche und E-Mobilität stärken den Standort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/dachser-erweitert-logistikzentrum-freiburg/">Dachser erweitert Logistikzentrum Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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<p></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-906932b7060d58f65b40a976e9e7dae8">Dachser wächst weiter im Südwesten Deutschlands und schafft im Gewerbepark Breisgau bei Freiburg einen neuen Standort für die Lebensmittellogistik. Der Logistikdienstleister erweitert sein bestehendes Zentrum für Industrie- und Konsumgüter um eine moderne Kühlhalle. Der Bau startete im August 2025, die Inbetriebnahme ist für Juni 2026 geplant.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bf3b3aa292c00f64b094a129602e420b">Am 5. Dezember wurde Richtfest gefeiert. Michael Gaudlitz, General Manager des Dachser Logistikzentrums Freiburg, betonte die strategische Bedeutung der Investition von insgesamt 12 Millionen Euro:<br>„Wir starten mit Dachser Food Logistics am Standort Freiburg und schaffen gleichzeitig mehr Platz für den Transport und die Lagerung von Industriegütern. Damit stärken wir unsere Marktposition und setzen in der Region Maßstäbe für Effizienz, Nachhaltigkeit und Vernetzung in Europa.“<br>Derzeit beschäftigt das Logistikzentrum 190 Mitarbeitende, darunter 30 Auszubildende. Mit der Erweiterung entstehen rund 40 neue Arbeitsplätze.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60341b2881523c01d6ccf1c42b0f161e"><strong>Mehr Fläche für Umschlag, Lagerung und Lkw-Kapazität</strong></h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2ea38ce2076133b5f07bf1555cacfa70">Die Erweiterung entsteht direkt neben dem bestehenden Umschlaglager und wird baulich angebunden. Herzstück des Neubaus ist eine 3.200 Quadratmeter große Kühlhalle, in der künftig Lebensmittel bei 2 bis 7 Grad Celsius umgeschlagen werden. An 32 Toren können Lkw be- und entladen werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a379fbf9946cf36da31462a3263fda58">Auch für Industriegüter entsteht zusätzlicher Raum: Dieser Bereich umfasst<strong> </strong>2.700 Quadratmeter<strong> </strong>und acht weitere Lkw-Tore. Teile der Fläche können flexibel als Warehouse für Kundenware genutzt werden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7c1030d845154cb950c8dd85aabdb350">Ein weiteres Highlight ist die geplante Photovoltaikanlage mit rund 500 kWp Leistung. Zusammen mit der bestehenden PV-Anlage wird der Standort künftig knapp 1 MWp Strom selbst erzeugen. Zudem richtet Dachser 20 neue Ladepunkte für E-Lkw ein, womit insgesamt 32 Ladepunkte verfügbar sein werden. Ergänzt wird das Infrastrukturpaket durch einen neuen Lkw-Parkplatz mit 125 Stellplätzen inklusive Sanitäranlagen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-009a3632578f6ef1a24c67f1705ebd62"><strong>Lebensmittellogistik wird neue Kernkompetenz am Standort</strong></h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-adebdcaea638d2cc4d513465b8668616">Mit dem Neubau erweitert das Logistikzentrum sein Angebot um die Business Line Dachser Food Logistics. Das Unternehmen transportiert europaweit Fleisch- und Wurstwaren, Molkereiprodukte, Back- und Süßwaren, Weine, Spirituosen, Convenience-Produkte sowie Feinkost und Nährmittel.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c42f0fc8cf5ab7b9902e36d0361f3852">Stefan Behrendt, Managing Director Food Logistics, sieht großes Potenzial im grenzüberschreitenden Einzugsgebiet:<br>„Wir sehen im grenzüberschreitenden Einzugsgebiet des Logistikzentrums Freiburg großen Bedarf an unseren Dienstleistungen im Lebensmittelbereich und ein beträchtliches Entwicklungspotenzial. Die Region glänzt mit einer Vielzahl von Produzenten hochwertiger Nahrungsmittel, Weinen und Spirituosen, und auch der Handel ist stark aufgestellt. Hier wollen wir uns als zuverlässiger und qualitätsbewusster Partner für alle Bedarfe im Bereich der Lebensmittellogistik positionieren.“</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-beb1f147449c6533debf5cd25bd86230"><strong>Freiburg als innovativer E-Mobility-Standort im Dachser Netzwerk</strong></h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c8b1ab7a29dfea315bc0f445a85891be">Dachser ist seit 1984 in Freiburg aktiv und hat den Standort seit dem Umzug in den Gewerbepark Breisgau im Jahr 2019 stetig modernisiert. Als einer der drei „E-Mobility-Standorte“ im Dachser Netzwerk – neben Hamburg und Malsch – spielt Freiburg eine wichtige Rolle in der Erprobung von Null-Emissionstechnologien.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1981d6d90dd73c0a8102dd21072ad195">Seit Ende 2024 wird die Stadt Freiburg vollständig mit E-Lkw und Lastenrädern beliefert. Insgesamt kommen derzeit elf E-Lkw sowie ein elektrisches Hof­fahrzeug zum Einsatz. Um diese Flotte zu betreiben, investierte Dachser unter anderem in PV-Anlagen, Ladeinfrastruktur, eine neue Trafostation und Batteriespeicher.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/dachser-erweitert-logistikzentrum-freiburg/">Dachser erweitert Logistikzentrum Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>REWE Group: 600 Millionen Euro für ein Hightech-Logistikzentrum</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rewe-group-600-millionen-euro-fuer-ein-hightech-logistikzentrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2025 04:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frischelogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittellogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[REWE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14901</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab 2026 baut die REWE Group in Wiener Neudorf ein 150.000 Quadratmeter großes, hochautomatisiertes Lager für die nationale Lebensmittelversorgung</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rewe-group-600-millionen-euro-fuer-ein-hightech-logistikzentrum/">REWE Group: 600 Millionen Euro für ein Hightech-Logistikzentrum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b4c97160d1bbc04c5a40ed66e074e05e">Die REWE Group investiert bis 2030 rund 600 Millionen Euro in die Transformation ihres Standorts in Wiener Neudorf – und damit in das bisher größte Logistikprojekt der Unternehmensgeschichte in Österreich. Mit dem Großprojekt entsteht auf bereits bebauter Fläche ein hochmodernes, nachhaltiges und vollständig digitalisiertes Logistikzentrum, das künftig bis zu 2.500 Märkte im ganzen Land beliefern wird.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f8fe9b665e1ca340ca8e5689cf5af0af">„Mit diesem Logistikzentrum setzen wir ein klares Zeichen für den Wirtschaftsstandort Österreich und investieren in die Zukunft der Lebensmittelversorgung. Wir schaffen in Wiener Neudorf eine der modernsten Handelslogistikplattformen Europas, die ein nachhaltiges und resilientes Rückgrat für unsere Versorgungskette sein wird“, betont Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International AG.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cc3c7d3ff55c730da37ce787262c6776">Smart Logistics für 100.000 Artikel – mit regionalem Fokus</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9b099adedc45328bdf9cf9013fa33cca">Von BILLA über BIPA bis ADEG: Das neue Distributionszentrum wird das Rückgrat für einen Großteil der REWE-Warenströme bilden. Es wird mehrere zehntausend Produkte aus dem Trockensortiment zentral lagern und ausliefern – in einem einzigen, neu gebauten Hochleistungsgebäude. Damit werden bestehende, dezentrale Strukturen zusammengeführt und die Effizienz im Warenumschlag massiv erhöht.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7e999117efa8289c79a766213f8440e8">Zum Einsatz kommen dabei vollautomatische Hochregallager mit rund 87.000 Palettenplätzen, modernste Kommissionier-Robotik sowie teil- und vollautomatisierte Systeme. Die prognostizierte Auslieferkapazität liegt bei 116 Millionen Bestelleinheiten pro Jahr.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4a1455bd4ed919a3a61cb7648ff0b6cb">„Wir bündeln unsere Warenströme, reduzieren Transportaufkommen, erhöhen die Versorgungssicherheit und schaffen neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiter:innen in Logistik, Technik und IT“, so Haraszti weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2c1e6019dbfccca69ede252c13ca9644">Nachhaltigkeit als strategisches Ziel</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8c047703e2b3ed87757e8ef0a752d8c8">Das Leuchtturmprojekt erfüllt zentrale Vorgaben der REWE Logistikstrategie 2030, darunter die Reduktion von CO₂-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette. Möglich wird das durch einen hohen Automatisierungsgrad, eine smarte Steuerung der Warenströme sowie hybride Transportlösungen, die auch eine engere Kooperation mit regionalen Partner:innen erlauben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3488cfd16e98b5ccdab59a34318c9777">Ein eigenes Wertstoffsortierzentrum wird für geschlossene Kreisläufe sorgen. Zudem deckt eine Photovoltaikanlage mit 12.500 m² bereits in der ersten Ausbaustufe rund 20 Prozent des Strombedarfs des Standorts ab.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e71037f00add3228d2f03da4fb70858">„Wir bauen hier die Infrastruktur von morgen – eingebettet in unser gesamtes Netzwerk in Österreich. Die zentralen Ziele der Logistikstrategie 2030 der REWE Group sind die Stärkung der Versorgungssicherheit und die CO₂-Reduktion entlang der gesamten Lieferkette“, erklärt Christian Hörner, Geschäftsführer Lager &amp; Transport bei REWE International AG.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6d759efc246eb2d495820cde6f8cb453">Hightech mit WITRON – und ein starkes Bekenntnis zu Österreich</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ae19ac1ccb6dc5113ae1b1c9266722fb">Für die technische Umsetzung der intralogistischen Prozesse arbeitet REWE mit dem langjährigen Automatisierungspartner WITRON zusammen. Gemeinsam wurden die neuen Lagerprozesse maßgeschneidert entwickelt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a246c5aee05c8e986e32dd04e2666641">Isabella Handler, Gesamtprojektleiterin, sagt: „Unser Anspruch war von Beginn an, eine zukunftsweisende Logistikplattform zu schaffen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit miteinander verbindet. Durch die Bündelung der Logistik in Wiener Neudorf setzen wir gleichzeitig höchste Standards in der Digitalisierung und Automatisierung der Handelslogistik.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e19355546418e9e7affd7b4e5ccb3adb">Die Bedeutung des Projekts wurde auch politisch hervorgehoben. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner lobte die Investition: „Die REWE Group macht mit der Investition in ein hochmodernes, digitalisiertes Logistikzentrum mit einem hohen Anspruch an Nachhaltigkeit vor, wie mutiges Unternehmertum und Innovation die regionale Wertschöpfung und den Arbeitsmarkt stärken.“</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b7163d2b81c8e941bcd263c89404b8b9">Zukunft mit Verantwortung</h2>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-133581ca5aa2701d19396b398d63b85d">Die Fertigstellung ist bis 2030 geplant. Bis dahin entsteht auf 150.000 Quadratmetern nicht nur eine der leistungsfähigsten Handelslogistikplattformen Europas – sondern auch ein Bekenntnis zur langfristigen Versorgungssicherheit in Österreich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3ff960b86b5140c0c4a0a992d42a362d">„Wir sehen es als unsere Verantwortung, nicht nur an heute, sondern an die nächsten Jahrzehnte zu denken“, fasst Marcel Haraszti zusammen. „Dieses Zentrum wird die Art und Weise, wie wir Versorgung denken, verändern – nachhaltiger, digitaler und resilienter.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rewe-group-600-millionen-euro-fuer-ein-hightech-logistikzentrum/">REWE Group: 600 Millionen Euro für ein Hightech-Logistikzentrum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Die gestiegenen Energiepreise treffen uns doppelt“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/die-gestiegenen-energiepreise-treffen-uns-doppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frischelogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittellogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefkühltransporte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=14082</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie der Kärntner Local Champion Jaritz Transport die Herausforderungen der<br />
temperaturgeführten Logistik meistert, steigende Energiekosten abfedert und gleichzeitig auf nachhaltige Technologien setzt, erklärt Geschäftsführer Roman Jaritz im Interview.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-gestiegenen-energiepreise-treffen-uns-doppelt/">„Die gestiegenen Energiepreise treffen uns doppelt“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8c037a1b75e4f98883fbf208af85e280"><strong>Jaritz ist stark in der Planung und Durchführung von Tiefkühl-, Frische- und Trockentransporten. Wie stellen Sie sicher, dass die Kühlkette bei Tiefkühl- und Frischtransporten unter allen Bedingungen eingehalten wird?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-35ca07924e178e41f44655a4a13f3f84">Die Einhaltung der Kühlkette – vom Vorholen und Einlagern der Waren in unsere Tiefkühllager bis hin zur Übergabe an den Endkunden – ist einer der wichtigsten Aspekte bei temperaturgeführten Transporten. Besonders in den immer heißer werdenden Sommermonaten müssen viele Faktoren perfekt aufeinander abgestimmt sein, damit die Kühlkette nicht unterbrochen wird.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-78364f6876594e8ae4f4776ff123d644">Das beginnt mit der regelmäßigen Wartung der Kühlaggregate an unseren Fahrzeugen und setzt sich mit der ganzheitlichen Schulung unserer Mitarbeiter fort. Unsere Fahrer lernen, wie sie mit der Ware richtig umzugehen haben und das Kühlaggregat korrekt bedienen. Besonders wichtig ist, dass die Be- und Entladung zügig erfolgt, um die Temperatur im Fahrzeug konstant zu halten.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0c91f7c2b0f00081ce04ff2e65d9d544">Hinzu kommen viele Details, die wir über die Jahre gelernt haben. Ein Beispiel: Im Sommer kann es problematisch sein, Leergut vom Vortag mitzunehmen. Wenn dieses in der Sonne steht und sich aufheizt, darf es keinesfalls zusammen mit gekühlten Waren verladen werden, da dies die Kühlkette beeinträchtigen würde.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e579c4f398e4b53e169eb7254362a955">Dank dieser Maßnahmen transportieren wir täglich bis zu 70 Tonnen Lebensmittel in Kärnten und bis nach Osttirol – zuverlässig und unter Einhaltung aller Temperaturvorgaben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dce81e3556e4dbcd090c366a340f90f4"><strong>Wie gehen Sie mit den steigenden Energiepreisen um?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5e9d89b42c431acbbc51fedefff6f42b">Die gestiegenen Energiepreise treffen uns als Lebensmittellogistiker gleich doppelt – an der Zapfsäule und an der Steckdose. Neben den schwankenden Dieselpreisen sind die Stromkosten ein großer Kostenfaktor, da wir zwei Tiefkühllager mit jeweils bis zu 250 Europaletten Kapazität betreiben. Zusätzlich werden die geladenen Kühlfahrzeuge vor Ort elektrisch gekühlt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bc33613134dd8ebd76ad56068ed3a837">Um die Energiekosten zu senken, haben wir eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von bis zu 100 kWh installiert, die wir in Zukunft weiter ausbauen möchten. Gerade im Sommer, wenn wir den höchsten Energiebedarf für die Kühlung haben, können wir damit rund 30 Prozent unseres Strombedarfs selbst decken.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4d6c6f9702c94e613fe7bfa509ed766a"><strong>Spielt die Nachhaltigkeit abseits der Photovoltaik eine Rolle in Ihrem Unternehmen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6de8bbb11a9a85e939d74e3df168cf95">Nachhaltigkeit und technologische Innovationen sind wichtige Bestandteile unserer Unternehmensstrategie. Neben der erwähnten PV-Anlage beschäftigen wir uns auch mit alternativen Antrieben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3343073ba9e2a1b938d8e08cac5498ad">Uns ist bewusst, dass es noch etwas dauern wird, bis die ersten vollelektrischen Tiefkühl-Lkw auf den Straßen fahren. Das liegt vor allem daran, dass Kühlfahrzeuge zusätzliche Stromreserven für das Kühlaggregat und die Hebebühne benötigen, was die Reichweite massiv einschränkt. Dennoch prüfen wir bereits Alternativen zum klassischen Dieselkraftstoff, wie etwa HVO-Kraftstoff.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3973ac5c393af525696b49aa33c28148"><strong>Haben Sie Pläne, Ihre Lagerkapazitäten auszubauen?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5769c513c139a1a5f819c0fe4fa8e16d">Wir haben früh erkannt, dass der Bedarf an gekühlten Lagerflächen in Kärnten hoch ist. Deshalb haben wir unsere Lagerkapazitäten gezielt erweitert. Ein neues Frischelager für den Temperaturbereich um +5 Grad ist bereits fertiggestellt. Sobald das Kühlaggregat installiert ist, werden uns rund 200 zusätzliche Lagerplätze für Frischwaren zur Verfügung stehen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9a1ad995240667c84b32294e0cf73b0a">Darüber hinaus wird der Umschlagplatz auf unserer Verladerampe durch einen Paneelbau in eine Zwischenkühlzone umgewandelt. Das verbessert die Einhaltung der Kühlkette erheblich, da die Waren während des Cross-Dockings besser vor Außentemperaturen geschützt sind.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2cc6c05d4e19b712203bfd1aa1379046"><strong>Welche Trends und Herausforderungen sehen Sie in der Zukunft der Logistikbranche, insbesondere im Bereich temperaturgeführter Transporte?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8fbf237c4b480cab54d14526e9235e94">Eine der größten Herausforderungen bleibt die Zuverlässigkeit der Lieferkette. Kunden bestellen Lebensmittel bedarfsgerecht, und ein Lieferausfall ist schlicht nicht akzeptabel.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-22e70592ec74f08301928d5c1bf83535">Fällt ein Fahrer aus, muss sofort ein Ersatz einspringen können. Dasselbe gilt für den Fuhrpark: Sollte ein Fahrzeug technische Probleme haben, muss es entweder schnell repariert werden oder ein Ersatzfahrzeug bereitstehen. Daher haben wir für unsere rund 40 Mitarbeiter knapp 50 Fahrzeuge im Einsatz, um Ausfälle zu kompensieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f9bac5955ab290a203548d498ae49a91"><strong>Wie schaffen Sie es, Mitarbeiter an Ihr Unternehmen zu binden und ein familiäres</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-144bb7d0fdd7e7516437203bbbb16c56"><strong>Betriebsklima zu fördern?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5ffad42b87959b314d5842bbb5c6dd7c">Wir pflegen eine offene „Du“-Kultur im Unternehmen und leben eine offene Fehlerakzeptanz. Wenn etwas vereinbart wird, hat das „Hand und Fuß“ – und genau das wird im Team geschätzt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e5bc510a4a00830a399222bd818605cd">Wir unterstützen uns gegenseitig. Ich selbst helfe im Tiefkühl- und Trockenlager mit und übernehme auch mal die Inventur. Selbst im Winter schippe ich den Schnee vor dem Bürogebäude.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0529316f7cca045e10257f48df804111">Wir organisieren jedes Quartal ein Firmenevent, etwa eine Wanderung oder einen Kegelabend. Hinzu kommen ein Sommerfest und eine Weihnachtsfeier, zu der die Familien unserer Mitarbeiter ebenfalls eingeladen sind.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9659eabd01f40fabde212dd1f6ed74e7">Wir sind stolz darauf, dass viele Mitarbeiter seit Jahrzehnten bei uns arbeiten. Unser Mechaniker Bernhard zum Beispiel ist direkt nach seinem Präsenzdienst zu uns gekommen – und gehört seit über 20 Jahren fest zum Team.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f714efc71f2a1bc0833f129a7a8b87bb"><strong>Welche Visionen haben Sie für die Weiterentwicklung von Jaritz Transport?</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-30ca298e5ce96aa0b0dad7a051c74ee8">Wir wollen unsere Stärken weiter ausbauen – insbesondere die ganzheitliche Abwicklung aller Prozesse in der Lebensmittellogistik. Das reicht von der Vorholung der Ware über die temperaturgerechte Lagerung und Kommissionierung bis hin zur Auslieferung an den Endkunden.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da437dc62084cb30726d124ec8872e1d">Unser Netzwerk in Kärnten, der Südsteiermark und Osttirol ist stark und zuverlässig. Das ermöglicht es uns, auch neue Kundenanfragen schnell und flexibel zu bedienen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f2d4ad887e6fb458f41de9d82a91e4e8">In Kombination mit Handschlagqualität und einem familiären Arbeitsumfeld ist es unsere Vision, der führende Ansprechpartner für Lebensmittellogistik im Süden Österreichs zu werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/die-gestiegenen-energiepreise-treffen-uns-doppelt/">„Die gestiegenen Energiepreise treffen uns doppelt“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehrheitsbeteiligung an CNMP LH erworben</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/mehrheitsbeteiligung-an-cnmp-lh-erworben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 05:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Containerschifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Anteilserwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantique Container Terminal]]></category>
		<category><![CDATA[CNMP LH]]></category>
		<category><![CDATA[Containerumschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hanseatic Global Terminals]]></category>
		<category><![CDATA[Hapag-Lloyd]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterlandanbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlcontainergeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Le Havre]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittellogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrheitsbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Seeverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Terminalbetreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Terminalportfolio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hanseatic Global Terminals (HGT) hat die Transaktion von 60 Prozent der Anteile an CNMP LH von der Seafrigo Group erfolgreich abgeschlossen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/mehrheitsbeteiligung-an-cnmp-lh-erworben/">Mehrheitsbeteiligung an CNMP LH erworben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d186ca3cfbc98067b92473902d6f592e">Als unabhängiges Unternehmen betreibt CNMP LH für seine weltweiten Kunden den Atlantique Container Terminal im französischen Le Havre. Die restlichen 40 Prozent der Anteile an CNMP LH verbleiben im Eigentum der Seafrigo Group, die sich auf temperaturgeführte Lebensmittellogistik spezialisiert hat. Über die finanziellen Einzelheiten der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d9158222c819128f7beed8a94ba33b7b">Wichtigster Seehafen für Frankreich-Verkehre</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-03662476e8cb332b788347a2347b3422">Le Havre zählt zu den zehn größten Häfen Europas. Er ist mit einem jährlichen Containerumschlag von drei Millionen TEU der wichtigste Hafen für den Seeverkehr von und nach Frankreich und bietet eine hervorragende Hinterlandanbindung an Paris. Der Containerumschlag des CNMP LH Terminals soll in den kommenden Jahren weiter wachsen – auch im attraktiven Kühlcontainergeschäft.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/03/Hanseatic_Global_Terminals_Le_Havre-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-13669" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/03/Hanseatic_Global_Terminals_Le_Havre-1024x576.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/03/Hanseatic_Global_Terminals_Le_Havre-300x169.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/03/Hanseatic_Global_Terminals_Le_Havre-768x432.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/03/Hanseatic_Global_Terminals_Le_Havre-1536x864.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/03/Hanseatic_Global_Terminals_Le_Havre-1080x608.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/03/Hanseatic_Global_Terminals_Le_Havre.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-black-color">Foto: France 2</mark></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3785b916ca51452fd350ac8a12e7ab40">Ausbau des Terminalportfolios stärkt Wettbewerbsposition in Frankreich</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3018623c0763735f6fd5ff17d555c4b6">„Durch den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung am CNMP LH Terminal in Le Havre stärken wir unsere Position in einem unserer europäischen Kernmärkte. Gleichzeitig bauen wir unser globales Terminalportfolio weiter aus und ebnen den Weg für gezielte Investitionen zur Effizienzsteigerung. Die Transaktion wird daher unmittelbar zur konsequenten Umsetzung unserer Strategie 2030 beitragen“, sagte Dheeraj Bhatia, CEO von Hanseatic Global Terminals (HGT).<br>„Wir freuen uns sehr, mit Hanseatic Global Terminals einen starken Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir das CNMP LH Terminal in Le Havre weiter modernisieren werden. Dadurch wird das Profil unseres gemeinsamen Terminals als wichtiges Tor für Containertransporte im Hafen von Le Havre deutlich gestärkt“, sagte Eric Barbé, President der Seafrigo Group.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-459db62cf29342af242a4afd56974e75">Wachstumsstrategie</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-070375aea4744d92809d624c00118138">Terminal- und Infrastrukturinvestitionen sind ein integraler Bestandteil der strategischen Agenda von Hanseatic Global Terminals, die darauf abzielt, das Portfolio weiterzuentwickeln und bis 2030 auf mehr als 30 Terminals zu vergrößern.<br>2023 hatte Hapag-Lloyd den Geschäftsbereich Terminals &amp; Infrastructure aus dem Konzern herausgelöst und in ein eigenständiges und unabhängiges Unternehmen mit Sitz in Rotterdam umgewandelt. Seit Juli 2024 tritt es unter dem Markennamen Hanseatic Global Terminals auf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/mehrheitsbeteiligung-an-cnmp-lh-erworben/">Mehrheitsbeteiligung an CNMP LH erworben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>„Es gibt Möglichkeiten, um Ökologie mit Erfolg zu vereinen“</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/es-gibt-moeglichkeiten-um-oekologie-mit-erfolg-zu-vereinen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 11:29:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frischelogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Hochregallager]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissionierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiefkühlhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefkühllogistik]]></category>
		<category><![CDATA[TKL]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Leithner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13552</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wilhelm Leithner, Geschäftsführer von TKL, spricht mit Verkehr über Trends in<br />
der Tiefkühllogistik und Bereiche, wo er politischen Handlungsbedarf sieht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/es-gibt-moeglichkeiten-um-oekologie-mit-erfolg-zu-vereinen/">„Es gibt Möglichkeiten, um Ökologie mit Erfolg zu vereinen“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:13px"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#51575c" class="has-inline-color">von Muhamed Beganović</mark></p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8d375b09e629b4967c1e82baf6994707">Wie präsentiert sich aktuell das wirtschaftliche Umfeld in der Frischelogistik?</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-27d6eb340be793ed7087e843b103a08f">Die Lebensmittelbranche macht die in vielen anderen Wirtschaftszweigen auftretenden konjunkturellen Schwankungen nicht so mit – gegessen wird Gott sei Dank auch in wirtschaftlich nicht so rosigen Zeiten. Mit anderen Worten: Unser Business verläuft relativ normal und plangemäß.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0920139b82b282a85453c651ff3de68b">Wie gehen Sie mit den steigenden Kosten und der Inflation um? </h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-05072c69983da364ea8d11953b848e3c">Die gestiegenen Kosten sind (leider) nie in dem eigentlich wünschenswerten Ausmaß an Kunden weiterzureichen. Das ist wiederum verständlich: Erwarten doch die Geschäftspartner von ihrem Logistikdienstleister – berechtigterweise – Produktivitätssteigerungen. Dazu braucht es aber Mitarbeiter, die Ideen und Innovationen in allen Bereichen entwickeln und diese dann auch in Resultate umsetzen. Das ist eine der elementarsten Voraussetzungen für erfolgreiches nachhaltiges Wirtschaften.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2b942a240ea2f403b3b5feff5e98caa3">Wie lief das Geschäft für TKL 2024?</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6d589682d0b45fde4a79ead21c3b8917">2024 ist in Summe zufriedenstellend verlaufen, obwohl die Fertigstellung und Inbetriebnahme unseres neuen Hochregallagers eine enorme zusätzliche Belastung für einen Großteil der Belegschaft waren. Es ging nicht ja nur darum, die neue Technik und die Prozesse kennenzulernen und zu beherrschen. Gleichzeitig mussten auch die Warenströme umgeleitet werden, und selbstverständlich durften die Kunden davon nichts merken – das heißt, die hohen Ansprüche an unseren straffen Lieferservice waren aufrecht zu halten.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2987e606b9c9f071b4858d2bd3b03390">Welche Kapazitäten haben Sie durch den Neubau für die Tiefkühl-Kommissionierung geschaffen?</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-79eedd8ab6698d9d118e6c3f366b5ef9">Die neue Tiefkühlhalle ist mittlerweile in Vollbetrieb. Das neue Hochregallager hat ein Fassungsvermögen von 17.800 Paletten, und wir können ca. 1.500 Artikel kommissionieren. Der große Vorteil unseres Konzepts ist, dass wir sehr flexibel agieren können, den Personaleinsatz im Tiefkühlhaus minimiert haben und die Lagerung sowie die Kommissionierung in sehr kompakter Bauweise kombinieren konnten. Dadurch haben wir unsere Energiekosten spürbar reduziert!</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-54da602d99d4b973767097f2e2e35ece">Wie groß ist der Fuhrpark, mit dem Sie Waren durch ganz ­Österreich transportieren?</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-72b4671c264ef22f2c9ae710bf00ea11">Wir betreiben zurzeit 140 eigene Einheiten mit eigenem Personal und zusätzlich ebenso viele Lkw mit ganzjährig eingesetzten Partnern. Besonders in den entfernteren Regionen haben diese natürlich den Vorteil des regional ansässigen Unternehmers.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ec89aaa4c85f70325d7b18b552683f36">Welche Trends oder Entwicklungen zeichnen sich aktuell in der Tiefkühllogistik ab?</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b4c65473a51c2edf076e701f49e573b5">Aufgrund der Strompreisentwicklung der letzten Jahre ist der sparsame Umgang mit dieser Ressource oberstes Gebot für einen Tiefkühllogistiker. Die strikte Einhaltung der Temperaturkette in der gesamten Supply Chain erfordert permanentes Tüfteln und Optimieren. Im Lager wie im Transportbereich geht es tagtäglich um die Fokussierung auf die Kostentreiber, um Konsequenz und Präzision bei der Ausführung jedes einzelnen Auftrags. Nachhaltiges Wirtschaften ist ja schon selbstverständlich geworden und es gibt immer wieder Möglichkeiten, um Ökologie und Ökonomie mit Erfolg zu vereinen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-f5b5ff33410106ef64f683a5050344db">Welchen politischen Handlungsbedarf sehen Sie mit Blick auf die neue österrei­chische Bundesregierung?</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6fabccb232bac126c1be709520121d78">Für Logistiker ist bekanntlich ­alles, was mit der Infrastruktur zusammenhängt, von eminenter Bedeutung. Leider gab es aber im Infrastrukturministerium in der Vergangenheit alles andere als Kontinuität – diese gab es bloß was den häufigen Wechsel der zuständigen Minister und deren Schwerpunkte betraf. In diesem Feld gibt es dringenden Handlungsbedarf und es braucht vor allem ein Umdenken in manchen Grundeinstellungen, zum Beispiel was die Versorgung der Konsumenten mit Gütern des täglichen Bedarfs betrifft.<br>Ein ebenso wichtiger Punkt wäre ein pragmatischer und für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber gleichermaßen gewünschter und verständlicher Zugang zu den Themen Arbeitszeit, geringere Besteuerung von Überstunden, Beschäftigung von wertvollen ­älteren Mitarbeitern, Pensionsantrittsalter und viele Ansätze, die letztlich zu einer Reduktion der Lohn- und Gehaltskosten führen würden.</p>
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		<title>Nachhaltiger dank Luftfahrt-Higtech: Rapunzel lässt Gewicht herunter</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-dank-luftfahrt-higtech-rapunzel-laesst-gewicht-herunter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 10:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frischelogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Carbon-Prinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Gewichtsersparnis]]></category>
		<category><![CDATA[Karton-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Kartonfaserverbundstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittellogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt-Hightech]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Palette]]></category>
		<category><![CDATA[Rapunzel Naturkost]]></category>
		<category><![CDATA[squAIR-timber-System]]></category>
		<category><![CDATA[Trägersystem]]></category>
		<category><![CDATA[trilatec]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bio-Pionier Rapunzel Naturkost GmbH bringt seine Waren mit squAIR-timber von trilatec auf Pappfüßen in die Geschäfte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-dank-luftfahrt-higtech-rapunzel-laesst-gewicht-herunter/">Nachhaltiger dank Luftfahrt-Higtech: Rapunzel lässt Gewicht herunter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b1b6a04ebc0a02907dab7d356b3d745e">Leicht, hoch belastbar, vollständig recycelbar: Ursprünglich hat die trilatec GmbH aus Merzig im Saarland das Trägersystem squAIR-timber für die Luftfahrt entwickelt. Jetzt bringt der Bio-Pionier Rapunzel Naturkost seine Waren mit dem innovativen Karton-Konzept in die Geschäfte. Das Resultat: nachhaltigere Transporte durch eine deutliche Gewichtsreduzierung und eine vereinfachte Handhabung im Tagesgeschäft.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2360205383c0affee1e531fd1abf9d1c">Wetterfest – recycelbar</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0598e5cd98eb1393289d3913a13b3a4f">Statt auf die klassische Düsseldorfer Palette aus Holz stellt Rapunzel die Kartons nun auf die 80 Prozent leichteren Füße von squAIR-timber aus Karton. Und das hält: Das Trägersystem besteht aus einem Kartonfaserverbundstoff, der nach dem Carbon-Prinzip gefertigt wird. Das Material ist wetterfest und zu 100 Prozent recycelbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5d532cd0697ad805737c5b9023fd4390">Erfolgreich getestet: hoch belastbar</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6e084ed0bcf9be0e82b9a623980cc72f">„Das System wurde entwickelt, um die extremen Anforderungen der Luftfahrt zu erfüllen: höchste Belastbarkeit bei minimalem Gewicht. Rapunzel zeigt eindrucksvoll, dass squAIR-timber auch in der täglichen Logistik Anwendung findet“, erklärt Andreas Langemann, Geschäftsführer der trilatec GmbH. „Unsere Zusammenarbeit macht deutlich, wie nachhaltige Alternativen den Logistiksektor revolutionieren können.“<br>Rapunzel hat das innovative Trägersystem umfassend getestet und in die eigene Logistik integriert. „Die Abnahmemenge liegt aktuell bei mehreren Lkw-Ladungen pro Jahr“, sagt Langemann.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e06626db62ee5aaf118a3455e0aa7df">Unkompliziert und nachhaltig</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-acc3d7fc5db3404cc22181ff07c05675">„Die Umstellung auf das squAIR-timber-System ermöglicht es uns, das Gewicht unserer Transporte signifikant zu reduzieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten“, sagt Diana Hartmann, stellvertretende Logistikleitung von Rapunzel Naturkost. „Die Handhabung ist unkompliziert, und die Recyclingfähigkeit des Materials passt perfekt zu unseren Unternehmenswerten.“</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="730" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/trilatec_Foto_2-1024x730.jpg" alt="" class="wp-image-13273 size-full" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/trilatec_Foto_2-1024x730.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/trilatec_Foto_2-300x214.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/trilatec_Foto_2-768x548.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/trilatec_Foto_2-1536x1095.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/trilatec_Foto_2-2048x1460.jpg 2048w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/trilatec_Foto_2-400x284.jpg 400w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/trilatec_Foto_2-1080x770.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-c3ae4d8b6ac046da363c86b1b54c8b39">Statt auf Holz stehen die Waren nun auf Füßen aus Karton.</p>
</div></div>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-0a60f8356cae9486ab14a0e3b69c64b7">Über die trilatec GmbH</h4>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fdeeabff63f541815238973faa5270a0">Die trilatec GmbH wurde 1989 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Merzig im Saarland. Mit dem Schwerpunkt internationale Ersatzteilbeschaffung bedient sie Industriekunden aus dem produzierenden Gewerbe, wie beispielswiese den weltgrößten Stahlhersteller, sowie zahlreiche Kunden aus Handel und Dienstleistung. Vor dem Hintergrund jahrzehntelanger Branchenerfahrungen entwickelt das Unternehmen zudem technische Lösungen und Marktneuheiten mit Fokus auf Gewichts- und Kostenersparnis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/nachhaltiger-dank-luftfahrt-higtech-rapunzel-laesst-gewicht-herunter/">Nachhaltiger dank Luftfahrt-Higtech: Rapunzel lässt Gewicht herunter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Weniger Bürokratie wäre besser</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/weniger-buerokratie-waere-besser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frischelogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Cross-Docking-Lager]]></category>
		<category><![CDATA[Entbürokratisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[HV100]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittellogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Müller-frisch]]></category>
		<category><![CDATA[Spedition]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Neudorf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=13046</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die politische Überregulierung macht Logistikern sehr zu schaffen und ein Abbau würde allen guttun, plädieren Fritz und Christopher Müller, Geschäftsführer von Müller Transporte, in einem Gespräch über Frischelogistik.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/weniger-buerokratie-waere-besser/">Weniger Bürokratie wäre besser</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h6 class="wp-block-heading has-small-font-size" style="font-style:normal;font-weight:400;text-transform:none">von Josef Müller</h6>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d347ef101700c2bb88ea7829bb7f3920" style="font-style:normal;font-weight:700;text-transform:none">Wie präsentiert sich aktuell das wirtschaftliche Umfeld in der Frische­logistik?</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-da9ac5d63f99ca1241f5cc1b27e3ef2c"><strong>Fritz Müller:</strong> Das wirtschaftliche Umfeld ist für uns als einer der großen Anbieter hierzulande anspruchsvoll und wir müssen uns in der Nach-Corona-Zeit den neuen Gegebenheiten anpassen. Während der Corona-Pandemie ging es darum, Kapazitäten verfügbar zu halten, dafür zu sorgen, dass die Menschen mit ausreichend Lebensmitteln versorgt werden. Jetzt sind wir mit einer geringeren Nachfrage konfrontiert und müssen uns um den Erhalt der Marktanteile kümmern. Die Preis- und Margenentwicklung ist überschaubar – wir hätten 2024 gern mehr erreicht, als unter den wirtschaftlichen Bedingungen möglich war. Wir als Unternehmer sind gefordert, unsere Hausaufgaben zu machen, um im scharfen Wettbewerb bestehen zu können. Doch es braucht auch politische Unterstützung, um wirtschaftlich leistungsfähig zu bleiben. Denn Faktum ist: Die Kosten sind höher als die erzielbaren Margen. Wenn ich von Hausaufgaben spreche, dann meine ich, dass wir natürlich im eigenen Haus alle Prozesse mit allen digitalen Möglichkeiten versuchen zu optimieren, um die hohen Kosten im Griff zu haben. Personalkosten sind so, wie sie sind, aber bei operativen Prozessen lassen sich immer noch viele Schrauben drehen. Und das tun wir konsequent und mit kaufmännischem Hausverstand. Bei dieser Gelegenheit ist mir wichtig anzumerken, dass wir sehr froh darüber sind, Christopher Müller zu Beginn dieses Jahres als Co-Geschäftsführer in unser Familienunternehmen aufgenommen zu haben. So kommen neue Ideen herein, gleichzeitig wird auch die Kontinuität des 66 Jahre alten Unternehmens Müller Transporte gewahrt. Er kam nicht deshalb ins Unternehmen, weil er aus der Familie stammt, sondern weil er dank seiner bisherigen beruflichen Erfahrung und internationalen Expertise der passende Kandidat für die Co-Geschäftsführung ist – so gesehen denke ich, dass wir die Nachfolgeregelung gut vollzogen haben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-02eb75b377e0f95d7e3c5b8ffb4f5ada"><strong>Christoper Müller: </strong>Wir müssen Kostensteigerungen zur Kenntnis nehmen, und leider steigen die Margen nicht in dem Maße wie die Kosten. Ein Beispiel für Kostensteigerung ist die Lkw-Maut-Erhöhung zu Beginn dieses Jahres: Wir verhandeln bereits im Sommer mit unseren Kunden über Preise, und am 27. Dezember 2024 haben wir als Unternehmen von politischer Seite erfahren, wie hoch die Mauterhöhung für 2025 ausfallen wird, nämlich 12,5 Prozent. Das ist für uns ­Unternehmer eine große Zumutung – dazu können wir nur den Kopf schütteln.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cd7df1fe1782e327629657cfcaedb893" style="font-style:normal;font-weight:700;text-transform:none">Sind Lebensmittel-, Fleisch- und Frischelogistik bei Ihnen getrennte Bereiche mit jeweils speziellen Assets?</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4af320c63e6675ce0d802e0bf73734b0"><strong>Christopher Müller:</strong> Im Unternehmensbereich Müller-frisch bieten wir Frischdienstlogistik und Feinverteilung für Lebensmittel aller Art. Wir transportieren die Waren von verschiedenen Produzenten aus ganz Europa in unsere drei Cross-Docking-Lager in Wiener Neudorf, Hörsching und Kalsdorf bei Graz, kommissionieren sie dort filialgerecht und bringen sie in den Lebensmittel-Einzelhandel in Österreich sowie angrenzende Länder. Ergänzend dazu bieten wir auch Lebensmittellogistik im B2C-Bereich. Als Assets halten wir dafür unsere drei genannten Lager sowie 300 Kühl-Lkw bereit.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b51e4f9fff2e627236c245583abc932f" style="font-style:normal;font-weight:700;text-transform:none">Welche neuen Trends zeichnen sich in der Frischelogistik ab?</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d6a132985e8b01a28c99029c3fa3f9ef"><strong>Christopher Müller:</strong> In der Lebensmittellogistik ist das Thema Nachhaltigkeit sehr aktuell, und wir betanken alle unsere im Frische-Service fahrenden Lkw mit HVO100 anstatt mit herkömmlichem Dieseltreibstoff. Man könnte sagen, dass man als Konsument mit gutem Gewissen in den Apfel beißen kann, weil dieser umweltbewusst transportiert wurde.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3eaa31fc8da81ffedefc1f15c063e529"><strong>Fritz Müller:</strong> HVO100 kostet zwar mehr, aber wir verstehen dieses Investment in grünen Treibstoff als unseren wichtigen Beitrag zur Klima-Debatte. Wir fühlen uns für die Klima-Entwicklung mitverantwortlich und handeln dementsprechend.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d1bcc9ceb72273cc08e2d8a336ed233c" style="font-style:normal;font-weight:700">Welchen politischen Handlungsbedarf sehen Sie mit Blick auf die neue österreichische Bundesregierung? Was muss dringend politisch thematisiert werden?</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ca5f3a7dbd910cd3761ab9d3ea9417df"><strong>Fritz Müller:</strong> Wir brauchen endlich eine Entbürokratisierung. Gerade im Logistik-Bereich haben wir so viele Vorschriften, deren Einhaltung uns viel Zeit und Geld kostet und deren Notwendigkeit in Frage gestellt werden darf. Sie zermürben uns als Unternehmer. Daher lautet mein Appell an die neue Regierung, hier endlich die zahlreichen Regeln, wie beispielsweise Wochenend- und Nachtfahrverbote, Geschwindigkeitsbeschränkungen etc., kritisch zu hinterfragen, zu beseitigen oder zumindest zu reduzieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19d635b5086d0db03387fbfe0a2cc44d"><strong>Christopher Müller: </strong>Kalkulierbare politische Rahmenbedingungen sind für uns sehr wichtig, damit wir im globalen Wettbewerb bestehen können. Das sollte die Politik zur Kenntnis nehmen. Eine Mauterhöhung knapp vor Jahresende für das nächste Jahr anzukündigen, ist schlichtweg inakzeptabel.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-fb0d5b293ceb457ed88fd449d0076211" style="font-style:normal;font-weight:700">Wie ist 2024 wirtschaftlich für Müller Transporte gelaufen? Und welche Pläne haben Sie für 2025?</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9e4993eaa898c6034ccc7cf9d9b30fea"><strong>Fritz Müller:</strong> Das Geschäft war im Vorjahr immer noch stark vom Ukraine-Krieg beeinflusst, und wir sind, um ehrlich zu sein, mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden. Aber Märkte und die Wirtschaft sind so, wie sie sind, und wir konzentrieren uns auf Wachstum.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-b21d1e1f8a1bfdfda877dafb3f50fb6f"><strong>Christopher Müller:</strong> Wir wollen weiter wachsen, haben dabei aber stets den Anspruch auf höchste Transportqualität für unsere Kunden und letztlich auch für die Endkunden, also all jene Konsumenten, die die Lebensmittel frisch aus dem Regal nehmen. Im März werden wir in Kalsdorf einen neuen Standort in Betrieb nehmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/weniger-buerokratie-waere-besser/">Weniger Bürokratie wäre besser</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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		<title>Logistikbude optimiert Mehrweg-Management der Nagel-Group</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/logistikbude-optimiert-mehrweg-management-der-nagel-group/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvija Stevanovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 10:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeitdaten]]></category>
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		<category><![CDATA[Euroboxen]]></category>
		<category><![CDATA[Frischelogistik]]></category>
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		<category><![CDATA[Nagel-Group]]></category>
		<category><![CDATA[Palette]]></category>
		<category><![CDATA[Softwarelösung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nagel-Group setzt bei der Verbesserung ihres Ladehilfsmittel-Managements auf die Logistikbude GmbH: Das Dortmunder Start-up ermöglicht mit seiner gleichnamigen Softwarelösung die digitale Echtzeitverwaltung von Mehrwegobjekten wie Paletten oder Euroboxen an allen 130 Unternehmensstandorten. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-94a4d3301d3adda79997b29d387056c3">Damit setzt die Nagel-Group einen weiteren Schritt in ihrer Digitalisierungs- sowie Nachhaltigkeitsstrategie und vereinfacht zudem interne Verwaltungsprozesse. Als einer der führenden Lebensmittellogistiker in Europa transportiert die Gruppe Waren in allen Sendungsgrößen und Temperaturklassen. Die vollständige Implementierung der Lösung soll in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen sein. </p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-eb2e06499a2bb54b04804beb9b892533">Großer Bedarf an Digitalisierungslösungen</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-316951b7379f39deaf69c5ffcc6097e9">„Das Ladungsträgermanagement für eine Branchengröße wie die Nagel-Group zu transformieren, ist für uns ein aufregendes Projekt und zeigt zugleich: Es gibt einen großen Bedarf, besonders in der Transport- und Logistikbranche, das Mehrweg-Management digital zu gestalten – nicht nur, um Kosten zu sparen, sondern allen voran, um die eigenen Mitarbeitenden zu entlasten“, erläutert Philipp Hüning, CEO und Mitgründer der Logistikbude. </p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2b1ed9be6c6095f0fa2dce2102c4566d">Alle(s) in Echtzeit sichtbar – weniger „Schwund“</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a26d11303d8a524f305c9b992fcebaf9">Die am Fraunhofer IML entwickelte Softwarelösung macht bei der Nagel-Group alle Ladehilfsmittel – von der Europalette, über Kunststoffpaletten (H1) bis hin zu Euroboxen – standortübergreifend in Echtzeit digital sichtbar. „Jeder Ladungsträger, der durch die Nagel-Welt geht, wird zukünftig durch die Logistikbude verbucht und abgestimmt“, so Hüning. Dadurch werden Abstimmungsprozesse optimiert, sodass Mitarbeitende entlastet werden und sich voll auf ihre Haupttätigkeit konzentrieren können. Zudem verringert die digitale Sichtbarkeit der Ladungshilfsmittel die Nachkaufquote, weil Euroboxen nun nicht einfach aus der Wertschöpfungskette „verschwinden“ können. Das spart einerseits Emissionen und andererseits Kosten für vermeidbare Neuanschaffungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8cad4197b577fa60b0d6a242e38048f0">Mehrwegverwaltung der Zukunft: Transparenz und Automatisierung</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-84258d8bf0d11d43a00f5ae677b8ac80">„Als einer der Vorreiter der digitalen Transformation der Logistikbranche ist ein Teil unserer Strategie, unsere Prozesse stetig zu optimieren, um unserem Team die Arbeit so leicht wie möglich zu machen und unsere Ressourcen effizient zu nutzen“, sagt Jens Kleiner, COO der Nagel-Group. „Die cloudbasierte Software der Logistikbude kann direkt in unsere bestehenden Abläufe integriert werden und ist dadurch schnell einsatzbereit – das hat uns direkt überzeugt.“ Daneben bietet die Softwarelösung zahlreiche hilfreiche Tools – unter anderem erleichtern ein intelligentes Forecasting sowie die Bestands- und Bedarfsplanung die Steuerung des eigenen Ladungsträgerbestands. Mithilfe des automatisierten Buchens können wiederkehrende Erfassungen leicht automatisiert werden. Auch die Kunden der Nagel-Group profitieren vom digitalisierten Mehrweg-Management: Über einen Weblink können sie ebenfalls verfolgen, wo sich die gebuchten Ladehilfsmittel befinden, was sowohl die Kommunikation untereinander als auch die Kundenzufriedenheit erheblich verbessert. </p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="698" src="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Nagel-Group_Logistikbude_2-1024x698.jpg" alt="" class="wp-image-12977" srcset="https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Nagel-Group_Logistikbude_2-1024x698.jpg 1024w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Nagel-Group_Logistikbude_2-300x204.jpg 300w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Nagel-Group_Logistikbude_2-768x523.jpg 768w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Nagel-Group_Logistikbude_2-1536x1046.jpg 1536w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Nagel-Group_Logistikbude_2-1080x736.jpg 1080w, https://www.verkehr.co.at/wp-content/uploads/2025/02/Nagel-Group_Logistikbude_2.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit: Philipp Hüning (li., Logistikbude) und Jens Kleiner (Nagel-Group).</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-282c64b768190e0776333172a8d9eb29">Individuelle Lösungen umsetzen und stetig weiterentwickeln</h3>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-1fbbbb85e62d734747a59400774fb940">Als Grundlage der Zusammenarbeit ist das Team der Logistikbude in sogenannten Deep Dives tief in die Prozesse an verschiedenen Standorten der Nagel-Group eingestiegen und hat diese evaluiert. „So stellen wir sicher, dass die Funktionen unserer Softwarelösung optimal an die Anforderungen vor Ort angepasst sind. Außerdem setzen wir Wünsche und Anregungen der Mitarbeitenden um. Sie kennen die eigenen Prozesse am besten und werden unsere Softwarelösung letztendlich nutzen“, erklärt Philipp Hüning. Die unternehmensweite Implementierung wird voraussichtlich im ersten Halbjahr des Jahres abgeschlossen. Gleichzeitig wird die Software stetig weiterentwickelt, um auf Kundenanforderungen zu reagieren, sich technische Entwicklungen zunutze zu machen und sich mit dem Markt zu weiterzuentwickeln. „Unsere Software basiert auf aktuellen Technologien, wie beispielsweise Künstlicher Intelligenz n der Bildverarbeitung oder dem Internet of Things (IoT), die in den kommenden Jahren nur noch besser werden und mehr Einzug erfahren. Ebenso werden wir unsere Softwarelösung für unsere Partner stetig verfeinern und optimieren“, betont Hüning abschließend.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistikbude-optimiert-mehrweg-management-der-nagel-group/">Logistikbude optimiert Mehrweg-Management der Nagel-Group</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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