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	<title>Kreislaufwirtschaft Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<lastBuildDate>Fri, 03 Jul 2026 08:10:26 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Kreislaufwirtschaft Archive - Wochenzeitung Verkehr</title>
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	<item>
		<title>RCG optimiert Kreislauflogistik für Befesa</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/rcg-optimiert-kreislauflogistik-fuer-befesa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 08:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnlogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[Befesa]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Rail Cargo Group]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) setzt gemeinsam mit Befesa auf eine multimodale Kreislauflogistik zwischen Schweden und Deutschland. Durch die Kombination von Schiene und Straße sowie die konsequente Nutzung von Rücktransporten werden Transporte effizienter gestaltet und jährlich hunderte Lkw-Fahrten eingespart.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rcg-optimiert-kreislauflogistik-fuer-befesa/">RCG optimiert Kreislauflogistik für Befesa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Befesa zählt zu den international führenden Unternehmen im Bereich Recycling und Umweltdienstleistungen. Das Unternehmen gewinnt aus industriellen Reststoffen der Stahl- und Aluminiumindustrie wertvolle Rohstoffe zurück. Ein Beispiel ist Salzschlacke aus der Aluminiumproduktion, die von Südschweden zu den deutschen Befesa-Standorten transportiert wird.</p>



<p>Die Transportkette beginnt im schwedischen Älmhult. Am dortigen IKEA-Terminal werden MOBILER-Container bereitgestellt und anschließend bei Stena Aluminium mit Salzschlacke beladen. Von dort gelangen sie im Einzelwagenverkehr nach Deutschland.</p>



<p>Ein Teil der jährlich bis zu 15.000 Tonnen wird über das Maxi Terminal Hamm nach Lünen transportiert, der Großteil geht direkt nach Hannover zur Befesa Salzschlacke GmbH. Dank der MOBILER-Technologie erfolgt der Umschlag auf den Lkw unmittelbar an der Entladestelle – ohne eigenes Gleis am Standort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rückläufe vermeiden Leerfahrten</h2>



<p>Die Logistik endet jedoch nicht mit der Anlieferung. Rund ein Drittel der Container wird mit REKAL-Salz wieder beladen und auf der Rückfahrt genutzt. Dadurch lassen sich Leerfahrten reduzieren und vorhandene Transportkapazitäten effizienter auslasten.</p>



<p>Zum Einsatz kommen MOBILER-Tragwagen und MOBILER-Halftainer, die einen flexiblen Wechsel zwischen Schiene und Straße ermöglichen und damit auch Standorte ohne direkten Gleisanschluss in multimodale Transportketten einbinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hunderte Lkw-Fahrten eingespart</h2>



<p>Rund 90 Prozent der gesamten Transportkette übernimmt die ÖBB Rail Cargo Group – vom Einzelwagenverkehr über die Bereitstellung des Equipments bis zur Zustellung auf der letzten Meile.</p>



<p>Durch die Verlagerung der Transporte auf die Schiene entfallen jährlich rund 600 Lkw-Fahrten für den Transport der Salzschlacke sowie weitere 240 Fahrten für den Rücktransport von REKAL-Salz. Das Projekt zeigt, wie sich Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Logistik durch intelligente multimodale Transportkonzepte effizient miteinander verbinden lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/rcg-optimiert-kreislauflogistik-fuer-befesa/">RCG optimiert Kreislauflogistik für Befesa</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Post und INTERSPORT testen Kreislauf-Retouren</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/post-und-intersport-testen-kreislauf-retouren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Transportwege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Retouren direkt zur nächsten Käuferin oder zum nächsten Käufer statt zurück ins Lager: INTERSPORT, die Österreichische Post und die FH Oberösterreich haben ein neues Logistikkonzept erfolgreich getestet. Die sogenannten Kreislauf-Retouren sollen Transportwege verkürzen, Verpackungsmaterial einsparen und den Online-Handel nachhaltiger machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/post-und-intersport-testen-kreislauf-retouren/">Post und INTERSPORT testen Kreislauf-Retouren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-284514a63535adae6d79eb0706dbe30c">Retouren gehören zu den größten Herausforderungen im E-Commerce. Gemeinsam haben INTERSPORT, die Österreichische Post und das Logistikum der FH Oberösterreich nun einen neuen Ansatz erprobt: Ungetragene und neuwertige Artikel werden nicht mehr an den Händler zurückgesendet, sondern direkt an die nächste Käuferin oder den nächsten Käufer weitergeleitet. Möglich wird das durch ein digitales Matching der Bestellungen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d4b1dad2559d4fff4bcbb5e0c465da4a">Dadurch entfallen zusätzliche Transportwege und Verpackungen, was den gesamten Retourenprozess ressourcenschonender gestaltet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-ed2ae8b7341343e4263439936aed39d0"><strong>Wissenschaft bestätigt CO₂-Einsparungen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4e00d1a8b5ede918d62e147e58dd7f64">Die wissenschaftliche Begleitung durch die FH Oberösterreich zeigt das Potenzial des Konzepts. Insgesamt wurden 18 Szenarien analysiert. Das Ergebnis: Kreislauf-Retouren können die CO₂-Emissionen im Retourenprozess durchschnittlich um 25,3 Prozent reduzieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dd9d02e4e0fb8c4d4d6f7239f0a9a3ce">„Das Projekt verdeutlicht, wie Kreislaufwirtschaft durch innovative Logistiklösungen ganz konkret umgesetzt werden kann. Unsere Analysen zeigen, dass Kreislauf-Retouren die Emissionen im Retourenprozess um rund ein Viertel senken können“, erklärt Projektleiterin Sarah Pfoser, Senior Researcher am Logistikum der FH Oberösterreich.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-84ca50b33524133802ececd11b431e10">Auch die Akzeptanz scheint vorhanden: Laut begleitender Marktforschung würde mehr als die Hälfte der befragten INTERSPORT-Kundinnen und -Kunden das neue Retourenkonzept nutzen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-31aaee7c885d23976a5676fee34eeeed"><strong>Digitale Qualitätssicherung und anonymer Versand</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-97d828eb0431c6ba590740be4e9e809c">Damit die Ware den Qualitätsanforderungen entspricht, wird ihr Zustand digital dokumentiert. Die Österreichische Post übernimmt die Weiterleitung mithilfe eines neu entwickelten, anonymisierten Versandlabels, sodass persönliche Daten der Kundinnen und Kunden geschützt bleiben.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-a87060b70ec6fb86d1347139d93a44fe">„Kreislauf-Retouren sind ein völlig neuer logistischer Ansatz im E-Commerce: Waren werden nicht mehr retourniert, sondern gezielt weiterversendet“, sagt Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Paket &amp; Logistik der Österreichischen Post AG.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c5e70b02eb1d7fac3256fd0d6a0a9ef3">Auch INTERSPORT zieht nach dem Pilotprojekt ein positives Fazit. „Der erfolgreiche Pilottest hat gezeigt, dass das Konzept funktioniert. Damit haben wir einen wichtigen Schritt gesetzt, um unseren ökologischen Fußabdruck künftig weiter zu verringern“, sagt Günther Junkowitsch, Leitung Supply Chain Management bei INTERSPORT.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-57d3d6440d26eda2af4ab618f67767a7"><strong>Grundlage für weitere Projekte</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3095d7bf626ac83b34546122685e2aa0">Die Ergebnisse des Pilotprojekts bilden nun die Basis für eine mögliche Weiterentwicklung des Konzepts. Die drei Projektpartner arbeiten bereits seit mehreren Jahren gemeinsam an Lösungen für eine ressourcenschonendere Logistik. Zu den bisherigen Projekten zählt unter anderem die Mehrwegverpackung „Post Loop“.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-13a8dd020e2ce83b39733896a93da2d5">Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) gefördert und im Rahmen der Logistikförderung über die SCHIG mbH abgewickelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/post-und-intersport-testen-kreislauf-retouren/">Post und INTERSPORT testen Kreislauf-Retouren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pfandsystem wächst weiter</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/pfandsystem-waechst-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 04:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=17587</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Pfandsystem für Getränkeverpackungen etabliert sich in Österreich zunehmend. ÖKOPoint nutzt die Dynamik und baut seine Aktivitäten in der Kreislaufwirtschaft gezielt aus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/pfandsystem-waechst-weiter/">Pfandsystem wächst weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Sammeln von Getränkeflaschen und Dosen zur Wiederverwertung ist für Endverbraucher in Österreich mittlerweile gelebter Alltag. Bis Ende 2025 wurden 1,4 Milliarden Gebinde wiederverwertet, was einer Sammelquote von mehr als 80 Prozent entspricht. Nach der gesetzlichen Einführung der Sammelpflicht läuft dieser Kreislauf stabil.</p>



<p>ÖKOPoint, ein Joint Venture der Cargoe GmbH und Kerschner Umweltservice &amp; Logistik GmbH, kümmert sich um die Prozesse nach der Rückgabe und verzeichnet im vergangenen Jahr einen stabilen Rückfluss – mit steigender Tendenz. 2025 konnte das Unternehmen die drei Abfallzählstellen in Vorchdorf, Dobel und Schönwies in Vollbetrieb nehmen. Diese bilden die zentralen Eckpfeiler, doch entlang der gesamten Prozesskette wird kontinuierlich an Optimierungen gearbeitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbesserung entlang der Prozesskette</h2>



<p>„Es kommen immer mehr Dosen zurück. Jetzt muss das System des Recycling-Pfands noch optimiert werden. Im Moment holen wir die leeren Gebinde in Säcken von den Sammelstellen ab. Diese Säcke werden zwischengelagert, bevor sie zur Presse gelangen. Bei dieser Lagerung sehen wir noch Verbesserungspotenzial“, erklärt Harald Jony, Geschäftsführer bei Cargoe. Auch scheinbar kleine Anpassungen können dabei große Effekte haben. Der Einsatz von Säcken und unterschiedlichen Containern spart im Vergleich zu herkömmlichen Methoden Platz an den Standorten und reduziert das Transportgewicht.</p>



<p>„Da hat man relativ viel gelernt, wo man diese hinstellen muss, wie viele man hinstellen muss; ein Optimierungspotenzial, um Österreich perfekt auszunutzen. Wir probieren auch bei der Beladung der Sattelzüge Verschiedenstes aus. Wenn wir etwa an die Verwertung gebrauchter Kaffee-Alu-Kapseln denken, einer unserer Erweiterungen im Bereich Recycling, konnten wir schon mehrere, erfolgreiche Testläufe machen. Die Kapseln sind nämlich nass und schwer. Sie benötigen einen anderen Zugang als Kunststoffflaschen. In Wien gibt es aktuell ein paar Tausend Tonnen gebrauchter Kapseln, die herumliegen. Lokale Entsorger würden klassische Mistkübel benutzen. Wenn wir auf die Kübel verzichten, brauchen wir auch nicht so ein großes Auto. Es ist ein Bereich, den wir sicherlich in unsere Kreislaufsysteme einbinden werden“, so Jony weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Felder in der Kreislaufwirtschaft</h2>



<p>Gemeinsam mit Kerschner Umweltservice &amp; Logistik arbeitet ÖKOPoint zudem an weiteren Themenfeldern wie Altpapier und Altkleider. Bis 2027 muss Österreich eine EU-Richtlinie zum Textilrecycling umsetzen. In Österreich fallen jährlich mehr als 200.000 Tonnen textile Abfälle an, von denen bisher nur rund ein Viertel getrennt gesammelt wird. Der Großteil landet weiterhin im Restmüll oder wird verbrannt.</p>



<p>Eine besondere Herausforderung stellen die unterschiedlichen Materialien dar, die in einem Kleidungsstück kombiniert sind. Kritiker sehen hier vor allem die Hersteller in der Verantwortung, die Wiederverwertbarkeit bereits im Designprozess zu berücksichtigen. Die EU verfolgt das Ziel, die Kosten für Sammlung, Sortierung und Recycling stärker den Produzenten zuzuordnen.</p>



<p>ÖKOPoint setzt im Textilrecycling dort an, wo kurzfristig praktikable Lösungen möglich sind. Für 2026 sind mehrere Testläufe geplant, um Altkleider mit dem bestehenden Netzwerk wirtschaftlich sinnvoll zu verarbeiten. Dafür dürfte auch zusätzliches Personal notwendig werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Expansion über Österreich hinaus</h2>



<p>Parallel dazu baut das Unternehmen seine Aktivitäten im Logistikbereich weiter aus. Harald Jony verweist auf eine kürzlich erweiterte Zusammenarbeit mit einem schwedischen Möbelhersteller. Die Zustellung erfolgt inzwischen österreichweit mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Zudem wächst die Zahl der Montageteams, die Möbel und Küchen beim Kunden installieren, auf mittlerweile rund 100. Auch eine Partnerschaft in Baden-Württemberg wurde aufgebaut.</p>



<p>Der nächste Schritt ist bereits definiert:„Deutschland ist für uns ein großes Thema ab Jänner 2027. Natürlich wollen wir im Nachbarland auch wachsen.“ </p>



<p>Die Entwicklung zeigt, dass die Kombination aus Kreislaufwirtschaft und Logistik zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wer Prozesse frühzeitig anpasst und neue Geschäftsfelder erschließt, kann daraus nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile<br>ziehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/pfandsystem-waechst-weiter/">Pfandsystem wächst weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kreislaufwirtschaft gewinnt strategische Bedeutung</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/kreislaufwirtschaft-gewinnt-strategische-bedeutung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 09:55:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschöpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreislaufwirtschaft stärkt Rohstoffsicherheit und Wettbewerbsfähigkeit: Niederösterreich setzt auf Innovation, Bioökonomie und Entbürokratisierung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/kreislaufwirtschaft-gewinnt-strategische-bedeutung/">Kreislaufwirtschaft gewinnt strategische Bedeutung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-cdc5bf157cc591d7a6007ed83899e493">Die jüngsten globalen Krisen haben deutlich gemacht, wie verletzlich Lieferketten sind und wie schnell Rohstoffknappheit entstehen kann. Vor diesem Hintergrund rückt die Kreislaufwirtschaft immer stärker in den Fokus von Politik und Wirtschaft. Sie ermöglicht es, Reststoffe in wertvolle Rohstoffe umzuwandeln, regionale Wertschöpfung zu stärken und die Abhängigkeit von Importen nachhaltig zu reduzieren.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5aa9cc62acc73c57777d4b03804093f1">Bei einem Austausch von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Vertreterinnen und Vertretern des Senats der Kreislaufwirtschaft sowie Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus, standen die Potenziale der Branche ebenso im Mittelpunkt wie die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Diskutiert wurden unter anderem die Auswirkungen der EU-Verpackungsverordnung (PPWR), das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) sowie konkrete Maßnahmen zur Entbürokratisierung und zur Förderung von Investitionen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-dfe2a9448b5b619c0c58afb384f81a5f"><strong>Niederösterreich positioniert sich als Vorreiter</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-964d6baaa8fb51a4dce7b44eb2c4065b">Im Zentrum der Gespräche stand die strategische Ausrichtung Niederösterreichs als zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort. Die Kreislaufwirtschaft gilt dabei als wesentlicher Hebel, um nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen, Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu halten. Ergänzend dazu setzt das Bundesland auf eine enge Verzahnung mit Bereichen wie Bioökonomie, erneuerbaren Energien und Ressourceneffizienz.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-e7090481938e1b092b79193e85c47204">„Niederösterreich soll Zentrum der Kreislaufwirtschaft werden. Denn eine zirkuläre Wirtschaftsweise ist ein Schlüssel für nachhaltiges Wachstum und Rohstoffsicherheit. Wir setzen auf Innovation und Kooperation, um Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu stärken. Wir wollen die Ressourcen besser nutzen. Das heißt, wir legen auch mit unserer Wirtschaftsstrategie einen Fokus auf Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft, erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz. Um diese Ziele zu erreichen, gilt es, die bisherige wertvolle Zusammenarbeit weiter zu intensivieren – vielen Dank an den Senat für Kreislaufwirtschaft für die Arbeit für unser Bundesland“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/kreislaufwirtschaft-gewinnt-strategische-bedeutung/">Kreislaufwirtschaft gewinnt strategische Bedeutung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Logistik für den Kreislauf</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/logistik-fuer-den-kreislauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[beganovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 05:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Pfand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=16110</guid>

					<description><![CDATA[<p>ÖKOPoint sorgt dafür, dass Österreichs Einwegpfand-System funktioniert: Tausende Sammelstellen, flexible Logistik und schnelle Abholung machen das junge Unternehmen zum Rückgrat der neuen Kreislaufwirtschaft und zum Vorreiter für künftige Recyclingströme, erklärt Geschäftsführer Harald Jony.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistik-fuer-den-kreislauf/">Logistik für den Kreislauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachhaltigkeit, Recycling und Kreislaufwirtschaft sind Schlagworte, die sich inzwischen durch die gesamte Wertschöpfungskette ziehen. Das hohe Ausmaß an Umweltverschmutzung mahnt uns alle, aktiv zu werden. Vonseiten des Gesetzgebers gibt es Auflagen, die Produzenten, Konsumenten und Dienstleister zur Ressourcenschonung verpflichten sollen. Diese Regeln müssen jedoch auch in der Realität umgesetzt werden – und im Fall des österreichischen Einwegpfandsystems spielt das Unternehmen ÖKOPoint, ein Joint Venture der Cargoe GmbH und Kerschner Umweltservice &amp; Logistik GmbH, eine zentrale Rolle.</p>



<p>„Wir machen zwischen 500 und 1.000 Fahrten pro Tag, das sind im Monat mehrere tausend Touren. Unsere große Stärke liegt in einem flexiblen System und der Fähigkeit, für den nächsten Tag zu planen. Fixe Routen gibt es nicht. Sobald eine Flaschen-Sammelstelle drei volle Säcke gemeldet hat – Säcke mit fest definierter Größe – erfolgt die Meldung per App. Innerhalb von 48 Stunden holen wir die Ladung ab. Danach bekommt die Sammelstelle ihr Geld“, erklärt Harald Jony, Geschäftsführer bei Cargoe.</p>



<p>Während große Lebensmittelketten ihre Rücknahme über Sortierautomaten abwickeln, verfügen kleinere Sammelstellen – etwa Tankstellen – über keinerlei automatische Systeme. Hier wird noch händisch gearbeitet. „Es war die Idee von Kerschner. Wir arbeiten seit 15 Jahren zusammen, beliefern ja nachts schon 12.000 Verkaufsstellen mit Printmedien. Da lag es nahe, am Rückweg die Pfandflaschen mitzunehmen“, so Jony weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Pfandsystem zum logistischen Kreislauf</h2>



<p>Kerschner Umweltservice aus Pöchlarn und die österreichweit tätige Cargoe bündelten ihre Kräfte in der ÖKOPoint GmbH. Über ein Jahr hinweg kommen so viele Tausende manuell verpackte Recyclingsäcke zusammen. Deren Inhalt wird in einer von drei Zählstellen sortiert – in Vorchdorf (Oberösterreich), Dobl bei Graz und Schönwies in Tirol. Nach dem Scannen der Strichcodes werden die Mengen erfasst und die Wertstoffe in Ballen gepresst.</p>



<p>Schon im Sommer 2025 – sechs Monate nach Einführung des Einwegpfands – meldete das System beachtliche Erfolge. Mit Ende Oktober waren rund eine Milliarde Pfandgebinde zurückgegeben worden. Damit dürfte die anvisierte Rücklaufquote von mindestens 80 Prozent bis Jahresende erreicht werden.</p>



<p>„Als zweites Thema kommt inzwischen die Wiederverwertung von Kaffeekapseln auf. Doch diese sind teilweise mit nassem Sud gefüllt und deutlich schwerer. Ein Sammelsack bringt es da leicht auf 80 Kilo. Das ist auf Dauer zu schwer für eine Person“, sagt Jony.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Geschäftsmodell mit Zukunft</h2>



<p>ÖKOPoint ist stolz darauf, ohne Fördermittel zu arbeiten. Investitionen aus der Startphase wurden bereits durch laufende Einnahmen gedeckt. Der heutige Betriebsleiter Lukas Eder war der erste Mitarbeiter, inzwischen arbeiten in den Zählstellen zwischen 15 und 20 Beschäftigte. Nachhaltigkeit erweist sich als wachstumsfähiges Geschäftsmodell.<br>„Denken wir an gealterte PV-Module, die verwertet werden können, oder leere Farbkübel aus Malerarbeiten – Güter, für die es noch keine EU-Richtlinie gibt. Da bleibt in Zukunft noch einiges zu tun. Die Firma Kerschner hat die passenden Gebinde, wir kümmern uns um den Transport“, so Jony.</p>



<p>Das EU-Parlament treibt den Trend mit neuen Vorgaben weiter voran. Vor wenigen Wochen wurde eine Abfallrichtlinie beschlossen, die Textilunternehmen ab 2028 zur Übernahme der Recyclingkosten verpflichtet – auch Onlinehändler und Produzenten außerhalb Europas. Für die Modeindustrie läuft der Countdown: Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit müssen bereits im Design angelegt sein. Die Weichen für Umweltschutz werden in der Produktentwicklungsphase gestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Altkleider im Visier</h2>



<p>Ein Blick nach Europa zeigt: Die Niederlande sind laut Eurostat mit einer Kreislaufmaterialnutzungsrate (CMUR) von über 30 Prozent Spitzenreiter, während die Schlusslichter der EU nur etwa ein Prozent erreichen.</p>



<p>„Wir sind mit Recyclingpfand gestartet, aber auch wir stellen uns auf die Kreislaufwirtschaft bei Altkleidern ein. Unser Ziel ist ein österreichweites Netzwerk – auch ohne Vorschrift“, schließt Harald Jony. ÖKOPoint, die Partner – und der Markt – werden auch in Zukunft alle Hände voll zu tun haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/logistik-fuer-den-kreislauf/">Logistik für den Kreislauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Circular Valley und startport starten Reverse Logistics Accelerator</title>
		<link>https://www.verkehr.co.at/circular-valley-und-startport-starten-reverse-logistics-accelerator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Eichhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 12:07:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rückführungslogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.verkehr.co.at/?p=15290</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Rückführungslogistik gewinnt in der Kreislaufwirtschaft zunehmend an Bedeutung – und genau hier setzt ein neues Förderprogramm an: Die Innovationsplattform startport, ein Unternehmen des Duisburger Hafens, startet im Auftrag von Circular Valley den Reverse Logistics Accelerator.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.verkehr.co.at/circular-valley-und-startport-starten-reverse-logistics-accelerator/">Circular Valley und startport starten Reverse Logistics Accelerator</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.verkehr.co.at">Wochenzeitung Verkehr</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-60852454ebddcad23a14cafc478d766a">Ziel ist es, Startups aus den Bereichen Rückführungslogistik und Circular Economy gezielt zu unterstützen und ihre Vernetzung mit Industriepartnern und Investoren zu fördern.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-c84712bb0ab008ba0c751235684cb15e">Produkte zurückholen, wiederaufbereiten und erneut verwenden – Reverse Logistics gilt als Schlüsselfaktor für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Startups mit innovativen Lösungen sollen nun praxisnah begleitet werden: von Finanzierung und Vertrieb über Kommunikation bis hin zur Anbahnung langfristiger Kooperationen mit etablierten Unternehmen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9460483a340922201d149ef1522d3a1b">„Ziel von Circular Valley ist es, zu möglichst vielen zirkulären Schwerpunktthemen in der erweiterten Rhein-Ruhr-Region Akzeleratorprogramme aufzusetzen“, sagt Dr. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der gemeinnützigen Circular Valley Stiftung. „Ein zentrales Thema für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ist die Logistik. Mit dem startport des Duisburger Hafens freuen wir uns über einen exzellenten Partner mit großer Expertise auf diesem Gebiet.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5a73ec7319c74959ddff841bf12de63e">Auch Johannes Franke, Geschäftsführer von startport, betont die Bedeutung der Initiative: „Reverse Logistics ist ein entscheidender Hebel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Mit Circular Valley haben wir einen starken Partner an unserer Seite, um gezielt Innovationen in diesem Bereich zu fördern.“</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-85821047b69f5c4b8f9b03b2456678ae">Das Programm kombiniert virtuelle Module mit Präsenzveranstaltungen. Höhepunkt ist das Circular Valley Forum am 14. November 2025, ergänzt durch Workshops, Coachings und Mentoring-Sessions. Bewerben können sich Startups aus Deutschland und angrenzenden Ländern (der Schwerpunkt liegt aber auf Nordrhein-Westfalen) in der Pre-Seed- bis Series-A-Phase, insbesondere aus den Bereichen Reverse Logistics, nachhaltige Logistik, Tracking- und Tracing-Technologien sowie Routenoptimierung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7376562d674568eaf5e3beb08030b93b">Mit dem neuen Accelerator setzen Circular Valley und startport ein starkes Signal für nachhaltige Logistiklösungen und die Stärkung der Rhein-Ruhr-Region als Innovationsstandort für Kreislaufwirtschaft.</p>



<p class="has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-436f3512263cbf1aa50fc172a61c1138">Bewerbungen gehen über das Bewerbungsportal <a href="https://form.jotform.com/252111745928054">unter diesem: Link.</a> </p>
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